Jüdische Wochenschau
- Journal
- Jüdische Wochenschau
- Volume
- 24 (1963)
- Issue
- 2010 (3.5.1963)
- Date
- 1963-05-03
- Page
- [Seite 1] (sequence 1)
- Language
- German, Spanish
- Belongs to
- journal issue
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PUEYRREDON 2190 — i* izg. AÑO XXIV JGxJ&toj&H&JsA/keiitcL I E. * 3 2 6 1 3 BUENOS AIRES, VIERNES 3 DE MAYO DE 1963 No. 2910 Ben Gurion zur Lage Jerusalem. — Ministerpräsident David Ben Gurion ist der Ar&cht, der jüdische Staat k&nne mit seinen arabischen Nachbarn Frieoen schliessen, wenn Israel stark genug sei und eine wirkliche Entspannung zwischen Ost und West eintrete. und drittens, wenn in den arabischen Ländern demo kratische Regierungen zur Macht gelangen. In einem Interview, das der Premierminister am Vorabend des 15. Unabhängigkeitstages der Jüdischen Telegrafen - Agentur (ITA) gewährte, gab er einen kurzen Ueberblick über die 15 Lebensjahre des jungen Staates. Er sprach von seiner Vergangenheit, seinen künftigen Aufgaben und analysierte die Aussichten auf eine friedliche Koexistenz mit seinen Nachbarn. Ben Gurion betonte, ein starkes Israel sei der erste Faktor für die Sicherheit des Landes und für die Hoffnung auf einen kommenden Frieden. Hierzu seien eine stetige Einwanderung, landwirtschaftliche Kolonisation, ■wirtschaftlicher Aufbau und militärische Stärke vonnöten, ohne das Prestige im internationalen Forum zu vergessen. Ben Gurion hob hervor, er vertraue in eine Lösung des Problems der arabischen Flüchtlinge, und erklärte, Israel sei bereit, an einer solchen Lösung, selbst ausserhalb eines Friedensschlusses, mitzuarbeiten. Allerdings verwies er darauf, dass ,,die einzige praktische Art, diese Frage zu lösen, in der Ansiedlung der Flüchtlinge ki spärlich bevölkerten Ländern bestehe, die genügend Böden und Wasser besitzen.“ Indessen stellte er in Zweifel, dass die arabischen Politiker an einer solchen Regelung mitarbeiten würden, solange sie gegen Israel konspirieren. Wenn diese Verschwörung nicht bestünde, so stellte er fest, dann gäbe es schon längst kein Flüchtlingsproblem mehr, wie dies heute in Indien und Pakistan nach der Teilung der beiden Länder der Fall ist, von deren ein jedes eine Million Flüchtlinge aufgenommen hat. Er erinnerte daran, dass das Problem der Flüchtlinge ki Europa nach dem Krieg gelöst worden ist, und er habe persönlich die. erfolgreiche Eingliede rung einer halben Million von Flüchtlingen aus Karelien in Finnland miterkbt. nachdem diese Region ven Sowjetrussland annektiert wurde. Auf die Bedingungen tür einen arabisch-israelischen Frieden zurückkommend. äusserte Ben Gurian. ein solcher Frieden könnte zu standekommen, wenn die Spannung zwischen Ost und West nachlassen würde und Russland und die USA von den arabischen Regierungen die Unterzeichnung eines Friedensvertrages mit Israel fordern würden, so wie es die UN-Charter von den arabischen Ländern verlangt. Diese Länder, so führte er aus, sollten sich um die wirtschaftlichen, erzieherischen und sanitären Be diirfnisse ihrer Völker kümmern. anstatt dass diktatorische Regime militärische Kundgebungen abhalten oder die Aufhäufung von Waffen betreiben. Inzwischen ist es heute und in naher Zukunft Israels Aufgabe, seine Sicherheit zu verstärken, die erzieherische Kluft zwischen eien Sektoren seiner Bevö.kerung zu überbrücken und allein seine ökonomischen Bedürfnisse zu befriedigen. Er forderte im weiteren die Engergestaltung der Bande mit der Judenheit des Auslands. TRANSJORDANIEN Jerusalem. —Völliges Stillschweigen wurde aus Sicherheitsgründen über die au ssergewöhnliche Kabinettssitzung bewahrt, in der nach Aussage eines Sprechers die Lage im Mittelosten zur Beratung stand. Dieser Entschluss entspringt sichtlich dem Wunsch, den- Verlauf der Vorbereitungen auf dem Gebiet der Sicherheit ebenso wie die diplomatisch«! Schritte geheimzuhalten. In dessen bleibt die öfters erwähnte Erklärung Ben Gurions, dass im Falle einer Aenderung des Status quo in Transjordanien Israel nicht tatenlos zusehen werde, weiter in Geltung Die Regierung wünscht im Augenblick