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Jüdische Wochenschau · 1963-06-14 · 2016 (14.6.1963) · p. [Seite 7]

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Journal
Jüdische Wochenschau
Volume
24 (1963)
Issue
2016 (14.6.1963)
Date
1963-06-14
Page
[Seite 7] (sequence 7)
Language
German, Spanish
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LA SEMANA ISRAELITA Año XXIII. — N». 2016 — 7! .. i Viernes, 14 de Junio de MM Gemeinden und Vereine (Fortsetzung der Vereinsnachrichten von Seite 6) Gymnastik und Yudo im Heim. PING-PONG: Sonnabend, den' 15. Juni, um 16 Uhr A Mannechaft gegen Schedlowsky im Heims Sonntag, 16. Juni, A-Mannscbaft um 10 Uhr gegen Gymnasia y Esgrima im Heim. Sonntag, 16. Juni, um 10 Uhr die B-Mannschaft gegen River Plate im Heim des Gegners. ARAOZ 2854 T. E. 71-9059 — 72-2725 KULTURABEND MIT Dr. PAHLEN Am 19. Juni um 21 Uhr spricht Herr Dr. Kurt Pahlen über „Die neue Oper in Europa“. Dr. Pahlen, als Musik .Fachmann und ausserordentlicher Redner bestens bekannt, ist soeben von einer langen Europa- Reise zurückgekehrt und ■wird seine Ausführungen durch Schallplatten und Bilder ergänzen, «o dass diese noch anschaulicher und in- - teressanter werden werden, als es ohnehin in Vorträgen von Dr. Pahlen üblich zu sein pflegt. Den sicherlich zahlreichen Zuhörern steht damit ein grosser Genuss bevor. DER BOTSCHAFTER ISRAELS IN DER ACIBA Am 3. Juli wird General Avidar, der Botschafter Is raeln uns einen längeren Besuch abstatten. Er will zunächst sich eine Stunde lang mit der Jugend unter halten, wobei keine Erwach senen zugegen sein werden. Anschliessend wird der Botschafter im Rahmen eines künstlerischen Programms zu den Erwachsenen spreT chen. Einzelheiten dieses be deutsamen und uns ehrenden Ereignisses werden noch bekänntgegeben. BAUFONDS Wir bereiten im Moment eine Sonderaufstellung des Baufonds vor, aus der bisher eingegangene Zahlungen, Ausgaben im Detail und vermutliche Notwendigkeiten bis zur Fertigstellung des Baus hervorgehen sol len. Sobald diese Aufstellung beendet und vervielfältigt ist, steht jedem Mit glied im Sekretariat ein Exemplar zur Verfügung. DANK AN Dr. SZURMAI Wir möchten auch an dieser Stelle Herrn Dr. Curt Szurmai und seiner Gruppe unseren herzlichsten Dank aussprechen für die intereseante Darbietung des Stük kes von Aldeous Huxley „Schöne neue Welt“. Das Stück beeindruckte alle Zuschauer sehr und wurde lebhaft diskutiert. KINDERGRUPPE Unsere Kindergruppe be sichtigt am Samstag das Museo Nacional de Aeronáutica und trifft sich zu diesem Zweck um 14 Uhr 30 im Heim. Bei Regen fällt der Mueeumsbesuch aus und die üblichen Aktivitäten gehen zur gewohnten Stunde vor sich. BRIEFMARKENGRUPPE (Erwachsene) Nächsten Mittwoch, den 9. Juni, um 21 Uhr, treffen sich unsere Sammler zum ersten Male im neuen Heim, Aráoz 2854. Wir erwarten zahlreiche Beteiligung. FILATELISTAS (Mayores) El próximo miércoles, 19 de junio, se reúnen nuestros filatelistas por primera vez en la nueva sede social, Aráoz 2854. Esperamos una numerosa concurrencia de coleccionistas. RELIGIOESE NEUEINRICHTUNGEN Die Fortschritte im Neubau unseres Heims gectatten es uns nunmehr, uns der Verwirklichung von Projekten zuzuwenden, deren Durchführung uns die schönen und grösseren Räumlichkeiten ermöglichen. Schon bei der Besprechung des Bauprojektes wiesen wir darauf hin — und fanden dabei vollste Zustimmung — dass es sich nicht nur darum handelte, unse ren Mitgliedern grössere Bequemlichkeiten im Heim zu bieten, sondern die neuen Räume auch zu neuen erweiterten Aktivitäten zu benutzen und mit neuem Le