Jüdische Wochenschau
- Journal
- Jüdische Wochenschau
- Volume
- 24 (1963)
- Issue
- 2027 (30.8.1963)
- Date
- 1963-08-30
- Page
- [Seite 1] (sequence 1)
- Language
- German, Spanish
- Belongs to
- journal issue
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PUEYRREDON 2180 — 1? i*«. Lx Jem&na j&ua&lUa T. E. 83-2613 ANO XXIV BUENOS AIRES, VIERNES 30 DE AGOSTO DE 1963 No. 2027 SICHERHEITSRAT DISKUTIERT VORBEREITUNGEN | ' Die wiederholten schweren Grenzzwischenfälle hatten | die israelische Regierung veranlasst, den Sicherheitsj rat der Vereinten Nationen anzurufen, um die dauernj den syrischen Angriffshr.nd j lungen zu verurteilen. Die Syrer haben nichts Eiligeres ' zu tun gehabt, als nun auch ihrerseits sich an den Sicherheitsrat zu wenden, indem sie Israel des Angriffs gegen syrische Positionen verdächtigten. Nachdem sich Israel an den Sicherheitsrat gewandt aatte, setzte der norwegische Botschafter Sivert A. Nielsen, der im Monat August den Vorsitz im Sicherheitsrat führt, eine Sitzung für len vergangenen Freitag an. Sofort begann eine rege diplomatische Tätigkeit. Der ständige israelische Delegierte vor den UN, Botschafter Comay, nahm die Verbindung mit den Repräsentanten der Grossmächte und derjenigen Länder auf, die im Sicherheitsrat vertreten sind. Das gleiche tat natürlich auch der Vertreter Syriens. Hinter den Kulissen versuchten die Amerikaner, eine Vertagung der Sitzung durehzusetzen. was aber nicht gelang, zumal Comay den grccsfcen Wert auf eine schnelle Behandlung des Antrages legte. DER SICHERHEITSRAT Dem Sicherheitsrat gehören an: USA. Sowjetunion, i Frankreich, Grossbritannien (diese vier Mächte haben ein Vetorecht), ferner das | nationalistische China, Ve- ' nezuela, Philippinen. Island, j Ghana, Brasilien und Marok-; ko. das die arabischen Länj der im Sicherheitsrat ver- ' tritt und demzufolge Israel; nicht anerkannt hat. — DIE ANKLAGE Botschafter Comay präsentierte eine lange Liste | von Grenzverletzungen, die von Syrien im Laufe der! letzten neun Monate began- : gen worden sind. Insgesamt j handelt es sich um nicht1 weniger als 98 verschiedene j Angriffsbandlungen. j Ic-rael trug — wie vorgese-! hen — seine Anklage gegen Syrien dem Sicherheitsrat der Vereinten Nationen vor, der dann den syrischen Vertreter anhörte. Als letzter bei dieser Sitzung ergriff der Generalsekretär der LTN. Dr. U Thant, das Wort. Der Sicherheitsrat erwartet den Bericht, den der UN-Schlichbischen Staat seine Sache | mit vollem Recht vertrat, I und zweitens wurde der Umstand. dass die Sitzung schon | am Wochenende statt in den ersten Tagen der folgenden j Woche abgehalten wurde, als entßcheidrnd ausgelegt. Die j Syrer hatten hinter den Ku- I lissen darauf hinzuarbeiten Klare Sprache vonnoeten Jerusalem. — Ein Beschluss der, Sicherheitsrates, der nicht der, Angreifer bei den kürzlichen Zusammenstössen an der syrisch-israelischen Grenze klar verurteilt, ..wird in Israel bittere Enttäuschung hervorrufen und eeinen Glauben an die Fähigkeit der UN in dieser Region den Frieden zu retten, schwer erschüttern“, erklärte Ministerpräsident Levi Eshkol in einer Sondersitzung der Knesset. Eshkol unterbrach seine Sommerferien, um bei den Beratungen über eine wichtige, von der Regierung unterstützte wirtschaftliche Massnahmen zugegen zu sein. Er wies darauf