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Jüdische Wochenschau · 1963-08-16 · 2025 (16.8.1963) · p. [Seite 1]

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Journal
Jüdische Wochenschau
Volume
24 (1963)
Issue
2025 (16.8.1963)
Date
1963-08-16
Page
[Seite 1] (sequence 1)
Language
German, Spanish
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JÜDISCHE UlODIEflSQtnU PUEYRREDON 2190 — 1’ tea. JfoJ&ricuiaJsSijCíjUUcL T. E. 83-2613 AÑO XXIV BUENOS AIRES, VIERNES 16 DE AGOSTO DE 1963 No. 2025 Im Schatten der Demokratie Die Protektion der Nazis in Oesterreich nimmt ständig unerfreulichere Formen an. Der Freispruch e ines NazimördeiY; hat in vielen Kreisen Aufsehen erregt und Proteste hervorgerufen. Dass die Juden über diesen Frei spruch empört sind, braucht nicht hervorgehoben zu werden Ein früherer SS-Offizier mit akademischer Vorbildung wurde inzwischen zum Direktor der grössten österreichischen Automobilfabrik ernannt, web die Arbeiter dieses Unternehmens zu Protesten veranlasste. Ob diese Widersprüche irgendeinen Erfolg haben werden, dürfte recht zweifelhaft sein. Immerhin zeigen diese beiden, voneinander unabhängigen Vorfälle, welcher Gesinnung man in manchen Teilen der österreichischen Bevölkerung ist, um diese Situation einmal .neutral* zu umschreiben. — - Dass auf dem jüdischen Friedhof in Heilbronn 34 Grabsteine umgeworfen worvon BEN FRANKENSTEIN den sind, wurde bereits gemeldet. Die sofort eingeleiteten Ermittlungen der Polizei hatten Erfolg: als Täter wurde ein 12jähriger Hilfsschüler (Hilfsschulen tsind Schulen für zurückgebliebene Kinder) festgestellt. Ein Gleichaltriger habe diesen Hilfsschüler zur Tat aufgefordert. Er solle doch einmal zeigen, welch» Kräfte er besitze... Das soll man auch noch glauben. Um seine Kraft zu beweisen, konnte der geistig Minderbemittelte gleich 34 schwere Grabsteine um werfen. Ein beachtenswerter Athlet .. Haben deutsche Kinder wirklich keine anderen Spielplätze als jüdische Friedhöfe? Kennen 12-Jährige nicht an anderen Orten ihre Kräfte demonstrieren und nicht an jüdischen Grabsteinen? Der Eindruck, der durch solche Bekanntmachungen der Polizei entstehen muss,' ist ein peinlicher. Denn nun sind es nicht mehr die Grabschänder allein, die ein verabscheuungswürdiges Verbrechen begehen, die Po'izei bringt sich durch solche .Feststellungen* in e:u wenig erfreuliches Licht. So untüchtig ist die deutsche Polizei doch nicht, und so unfähig sind auch die Lehrer nicht, um nicht die Kinder warnen und solche Schandtaten verhüten zu kennen. — Ein ehemaliger nazisti scher Gauleiter wurde in Westfalen verhaftet. Er hatte im Laufe diesen letzten Jahres zahlreiche antisemitische Schriften verfasst und unter die Leute gebracht. Immerhin könnt? er diese Beschäftigung Monate hindurch unbehelligt ausüten, der frühere Gauleiter. — Auch ausserhalb des deutschen Sprachgebietes sind die „Nationalsozialisten“ aggressiv und aktiv. Der eng- WIE ICH ES SEHE Rache oder Gerechtigkeit ven JEHUDA GO TT HE IM ER Die Auseinandersetzungen über die von den Nationalsozialisten begangenen Kriegsverbrechen sind noch immer nicht zum Stillstand gekommen. Dies ißt eine natürliche Erscheinung. Denn zumindest die Deutschen und die Jude« werden noch sehr lange über dieses Problem sprechen, nachdenken und diskutieren. Es steht sogar