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Jüdische Wochenschau · 1963-06-07 · 2015 (7.6.1963) · p. [Seite 1]

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Journal
Jüdische Wochenschau
Volume
24 (1963)
Issue
2015 (7.6.1963)
Date
1963-06-07
Page
[Seite 1] (sequence 1)
Language
German, Spanish
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jüdische mmm PUEYRREDON 2190 — 1* IzQ. /aJkwijcuta^\jCielttcL 1 E. 832613 ANO XXIV RUENOS AIRES, VIERNES 7 DE JUNIO DE 1963 No. 2015 Diplomatie und Beziehungen Der Besuch des früheren bundesdeutschen Verteidigungsministers Franz Josef Strauss in Israel hatte in den Kreisen der rechten und linken Opposition des israelischen Parlaments lebhaften Widerspruch ausgelöst, der sicherlich nicht nur, aber doch in einem beträchtlichen Umfang auf innenpolitische Spannungen in Israel zurückzuführen ist. Man darf als Tatsache unterstellen, dass Strauss eingeladen wurde, als er noch Minister war. Da leider nicht viele einflussreiche Länder Israel offen Hilfe leisten, kann man mit der verantwortli chen Führung schwer rechten, ob man sich der deutschen Hilfe bedienen soll oder nicht, obwohl sicherlich d;.e Sentiments nirgends grösser und nirgends schwächer sind, d:e Juden in solchen Fällen empfinden müssen. Strauss ist von seinem Ministersessel nach jahrelangen Auseinandersetzungen gestossen worden. Die Bevon B. B. SAMVEL gleitmusik hierzu hat keinesfalls nur die Zeitschrift „Der Spiegel“ geschrieben. Es dürfte wenige Männer mit solcher Beharrlichkeit und Widerstandskraft geben wie Strauss, die sich gegen die Stimmung einer beacht liehen Mehrheit durchsetzen können. Strauss gilt in Deutschland als ebenso talentiert wie gefährlich. Sicherlich war er niemals Nazi, jedenfafVs kein Nazi in führender Position. Er ist ein Mann von Mut, wenn auch mitunter in Fällen, wo Mut nicht am Platz ist. Er hat auch heute Einfluss, zu mal er in Bayern nach seinem Sturz als Bundesminister sofort einen Wahlkampf gewinnen konnte. Strauss hatte sich zunächst gegen die Aufnahme von Beziehungen ausgesprochen, wobei er auf die bestehenden Schwierigkeiten mit den Araberländern hinwies. Da die Bundesrepublik und Israel de facto, d. h. also praktisch die besten Beziehungen unterhalten würden, sei eine formelle Herstellung der Beziehungen durch Entsendung von Botschaftern überflüssig. Theoretisch geht die Rechnung auf. die auch der offiziellen Politik der Bundesregierung entspricht. Exminister Strauss hat dann später seinen Standpunkt geändert und mitgeteilt, er werde für „normale Beziehungen“ eintreten. Vorerßt bleibt es aber wohl bei den „besten Beziehungen, ohne Beziehungen zu haben“, um die ersten Werte von Strauss zu wiederholen. Ob diese Lage für Israel zufriedenstellend ißt, mag dahingestellt sein. Der fehlende diplomatische Status mit offizieller Bestätigung hat zweifellos auch seine Vorteile für Israel, die in erster Linie nicht auf mate riellem Gebiet liegen. Geschichte und Politik werden WIE ICH ES SEHE Eine interessante Analyse ven JEHUDA GQTTHEMER Dass eine unverzeihliche Gleichgültigkeit und eine beinahe schon unverständliche Nachsicht gegenüber den staatsfeindlichen Tendenzen und Bewegungen in einem entscheidenden Umfang zum Sturz der Weimarer Republik beigetragen haben, ist heute zu einer allgemeinen Erkenntnis aller Forscher der Geschichte zwischen den beiden Weltkriegen geworden. Diese Epoche stand im 'Zeichen eines ständig erstarkenden Rechtsradikalismus, der cchliesslich zum Dritten Reich und damit zum Chaos hinüberleitete. Die Struktur des Machtapparates und die Methoden der Gewalt Anwendung, die von der nationalsozialistischen Führung gebraucht wurden, zeigen keine wesentlichen oder prinzipiellen Unterschiede zu anderen Diktatorial-Systemen, was ein Vergleich mit dem stalinistischen Kommunvmus deutlich macht Ein Rückfall in diese Zustände würde mit grösster Wahrscheinlichkeit den Atomkrieg auslösen und damit die Menschheit der Gefahr völliger Vernichtung preisgeben. Die geistige Verwirrung, die von der durch viele Jah re betriebenen nazistischen Propaganda