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Jüdische Wochenschau · 1963-08-09 · 2024 (9.8.1963) · p. [Seite 1]

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Journal
Jüdische Wochenschau
Volume
24 (1963)
Issue
2024 (9.8.1963)
Date
1963-08-09
Page
[Seite 1] (sequence 1)
Language
German, Spanish
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PUEYRRE1)0> 2190 — Í? izq. JûïJe4n&Ma^fa*vCi&llta . X. E. 832613 ANO XXIV BUENOS AIRES, VIERNES 9 DE AGOSTO DE 1963 No. 2021 Zum Atom-Pakt in Moskau Jerusalem. — Die Verringerung der Spannungen zwi sehen Ost und West, die sieh aus dem Moskauer Abkommen über die teilweise Einstellung von Atomversuchen ergibt, wird sich zweifellos auch a'is ein entscheidender Faktor in den Beziehungen zwischen den arabischen Ländern und Israel erweisen. Dies erklärte Aussen minister Golda Meir in einer Rundfunkbctschaft nach der offiziellen Ankündung, dass Israel entschlossen sei, sich diesem Pakt anzuschkessen. Ein? Verständigung zwischen dem östlichen und westlichen Block, so führte Frau Meir aus, gebe auch der Möglichkeit Raum, zu einer Verständigung und zum Frieden zwischen den arabischen Staaten und Israel zu gelangen. Auf die Frage, ob Israels Anschluss an diesen Vertrag keine schädlichen Felgen für Israels freundschaftliche Beziehungen mit Frankreich haben könne. entgegente Golda Meir, die französisch wraeiische Freundschaft sei so festgefügt, dass sie selbst „negative Elemente“ beinhalte, die einem jeden Partner freistellen, nach seiner Ueberzeugung zu handeln, wenn di 2 eigeneri Interessen dies erfordern. Frankre'ch, so betonte sie, habe niemals versucht, in einem Fall, den die israelische Regierung für richtig erachtet, aufi die israelische Haltung einen Einfluss auszuüben. Ueber den Umstand, dass Aegypten seine BereiSuchaft zum Anschluss an du Pakt erklärte, als Israel noch einige Tage lang zu zögern schien, äusserte Frau Meir: „Ich würde wünschen, dass Aegypten noch einen Trumpf für sich buchen könnte, nämlich dam es Israel in dem Wmsch zuvorkommt, ein allgemeines Abrüstungs abkommen mit Israel vorzuschlagen.“ ABRUESTUNG IN MITTELOST Jerusalem. — Am Vorabend der Unterfertigung 1 des Atompaktes in Moskau! wandte sich Israel an die j drei Partner diese,! Abkom- I mens, die USA, Grossbritan j nien und Sowjetrussland, mit dem Ersuchen, den isj raelischen Vorschlag für ei- I ne regionale Abrüstung im Mittelosten unter gemeinsa- | mer arabisch - israelischer; Kontrolle zu befürworten, j Die Bitte Israels wurde j den Botschaftern der drei i Länder von Dr. Chaim Jachil, dem Generaldirektor des Aussenministeriums, überreicht, der einen jedai der drei Diplomaten aufsuchte. Die Botschafter erklärten sich vom Text der israelischen Erklärung, eich dem Atompakt anzuschlie ssen. befriedigt und versprachen, ihre betreffende Regierung von Israels Vorschlag zur Abrüstung im Mittelasien zu unterrichten. APPELL AN KENNEDY Washington. — nie Eröffnung der 63. Jahreskonven tion der Jüdischen Kriegsveteranen gewann besondere Bedeutung durch die Annahme einer Aufforderung an Präsident Kennedy, sieh im Geist des Abkommens über das Verbot von Kernexperimenten für die -Einstellung des Rüstungswettlaufs im Mittleren Osten einzusetzen. Averell Harriman, der zu den Teilnehmern an