zu erwarten, dass im Zusammenhang mit dem grössten Kriegsverbrecher- Prozess. der bisher zur Abwicklung kam, dem Auschwitz Prozess, alle mit diesem Problemkreis zusammenhängenden Frage« erneut aufgerollt und erörtert werden. Die Soziologin Hannah Arendt, eine Schülerin von Jaspers, hat eine Artikelserie veröffentlicht, die jetzt auch in Buchform erschienen ist, welche sich mit dem Eichmann Prozess beschäftigt. der seinerzeit in Jerusalem durchgeführt worden ist. Hannah Arendt vertritt Auffassungen, die von vielen a'bgelehnt werden. Eine grosse Reihe von Aufsätzen wurde bereits gegen die Arendtsche Stellungnahme publiziert, die in verschiedener Betonung von allen oder einigen Ansichten der Autor:« abrücken und mehr oder weniger scharf — je nach Temperament — gegen Hannah Arendt opponieren. Man darf sich nicht der Tatsache verschliessen, dass die durchgeistigt« Betrachtung der Erscheinung eines Eichmann, wie sie Hannah Arendt gibt, gekünstelt wirkt. Was bedeutet es in Anbetracht der allen bekannten Fakten, wenn man der jerusalemer Anklagebehörde, also dem Generalstaa'sanwalt Hausner, vor wirft, er habe versucht, Eichmann schlechthin zum Inbegriff des Böse« zu stempeln. Hausner habe doch nur den Anweisungen Ben Gurmr.s Folge geleistet und diesen Prozess gegen einen einzelnen Missetäter zu einem Schauprozess werden lassen, in welchem dis gesamte verbrecherisch» Tätigkeit des Naziregimes «och einmal der Welt vor Augen geführt werden sollte. Wenn man diese beiden Gesichtspunkte analysieren will und c’en Versuch macht, an der Kritik der Hannah Arendt Kritik zu üben, dann dürfte es nicht schwer sei«, diesen Aufwand an Worten und nach aussen hin «o geistreichen Deduktionen ad absurdum zu führen. Da Eichmann der Leiter des Spezialreferats innerhalb der Geheimen Staatspolizei für die Liquidierung der Juden gewesen ist, woran Zweifel nicht möglich sind, ist es doch nur selbstverständlich, wenn die gesamte antijüdische Politik und sämtlich? antijüdischen Aktionen der Nazis den Hinter grund dieses Prozesses bilden mussten. Wäre man auf die Verteidigung Eichmanns eingegangen, hätte man ihn nur als den Weichensteller deß Todes betrachtet, als die kleine Schraube im grossen Räderwerk der Vernichtung von sechs Millionen, dann hätte mm sich leichtfertig über die geschichtlichen Realitäten ninweggesetzt, die nicht von der Anklagebehörde in Jerusalem erfunden, nicht von den Richtern erdacht und nicht von der wissenschaftlichen Forschung erträumt worden sind. Die vorhandenen Dokumente beweisen, welche Rolle Eichmann zu spielen hatte, und welche Funktionen ihm oblagen. Noch leben übrigens einige jüdische wie niehtjiidische Persönlichkeiten, die aus nächster Nähe ’Eichmanns Tätigkeit beobachtet haben und kennen lernen kennten. Es ist eine Tatsache, die vielleicht nicht hinreichend unterstrichen worden ist, dass mit dem Erscheinen Eichmanns im Geheimen Staatspolizei-Amt in Berlin, Prinz Albrechtstrasse, nicht nur der Ton der Judcupolitik, sondern auch lische Obernazi Colin Jordan richtete einen Brief an den! Präsidenten des Verbandes | der britischen Juden, den i Parlaments - Abgeordneten Sir Barnett Jänner, in welchem er gegen die Anwesenheit der Juden „in unserem Land“ proteßtierte. Colin Jordan nahm den Jahrestag der Vertreibung der Juden aus England unter dem König Eduard I. zum Anlass seiner Mitteilung, dass „wir Nationalsozialii sten die Absicht haben, die | Juden ein zweites Mal aus j England zu vertreiben.