hin, dass die Lage sich zugespitzt habe, als sechs Touristen, drei Belgier und drei Israelis, auf dem Tiberias-See von den Syrern entführt wurden, die die Belgier freiliessen, die Israelis jedoch gefangen hielten. Eshkol sprach die Hoffnung aus, dass der Sicherheitsrat seiner Pflicht gemäss den Fall mit dem ihm gebührenden Ernst behandeln und eine eindeutige Resolution fassen wird, die eine Verurteilung der Mörder der zwei Israelis beinhaltet. Jeder Versuch des Sicherheitsrates „klare Tatsachen“ zu verdunkeln und sich auf einen Routineappell an beide Teile zu beschränken, könne nur eine ,,bittere Enttäuschung“ sein. „Noch haben wir die Kraft, uns zu verteidigen, und das Recht ist auf unserer Seite — führte Eshkol aus. Wir haben das Recht, jede Möglichkeit auszunutzen, um durch friedliche Mittel die Ruhe und Sicherheit an der Grenze zu sichern. Wenn aber trotz all unserer Bemühungen der Frieden an der Grenze nicht hergestellt werden kann, so wird sich die israelische Regierung wie irgendein; andere Regierung in Wahrung ihrer Pflicht und Ehre gezwungen sehen, zu Massnahmen zu greifen, um sieh nach den Bestimmungen des Artikels 51 der UN-Charter zu verteidigen, ihre souveränen Rechte zu behaupten und ’hre Verantwortung für den Landesfrieden und die Sicherheit seiner Bürger zu erfüllen.“ Eshkol unterstrich, dass die syr schen Aggressionen ihren Höhepunkt am 19. August erreichten, als syrische Soldaten zwei israelische Siedler in einen Hinterhalt lockten und sie kaltblütig ermordeten. Er fuhr fort, dass die UN-Behörden nicht irrntande gewesen seien, den syrischen Provokatioien ein Ende zu setzen, während Israel Mässigung übte, um ein Blutvergiessen zu verhindern. Aber diese letzten Ver »rechen haben die Geduld Israels auf eine schwere Probe gestellt. Troizdem, so setzte er hinzu, habe Israel sich an den Sicherheitsrat gewandt und habe das Recht zu erwarten, dass dieser seine Pflicht tun und den Angreifer klar anprangern werde. staunen, während das Publikum, das seinen Gefühlen freien Lauf lassen konnte, diese Behauptung mit lautem Lachen quittierte. Hierauf beschuldigte Tarazi die Zuhörer, von „Comay bezahlt worden zu eein“. Präsident Nielson läutete die Glocke, als das Publikum lachte, aber er enthielt sich jeder weiteren Zurechtweisung. Ein Diplomat äusserte später: „Tarazi hat sich lächerlich gemacht. Welche praktischen Folgen diese Sitzung haben wird, kann niemand Voraussagen, aber sicher ist. dass Sowjetrussland sich einer Verwarnung Syriens widersetzen wird. Ob England und die USA sich ebenso verhalten werden, ist noch nicht sicher.“ DER BERICHT DES GENERALS ODD BULL j Am Sonnabend empfing i UN-Generalsekretär U Thant den Bericht des Generalstabschef der UN-Organisation für die Kontrolle der Waffenstillstände, General Odd Bull. Ein Sprecher U Thants erklärte Fragern, dass „der UN-Generalsekre- (Schluss auf Seite 8) Die grossen Zahlungen Dr. W.: — Dass der Entwurf zum Bundesentschädigungsgesetz viele Enttäuschungen enthält, wurde von den deutschen Stellen zugegeben. Es besteht immerhin noch die — wenn auch nicht allzu grosse — Hoffnung, dass das Parlament abändernde Bestimmungen zugunsten der Verfolgten beschliessen wird. Bemühungen hierum sind im Gange, die hier nicht im einzelnen erwähnt werden sollen, um nicht den Gang der Verhandlungen