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Jüdische Wochenschau · 1963-08-23 · 2026 (23.8.1963) · p. [Seite 5]

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Journal
Jüdische Wochenschau
Volume
24 (1963)
Issue
2026 (23.8.1963)
Date
1963-08-23
Page
[Seite 5] (sequence 5)
Language
German, Spanish
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fyfiügoge des ^Archt''0’’ Entdeckung durch die il«n mit jVe Zungen gegangen waren, hen ” , "vde es wieder still um die 'mbden""^' S^he. aber gerade jetzt bewert ' fles?mn der Boden seine grössten i W1, kl Geheimnisse preiszuged”rtm™ kn. Zunächst gestattete eipä™’ (!er * Münze mit dem Abbild , , nzwe>S. des Kaisers Maxentiu,s die '• , a*s genaue Datierung des Geontte oder btudes. Die Münze mochte ifa Jur“ct' eitern unachtsamen Hand ¡nM^t tU1*' wrker unversehens in den cukeiten des Mörtel gefallen sein. Ma- -5? f Kultxentius kam 306 an die Re ätschen &. gK>rurlg und starb in der gewesen ist. Schlacht gegen Konstantin en viele reiander Milvischen Brücke indelsherrei), jm jahre 312. Zw.',sehen 306 auf Grabsteimd spätestens 315 — wenn ns von Ostia fflan annimmt dass die Mün- '■ft in Castel zea ¿es Kaisers nicht so n. Der Einfort aus dem Verkehr gezo- ’'agoge war gen wurden — muss die hvandt, und Synagoge errichet worden Schlüsse zu, sein. iuer Steffl- Interessanter war aber ius Galiläa die Feststellung, dass sich?n Tempeln dis Synagoge auf einem anier heiligen deren älteren Gebäude erte Richtung hob, und man erwartete m't Eine Weine grosser Spannung die Altten mochte wort auf die Frage, weli sein, wo ehern Zweck dieser voran gedae Gesetz gangene Bau gedient haben einer Ofen konnte. Sein Grundriss kam een des unzutage, nachdem man den s, Mazzot, Mosaiku.id Marmorintarer Saum, sienboden weggeräumt hatthalle, hatte. Das ältere Gebäude war md um die viel kleiner gewesen, aber ■ sicherlich der Grundriss ganz ähnlich: ¡wesen. auch hier die vier Marmorersten sen- Säulen, wenn auch etwas ichten über näher zusammengerückt Of- Westens fensichtlich war der Zweck des Raumes der gleiche gewesen wie der, dem das spätere Gebäude gedient hatte. Um jeden Zweifel zu beseitigen. kam ein anderer glücklicher Fund hinzu — Glück ist der wichtigste Hel fer der Archäologie —, eine Marmortafel mit Widmungssehrift. die man aus Sparsamkeitsgründen beim Legen des Fussbodens für den jüngeren Bau mitverwendet hatte. Die Inschrift zeigt eine Zeile in lateinischer und eine andere in griechischer Sprache und besagt soviel, dass ein gewisser Mindis Faustos das Haus erbaut und den Gesetzesschrein in ihm aufgestellt habe, zum Heil des Kaisers. Für Schrein wird das griechische Wort ..Kibotos“ verwendet, was Holzkiste oder Holzschrank bedeutet. Die Geschichte der Synagoge von Ostia ist also einigermassen aufgehellt: Ein wohlhabender Jude hat im ersten Jahrhundert das Terrain und die Synagoge seiner Gemeinde gestiftet, und diese hat zwei Jahrhunderte später, als sich das Gebäude als zu eng erwies, auf dem gleichen Platz einen grösseren Bau errichtet, mit seinen 850 Quadratmetern Bodenfläche die grösste unter den bekannten jüdischen Kultstätten des Westens überhaupt. bescheiden i der die inenswerte ler das ergen dieser den Meneige knltut 5« ntra Comité a Eabbmer nde der Ge- Organisatio- Centra air s Haus der ad Israelita einen engein der juchenden Men- Manfred Gen. Der Ge- Herr