dieser Konvention sprechen sollte, dürft“ in seiner Rede auf diesen Aspekt des Problems eingehen. Er ist zwar als unbedingter Anhänger der Auf fassung Kennedys bekannt, dass Amerikas Atomstärke bewahrt bleibsn muss, doch i er wird sich zu der Resolution der Delegierten äussern müssen, die Zweifel an der Zweckmässigkeit des geplanten Abkommens zwischen der amerikanischen Atomkommission 'NASA) und der VAR über den Bau von Raketen für Nasser zum Ausdruck bringt. In dem vor der Kommission gelesenen Bericht wird mitgeteilt, es sei bekannt geworden, dass Nasser geheime Be ,spreehung:-n mit USA-Funk tionären über die Ausbildung ägyptischer Spezialisten für die Technologie von Luftraum und Elektro nik führt. BESTAETIGUNG Washington. — „Electronic News“, eine Publikation des amerikanischen Unternehmens „Fairchild“, meldet aus Kairo, dass cie Verhandlungen zwischen der VAR und dem USA Büro für Atom- und Raumforschung (NASA) eingeleitet wurden. Wie es heisst, seien nie Aussichten optimistisch zu beurteilen. ein Abkommen über Investitionen mit Washington habe Kairo unterzeich net. und verschiedene amerikanische Produzenten elektronischer Ausrüstungen hätten schon mit der Durchführung wichtiger Projekte in Kairo und Umgebung begon nen. Der ägyptischen Regiermg nahestehende Kreise informierten die Konespondenten von „Fairchi d“, dass „Kairo trotz der mit der Raumforschung verbun denen grossen Kosten die Mitarbeit der NASA suche und gegenwärtig rund 200 ägyptische Wissenschaftler in den Vereingtcn Staaten ihr? Studien der Elektronik und Erforschung des Luftraums vervollkommnen.“ BLICK IN DIE WELT von HAROLD SCHWARCZ Die Regierung in Peking klagt die Sowjets an. die Sache des Kommunismus zu verraten ind mit den Amerikanern einen Pakt gegen das Rote China geschlossen zu haben. — Die westdeutschen Zeitungen berichten triumphierend über die gelungene Flucht einiger Personen ans der Ostzone und rufen durch diese Art der Propaganda die Aufmerksamkeit der kommunistischen Behörden hervor, die in Zukunft noch rigoroser gegen die Flüchtenden Vorgehen werden. — Das Programm, das der nordamerikanische Präsident Jchn F. Kennedy zur Lösung des Rassenproblerrn vorgeschlagen hat, wurde von einer Kommission des Senats gebilligt. Inzwischen hält die Spannung in der Odffentlichkeit an. Es kam erneut zu schweren Zusammenstößen. — Der brasilianische Journalist Helio Fernandez der in seiner Zeitung „Tribuna da Impren.sa“ angebliche Geheimnisse veröffentlicht hatte und auf Veranlassung des Kriegsministers verhaftet worden war, ist auf Berchluss des Obersten Gerichtshofes freigelassen word'n. In letzter Zeit kam es in verschiedenen Lär.d'rn zu Verhaftungen von Presseleuten, durch die nach Meinung der Journal rtcn die Pressefreiheit eingeschränkt wurde — Der KoregrKiieg, der vor einigen Jahren den Weltfrieden aufs schwerste gefährdete, droh! erneut auszubrechen, da nach neuesten Meldungen kommunistische Truppen Nordkoreas sückoreanische und amerikanische Garnisonen angegriffen haben sollen. — Der französische Präsident Charles De Gaulle weigerte sich, dem amerikani-ch englisch-russischen Pakt über die Untersagung von Atombcmbenvcrsuchen be'zutreten und einen Nichtangriffsvertrag mit Russland aozuschliercen. — Die Frist zur Verfolgung von