ben zu füllen. Das Ziel, das uns allen vorschwebte und in der Mitgliederversammlung in der Casa Suiza klar zum Außdruck gebracht wurde, war, den Mitgliedern die Möglichkeit geistiger, gesell schaftlicher und auch religiöser Tätigkeit zu geben. Mit Genugtuung haben wir eine Initiative aufgegriffen, die Mitglieder an uns herangetragen haben. Eine Reihe von Eltern hat sich an uns mit der Bitte gewandt, ihre Kinder in unserer Vereinigung im Kreise ihrer Freunde Barmitzwah werden zu lassen. Wir haben diesen Vorschlag zum Gegenstand eingehender Betrachtungen gemacht. Wir haben nicht die Absicht, regelmässige Gottesdienste durchzuführen und uns in eine Gemeinde zu verwandeln, da genügend Bethäuser zu diesem Zweck zur Verfügung stehen. Aber so wie wir schon bisher Feiertags- und Freitagabend- Gottesdienste durchgeführt haben, wollen wir nunmehr einmal im Monat einen kombinierten Freitagabend- und SchaKbat-Vormittag-Got tesdienst durchführen, an dem dann alle Knaben, die in diesem Monat Barmitzwah werden sollen, gemeinsam bei uns diese Feier erleben können. — Die Vorbewas dort geschehe, dass aber jeder, der nur ein we nig das jüdische Leben in Nordamerika kennenzulernen sich bemühe, wertvolle Anregungen erhalten. Im zweiten Teil des Abends zeigte unser ständiger Mitarbeiter, Chawer J. Meyer-Keyt, zwei ausge zeichnet gelungene Farbfilme, die er auf seiner Israel Reise hergestellt hatte, und die u. a. auch in den Negew führten und von treffenden Kommentaren des Autors begleitet waren. Es bleibt zu wünschen, dass diese Filme weitestgehende Verbreitung fänden. An dieser Stelle sei all denen, die zum Gelingen des Abends beitrugen, nochmals herzlichet gedankt. COMITE CENTROEUROPEO Corrientes 2294 — VI. Stock — T. E. 48-3695, 48-5683 tilS^CC KURT BLUMENFELD s. A. Soeben trifft aus Israel die Nachricht ein, daes dort Kurt Blumenfeld, „der grosse alte Mann des deutschen Zionismus“ und eine der wertvollsten Erscheinungen der zionistischen Gesamtbewegung, drei Tage vor dem Schawuotfeste und unmittelbar vor seinem 79. Geburtstage, verechieden ist. Dieser Verlust trifft aber auch die ganze jüdische Welt, denn Blumenfelds Wirken, insbesondere in der Vor-Nazi-Epoche, erstreck\ sich auch auf die Gewinnung vieler Nichtzionlsten für die nationale Sache des jüdischen Volkes. Er war zum Lehrer und Erzieher einer ganzen Generation jüdischer Men sehen geworden und hatte vom Jahre 1911 an, alß Generalsekretär der zionistischen Weltorganisation, die Epoche der praktischen Arbeit in Erez Israel mitein geleitet. Als führende Persönlichkeit im deutschen Zionismus der zwanziger Jahre ist er es vor allem gewesen, der die ungeheure Bedeutung der Fonde, des Keren Hajessod und des Keren Kajemet, nicht nur erkannt, sondern auch deren Durchsetzung entscheidend beinflusst hat. Vor einem Jahr etwa liess er einen Teil seiner Lebens- UNSER KULTURABEND Gemeinsam mit dem Forum Sionista ..Bar Kochba“, der freundlicherweise seinen schönen Saal zur Verfügung stellte, der bis auf den letzten Sitz- und Stehplatz gefüllt war, führten wir am 5. Juni einen Kulturabend durch, der den grössten Anklang fand. Nachdem unser Sekretär, Chawer Zimmerspitz, die Veranstaltung eröffnet und die Vorstandsmitglieder des „Bar Kochba“ sowie die zahlreichen Gäste begrüsst hatte, sprach unser Vorsitzender, Chawer Curt Wilk, über „Jüdißche Begegnungen in USA“, nachdem er zu Beginn des Ablebens Kurt Blumenfelds und des ältesten organisierten erinnerungen, nämlich, soweit diese die jüdische Frage grundsätzlich berühren, unter dem Titel „Erlebte Judenfrage“ („ E in Viertelj ahrhundert deutscher Zionismus“) erscheinen, und das „Leo Baeck-Institut“ veröffentlichte das Werk, das einen jeden jüdischen Menschen aus dem einstigen Kulturkreis beeindrucken muse. Der letzte Sinn der Lebensarbeit dieses hervorragenden Juden und Zionisten, dieses echten Kulturträgers, bestand darin, wie er es einmal ausprach, „den Juden innere Sicherheiten zu geben, die Zwiespältigkeit im Juiieq unserer Zeit zu be seitigen.