“ — | Sicherlich haben weder j Colin Jordan noch seine Na- | tionalsozialsten heute einen , nennenswerten Einfluss. Umj so eher sollten die hierfür , zuständigen Stellen mit solehern Spuk Schluss machen.; die Methodik der angewandten Massnahmen sich entscheidend änderten. Nicht zufällig erschien Eichmann überall im Gefolge der nazistischen Expansionserfolge dort, wo antijüdische Ak tic«en einzuleilen waren, in Wien, in Prag, in Polen und schliesslich in Ungarn. Er war derjenige, der die Wege zu bahnen hatte, die erforderlichen organisatorischen Vorbereitungen treffen musste, damit dann das Programm der „Endlösung der Judenfrage“, von ihm kontrolliert, in die Tat umgesetzt werde. Eichmann hatte sich mit dem Programm c’er NSDAP, der Gestapo, seiner Führer und Vorgesetzten, vom ersten bis zurm letzten Augenblick identifiziert. Wie sollte es dar« möglich gewesen sein, über Eichmann zu Gericht zu sitzen, ohne die Technik der nazistischen Mordmaschine, aller Grausamkeiten und der schrecklichen Maßsenmorde, Vergasungen. Erschlessunge« und Massenhinrichtungen zu erörtern? Ist es nicht wahr, dass Eichmann auch in Auschwitz war, um dort zu inspizieren? Darr, er die Folgen der von ihm gutgeheissenen Mordpläne, für deren Realisierung er alles tat, um auch keinen Juden zu vergessen, nicht ertragen konnte, dass $r nicht sehen konnte, wie man mordete und vergaste, das mag «ein, ist aber sowohl für de« objektiven Tatbestand wie für die Frage der subjektiven Schuld des Verurteilten völlig belanglos. Hieran können auch die schönsten Spitzfindigkeiten und wissenschaftlich gefärbte« Argumente nichts ändern. — Es ist gleichgültig, ob Eichmann aus Hass gegen die Juden die von ihm begangenen Verbrechen vollführte oder diese Untaten ,nur‘ aus dem Bestreben beging, die erhaltenen Befehle exakt und sorgfältig auszuführen, weil sie für I ihn Gesetzeskraft halten Ein Rücktritt Vereinte Nationen. — Dr. John Davis, der Generalkommissär des UN-Büros für Hilfe und Arbeit für die palästinensischen Flüchtlinge, hat mit Wirkung vom 31. Dezember 1963 seine« Rücktritt erklärt. Davis, ein früherer Professor an der Harvard-Universität, hatte sein Amt seit Februar 1959 bekleidet. U Thant, der Generalsekretär der UN, der diesen Rücktritt ankündigte, erklärte, Davis habe seinen Entschluss aus persönlichen Gründen gefasst, und fügte hinzu, sein Nachfolger werde baldigst ernannt werden. (ITA) BUCK IN DIE WELT t von HAROLD SCHWARCZ I Aus London wurde das Anwachsen des rotchinesischen Einflusses auf die Länder Asiens und Afrikas gemeldet. Die russisch:« Angriffe gegen Peking ceien die Antwort auf die Kontrolle, die von den Chinesen über die kommunistischen Parteien in Laos und Vietnam ausgeübt werde. — Eine Konferenz der afrikanischen Aussenminbter fand in Senegal statt, wo es zu Meinungsverschiedenheiten zwischen den Staaten französischer und englischer Sprache Afrikas kam, wer zum Generalsekretär der permanenten Konferenz ernannt werden solle. — Der chinesische Ministerpräsident Chau En Lai wandte sich an alle Regierungen der Erde mit dem Vorßchlag, eine Konferenz zum Verbot der Atombomben- Versuche abzuhalten. Die Konferenz solle die totale