Verbrechen, die in d“r Nazizeit begangen worden sind, wurde im österreichischen Parlament bis zum 29. Juni 1965 verlängert. Diese Frist sollte ursprünglich in Kürze ablaufen. — WIE ICH ES SEHE Die Diskussion um i, -.von JEHUDA GOTTHEIMER Jüdische Partisanen Sofia. — Auf dem jüdischen Friedhof von Sofia fand ein? Gedenkfei er für die 86 jüdischen Partisanen statt, die in den Reihen der bulgari sehen Widerstrrdsarmee gegen die Nazis kämpften und fielen. Die Zeremonie bildete einen Teil anderer Veranstaltungen, die am Tage des Geden kens an die im Kriege ge fallenen bulgarischen WiderstancVheldeu stattfanden. (ITA) Die folgenden Ausführungen stellen die Fortsetzung des in der vergangenen Woche erschienenen Artikels „Der grosse Schauprozess“ dar. Wie bereits angekündigt, folgt jetzt zunächst ei ne Stellungnahme zugunsten von Herrn Dr. Globke, damit wir uns ein sicheres Urteil bilden können, — soweit wir e,s noch nicht haben sollten, — gleichzeitig aber auch aus dem Grunde, damit niemand uns eine einseitige Haltung selbst gegenüber unseren Gegnern oder früheren Feinden nachsagen kann. * Die Verteidiger In der in Berlin erscheinenden Zeitschrift „Wochen- Echo“ vom 22. Februar 1963 i konnte man u. a. die folgenj den Argumente lesen, die zur Verteidigung von Dr. Globke gedacht sind, Die hier vorgenommenen Kürzungen entstellen den zitierten Artikel nicht; da wir die Quelle genau angegeben haben, dürfte jeder die Möglichkeit haben, sich durch einen Vergleich mit dam Original hiervon zu überzeu gen. „In der kommunistischen Presse taucht immer wieder der Name Dr. Globkes auf. Alle möglichen und unmöglichen, staatlichen und halbstaatlichen Organisationen befassen sich seit Jahr und Tag mit dem Staatssekretär im Bundeskanzleramt, dem engsten Vertrauten des Kanzlers. Jeder Deutsche, Fremd und Feind unserer jungen demokratischen Bun-! desrepublik fragt sich, war-; um bewahrt der Kanzler j solch eine Nibelungentreue! zu einem Beamten, der ¡ schon mehrmals mit semer! •sogenannten braunen Vergangenheit die Spalten der Weltpresse füllte. Was. so fragt man sich, ist Wahrheit, was böse Verleumdung? ... „Gewiss, es gab und gibt noch imm.r ehemalige Nazis in unseren Reihen. Aber unser Staat, unsere Demokratie ist so rtark, dass wir von diesen Leuten, selbst wenn sie in führenden Positionen sitzen sollten auf keinen Fall gefährdet sind. Wir Deutsche sind selbst co stark, dass wir Elemente, die aus der nationalso zialistischcn Vergangenheit nicht gelernt haben sollten, aus unseren Re.hen, aus unserer Verwaltung stossen. Dazu brauchen wir keine östliche Anklageschrift, keine falschen Beschuldigungen und heuchlerischen Be.stand. Allen denjenigen, die sich mit uns, mit unserer braunen Vergangenheit befassen, geben wir den freundschaft liehen Rat: Kehrt vor eurer eigenen Tür, denn dort gibt es genug Dreck und Unrat! Wie«, gesagt, im März wird wieder die Weltöffentlichkeit auf die nationa'sozialistische Vergangenheit Globkes aufmerksam gemacht werden, und man wird fordern — welch eine unverschämt-freche Anmassung —, dass sich der Kanzler von seinem Staatssekretär trennt. Diesen Gefallen wird man natürlich nicht tun, denn der Kanzler hat gar keinen Grund dazu. Dr. Globke war niemals Parteimitglied, war niemals Nazi und hat nur als Beamter