unnötig zu erschweren. In den einleitenden Bemerkungen zur Novelle wird davon gesprochen, was bisher alle«; gezahlt worden ist. Hierbei sollte der „gute Willen“ unter Beweis gestellt, gleichzeitig aber auch darauf verwiesen werden, dass; nicht mehr allzu viel bewilligt werden kam, weil ja schon so furchtbar viel bezahlt wurde. Aus welchem | Grunde wird sonst auf die bereit,; geleisteten Zahlungen I immer wieder aufmerksam gemacht? Natürlich ist das ein wenig sinnvolles Schattenspiel, das von den deutschen Stellen, insbesendere vom Finanzministerium, ge- I trieben wird. Zunächst nuvs man mit allem Nacho’ruck unterstreichen, dass niemand, auch nicht das Bundesfi- I nanzministerium, den Opfern der Verfolgungen irg < d-! welche Geschenke macht. Die Bundesrepublik tut weiter! nichts, als eine selbstverständliche Pflicht zu erfüllen, wenn Le:«-tungen auf Grund des BEG 1 Bundes ntschädigungsgesetz) an die Opfer der nazistischen Verfolgung erfolgt sind. Soll man einem Staat, der seinen eiugegangenm Verpflichtungen gerecht zu werden glaubt, hierfür noch beglückwünschen? Und welche Verpflichtungen! Man soll und darf keinen Augenblick vergessen, dass es sich um , Verpflichtungen handelt, die durch d?,i grösste, gem;in- ' ste und blutigste Unrecht zustande gekommen Und. das je von einem Volk begangen worden ist. welches dazu! noch den Anspruch erhebt, als Kulturvo’k geschätzt zu werden. Weil es sich um Verpflichtungen aus solchem Unrecht handelt, wäre er, klüger gewesen, hieran nicht zu erinnern und eü:e solch; Klarstellung, wie sie hier erfolgte, nicht herauszufordern. — Auch die von der Bundesrepublik bereits gezahlten Beträge können ke'ne Bewunderung für d:e Bundesre-v.iblik liervorrufen. Was folgt aus diesen Ziffern, die doch nur einen verschwindend kleinen Teil der wirklichen Ansprüche gegen das Reich bilden? Man kam doch hieraus nur den einen Schiriss ziehen, dass die an den luden verübten Verbrechen, und dass der Umfang der Räubereien und Plünderungen. Entziehungen. Enteignungen und Beschlagnahmen >so gross gewesen ist. dass derartig grosse Summen erforderlich wurden, um nur einen Tut des angerichteten Schadens „wiedergutzumacho Die für den Entwurf der Novelle verantwortlichen Minister, Ministerialdirektoren, -rate und sonstigen Experten hätten klüger daran getan, auf diesen Punkt der Zaliln.gen nicht noch einmal aufmerksam zu machen. — (wird fortgesetzt). WIE ICH ES SEHE Unruhe an Israels Grenzen oen JEHUDA GQTTHEIMER Der Marsch nach Washington Washington. — Die Beteiligung der Juden am Kampf der Neger um ih re Bürgerrechte wurde von Philip Randolph begrüsst, der den Marsch nach Washington organisiert. Randolph dankte Synagogen und Gemeinden für ihre Unterstützung und verwies iu ei ner Rede im Klub der Presse auf die Notwendigkeit, nicht nur für die Brüderlichkeit zwischen Farbigen und Weissen sondern auch zwischen Christin und Juden iu kämpfen. Er stellte klar, dass nur die Neger «selbst in eigener Sache auftreten könnten, ebenso wie die Juden an der Spitze der Bewegung gegen den Antisemitismus stehen müssten. Doch Verbündete seien vmnöten und die Unterstützung aus den Re’hen der Weissen werde aen Schwarzen hnupVüchlich von den Juden zuteil. (ITA) ter, General Odd Bull, innerhalb kürzester Frist abgeben wird und vertagte die Sitzung auf die nächste