Jüdische Wochenschau
- Journal
- Jüdische Wochenschau
- Volume
- 24 (1963)
- Issue
- 2020 (12.7.1963)
- Date
- 1963-07-12
- Page
- [Seite 12] (sequence 12)
- Language
- German, Spanish
- Belongs to
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i £ S u < FRANQUEO PAGADO Concesión 908 TARIFA REDUCIDA Conces'ón 1629 SEMANA ISRAELITA AÑO XXIV BUENOS AIRES, VIERNES 12 DE JULIO DE 1963 No. 2020 EL EJEMPLAR 10en toda la República PUEÏRREDON 2190 1? Iza. T. E. 83 2613 Buenos Aires Regierung ohne Ben Gurion1 Ein erstaunliches Buch Levv Eshkol hat seine Re gierung mit Rekordgeßchwin digkeit gebildet. Am Mittwoch, den 19. Juni, wurde er vom Staatspräsidenten Salman Shazar mit der Kabinettsbildung beauftragt am Mciitag, den 24. Juni, stellte er die neue Regierung bereits der Knesset vor, un-j am Mittwoch, den 26. Juni, hatte er das parlamentan sehe Vertrauensvotum, die Minister legten ihren Treueid ab und übernahmen ihre Aemter. Die neue Regierung ist allerdings nur insofern neu, als Ben Gurion ausgeschie den und Salman Aranne ins Kabinett eingetreten ist. Ab. gesehen davon blieben die Koalitionsparteien, die programmatische Linie und auch die Personen die gleichen wie bisher. Das Ausecheiden Ben Gu rions hatte also nur folgende Veränderungen im Kabinett zur Folge: Anstelle von Ben Gurion wurde Levy Eshkol Ministerpräsident und Sicherheitsminister; an stelle von Abba Eban, der nun stellvertretender Ministerpräsident ist, wurde Salman Aranne Erziehungs und Kulturminister; Handels- und Industrie-Minister Pinchas Sapir bekam zu die sera Am:e überdies noch das Finanz . Ministerium dazu, und sonst blieb alles — wie gehabt. Eshkol verstand es, sich von MEIR FAERBER die Verhandlungen weitgehend zu vereinfachen, indem er Forderungen jeder Art mit dem Hinweis darauf ablehnte, dass kerne grün die genden Veränderungen eintreten können, da die Regierung schnellstens gebildet werden müsse. Die Zeit seit dem am 16. Juni erfolgten Rücktritt Ben j Gurions. hatte manche dra-! matische Entwicklung mic j sich gebracht. Die erste Ue berraschung war. dass Ben Gurion seine Demission als Mitglied der Knesset wieder zurücknahm bevor sie laut statutarischer Vorschrift unwiderruflich in Kraft treten konnte. Es ist von wesentlicher Bedeutung, dass Ben Gurion Knesset - Mitglied bleibt, denn dies wird ihm die Rückkehr in die aktive Politik sehr erleichtern, wenn er sicheines Tages . dazu entschliessen sollte. Eine andere Ueberraschung i war die kleine Revolte“ dar Jüngeren in der Mapai. Mo sehe Dajan. der General, i Stabschef des Sinai - Feld- ■ zugs, hatte dem deßignierj ten Ministerpräsidenten ge ' schrieben., dass er nicht ' bereit sei, wieder Landwirtschaftsminister zu werden, und entweder für sich oder für seinen Freund'Schimon , Peres das Sicherheitsmini- 1 sterium verlange. Eshkol lud Peres zu sich vnd überredete ihn, auch weiterhin Vize-Sicherheitsminister zu bleiben. Daraufhin gab Dajan nach, betonte aber, dass er nur zwei bis drei Monate lang Landwirtschaftsmini, ster bleiben werde, denn er habe seine Aufgabe als Landwirtschaftsminister erfüllt und wolle nicht mit Routinebeßchäftigung seine Zeit verlieren. Dem Appell Eshkols, die Regierungsbil düng, die möglichst schnell vor sich gehen solle nicht zu behindern, folgte