seine Pflicht und Schuldigkeit getan. Er kam vor das Gericht, und die Amerikaner, da« heisst, die Alliierten selbst, stellten ihm die Unbedenklichkeitsbescheinigung aus .. „Uns interessier einzig und allein die Vergangenheit dos Staatssekretärs. Wir wollen ein für allemal die Frage geklärt haben: Ist Dr. Globke für ur.c. für die Buidesrepublik eine politische Belastung? Ja oder nein? Um diese Frag? eindeutig beantworten zu können, müssen wir seine Tätigkeit, sein Arbeitsgebiet im Innen ministerium näher beleuchten. Es stimmt, dass Dr. Globk? im Gccchäftsverteilungsplan des Reichsinnenministeriums in der Abteilung I — Verfassung, Gesetzgebung, Verwaltung und zivile Reichsverteidigung und in der Unterabteilung 2 Staatsangehörigen und Rasse als Korreferent tätig war. Hier zeigt sich schon die Wahnwitzigkeit der Angriffe gegen Dr. Globke. Wer nur einigermassen die preussische Bürokratie kennt — und die Gegner kennen sie alle —, weiss, dass kein „Hilfsreferent“ im ehemaligen Reiehsinnenminls.erium ,30 viel persönliche Macht besass, dass er Gesetze, Verordnungen ausarbeiten und unterzeichnen konnte, Schon darin ist die ganze Haltlosigkeit der An- und Beschuldigungen erkennbar. Globke war ein enfaeher Beamter, der keinerlei Machtbefugnisse besass. Dr. Globke w'ar ein einfacher Beamter, der keinerlei Machtbefugnisse besass. Wenn man eich den Stellenplan näher ansieht, so stösst man auf insgesamt 10 Vorgesetzte in der Abteilung I. Dass dieser Mann keine selbständigen Entscheidungen treffen konnte, geht daraus einwandfrei hervor. Seine Mitwirkung am Gesetz zum Schutze des deutschen Blutes und der deutschen Ehre und am Gesetz zum Schutze der Erbgesundheit des deutschen Volkes war weder federführend, noch verantwortlich. Damals Hilfsreferent. hatte er überhaupt keinen Einfluss auf die Dinge. Im Gegenteil, gerade in der Eigenschaft als Sacnberater zu jener Zeit und für dizse Aufgabe, wurde er niemals mit der Ausarbeitung betraut, sondern lediglich mit ihrer Durchführung beauftragt. Die Erläuterungen, den Kommentar zur Deutschen Rassegesetzge bung. herausgegeben von Staatssekretär Dr. Stuckart und Dr. Globke, werfen die Gegner jetzt dem Staatr. ekretär vor.“ VI. Wochen-Echo fragt In dem zitierten Artikel des Berliner „Woch r.rEcho“ heisst es dai n wörtlich weiter: „Wir stellten selbst die Frag? an den Staatssekretär. warum er damals den Kommentar herausgegeben hat. Hier die Antwort: „In der damaligen Zeit, wo die Behörden oft willkürlich und i keinesfalls für die Betroffe- | nen gür.itig die Gesetze auslegten, war mein Kommentar eile wesentliche Hilfe Israels Flugzeugindustrie Tel Avi.\ — Die israelische Flugzeug Industrie wird in der Lage sein, Fuga-Modelle mit Riickantrieb zu verkamen, die nach französischen Plänen n Israel geoaut werden. Dies erklärten hier Repräsentanten dieser Industrie. Israel konstruiert heute diese Flugzeuge in genügenden Mengen, und man glaubt, dass einige afrikanisch? Länder den Wunsch haben könnten, die Israelischen Ueberschüsse zu erwerben. — (ITA) 1 halb seines Arbeitsbereich'',! , möglich war. „Es ist wohl in erster Li-! nie seiner klugin und muti- 1 g n Zusammenarbeit mit | Mitarbeitern des Berliner Ordinariats zu verdanken, | dass zwei Gesetzen würfe, I die di? Zwang ocheidung aller ra sischen Mischehen; bezweckte, durch die dro-! hende ITaliung des deut- : sehen Episkopats keine <^e- | setzeskraft erhielten. Da diese Zersetzung, arbeiten! um ihrer Wirkung wii'en | von allen Beteiligten s reng I geheim gehalte i werden I mussten, ist es allen Nichtbeteiligt, n unbekannt geLli?