“ Wir Träger der Keren Kajemet-Arbeit im zentraleuropäinchen Sektor, die wir, besonders die Aelteren unter uns, unendlich viel von Kurt Blumenfeld gelernt haben, ihm einen wesentlichen Teil unserer zionistischen Schulung verdanken, werden nie vergessen, was dieser ewig kämpfende, um die jüdische Seele ringende Jude für sein Volk und für dessen Zukunft in Erez Israel gewesen ist. Secher zadik lebrachah; es wird selten 1 seinesgleichen geben. Zionisten unseres Sprachkreises, Nathan Blumenthal, gedacht hatte. Der Redner sprach über dan heutige amerikanische Judentum im allgemeinen, seine religiöse und kulturelle Aktivität, sein tiefes Verständnis für die Forderungen, die Israel an alle Ju den heute stellen muss, und über seinen Abwehrkampf gegen antisemitische Strömungen. Auch über Unterhaltungen mit einigen prominenten jüdischen Men ßchen unseres Sektors berichtete Chawer Wilk in knapper Zusammenfassung, indem er auch darauf hinwies, dass gewiss nicht al les nachahmenswert sei, reitung zur Barmitzwah wird von der ACIBA unentgeltlich durchgeführt, und zwar von denselben Personen, die dann auch bei der Feier selbst amtieren, so dass erstens die Prüfungen (die an Examina erinnern) pfortfallen und zweitens ein intimer und familiärer Charakter gewahrt wird. Dabei soll der Gotteßdienst selbst nicht länger als anderthalb Stunden dauern und mit einem gemeinsamen Kiddusch schliessen, den der Barmitzwah-Knabe selbst vorträgt. So können wir die Schabbat- Gottesdieuste um 9 Uhr 30, dafür aber pünktlichst, beginnen. Wir bitten alle Interessenten, sich rechtzeitig mit unserem Sekretariat in Verbindung zu setzen. Auch der vorangehende Freitagabend erfährt einige Umgestaltungen nach nordamerikanischem Muster. Der Gottesdienst" selbst wird zwar mit Chor, aber ohne Ansprache durchgeführt, und zwar um 20 Uhr 30, so daes alle Teilnehmer bereits gegessen haben und dafür nach dem Gottesdienst noch bei kostenloser Bewirtung und künstlerischen Darbietungen eine Stunde lang gesellig beisammenbleiben können. Soweit unsere Pläne, an deren Verwirklchung wir arbeiten. Der erste dieser Freitag Abende soll am 19. Juli, die erste Barmitzwah am 20. Juli ßtattfinden. Wir hoffen, dass der Vorschlag, den die Eltern uns gemacht haben, ein günstiges Echo finden und uns Gelegenheit geben wird, eine neue Tätigkeit unseren anderen Aktivitäten hinzufügen zu können. WIZ0 Centro Europeo PANTOMIMEN¬ VORSTELLUNG — MIMIK UND HUMOR Am 22, Juni wird aer Pantomimiker Herr Mosche C. Amiran, der gegenwärtig in Buenos Aires weilt, eine Vorstellung geben. Herr Amiran gehört zu den vier ersten Solokünstlern dieses Fachs in Israel und ist bei dem israelischen Publikum geschätzt und beliebt, deun seine Kunst des Gebärden «piels ermöglicht es ihm, sich allen Schichten der Bevölkerung verständlich zu machen. Veranlasst durch das Interesse, das in unseren Kreisen der Mimik entge gengebracht wird, hat sich Mosche Amiran freundlicherweise bereit erklärt, zu Gunsten der Wizo-Gruppe Belgrano Hanna Szenen eine Vorstellung zu geben. Herr Amiran erfreut sich nicht nur der Gunst des Publikums in Israel, sondern er ist auch schon mit grossem Erfolg in verschiede nen