Al grüsste n>>t sn den Gast wie die O ge ensem der I mit einer icht-liebensrache w? ■ty dieBS¿ chóne ntinien ¿ jjamen der eruug i'u »über ürdigeo Abern :H£ »ur 351 Räumen der ACIBA über das Thema „Judentum in Amerika“ unter sehr starker Publikumsbeteiligung. Unter den Gästen sah man auch den Kulturattache der israelischen Botschaft, Botschaftsrat Cohen-Abarbanel. Vom Präsidenten der ACI¬ BA, Prof. Ballin, namens der „Centra“ herzlich begrüsst schilderte der Referent in gedrängter Form den Charakter der „deutschjüdischen“ Einwanderung nach USA im Anschluss an das Jahr 1848, als zugleich auch deutsche gescheiterte Revolutionäre gekommen waren, wie aus jenen Kreisen die später so bedeutend gewordenen Familien von Herbert Lehmann, Bernard Baruch, die Guggenheims u. ahervorgingen. Dann, in den achtziger Jahren begann die osteuropäische Emigration durch Jahrzehnte, die, als sie ankam, die wichtigsten wirtschaftlichen Positionen von der „deutschjüdischen“ Emigration besetzt fand und in der Folgezeit diese, bis auf wenige schöpferische Aktivisten, verdrängte. Dies« osteuro- FINANCIACION PARA INDUSTRIA ' EN ISRAEL?-' . SIGNIFICA SOLUCION päische Welle hat zweifellos das jüdische Leben entscheidend geformt. Und schliesslich kam, nach 1933, die mitteleuropäische Einwanderung, die letzte, die es natürlich nicht leicht hatte, aber sich durchsetzte. Die Einheit des jüdischen Lebens Dieee Hitleropfer kannten keinen Unterschied zwischen Ost- und Westjuden und verstanden im grossen ganzen. dass nur die jüdische Einheit die jüdische Zukunft sichern würde. Die Redensart ,.Hitlers Verlust — Amerikas Gewinn“ erwies sich als absoluta Wahrheit. In der Wirtschaft, in Wissenschaft, Kunst und Technik bewährten sich diese Einwanderer ausgezeichnet. Heute, fragen die Enkel, also die dritte Generation, wiederum nach der jüdischen Vergangenheit der Grosseltern in Europa, nach der „Erbschaft“, und hier kann das wunderbare „Leo Baeck Institut“ eine hervorragende Aufklärungsarbeit leisten. Der vorhandene Antisemitismus. der niemals religiös motiviert war, kann nicht geleugnet werden, aber als politisches Bekenntnis ist er auch nicht gefragt. Auf Angriffe kann der amerikani sehe Jude entsprechend reagieren. Die Juden sind eine grosse und einflussreiche Gruppe inmitten eines Ganzen, das aus vielen Minoritäten besteht und jede Grup pe. die sich wehrt, ihr Recht verteidigt, geniesst den Schutz der Gesetze. In New York existiert die Tradition. die Posten des Oberbürgermeisters, des Stadtratspräsidenten und des Schatzsekretärs jeweils mit einem Iren, einem Italiener und einem Juden zu besetzen. Im allgemeinen leben Juden und Neger gut mitein ander. Die grossen Negerverbände im allgemeinen sind nicht antisemitisch; es gäbe aber einige radikale Gruppen, die judenfeindliehe Propaganda trieben. Die langsam arbeitende Gesetzesmaschinerie werde, und dessen ist der Redner si- Die statistische Broschüre des JOINT beweist, dass sich die Zahl Hilfsbedürftiger vergroesseri hat m DEUTSCHEN THEATER J Die kürzlich erschienene statistische Broschüre des „Joint“ zeigt, dass im Jahre 1962 mehr Juden, darunter zahlreiche Flüchtlinge, als in früheren Jahren seit dem Jahre 1950 sich um Unterstützung an den Joint wenden mussten. Die genaue Ziffer betrug 277.385, das sind 21.500 mehr als 1961. Der Joint führt seine H.lfsaktion hauptsächlich mit aus dem