Vernichtung der Atomwaffen anordnen. — Wie das britische Kolonialministerium mitteilt, soll die Inaei Malta imnächsten Jahr ihre staatliche Unabhängigkeit erlange«. Die Insel hat eine bewegt? Geschichte. Seit 1814 gehörte die Insel zum Britischen Empire und diente im wesentlichen als strategischer Stützpinkt der englischen Macht im Mittelmeer. — In Syrien kam es erneut zu einer Regierungsumbildung. Angeblich sollte hierdurch die Position der antinasseristischen Baath-Partei gestärkt werde«. — Die steigenden russisch-chinesischen Spannungen haben auch auf die Haltung der kommunistischen Führer in Lateinamerika eine« starken Einfluss, wie die N-icnrichlen-Agentur UP berichtet. In diesen Kreißen ist man sich nicht einig darüber, welchem Kurs der Vorzug gegeben werden solle, den Chinesen oder den Russe«. Es ist zu heftigen internen Debatten gekommen. Der Sicherheitsrat der UN beschloss ein Verbot der Waffenlieferungen an die Südafrikanische Union, wobei a'ß Begründung ausdrücklich die Rassenpolitik Südafrikas angegeben wurde. Ein Antrag der afro-asiatisc nen. Länder auf Boykott südafrikanischer Waren wurde dagegen abgelehnt. — Auf der Katholische« Nationalen Konferenz in Chikago erklärte Rabbiner Balfcur Brickner, Direktor für interkonfessionelle Beziehungen der Union jüdischer Gemeinden. dass die nordamerikanischen Juden, die immer für die Menschenrechte e.'ngetreten ßeien, heute neuerdings wegen der Rechtsungleichheit besorgt sind, unter welcher die Neger leiden. — Dr,ßs Eichmann ein Mann ' von Intelligenz mit einer1 schnellen Auffassungsgabe j gewesen ist, haben auch sei-! «e Gegner zugeben müssen. Sonst hätten ihn die Nazis! auch nicht auf einen verant- I wörtlichen Posten gesetzt j und zum Leiter einer Abteij lung gemacht, die für die! nazistißche Gesamtpolitik I von entscheidender Bedeu- | tung gewesen ’ ist. Wäre . Eichmaun wirklich der ein- I fache und treu ergebene Naj tionalsozialist gewesen, wie! man ihn jetzt mitunter i schildert, er wäre als Fiih- rer eines Ausrottungskomj mandos oder als Kommani dant eine« Arbeitslagers eingesetzt worden; er wäre | aus der ersten Reihe der traurigen Nazigrössen verschwunden und würde zu den vielen unbekannten Missetätern zählen, die man jetzt entweder aburteilt oder aber vergisst, weil ihrer zu viele sind. Wenn man schon die Argumentation akzeptieren will und annimmt, Eichmann habe in dem Bestreben gehandelt, die ihm erteilten Befehle, die er für Gesetze hielt, genau zu erfüllen, wird man auch zu keinem anderen Ergebnis in der Beurteilung seiner Handlungsweise gelangen können. Keiner der Nazis hat ernstlich angenommen, dass die Ermordung von unschuldigen Menschen, unter ihnen Frauen und- Kinder, Rechte«s sei. Vielleicht waren sie in ihrer Verblendung der Meinung, dass die«es mörderische Vorgehen zur Verwirklichung ihrer Ziele erforderlich wäre. Mit der Frage, ob dies mit dem Gesetz in Einklang zu bringen ist, hat aber diese absurde Gedankenkette nichts zu tun. Es waren die Nazis, die mit rüpelhafter Lautstärke gegen die angeblich jesuitischen Methoden anderer polemisierten, dass der Zweck die Mittel heilige. Menschen von Intelligenz konnten aber niemals ei«sthaft der Ansicht sein, dass diese „jesuitischen Methoden“ dann zu rechtlichen Massnahmen werden würden, wenn sie von de« Nazis selbst angewandt