Dajan, aber dien könne ihn nicht auf die Dauer binden, auch nicht für die zwei Jahre bis zu den nächsten Parlamentswahlen. Kaum waren die Schwierigkeiten inerhalb der eigenen Reihen gebannt, da er klärte der Allgemeine Lehrerverband, er wolle Aranne nicht zum Erziehungs und Kulturminister. Iljfcg ist darauf zurückzuführenfdass Aranne in der kritischen! Zeit der scharfem Auseinamd dersetzung zwißchub detnr Verband der Mittelschullehrer und dem Allgmeinen Lehrervsrband der zuständige Minister war und die rungsplattform bildet. Im Koalitionsregime ist ja doch alles Kompromiss. Es sind also eher parteipolitische Gründe, die die Mapam veranlassen, in der Opposition zu bleiben, und es war mehr ein parteipolitischer Schachzug der Achdut Aivoda. demonstrativ die Hinzuziehung der Mapam zu verlangen. Die Religiös Nationalen verlangten parallel zur Achdut Awoda Aufnahme der Verhandlungen mit den Liberalen, um eine Verschiebung des Schwerpunktes nach links zu vermeiden, ferner grösseren Einfluss auf die sicherheitspolitischen Entscheidungen im Sinne einer gewissen öffentlichen d. h. parlamentarischen Kontrolle. Eshkol verstand es. auch diese Forderungen abzufedern, indem er die Wiedererrichtung resp. Wieder, belebung des Minißterausschusses für Sicberheitsfra gen versprach, der früher unter Vorsitz von Chaim Mosche Schapiro, dem Führer der Religiös-Nationalen, getagt hat. So hatte sich E'hkol durch nichts davon abhalten laesen, die Regierung im Sturmschritt zu errichten. Forderungen der Akademij und niemand bereitete ihm ker rfcsp; der Mittelschulleh. ernstliche Schwierigkeiten, rer auf Anerkennung ihres ' Immer im Dienst von BEN FRANKENSTEIN Das Eingreifen deß Bi schofs Dibelius in die Hoehhuth-Debatte hat deswegen Aufsehen erregt, weil der Bischof damit einen Angriff auf die Freiheit des Wortes und der Meinungsäusserung verband. Was ¿sollte sonst die Bemerkung bedeuten, dass sich nur der ein Urteil erlauben könne, der dabei war? Dibelius wird doch nicht ernsthaft die Auffas sung vertreten wollen, dass künftige Generationen nur deswegen nicht mitsprechen dürfen, weil sie nicht dabei gewesen seien. Die Stellungnahme des Bischofs Dibelius steht im übrigen mit derjenigen der Synode kaum in Einklang Umso eher kann man nur angesichts der allgemeinen Verwirrung den Kopf schüt. teln. Ist die Vergangenheit so wenig überwunden, dass eine Kritik, ob eie nun berechtigt ist oder nicht, allein schon gc-!üigt. um die alten Leidenschaften zu entfesseln und die negativen Kräfte an die Oberfläche treiben zu lassen? — Vor diese Frage ist jeder gestellt, ob er nun mitdiskutiert oder nur ein; Zuhörer sein will — j Hätten wir einmal anneh t men wollen, dasß Dibelius : im Jahre 1933 nur geirrt ha- | be. als er ven der Fülle der jüdischen Namen sprach und antisemitische Bemerkungen billigster Art über Barmat und Kutisker machte, so bieibt woh1 die Frage am Platz wann er diesen Irrtum eingestanden und be riehtigt habe. In seinem Buch „Ein Christ ißt immer im Dienst“ steht kein Wort von der Reue oder auch nur des Bedauerns schwerer und unheilvoller Fehler, die von ihm gemacht worden seien. Im Zusammenhang mit den Potempamordeu, wo SA-Leu te einen Menschen zertrampelt haben, die dann von Hitler nach ihrer Verurtei lung noch beglückwünscht wurden, schrieb Dibelius in seinem Buch: „Nur einmal habe ich gegen Hitler geßchrieben . Hier muss sich das christliche Gewissen aufv lehnen. Mord ist Mord!