United Jewish Appel stammenden Fonds durch und erfasste 27 überseeische Länder, darunter Marokko, Algier, Tunis. Iran, Israel, Oesterreich, Bulgarien, Italien, Frankreich, Deutschland, Griechenland. Norwegen, Polen, Portugal, Spanien Schweden, die Schweiz, Jugoslawien und Ind.en. Die Hilfe bestand u. a. aus ärztlicher Behandlung, Beköstigung, Unterhalt und Unterstützung im Rahmen des Rehabilitations - Programmes. In Israel hat der Joint ausser der Hilfe für alte Leute, kranke und invalide Immigranten durch das „Malben“-Programm, auch religiöse. kulturelle und fachliche Ausbildungsprogramme gefördert. In einer kurzen Einleitung der statistischen Broschüre schreibt Herr Moses A. Leawitt. der Exekutiv-Vorsitzende des Joint u. a., dass die Immigration in den Jahren 1959 und 1960 zurückgegangen war, aber im Jahre 1961 zu steigen begonnen und im Jahre 1962 die Zahl ven 200.000 erreicht hat. Die jüdische Gemeinschaft in Frankreich ist dadurch von 300.000 Juden auf eine halbe Million angewach.sen und stellt heute die viertgrösste jüdische Gemeinschaft in der Welt dar. Dadurch hat sich die Struktur der jüdischen Gemeinschaft nicht nur in Nordafrika sondern auch in Frankreich geändert. Die grosse Zahl von Flüchtlingen in Frankreich hat die Arbeit sehr erschwert, wie Herr Leawitt Gemeinsame Forschungen Holland und Israel sind übereingekommen, auf dem Gebiet der angewandten Wissenschaften zusammenzuarbsiten und Experten auszutauschen. Prof. Troost war vor einiger Zeit in Jerusalem, um hierüber konkrete Vorschläge auszuarbeiten. In erster Linie erhält Holland von Israel die Uebersetzungen russischer wissenschaftlicher Werke in eine westeuropäische Sprache und die Ergebnisse der Forschungen bei Anwendung von Kunststoffen beim Bau von Häfen. Israel erhält auf der andern Seite Kenntnis von den Erfahrungsn mit der Automation in kleineren Fabriken. Rogosin-Spsnde Israel Rogosin, der bekannte Industrielle. der schon viel in Israel investiert und dort eigene Industrien aufgebaut hat, spendete anlässlich seines 76. Geburtstages 1.5 Millionen IL, zahlbar in drei Jahresraten, für verschiedene Institutionen in Israel. Rogosin gab nicht bekannt, wer die Empfänger sein werden. Vermutungen gehen danin, dass insbesondere agudistische Institutionen bedacht sind, da Rogosin eng mit Rabbi Schlomo Lorincz, Knessetabgeordneter der Aguda, befreundet ist. eher, in absehbarer Zeit die Lage der Farbigen wesentlich verbessern. Am Schluss des Vortrages dankte Dr. Ballin nochmals dom Gast. erläutert. Im diesjährigen Sommer wurde es noch schwerer, weil die Frist der Hilfeleistung, die die französische Regierung den Flüchtlingen als französische Bürger gewährt, zu Ende geht. Die Hilfe, die der Joint im Laufe des Jahres Hilfsbedürftigen in den verschiedenen Ländern geleistet hat, bestand auch aus dem Ueberschuss aus der Produktion an Lebensmitteln des nordamerikanisch.n Landwirtschafts-Ministeriums. Die angeführte Zahl unterstützungsbedürftiger Juden, die Hilfeleistung durch den Joint im Jahre 1962 erhalten haben, setzt sich folgendsrmassen zusammen: 42.130 Personen erhielten Geldzuschüsse, 84.680 bakamen Essen, 4.990 ältere Menschen wurden in Altersheimen untergebracht. 