werden. Die meisten nazistischen Kriegßverbrecher haben ih re persönliche Schuld geleugnet. Auch Eichmann gehört zu ihnen. Aber einige hatte« doch den Mut zum Bekenntnis ihrer Haltung und ihrer eigenen Taten. Einer von ihnen war Dr. Hans Frank, ehemaliger Reichsminister und Ger.eral-Gouverneur vc« Polen. Im Nürnberger Justizgefängnis schrieb er sein Erinnerungs¬ und Rechtfertigungsbuch „Im Angesicht des Todes“ Er war einer der ßchlimmsten Kriegsverbrecher, aber er gestand seine Schuld. Er war nicht der einzige; auch Heuser hat sich im jüngst beendeten Koblenzer Kriegsverbrecher-Prozess schuldig bekannt. Sind denn Men sehen wirklich nur .Schrauben*, die man, selbst wenn ßie verantwortliche Posten bekleiden, nur anziehen oder locker« kann? Ist die Gefahr eigener Bedrohung eine Rechtfertigung für das Begehen von Massenverbrechen? Sollte aber wirklich ein Mann von Verantwortung der .ehrlichen* Ueberzeugung gewesen sein, dass seine Mitwirkung bei cler Ausrottung von ihm gefordert werde, so hätte er dennoch wissen rnüseen, dass man von ihm ein Unrecht verlangt. Das Fehlen jedes moralischem Kriteriurr.ß und die Befolgung solcher Befehle bildet seine Schuld. Sonst würde man jede Rechtsordnung aus den Angeln heben, wie dies tatsächlich von den Naziß angestrebt und versucht worden ist. Wer hierbei mitwirkte, und se: es nur als williger Gefolgsmann. ist e'bcn schuldig. In einem anderen Punkt ihrer Betrachtungen beweist sich Hamah Arendt ais treue Schülerin ihres grossen Meisters, des greisen Philosophen Karl Jaspers. Hernah Arendt möchte ais die 3 .fundamen'alen Schwächen* des Eichmann Prozesses ansehen, 1.) dass das Verfahren nicht von einem emotional unbeteiligten internationalen Giriehtsforum durchgeführt wurde. 2.) j dass es nicht möglich war, das Urteil auf eine genaue Definition des Begriffs „Verbrechen gegen die Menschlichkeit“ zu gründen, und 3.) dass die genaue Umschreibt r.g dieses neuen Typus von Verbrechen noch nicht existiere. — Diese drei Argumente finden sich in einem Gespräch mit Jaspers, das in der Berliner Zeitschrift „Der Morgen“ im Mai-Heft 1961 abgedruckt worden ist. und zu dem wir (Schluss auf Seite 2) Die Algerier drohen Nachdem neue schwere Spannungen in Algerien gemeldet worden sind und verschiedene Attentate eegen den Ministerpräsidenten Ben Bella staltgefunden habe« sollen, weiss die algerische Regierung keinen besseren Ausweg aus ihren eigenen Schwierigkeiten, als plötzlich Israel zu bedrohen. Die Krise begann mit dem Rücktritt des Vorsitzenden der Nationalversammlung Ferhat Abbas. der eine scharfe Erklärung gegen Ben Bella herausgab und ibi bezichtigte, faschistische Methoden in Alge rien einzuführen. Jetzt soll Abdel Kader R.ezak das Oberhaupt einer neuen Verschwörung gegen Ben Bella sein, Rezak hat sich den Zorn Ben Bellas mit einem Buch ..Der arabisch-israelische Konflikt** zugezogen, i« welchem er angeblich zu Gunsten Israels Stellung nimmt, während Ben Bella ein erbitterter Feind Israels und Anhänger Nassers ist. Eß wird behauptet. Abdel Kader Rezak sei mit einer polnischen Jüdin verheiratet die man gefang-engesetzt hat, während er selbst flüchtig ist. Mit solchen verworrenen Gerüchten versucht man die Öffentlichkeit über die eigenen Schwierigkeiten hinweguzutäuschn

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