angerichtet worden ist, wurde — was eigentlich selbstverständlich ist, — nicht vollkommen mit dem Zusammenbruch des Dritten Reiches überwunden, sondern beeinflusst auch heute noch die Vorstellungen mancher Kreise. Es gibt immer Menschen, die in Radikalismus die Lösung ihrer eigenen Probleme und der Zeitfragen suchen. Auch unter der Heranwachsenden Generation machen sich Einflüsse bemerkbar, die über die Romantik der Jugend und deren Unerfahrenheit zu neuen Erlebnissen führen sollen und die durch eine die Geschichte verzerrende Beschönigung der Schfekkenszeit eine Wiederbele bung der trostlosen Vergangenheit erstreben. Die verantwortlichen Krei se der Bundesrepublik be mühen sich darum, die von Weimar gemachten Fehler nicht zu wiederholen, wobei ihnen die völlig veränderte Weltlage zu Hilfe kommt. Während die Sieger des Ersten Weltkrieges der Weimarer Republik die grössten Schwierigkeiten bereiteten und wirtschaftliche Sanktionen ergriffen, durch welche e.'ue Kette schwerer Wirt schäftskrisen heraufbeschworen wurde leisteten diesmal die Alliierten — unter wohl verstandener Wahrnehmung ihrer eigenen Interessen — dem niedergeworfenen Deutschland jede erdenkli- Aegyplisthe Vergiftungswaffe Washington. — Radioaktive Abfälle werden aus Indien nach Aegypten transportiert, wie aus einem von der Zeitschrift „Parade“ veröffentlichten Bericht hervorgeht. Dort heisst es, dass vor einigen Jahren mit Hilfe von Technikern und Kapitalisten aus Kanada in 28 km Entfernung von Bombay ein Atomreaktor für Indien gebaut wurde. Die radioaktiven Abfälle werden jetzt in Bleigefäroen nach Aegypten geschafft, wo sie für Raketen vom Typ, wie sie die deutschen Wissenschaftler für Nassekonstruieren, Verwendung finden sollen. Derartige Geschosse mit Köpfen, die Atomabfälle enthalten, können bei ihrer Explosion den Boden vergiften, auf den sie fallen, obwohl sie nicht den Sprengefiekt von Atombomben entwickeln. (ITA) che Unterstützung, die eine! ungeahnte Prosperität auslöste. — Inflation und Arbeitslosigkeit bildeten damals den ungesunden Nährboden für die restlose Radikalisierung der Massen, während der Wohlstand heute weitgehend einen Schutz gegen eine solche Entwicklung bie. tet. Trotzdem der Einfluss rechtsradikaler Elemente — ganz im Gegensatz zu früheren Zeiten — nicht stark hervortritt, erfolgt eine lau fende Kontrolle durch die zuständigen Stellen in Bonn, die nach deren eigenen Darstellungen äusserst nützlich und wirksam ist. Das Bun. desinnenministerium hat im April dieses Jahres einen zweiten Bericht „über die im Jahre 1962 beobachteten rechtsi adikalen Bestrebungen in der Bundesrepublik“ abgedruckt, — der erste Be rieht bezog sich auf das Jahr 1961 —. der in der Beilage ,Aus Politik und Zeitgeschichte“ der Wochenzeitung „Das Parlament“ ab gedruckt wurde und auch von uns mit Aufmerksam keit gelesen werden sollte. Dieser Bericht gewinnt an! Bedeutung, weil hier nicht nur die innerdeutschen Verhältnisse einer Analyse unterzogen werden, sondern der Rechts - Radikalismus gleichzeitig auch im Zusammenhang mit ähnlichen interna'\:onalen Tendenzen be trachtet wird. — Allein schon die Tatsache, dass solche Berichte erscheinen, hat nach der Auffassung des Ministeriums zu einer Einschränkung der Tätigkeit rechtsra dikaler Kreise beigetragen, deren Mitgliederzahl und Aktivitäten im Vergleich zu 1961 nicht unerheblich zurückgegangen sind. So entfielen bei den Landtagswahlen (1962) irt Bayern, Hessen, Nordrhein - Westfalen und Schleswig-Holstein auf rechtsradikale Parteien nur noch 0,1 bis 0,4 Prozent der abgegebenen Stimmen. Die aber nicht allein von materiellen Gesichtspunkten bestimmt. Die sentimentale Komponente ist wichtiger, als dies vielen erscheinen mag. Die Diskussion um die deutsch-israelischen Beziehungen hat mehrere Stadien durchlaufen. Ursprünglich waren es die Deutschen, die eich hierum bemühten, weil sie diese Legitimation für die Anerkennung der Bundesrepublik in der internationalen Welt brauchten. Damals wollte Israel nicht. — Die Dinge änderten sich. Heute will Israel, und die Bundesrepublik ist auf diese