Ländern Europas und Südamerikas aufgetreten. Am Klavier begleitet der bekannte Komponist und Pianist George Petersburßki. Da wir nur über eine beschränkte Anzahl von Eintrittskarten verfügen, so bitten wir, die Karten im Vorverkauf bei folgenden Damen zu bestellen: Frau Roth, 76-5941; Frau Schmulewitz, 76-6115; Frau Kaufmann, 70-0613; Frau Loebisch, 76-2388; Frau Dreifuss 73-4104; Frau Schmul, 70-6330. SONDER¬ VERANSTALTUNG Die regionale Leitung des zentraleuropäischen Sektors veranstaltet für alle Zentren am Montag, den 1. Juli, im Saal der Nueva Comunidad Israelita, Arcos 2319, um 16 Uhr 30 einen Tee zu Ehren von Frau RAYA JAGLOM, eine der drei Weltpräeidentinnen der WIZO in Israel. Frau Jaglom wird deutsch zu uns sprechen. Alle WIZO- Mitglieder sowie interessier te Gäste sind herzlichst eingeladen. Eintritt frei. CENTRO ROSA WOLLSTEIN Am 9. Juni fand mit grossem Erfolg unser Spielabend statt, der gut beßueht war. Besonders das schon bekannte Büffet und die reich beschickte Lotterie mit nur gewinnenden Losen fanden allgemeinen Beifall. Wir danken allen Teilneh mern, die sich nicht von dem starken Regen abschrecken liessen, und hoffen, dass eie sich gut unterhalten haben. Die Einheitskampagne teilt mit: Der Aufruf, den wir in der vergangenen Woche an die „segunda generación“ gerichtet haben, zu Beisteuerern zur Einheitskampagne zu werden, wird nicht unbeantwortet bleiben. Schon liefen in unserem Sekretariat Zeichnungen von Menschen ein, die bisher nicht in unseren Listen geführt wurden, und wir sind überzeugt, daos in gemeinsamer Arbeit der in unserem Comité zusammengeschlossenen Gemeinden und Organisationen mit unserem Sekretariat diese Frage zur Zufriedenheit gelöst werden wird. Unser Aufruf an die „zweite Generation“ bedeutet aber auch eine Verpflichtung für die „Aelteren“. Wir können und werden keine .Zeichnungen akzeptieren, die in keinem Verhältnis zu den wirtschaftlichen Mög. liehkeiten des Zeichners stehen. Wir erwarten keine „Almcßen“, sondern eine freiwillige Selbstbesteuerung! Die Einheitskampagne ist keine Kampagne neben anderen, sondern eine in der ganzen freien Welt durchgeführte finanzielle Mobilisierung für Einwanderung und Einordnung der nach Israel Gelangende«. AMENABAR 2972 — Capital Meisterschaft der L I. F. Ä. Resultate der 9. Runde: CIB — Bet Israel B 1:1 Hakoah — Bach Kochba 5:4 NCI, A — Rehut B 9:0 Bet Israel A — NCI, Villa Ballester 6:2 Kadetten: Maccabi — Bar Kocha 1:1 NCI — Bet Israel 1:2 Am Sonntag, den 16. Juni, findet die letzte Runde der Klacsifizierung mit folgenden Spielen statt: Zone 1 (Defensoree de Belgrano) 12.30 Uhr: Maccabi—Aciba 14 Uhr: Aciba — Lamrot Hakol (Kadetten) 15.30 Uhr: Igud — Rehut A Zone 2 (Excursionistas) 12.30 Uhr: NCI B — Bef Am 14 Uhr: NCI — CIB (Kadetten) 15.30 Uhr: D. Wolffsoh« — S.I.J.A. Es war eine besondere Freude, am letzten Sonntag die Spiele der Kadetten zu sehen und so erwarten wir auch diesmal viele Zuschauer zu den interessanten Wettkämpfen unseres Nachwuchses. £11111111111111111111111111)1111111111111111111111111111111111111(11111111111(1111111111,111111111,llllllllll'IIIIIHI»; | WIR RUFEN 9 | | unsere JUGEND, unsere g | I ZWEITE GENERATION ■ ( AUCH IHR, I I HEUTE SELBST BEREITS VERDIENER, MUESST BEISTEUERN ZUR I 1 EINHEITSKAMPAGNE 1 I WARTET NICHT, ZEICHNET SOFORT! I | COMITÉ CENTROEUROPEO DE LA | | CAMP ANA UNIDA PRO ISRAEL | | Sarmiento 2376, 3er. p. — T. E. 47-3820 1 E (Bürostunden von 11 bis 19 Uhr 30) § .Hiimiiimimiiimmnm,i,iiiiiini,i,|,|l|,||,|,||,„nn„mi,lmmmm)|||1|mmi|1|Hmmimm=

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