“ —' Anteil an der Verhetzung der Volksmassen genommen hatte — Hinweise auf die vielen jüdischen Politiker und auf Barmat und Gencß sen — kann er noch 30 Jahre später stolz darauf sein, dass er einmal gegen Hitler geschrieben habe, einmal, und das natürlich in der Zeit vor der Machtergreifung, weil Hitler sich hinter die Mörder des Gastwirts Potempa gestellt hatte... A’ß dann die Konzentrationslager eingerichtet wurden, als Hunderte, Taus:n ] de bereits 1933 dort nur we- ■ gen ihrer Gesinnung oder po-! litischen Auffassungen, we- Soweit Herr Bischof Dibelius. Nachdem er seinen Einbeziehung der noch wei- : eigenen Verbandes ausser \ halb des Allgemeinen Lehrerverbandes, der der Arbeitergewerkschaft, der Hißtadrut, angehört, unterstützt hat. Damals hatte sich die Situation kritisch zugespitzt, und da Aranne für seine Auffassung keine Unterstützung seitens der ebenfalls der Mapai angehö. renden Repräsentanten dee Lehrerverbandes fand, de missionierte er, worauf Abban Eban dieses Amt übernahm. — Eshkol lehnte je doch jeden Einspruch des Lehrerverbandes ab. Die Besetzung des Ministeriume kann nicht von der Zustim mung des Lehrerverbandes abhängig gemacht werden. Unmittelbar darauf folgten die Forderungen der Koalitionspartner. Achdut Awoda, die sozialistische ¿Partei, verlangte die Erweiterung der Koalition durch ter links stehenden Mapam in die Regierung Da aber die Mapam programmatische Bedingungen ßtellte, hatte es Eshkol leicht, diese abzulehnen resp. auf später zu vertrösten. Die Bedin gungen der Mapam sind- Revision des aussen politischen Programmeß im Sin ne einer Abwendung von der Deutschland-Politik der Regierung; Neutralität zwischen Osten und Westen; Unterstützung der Forde rung auf Freihaltung der Mittelost-Zone ven Atomwaffen; Reivsion der Steuerpolitik durch geringere Be Steuerung der niedrigen und gen ihrer Rasße oder ihres | höhere Besteuerung der grö Glaubensbekenntnisses geschmäht, eingesperrt, menschenunwürdig behandelt, verprügelt oder ermordet sseren Einkommen und Ver. Schürfung der v^ermögenßsteuer; Aufhebung des Mili tärregimes in den arabi Nun sass David Ben Gurion, der bis nach dem Vertrauensvotum für die neue Regierung immer noch amtsführender Ministerprä. sident war, in der zweiten Reihe der Mapaifraktion zwischen zwei seiner unbedingten Anhänger, nämlich zwischen Schimon Peres und Dr. B. Asanja, hinter Mo sehe Sharett und Beba Idel. son. und hörte sich die Antrittsrede seines Nachfolgers Levy Echkol an, der nichts Neues mitzuteilen hatte, sein Kabinett als „Regierung der Fortsetzung“ vor stellte, die Verdienste Ben Gurions als ,,Gründer des Staates“, als Verwirklicher der Vision der Generationen. als Organisator des Militärs Ußw. würdigte. Die vielen Wochenschau- Filmoperateure, die die Un ruhe im Saale steigerten, wussten nicht recht, ob sie ihre Scheinwerfer und Aufnahmekameras mehr auf den neuen Ministerpräsidenten Eshkol oder auf den populären Ben Gurion richten sollten, und wieviel Auf von BORIS SMOLAR Das kürzlich im Verlag Viking Press erschienene Buch von Hannah Arendt „Eichmann in Jerusalem“, das