Visitenkarte nicht mehr angewiesen. — Das ist die Lage mit nüchternen Worten. Morgen kann sich die Situation wieder ändern. Israel sollte seine Politik variieren. Man soll nicht direkt oder indirekt die Auf nähme der diplomatischen Beziehungen anregen. Es ist gut, wenn sich diese Anregungen nicht in ein einseitiges Werben verwandeln. Vielleicht sollte man iiberle gen, ob es nicht doch irgendwelche Aspekte gibt, auß denen die bundesdeutschen Politiker verstehen lernen, dass diplomatische Beziehungen mit Israel keinesfalls nur die Israelis begünstigen würden. Hierzu wäre es allerdings erforderlich, dass die israelische Politik sich aus dem Stadium des Beifallsklatschens für deutsche Bemühungen auf ver sehiedenen Gebieten befreit und eine berechtigte Kritik dort ü'bt, wo es erforderlich ist. Oder glauben Juden wirklich, dass solche Kritik, wie ' sie sehr heftig in Deutschland selbst geübt, wird, überflüssig oder unberechtigt sei? Man sollte hierüber gut nachdenken. beinahe einhellige Ablehnung, so heisst es dann wörtlich, recht« extremer Tendenzen durch die deutschen Wähler konnte nicht ohne Rückwirkungen auf die Träger dieser Anschauungen bleiben. „Darüber hinaus hatten auch die im Jahre 1962 in Grossbritannien Belgien, Frankreich, Italien, Argentinien und der Schweiz getroffenen Massnahmen gegen den internationalen Fa schismus Auswirkungen auf entsprechende Bestrebungen im Bundesgebiet.“ _ Ohne dass auf die in den genannten Ländern ergriffenen Massnahmen näher eingegar.gen wird, dürfte die ser Hinweis auf den internationalen Charakter des Faschismus von Wert sein, bestärkt und unterstreicht er doch die von jüdischer Seite vorgetragene Ansicht, dass wir es bei den faschistischen Bestrebungen in den verschiedensten Län dern mit einer international geleiteten Bewegung zu tun haben, die nicht von nationalen Instanzen allein bekämpft werden muss, son dern im Rahmen der interalliierten Politik berücksichtigt werden sollte. Auf diesem Gebiet müssten endlich gemeinsame Schritte der de mokratischen Welt eingeleitet werden. — Der Bericht weist darauf hin, dass die Mitgliederziffern der im Bundesgebiet bestehenden — nicht weniger als —- 15 reehtsradika len Parteien zusammenge- (Schlusg auf Seite 2) Blick in die Welt von HAROLD SGHWARCZ Der algerische Ministerpräsident Ahmed Ben Bella ist von seinen Besprechung«! mit Abdel Nrßser nach Algier zurückgekehrt, nachdem er zuvor an der panafrika. ñischen Konferenz teilgenommen hatte. — Von dem Besuch des französischen Präsidenten Charles de Gaulle bei Kennedy verspricht man sich eine allgemeine Festigung der westlichen Front und die Wiederherstellung einer einheitlichen politischen Linie. Die unruhige Situation im Mittleren Orient fand durch den Rücktritt verschiedener Minister in Transjordanien und die Spannungen in Syrien neuerlich ihren Ausdruck. Die Bemühung:n Nassers zur Herstellung der Zweiten Vereinigten Arabischen Republik halten an. — Im Irak ist die Kette de? Attentate nicht abgerissen. Politische Gegner versuchten den Ministerpräsidenten Ahmed Hassan Bakr umzubringen. Das Attentat scheiterte. Der Israel Besuch des früheren deutsche« Verteidigungsmin. ter, Franz Josef Strauss, hat bekanntlich zu schweren Kontroversen in Israel geführt. Beobachter bemerkten, die deutsche Haltung sei zweigleisig und wiesen auf den vorhergehenden Besuch des Ministers Scheel in Aegypten hin. — Der Ministerpräsident deß Yemen, Abdulla al Sallaf, der mit Hilfe Nassers an die Macht kam, verhängte den Ausnahmezustand, weil er sich nach Kairo begeben w'oll- D. — Jom Kenyatta, der in den Wahlen in Kenya siegte, wird einen weissen Minister in sein Kabinett aufnehmen. Gehilfen Eichmanns von JAKOB KATZ-ROGASEN Der ehemalige SS Haupt-1 sturmführer und Eichmann- : Mitarbeiter Dr. Erich Rajakovic ist vor kurzem in j Wien verhaftet worden. Er j hatte sich schliesslich den! österreichischen Justizbehör-! den gestellt. Rajakovic wur- | de nach einem 90 Minuten . lange« Verhör durch den j zuständigen Untersuchungßrichter verhaftet. Er wurde ] von den österreichischen 1 Behörden im Zusammen