Woche. — EINZELHEITEN DER 1. SITZUNG UN. — Die Sitzung der Sicherheitsrates vom Freitag, deren Abhaltung ein taktischer Sieg Israels bedeutet, wurde nach Aussage verschiedener Beobachter von Syrien zu einem lächerlichen Spektak?l gemacht da der eyrische Delegierte durch Geschrei, Beleidigungen md persönliche Angrif fe gegen Comay den israelischen Vorsprung wettzumachen versuchte. „Das Ser.auspiel, das der Syrer Tarazi gab, war ein regelrechter Durchfall“, äusserte ein westlicher Diplomat, „denn die Beleidigungen, mit denen er auf die von Comay kalt und sachlich vorge brachten Tatr.achen antwortete, zeigten nur. wie verwundbar sich Damaskus fühlt.“ In dem grossen Saal drängten sich Diplomaten und Zuhörer. Der Grund für die Anwesenheit eines so zahl reichen Publikums hatte verschiedene Gründe. Erstens wüststen alle Delegationen, dass Israel gegen eilen araversucht, den Zusammentritt des Sicherheitsrates so lange wie möglich zu verschieben. Ferner hatte der Wunsch verschiedener Ratsmitgheder, darunter an erster Stelle der USA, die Sitzung nicht vor Maitag aozuhalten, dazu beigetragen, die Spannung zu erhöhen. Israel verlangte eine sofortige Sitzung in der Erwartung, dass dies die Syrer von neuen Aggressionen abhaltcn würde. Die Erklärung des UN Generalsekretärs U Thant und der Entschluss des Ratspräeidenten Nielson. den Sicherheitsrat für Freitag einzuberufen, bewiesen, dass Israel recht hatte. Die Haltung der USA, der Sowjetunion und Grossbritanniens, die allem Anschein nach einen Auf schub befürworteten, erhellte aus der Abwesenheit ihrer Delegationschefs. Die Publikumsgalerie war überfüllt. Die Argumente, die der Delegierte Syriens zur Verteidigung vorbrachte, bestanden darin, dass er Comay einen „Clown“ nannte. der „die Sitzung zu einem Zirkus machen woiie“, und er behauptete rundweg, dass die Ermordung der zwei Israel:,; überhaupt nicht nicht wahr sei. Auf den Gesichtern der Diplomaten malte sich ungläubiges Er- Wieder einmal ist es an ’ den israelischen Grenzen zu ' j ernsten Zwischenfällen ge- I kommen. Obwohl die nun I ischon berühmte .relative Ru- | I he‘ herrscht, die ein typij ‘ sches Merkmal des kalten! Krieges ist, bleibt die Tatsa- , che bestehen, dass Syrien in j den letzten neun Monaten nicht weniger als 98 Mal den | Waffenstillstand verletzt hat.; Meistens schiessen syrische j Heckenschützen auf friedli- I che Fischer, die auf dem Tii berias-See ihrer Arbeit nach! gehen oder richten ihre Waffen gegen jüdische Siedlungen, um deren aufbauende Arbeit zu stören. Das letzte Mal wurde das Feuer auf Chaluzim im nahe gelegenen Hulegebiet eröffnet, die dort mit ihrem Traktor beschäftigt waren. Zwei junge Israelis wurden bei dieser Gelegenheit ermordet. Israel wandte sich an den Sicherheitsrat, dessen Apparat reichlich langsam :u Bewegung gesetzt wurde. Auf der ersten Sitzung kamen nur die beiden „Parteien“ zu Wort, während der Generalsekretär der UN abschliessend zur Besonnenheit ermahnte. Zu welchen Ergebnissen diesmal der Sicher- | heitsrat gelangen wird, bleibt dahingestellt. Welche Lösung auch gefunden werden mag, feststeht, dass die Probleme hiermit nicht zu einer Lösung gebracht werden kön nen. Inzwischen haben auch die Transjordanier bei Jerusa- I lern das Feuer auf israeli-! sehe Patrouillen eröffnet, j wobei wiederum ein junger