den Eichmaun-Prozess behandelt, hat zu zahlreichen Kritiken Anlass gegeben. Ein Teil dieses Buches war ichon vorher in Form von Artikeln in der Zeitschrift „The New Yorker“ erschienen. Jüdische Führer wandten sich sofort gegen die Auffaßsungen der Verfasserin und gabeu ihrer Verwunderung Ausdruck, dass sie, eine vor den Naziverfolgungen aus Deutschland geflohene Jüdin, so wenig Verständnis fijn die von den Hitlerschergen ermordeten Juden zeigt u^ä diese sogar anschuldigt, nicht genügend Widerstand jfcleißtet zu haben. Wie kann z. B. Hannah Arendt die Entführung Eichmanns durch die Israelis mi* den Konflikten der Rassentrennung in den USA-vergleichen und die Frage stellen, „was die Amerikaner sagen würden, wenn morgen irgendein afrikanischer Staat Agenten nach Mississippi^ ßchickt und einen der Führer der Segretations-Bewegung entführen liesse“? Die Autorin bemängelt u. a., dass die von Generalstaatsanwalt Gideon Hausner im Prozess geführte Sprache nicht würdig gewesen sei und dass die Simultan-Uebersetzungen der in hebräißcher Sprache geführter. Verhandlungen zwar auf französisch ausgezeichnet. auf englisch passabel, doch auf deutsch „einfach lächerlieh und manchmal unverständlich“ waren, so dass man sich fragen mußs. was sie andeuten will wenn sie sagt, es sei „rätselhaft“, dass der Gerichtshof bei dem hohen Prozentsatz von Juden deutscher Herkunft in Israel nicht imstande gewesen sein solle, einen kompetenten Uebersetzer zu finden. Und schliesslich versteigt sie sich zu der Behauptung, dass „die Justiz in Jerusalem ßchwerer geschädigt wurde, als in Nürnberg, weil das Gericht die Zeugen für die Verteidigung nicht zugelassen habe“. Das Buch ist als gelehrte Analyse des Eichmann- Prozesses gedacht, dem seine Verfasserin beigewohnt hat. Einige der von ihr vertretenen Anschauungen beweisen zweifelsohne, dass Hanr.ah Arendt über gründliche* Kenntnisse verfügt, aber, auch, dass Sie gefühlsarm ist. Für eine Frau, die ven den Nazis hätte umgebraeht werden können, wenn sie nicht entkommen wäre, muten viele ihrer Ansichten erstaunlich an. Der Verleger, der offensichtlich mit Kritiken von jüdischer Seite rechnete, stellt einführend fest, Frau Arendt habe eine kurze Zeitlang unter den Nazis für die zionistische Sache gearbei. tet und sei später Beamtin der Jewish Agency gewesen. Allerdings Ragte Hannah Arendt selbst, sie habe seit 1952 keine offiziellen Beziehungen zu jüdischen Kreisen unterhalten und sei 1953 aus der zionistischen Organisation ausgetreten, weil sie „mit der Behandlung der arabisenen Frage durch die Zionisten nicht einverstanden“ sei. wurden, da schwieg der Bi j sehen Bevölkerungsdistrik. schof, da schrieb er nicht einmal ein einziges Mal wenigstens an Hitler und pro testierte, warnte, mahnte, verkündete das Wort Gottes: Du sollst nicht töten! Nichts von dem. Heute kann er wieder reden und schreiben. Er darf mutige Man ner angreifen. Es Ist rfeikolos. ten. Sachlich und „historisch“ gesehen brauchten diese Bedingungen kein Hin dernis für den Eintritt der Mapam in die Regierungskoalition zu «ein, denn die Mapam war ja bereits sechs Jahre lang Mitglied einer Koalition, die ungefähr auf dem gleichen Programm ba, Sterte das heute die Regie- Auslieferung Verbelens abgelehnt Wien. — Das