j hang mit Deportationen von! über 6.000 Wiener Juden gej sucht. . | Der 58jährige Rajakovic hatte sich vor einigen Jahren offiziell von den österreichischen Behörden in Erico Raja umbenennen lassen und in Mailand .niedergelassen. Sein Fall wurde bekannt, als er Anfang dieses Jahres mit seiner Familie aus Mailand verschwand. Wenige Tage später tauchte er in der Schweiz auf, wo er im Tessin ein Haus besitzt. Von den schweizer Behörden wurde er ausgewiesen und landete unbehelligt in München. Erst nach seiner Landung liess das Bundes - Innenministerium ihn zum unerwünschten Ausländer erklären. Das Münchner Ordnungsamt erliess gleichzeitig ein Aufenthaltsverbot. Daraufhin fahndete die Polizei tagelang vergeh lieh nach ihm. Wie er unbemerkt die deutsch-ößterreichische Grenze über schreiten konnte, blieb unbekannt. Die niederländischen Behörden werfen Rajakovic vor, als Beauftragter Eichmanns im besetzte« Holland und Belgien den Abtransport von 110.000 Juden ins Vernichtungslager Auschwitz veranlasst zu haben. Ausßerdem soll Rajakovic im Konzentrationslager Nisko in Polen bei der Ermordung mehrerer tausend Juden geholfen haben. In den Unterlagen der Zentralstelle in Ludwigs bürg wurde Rajakovic lediglich als Mitarbeiter Eichmanns geführt. Gegen ihn; wurde in Deutschland nicht ermittelt, weil er österreichischer Staatsbürger ist. Diese Beschränkung auf deu* sehe Staatsangehörige sollte sich allerdings nicht auf die Ermittlungen der Straftaten beziehen, sondern nur auf die Strafverfolgung. Wo Rajakovic nach Kriegs ende untergetaucht ist, ist noch ungeklärt. Nach unbej stütigte« Berichten soll er j zunächst nach Argentinien und erst nach der Festnahme Eichmanns nach Italien! gegangen sein. In Israel wurde jetzt eine grössere Befragung von ehemalige*.! Häftlingen des Kon zentralionclagers Nisko tGalizieni über die Tätigkeit Rajakovics eingeleitet. Mil den Antworten rechnet man in einigen Wochen. Die israelische Dokumentationszentrale über Naziverbrechen gegen Juden, die ,,Yad Waschem“-Stiftung in Jerusalem, bestätigte die gegen Rajakovic erhobenen schweren Beschuldigungen. Nach den Dokumenten der „Yad Waschem“-Stiftung arbeite, te Rajakovic seit dem Herbst 1938 ehrenamtlich beim Sicherheitsdienst (SD) in Prag. Er sei von Eichmanci „wegen seiner um-, sichtigen und erfolgreichen Bearbeitung juristischer Fragen“ in den Zentralstellen für jüdische Auswanderung in Wien, Prag und Ber. lin gelobt und zur Beförderung vorgeschlagen worden. Auch ein zweiter Gehilfe Eichmanns wurde ln letzter Zeit wieder in das Licht der Oeffentlichkeit gestellt: Oberregierungsrat Dr. Harster, der früher der direkte Vorgesetzte des Eichmano» Mitarbeiter« Dr. Rajakovic gewesen ist. Aufgrund einer Mitteilung des bayerischen Innenministers könnt« man erfahren, dass dieser Dr. Harster wegen nachgewiesener Dienstunfähigkeit in den Ruhestand versetzt worden «ei. Das seit Jahren gegen ihn schwebende und zum Abschluss der Staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen vorläufig ausgesetzte Dienststrafverfahren werde, wie das Ministerium erklärt, durch die Pensionierung nicht unterbrochen... Man könnte verstehen, wenn der Sachverhalt genau der umgekehrte wäre, dass nämlich die Pensionszahlungen bis zur Klärung des Sachverhalts durch die Staatsanwaltschaft ausgesetzt werden würden. Aber so?, wer findet sich da in den Gsdankengängen des bayerischen Ministeriums noch zurecht. Hier folgen ei nige Daten über die ganz offensichtlich nicht bewältigte Vergangenheit des Herrn Harster: Vor sechs Jahren war Harster bei der Regierung von Oberbayerr. im Gemeinde und Finanzwesen angestellt. Während des Dritten Reiches dagegen war er SS- Brigade-Führer. In den Jahren 1940 bis 1943 war er nach offizieller Mitteilung in Holland Befehlshaber der Sicherheitspolizei und des SD (einer der übelsten Nazi-Organisationen). Ausserdem war er für die „Ziisam. menfiihrung“ von mindestens 100 000 Juden verantwortlich, die später in Vernichtungslager kamen. Aber seine Pension erhält er immer noch ..

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