I Israeli sein Leben verlor.; Beobachter meinten, die Transjordanier hätten nur beweisen wollen. lass sie in ihrer Feindseligkeit gegenüber Israel nicht hinter Syrien oder anderen arabischen Ländern zurüekstehen. Nichts kann wohl besser als diese Bemerkung die Lage kennzeichnen. Die feindliche Haltung gegenüber Israel ist in Wahrneit für die arabischen Länder kein aussenpolitisehen Problem, sondern eine Frage der inner-arabischen Auseinandersetzungen. Noch zu keinem Zeitpunkt waren die Beziehungen der enzelnen arabischen Staaten untereinander so ge spannt wi; heute. Die Bemühungen Nassers zur Schaffung einer zweiten Vereinigten Arabischen Republik unter seiner Führung sind gerade wegen des Widerstandes der Syrer gescheitert, was zu ernsten Konsequenzen geführt nat Syrien ist von inneren Spannungen und Unruhen erschüttert. Die Regierung steht auf senwachen Füiven, da sie — ebenso wie der König von Transjordanien — ständig mit Revolten rechnen muss, die ven einer aus wärtigen Macht, nämlich von Aegypten, angezettelt werden. Vor der gleichen Situation steht der Irak, auch wenn bereits wieder irakische Unterhändler in Kairo die neue Lage besprechen. Unerbittlich «stehen sich in diesen Ländern die Baat- Partei und die Gesinnungsfreunde Nassers gegenüber. An einen Ausgleich ist — jedenfalls im Augenblick — nicht zu denken, wenn auch zeitweise die eine oder an dere Seite dominieren sollte Die Angriffe gegen Israel, die sich in letzer Zeit verstärkt haben, eind Ablenkungsmanöver der Araber vor den gewaltigen irreren Schwierigkeiten, mit denen jedes einzelne Land zu kämpfen hat, und sind in erster Linie zur Tarnung der grossen Gegensätze bestimmt, die zwischen den feindlichen Brüdern bestehen. Wenn man auch schwer diese Grundtatsachen leug nen kann, bleibt der Fakt, dass sie in ihrer Feindschaft gegenüber Israel — wenigstens nach aussen hin — einig sind und sich in Drohungen, Beleidigungen und Angriffsaktioneil zu übernieten bestrebt bleiben. Solange dieser Zustand anhält, kam Israel nicht den von ihm ersehnten Frieden finden. Für die Lage Israrie, iSf es letzten Endes nicht wesentlich, aus welchen Wurzeln die Feindschaft der Araber gespeist wird. Entscheidend b’cibt, dass die Ruha an den Grenzen nicht garantiert is^ und mit täglichen Angriffen und Ueberfällen gerechnet werden muss. Aiv, diesem Grunde kann Israel nicht daran gelegen se:n, irgendwelche Ricntersprüehe des Sicherheitsrates zu erhalten, aus denen sich mehr oder weniger ergibt. dass Israel Opfer eines neuen Uebcrgriffs arabi- «;eher Länder geworden ist. Notwendig ist vielmehr, dass endlich stabile Verhältnisse hergeste’lt werden, die eine ruhige Entwicklung Israels wie des gesamten Mittleren Ostens gewäKrleisten. Da diese Fragen aber nicht Gegenstand der jetzigen Ver handlungen vor dem Sicnorheitsrat sind, wird man auch auf diesem Wege keine Lösung erwarten dürfen. Vielleicht mag es für den Augenblick sogar wesmt'ich sein, die aktuellen Str-e:i:2. keiten beizulegen und arüssere Konsequenzen zu vermeiden. Di; allgemeine Situation. die durch diese vorf«Ile wieder einmal klar geworden ist. eollte aber hinreichende Veranlassung nieten, nicht nur die Bübg.ing der jetzigen Spam-mger zu erreichen, sondern eine «lauernde Lösung des sraeUseharabischen Konflikts anzustreben. iSchluss auf Seite 2'