nicht, diesen Status quo angesichts der labilen Situation, die von einer Stabilisierung weit entfernt ist, genauer zu definieren. Was Transjordanien angeht. so herrscht allgemein die Ansicht, dass Hussein wohl bisher die Lage kontrollieren konnte, doch die Verhältnisse noch lange nicht Grund zu der Annahme liefern, man dürfe an die Ausschaltung der Drohungen glauben. Es sei zwar eine Lockerung der Spannung eingetreten, aber Aegypten hat seine Kampagne in Rundfunk und Presse verstärkt und verbreitet falsche Nachrichten über die Demonstrationen in Transjordanien, die ganz offen zur Revolution hetzen. Die Ankündigung des holländischen Aussenministers. seine Regierung wolle ,.Is rael im Falle eines Angriffs der arabischen Länder Hilfe leisten“ wird als erste Aeusserung dieser Art vonseiten der westlichen Länder angesehen obwohl sie offensichtlich von Washington inspiriert ist, das in Unterhaltungen mit Israel und Transjordanien bsstätigt hat, dass die USA ihr Versprechen, Hussein zu unterstützen, halten werden. Immerhin erwartet man von den Nordamerikanern eine entschiedenere Erklärung* über ihre Position, die eine unverhohlene Warnung an Nasser ergehen lassen müssten, damit einer „falschen Beurteilung der Lage“ durch den ägyptischen Diktator der Boden entzogen wird. BUCK IN DIE WELT von HAROLD SCHWARGZ Der Tod des israelischen Staatspräsidenten Jizehak Ben Zwi hat in aller Welt ein starkes Echo gefunden. Die führenden Staatsmänner unserer Zeit haben der Regierung i«:d dem Volk Israels ihr Beileid ausgedrückt. — Zum Nachfolger Adenauers wurde von der CDU, der führenden Partei der Bundesrepublik, der Vizekanzler und Wirtschaftsminister, Prof. Ludwig Ehrhard, oestimmt. Die Auseinandersetzungen über den „Thronfolger“ hatten in weiten Kreisen Befremden hervorgerufen. Ehrhard, der Mann des Wirtschftswunders. warnte vor wenigen Tagen vor der Gefahr einer Inflation. Der nordamerikanische Präsident Kennedy unterstrich in einer seiner letzten Reden die Bedeutung cier Enzyklika „Frieden auf Erden“ und erklärte: „Alu Katholik bin ich stolz darauf, dass der Papst diese Enzyklika herausgegeben hat, als Amerikaner kann ich nur betonen, dass ich viel gelernt habe.“ — Der musische Staatschef Krutschew empfing Castro, der überraschend die Sowjetunion bereiste. Seit Wochen wurden Gerüchte verbreitet, Krutschew wolle sich zuruekziehen. — Die Unterkommission für Minderheitenschutz der Vereinten Nationen hat einstimmig, bei Stimmenthaltung des russ'uehen Delegierten und Experten Boris S. Ivanow eine Reihe grundsätzlicher Beschlüsse über die Rechte des Verlassens und der Rückkehr in die Geburtsländer (Freizügigkeit) angenommen. — Der Magistrat von Birobidschan beschloss, ein« Strasse nach dem jüdischen Schriftsteller Emanuel Kasakovieh zu benennen, der dort einige Jahre gelebt hat. — Gegen die Einschränkung der Pressefreiheit wurden verschiedene Proteste erhoben. Der Präsident der Internationalen Amerikaniuchen Presse-Organisation kabelte u. a. an den Präsidenten Brasiliens, da man dort einem Journalisten die Lizenz entzogen hat, weil dieser Imormationen weitergegeben hat. die offensichtlich von der Regierung nicht gebilligt worden sind. — Der frühere New Yorker Gouverneur und Senator, Herbert Lehmann, der heute 85 Jahre alt ist, nimmt noch immer aktiven Anteil am jüdischen Leben und beteiligte sich an der Erinnerungsfeier für den Aufstand des Warschauer Ghetto. — WIE ICH ES SEHE Das traurige Kapitel ven JEHUDA GQTTHEMER Sehen während des letzten Krieges haben die alliierten Mächte davor gewarnt, die Verbrechen an unschuldigen Menschen fortzusetzen. Sie haben ausdrücklich erklärt. dass sich niemand seiner Strafe entziehen kann, der an diesen Kriegs- und Menscheitsverbrechen teiigenommen hat. Die deutsche Seite hat diese Warnungen bewusst überhört. Nur diejenigen, die selbst mit Abscheu beobachteten und sich diesen Verbrechen widersetzten, verstanden dass diese Warnungen ihren tiefen Grund in der Verteidigung der Grundlagen des menschlichen Zußammenlebens hatten und keineswegs einem Revanche - Gedanken entsprangen. Der