37.885 Kranke wurden in 71 Instituten ärztlich behandelt, 37 Institutionen nahmen 2.510 Kinder und Jugendliche auf, 59.160 Schüler erhielten Zuschüsse des Joint in 305 Schulen und 38.355 Schüler zum Besuch religiöser und kultureller Anstalten. Vom Joint unterstützte Kreditkassen haben an 6.090 Juden Anleihen in Höhe von 3.540.000 Dollar zum Aufbau einer Existenz erteilt. Die statistischen Broschüren verden von der Abteilung für Statistik des Joint unter der Leitung ven Herrn Dr. Boris Saphir zusammengestellt. c;n llstspicl Fri'.z Hochwälder ist ein erfolgreicher moderner Dramatiker. Trotzdem ist sein „Hotel du Commerce“ ein Li.rispiel a.ten Stils. Einige Ehepaare der besten iranzö sischen Gesellschaft sind in einem Hotel auf der Flucht vor den Preussen zurückgehalten. In der gleichen Kutsche fährt auch eine Lebedame. die von den Männern begehrt und den Ehefrauen geschnitten wird. Wie diese reizvolle Dame durch direkte Verhandlungen mit dem Feind die Gesellschaft befreit und sich ate in jeder Beziehung sehr edle He äre aufführt, während die Stüt- MA0N Die Tätigkeit des unter den Auspizien der Foi'eign Trade Bank von Israel ge gründeten Unternehmens MAON. di.e in Zentralamerika bestens bekannt und geschätzt ist, wird auch in Südamerika mit grossem Interesse verfolgt. Das System, nach dem die Gesellschalt arbeitet, hat sich in Dutzenden von Fällen als wirksam erwiesen. Es stützt eich auf einen Kreditplan, nach dem der Käufer einer Aktie monatlich einen Dollarbetrag sparen muss, der auf einem Sonderkonto hinterlegt wird, und für den er eine günstige Verzinsung erhält. Nach Einzahlung von 30 Prozent der gezeichneten Summe erwirbt er das Anrecht auf eine Anleihe für die restlichen 70 Prozent, die ihm den Kauf eines Hauses. eines Geschäftes oder eines Lokate zur Ausübung eines freien Berufs in Israel gestattet. zen der Gesellschaft sich keineswegs als Edelleute aulfiihren, bildet den Inhalt von fünf amüsanten Akten, die g.nug Anlass zum Lachen boien. Max Wächter führt cehr güj Regie und scheidet ausgezeichnet zwischen den Gruppen mit verschiedenen Interessen. Am besten die Szene, m der die Männer ihre wild gewordenen Gattinnen vor Zärtlichkeiten mit Gewalt zurückhalten. Auch schauspielerisch war Wächter der beste Komiker, gut sekundiert von Karl Ewald und Gerhard Soor. Ihre Gattinnen, die keifend rnd klatschend auf gute Sitje sahen und, wenn es ihnen passte, auch auf dat3 Gegenteil, wurden von Martha John, Lilly Rapp, beide sehr wirkungsvoll, und Irene Ree dargestellt. Nicht zu den Stützen der Gesellschaft, dafür zu den besseren Menschen gehörten Monica Bessler. die wirkungsvcll und sympathisch die Hauptrolle gestaltete. Frank Nelson war ein würdiger Kutscher, der die leichte Dame nicht nur begehrte, sondern liebte. Helmut von Hofe glaubhaft im Gegensatz zu den reichen Leuten. Verena Hallau sah in einer winzigen Rolle als Krankenschwester gut au.s. Helmuth Kramer als behäbiger Wirt verstand jeden Geiner Gäste zu nehmen. Der kleine Poldi Urwand als Sohn des Wirtes debütiert in ansprechender Weise. Das Publikum lachte, amüsierte sich und klatschte Beifall, speziell für Monica Bessler und Wächter. Dr. Karl Kost POCH FRANKORO LINEAS AEREAS DE ISRAEL En las principales ciudades de Europa y en'Nueva York lo espera un potente jet de EL AL para llevarlo a Israel por la ruta más rápida y cómoda: la del aire. Gozará de un servicio que se cuenta entre los mejores del mundo y disfrutará de la tradicional cortesía israeli. 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