-; ben, was die Jüdin in i Deutschland Herrn Dr.G obke zu verdn ken haben. ‘ — I und Erleichterung und ein Schutz.“ I Dr. Globke wirft man vor, 1 dass er viele Reisen unter- | nommen hat, dass er das | Reich bei Verhandlungen , und Sitzungen vertrat und | immer wieder sich mit Ju-! denfrag?n befasste.- Dem ist | nicht so. Er hatte mit all I .cu Unmenschlichkeit-en. B-ej stialitätefi, mit den KZ nich‘,3 zu tun. Wenn die Angriffe von seiten der Roten kommen werden, werden wir sie zu den | Akten legen und uns eines | Briefes des vcn uns Berlinern so hochverehrten Kar dinals Konrad Graf Preysing, Bischof von Berlin, erinnern: „Herr Ministerialrat Dr. Globke :Vt mir persönlich bekannt. Ich achte ihn als einen überzeug,en katholischen Christen, dessen Leben und Handeln von den Grundsätzen des katholischen Glaubens bestimmt waren. Er hat die Gefahren j und Irrtümer des Nationalsozialismus richtig einge- I ,schätzt und verurteilt. Üe-! ber diese sein? grundsätzliche Ablehnmg hinaus war Herr Dr. Globke stets bemüht. Uebergriffe, Uigerechtigkeiten und Gewaltak te d?s Nationalsozialismus zu verhindern und zu unterbinden, so weit es ihm inner- VII. Kurze Erwiderung I 1 Wir wollen nicht auf eien Ton dieser Ausführungen ein- ' gehen, der oftmals vulgäre 1 Schärf? anstelle sachlicher Argumentationen setzt. Die einleitenden Bemerkungen ■ können doch nur een Sinn haben, den Eindruck hervorzurufen, a's wären es nur Komnni'.istcn, die gegen Globke opponieren. Die- ' , e Methode einer offensichtlichen und beabsichtigten Ir- - reführung der Lerer ist uns ■ aus den braunen Zeiten geniigend bekannt. Im übrigen I ist weder Dr. Arndt (SPD), dessen S ellungnahme wir bereits bekannt gaben, und der heute Kuliursenator in Berlin ist. ein Kommunist, noch sind es die oehr vielen anderen, die gegen Globke auftreten; sie alle sind über j den Verdacht erhaben, von Moskau abzuhängen. Die grosse jüdische Opposition , gegen diesen Staatssekretär, | die beinahe geschlossen ist, hat mit Kommunis en iiberi haupt nichts zu tun. — I Di? Befürwortung Globkes durch ‘den Kardinal Grafen | Preysing, ist interessant, 1 aber weiter auch nich s. Im; übrigen unterstreicht Graf | Preysing — sicherlich ungewollt — die Behauptungen I (Schluss auf Seite 2) Unverbesserlicher Antisemit London. — Der Führer der englischen Nationalso zialisten Colin Jordan übermittelte der ITA di? Abschrift eine,? Schreibens an den Präsidenten des jüdischen Board of Deputies Sir Barnett Jänner, in -lern es heisst: „Am Jahrestag der ersten Vertreibung aer Juden aus England durch unseren guten König Eduard I. fordere ich Sie auf, an irgendeinem beiderseib? genehmen Ort und einer noch zu bestimmenden Stunde in öffentlicher Debatte das weitere Ver bleiben Ihres Volkes in unserem Lande zu verteidigen. Dies ist ein Zustand, dem wir, die Nationalsozialisten. durch eine zweite Vertreibung ein Ende zu bereiten entschlossen sind.“ (ITA)

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