nazistische Terror machte deswegen nicht vor denen Halt die innerhalb Deutschlands den Mut halten, inmitten der Barbarei die Stimme der Menschlichkeit zu erheben. Als dann das Dritte Reich zußammengebrochen und seine Machthaber hinweggefegt waren, versuchten die Internationalen Gerichte nicht nur die Schuldigen zu be strafen, sondern gleichzeitig dem mit Füssen getretenen Recht wieder Geltung zu verschaffen. Die Nürnberger Justiz, wie man die Rechtsprechung der Internationalen Gerichtshöfe bezeichnet hat, war keine Justiz der Rache, denn den Angeklagten — und selbßt den grössten Mördern nud Mordhetzern unter ihnen —, standen alle Möglichkeiten einer umfassenden Verteidigung zu Gebote, obwohl sie selbst, als sie an der Macht waren, keinem ihrer Opfer die geringste Chance gaben, auch nur ein Wort zu sagen. Es war selbstverständlich, dass die bundesdeutsche Regierung nach Wiederherstellung ihrer Souveränität die Anweisungen gegeben hat, nunmehr die Verfolgung der in der Nazizeit begangenen Vei brechen unter eigener Verantwortung vorzunehmen. So kam es zu einer beinahe, kaum übersehbaren Anzahl solcher Verfahren, in denen die ungeheure Schuld zutage trat, die das hitleristische Deutschland auf sich geladen hatte. Jahre hindurch werden solche Kriegsverbrecher - Prozesse in Deutschland durch, geführt, in denen die Mordtaten gegen Juden, aber sei nesfalls nur gegor, Juden, zur Aburteilung stehen. Noch geraume Zeit wird vergehen, bis diese Verfahren abgeschlossen sind. Einige der grössten Prozesse werden überhaupt erst in den nächsten Monaten beginnen, Mordanklage gegen Lina Heydrich Kiel. — Der liibecker Staatsanwalt kündigte an, dass gegen die Witwe des berüchtigten SS-Generals Reinhard Heydrich ein Verfahren wegen Tötung jüdischer Häftlinge in dem tschechoslowakischen KZ Theresienstadt eingeleitet worden ist. Nach Aussage des Staatsanwalts wurde im vergangenen Monat vom Zentralcomitä der Kämpfer des ‘.tschechischen Widerstandes Mordanklage gegen die Heydrich erstattet. Lina Heydrich leitet gegenwärtig eine Pension auf einer in der Nähe Kiels gelegenen Ostseeinsel und erhalt ausserdem eine Pension a's Witwe eines im Kriege gefallenen Generals. Die ihr zur Last gelegten Verbrechen hat sie im Jahre 1943 auf dem Schloss ihres Mannes begangen, das Hitler dießem geschenkt hatte. Wie es in der Klage heisst, hat sie die Häftiin. ge aus Theresienstadt, die als Sklavenarbeiter in das Schloss geschickt wurden, über ihre Kräfte ausge so dass 6ie infol§e der schweren Arbeit starben (t rA) so der grosse Auschw.tz- Prozess, zu dem die Vorarbeiten nunmehr abgeschlossen wurden. Die Einwendungen, die von interessierter Seite immer wieder gegen die Kriegsverbrecher - Prozesse erhoben wurden, sind Gekannt. Man braucht sie nicht erneut zu beantworten. Dagegen gibt es manche, die das Problem nicht zuende gedacht haben und nur aus diesem Grunde sich ein oberflächliches Urteil bilden. Man will diese traurige Vergangenheit nicht mehr lebendig werden lassen. Man will darüber hinweggehen, vergessen, nicht erinnert weiden. Interessant *st aucn die Haltung vieler Jugendlicher, die entweder noch Kleinkinder waren, als die Furie des Krieges Europa heimsuehte, oder die erst nach dem Kriege geboren wurden. Sie wollen vielfach „mit dieser ganzen Sache nichts zu tun“ haben Sie klagen ihre Eltern an, sie fragen, wie es möglich war, dass sie dabei waren als all die Seheusslichkeiten vorkameu, von denen sie im Radio, im Theater oder im Ferhsehen hören. Gewiss, ihre Eltern, so denken sie. haben sieh schuldig gemacht, schon allein deshalb, dass sie schwiegen, aber sie, die neue Jugend interessiert das alles nicht. Auch sie weisen die Beschäftigung mit dieser Zeit innerlich ab. Manche meinen, man könne doch nicht immer noch über dasselbe Thema pre chen. Man solle endlich einen Schluss-Strich ziehen. Diese Haltung ist gefährlich. Sollte man die schlimmsten Mörder laufen lasßen. nur weil die schwere Untat erst heute gesühnt werden kann? Das Argument, man solle endlich einen Schluss-Strich ziehen, ist kein Argument, es ist eine Flucht ins Nichts, eine Abkehr von der Wük bchkeit, ein tragikomisches Schattenspiel. Ein Hamburger Staatsanwalt ging auf aiese Ausrede ein und meinte: „Gerade im Fall .. hat man wieder das <Nor^ um laufen hören. .Lasst die I Dinge endlich ruhen!