Oberlandesgericht in Wien hat den Antrag auf Auslieferung des ehemaligen flämischen SS- Offiziers Robert Jan Verbelen abgelehnt Der Beschluss muss noch vom Justizmini sterium bestätigt werden. Er stützt sich auf die Entscheidung des österreichischen Verwaltungsgericnüshofes, der Verbelen die österreichische Staatsbürgerschaft bestätigt hat, wodurch eine Auslieferung unmöglich geworden ist. Wie aus österreichischen erfahren! merksamkeit sie für den Op. pcßitionsfiihrer Menachem Begin erübrigen müssten, dessen Rede mit sehr auf merksamem Interesse aufgenommen wurde. In seinem ersten Satz wies Begin darauf hin. dass der Rücktritt aus einer Epoche des Parteihaders und der inneren Feindseligkeiten in ei. ne Zeit verständnißvollerer Zusammenarbeit hinüberführen könne. Dann ging er auf aussenpolitische und Si cherheitsfragen über, verlangte Anrufung der öffentlichen Meinung der Welt ge* gen den Völkermord, den j die Iraker an ihrer kurdi | sehen Minderheit begehen,; vor altem aber forderte er : von daJRegierung, den einj stimnng gefassten Knesset-1 Beschluß^ vom 20. März 1963; durchzuführen,(der entschie-1 dene Massnahrtten gegen die Kollaboration efer deutschen; Fachleute in per ägyptischen Kriegsindustrie, be-; sonders bei der Herstellung j von Atomwaffen und Vorbe. j Lemberg“ reitung von Bakterien- und Giftgas Krieg, forderte. Für die Cherut-Partei wird die Einstellung der neuen Regie, rung zur Verwirklichung dimer Knesset-Entscheidung den Prüfstein bilden. Wenn die Mapai Regierung der Demokratie die Treue beweist, so wird auch die Opposition loyal sein. — Dank an christliche Polin Jerußalem. — Eine christliche Polin, die in Lemberg eine Gruppe führte, welche während der Okkupation Polens durch die Nazis viele Juden rettete, wurde geehrt, indem man auf ihren Namen in der „Allee der christlichen Gerechten“ Bäume pflanzte. Ein Kreis von Freunden, denen Wladyslawa Choms dabei half, dem Zugriff der! Nazis zu entkommen, hatte! diese zur Teilnahme an der! ergreifenden Zeremoie im! Saal des Jad Waschern ein- 1 geladen. Anwesend waren j ferner der ehemalige Staatsanwalt Guideon Hausner und Rabbi Cahana von der 'Luftwaffe, die beide aus Lemberg etammen. Dr. Leon Kubovy erinnerte in seiner Ansprache daran, dass Frau Choms von denen, die sie retteten, der „Engel von genannt wurde. halten wird; es ist auch möglich, dass Dajan seine Drohung wahrmacht und in zwei, drei Monaten aus dem Landwirtschafts - Ministerium ausscheidet und durch jemand anderen ersetzt werden sollte. Unwahr*; ßcheinlich ist dagegen, d*s | die Verhandlungen mit der Man soll in der Politik nie ' Mapam eine Erweiterung versuchen zu prophezeien.; oder Veränderung der Koali* Es ist möglich, dass sich die j tionsbasis nach sich ziehen neue Regierung über die j werden, — aber, wie gesagt, zwei Jahre bis zum Wahlter- Prophezeiungen sind ein unmin für die nächste Knesset dankbares Geschäft... _ Justizkreißen zu war, bestehe die Absicht, Verbelen in Oesterreich vor Gericht zu stellen. Er befindet sich in Wien in Haft. Es läuft eine Untersuchung ge gen ihn wegen Mordes. Verbelen war 1947 von einem belgischen Gericht zum To-!- -. . a-, de verurteilt worden, (AWZ) i Impreso en la Imprenta POLIGLOTA — Rwadavia Wi Registro de la Propiedad Intelectual No. 735 104