“ Die Leute, die daß sagen, haben j aber die Dinge von Anfang an ruhen lassen wollen und nicht erst jetzt.“ Zu derselben Frage nahm der Hamburger Oberstaatsanwalt G. Koch im „Radius“, der Vierteljahresschrift der evangelischen Akademikerschaft in Deutschland Stellung: „Die gleissneri sehe Natur dieses Ansinnens ergibt sich schon aus dem Wort .endlich1, das den Anschein erweckt, als ob man erst in letzter Zeit der Verfolgung der NS-Verbrecher überdrüssig geworden sei, sie also ursprünglich gebilligt habe. Die Kreise, aus denen das Ansinnen zu kommen pflegt, haben sich jedoch zu keiner Zeit an der Aufdeckung der NS Verorechen und an der Bestrafung der Täter interessiert ge zeigt.“ — Auch dass hier Menschen für Taten verantwortlich gemacht werden, die zur Zeit ihrer Begehung gar nicht strafbar gewesen seien, ist unrichtig und irreführend. Denn Mord ist seit den äde sten Zeiten der Menschheit ein Verbrecher., für das der Täter von der Gesellschaft vor die Schranken des Gerichts gerufen wird. Die Ermordung unschuldiger Menschen, die ruchose A) srhlachtung von Frauen und Kindern, war auch im Dritten Reich mn Verbtechen, das nicht ungesühnt bleiben darf. Da"s sich niemand hierbei auf einen höheren Befehl berufen kann, ist feststehende Rechtsprechung geworden. Auch nach dem zur Hitlerzeit geltenden Mi litärstrafkodex gibt es Befehle, die ein Untergebener nicht ausführen durfte, wenn er die ötrafbarkcft des Befohlenen erkennen konnte oder musste. Und dies war beinahe ausnahmslos der Fall, was sieh allem schon aus den Aussagen der vielen Angeklagten ergibt, die im Rahmen der Kriegsverbrecher-Prozesse gehört wurden. Aus diesen vielen Verfahren spricht eine unerh'ute Abstumpfung derjenigen, die damals Herren über Leben und Tod vieler Tausender gewesen sind, die ihnen damals auf Gnade oder Ungnade ausgeliefert waren. Aber weder diese Gefühislosigkeit noch ihr Macht rausch haben vollkommen das Bewusstsein unterdrükken können, dass sie ein Verbrechen begehen. Einer von denen, die das Leben von Zehntausenden auf dem Gewissen haben, erklärte seinen Richtern: „Ich verfluche den Tag, wo ich zur SS gegangen bin“. Sehr spät hat er also zugestanden, zu welch schändlichem Handwerk er sich hergab. Dass er aber schon beim Begeben der Tat ihre Unrechtmässigkeit erkannt h»t, daran liess er keinen Zweifel. Sie ade haben das gewusst. Ihr Gewissen versuchten sie mit Alkohol und Militärmusik zu betäuben. — Eine der Aufgaben dieser Prozesse ist die Gesundung des Rechtsbewusstseins, das durch eine lange, teuflische Propaganda erschüttert worden ist. Was Recht ist. darf nicht von einer zufälligen politischen Machtkonstellation abhängig gemacht werden. Hier handelt es sich um eine Frage, die für das Leben und die Entwicklung aller Völker und für alle Zukunft von ausschlaggebender Bedeutung ist. Die Diffamierung und dia Verfolgung des Gegners ven gestern kann nicht von den Einstellungen der neuen Machthaber abhängig sein, sondern muss an feste Rechts - Normen gebunden werden und bleiben. Das verwerfliche Vorgehen der Nazis gegen ihre früheren Widensacher sofort nach der Machtergreifung wurde sehen von der übergrosseri Mehrheit des deutschen Volkes mit einer beängstigenden Langmut und einer Zurückhaltung hingenommen, die dann in den nächsten (Schluss auf Seite 2) Praesidentschafts- Kandidat Jerusalem. — Zafman fchazar, Schriftsteller, Journalist und Leiter der Abteilung für Erziehung und Kultur im Ausland der Jewish Agency, wurde von der Mapai als Kandidat fürdas Amt des Staatspräsidenten Israels aufgestellt. Die Kandidatur wurde bekannt gegeben, nachdem der Stellvertretende Präsident Kadiseh Lus aie Aufforderung der Partei abgelehnt hatte. von seinem Posten als Präsident der Knesset zuriiekzutreten. Die Mapai hat die übrigen Parteien ersucht, die Kandidatur Shazars für die Präsidentschaft zu unterstützen. (ITA)