Jüdische Wochenschau
- Journal
- Jüdische Wochenschau
- Volume
- 24 (1963)
- Issue
- 1998 (8.2.1963)
- Date
- 1963-02-08
- Page
- [Seite 1] (sequence 1)
- Language
- German, Spanish
- Belongs to
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PUEVRREDOM 2190 — 19 izq. JúíJkMxutaJsAú&üía T E. 832613 ASO XXIV BUENOS AIRES, VIERNES 8 DE FEBRERO DE 1963 No. 1998 Ohne sichtliche Erregung von JAKOB KATZ-BOGASEN Wiedergutmachung und Aufrüstung Dr. w.: — Die deutsche Wiederaufrüstung wurde nur einige Jahre nach dem Kriege Heftig debattiert. Es waren die Franzosen, die sich in erster Linie gegen die deutsche Wiederbewaffnung gesträubt haben. Nach wenigen Jahren müssen wir feststellen, dass sich die Zeiten gründlich geändert haben. Was Politikern. Historikern, Forschern und den Nationalisten der beiden Staaten Frankreich und Deutschland noch vor wenigen Jahren völlig ausgeschlossen erschien, ist dennoch Wirklichkeit geworden. Beide Länder kooperieren aufs engste. Anstelle einer Jahrhunderte langen Feindschaft ist eine — sicherlich zweckgebundene, aber sehr aktive — Freundschaft geworden. Frankreich erklärt sich erstmalig in seiner Geschichte mit einer deutschen Wiederaufrüstung einverstanden, jedenfalls jetzt. Damit bleiben keine ernsthaften Kritiker übrig. Denn die Russen werden von den westlichen Mächten nicht in Betracht gezogen, weil man sagt, die Russen sprächen pro domo: die deutsche Aufrüstung störe sie, weil die Waffen der Bundesrepublik wahrscheinlich gegen die Kommunisten eingesetzt werden würden, wenn es einmal zu einer blutigen Auseinandersetzung kommen sollte. Und dann gibt es vereinzelte jüdische Stimmen, auch aus Israel, die Bedenken gegen die deutsche Wiederaufrüstung laut werden lassen. Hier werden keine Fragen der Politik behandelt. Um aber die Atmosphäre zu begreifen oder zu erfühlen, innerhalb deren die Gesetze für die Wiedergutmachung geboten werden, müssen mitunter politische Gesichtspunkte ihre Berücksichtigung finden. Die deutsche Wiederaufrüstung ist nicht nur deswegen eine Gefahr, weil jede Wiederaufrüstung Gefahren in sich birgt, sondern weil Waffen in deutscher Hand immer den Krieg bedeutet haben. Es gibt keine ausreichenden Beweise dafür, das« sich dieses Gesetz gewandelt habe. Auch de Gaulle kann nicht den ernsthaften Gegenbeweis antreten. Die Ausgaben für die Wiederaufrüstung belasten den deutschen Etat in einer beeindruckenden Form. Sicherlich werden nicht alle Ziffern veröffentlicht, und zuviel zu schreiben, ist nicht ungefährlich, weil die .militärischen* Interessen und andere unkontrollierbare Belange bereits zu einer die Demokratie unerträglich einengenden Interpretation der Presse-Freiheit geführt haben... Das deutsche öffentliche Leben wird von der Wiederaufrüstung beherrscht. Wenn das Wirtschaftswunder in der letzten CZeit, wie von Propagandisten behauptet wird, blasser geworden ist, so bedeutet das keinesfalls, dass das Volkseinkommen oder -vermögen geringer geworden wäre, sondern dass die durch die Wiederaufrüstung bedingten Kosten den Etat des Staates und damit die nationale Wirtschaft belasten. Die Bundesrepublik und die Bundesdeutschen verfügen auch beute noch über die ausreichenden Mittel, weit grössere Entschädigungsleistungen zu zahlen, als dies bisher der Fall gewesen ist. Im übrigen hat die Frage der Zahlungsfähigkeit eines Schuldners nichts mit der Frage zu tun, welche rechtlichen Verpflichtungen der Schuldner zu erfülle« hat. Wo steht es geshrieben, dass die Deutschen in grösstem Luxus leben müssen, während die Opfer ihrer Verfolgungen im Elend verkommen? Und wenn dies nicht so wäre, hat die Höhe der Verpflichtungen an sich nichts mit der Zahlungsfähigkeit zu tun. Aus welchem Grunde werfen die Bundesdeutschen Finanzprobleme in die De. batte, wenn es um die Zahlung der Entschädigungen geht? Dass die durch Mord und Raub entstandenen Schäden ersetzt werden müssen, ist sicher. Hierzu bedarf es keiner Sondergesetzgebung auf dem Gebiet der Entschädigungen. Dass diese Schulden bezahlt werden müssen, ist auch sicher. Zuerst einmal soll die Verpflichtung zur Zahlung anerkannt werden. Dann kann man über die Modalitäten der Zahlungen sprechen. Aber die Verpflichtungen mit der Begründung einengen zu wollen, wir können nicht oder nicht viel zahlen, bedeutet die Anwendung eines neuen Unrechtes. Wir sind der Meinung, Deutschland kann zahlen. Wir sind der Meinung, dass zunächst einmal die Verpflichtungen geregelt werden müssen, die gegenüber den Opfern der nazistischen Verfolgungen bestehen. Wenn die Amerikaner so stark an der deutschen Aufrüstung interessiert sind, sollten sie die Fehlbeträge zahlen, nicht aher die Juden, die Opfer der grausamsten Verfolgungen sind. Deutschland tritt überall als Wohltäter auf, gibt den Arabern grosse Kredite, leistet Aufbaudarlehen für minderentwickelte Länder u. a. m. Das ist sehr anerkennenswert. Aber zunächst einmal soll ein Wohltäter seinen eigenen Verpflichtungen nachkommen. Das haben wir zum Thema Budget. Etat, Aufrüstung und Wiedergutmachung in diesem Zusammenhang zu bemerken. (fn einem weiteren Artikel soll das Thema ,,Sie blieben unberücksichtigt“ behandelt werden, damit verstanden werde, dass weiteste Kreise der Geschädigten bisher überhaupt nicht oder vollkommen unzureichend Entschädigungsleistungen erhalten haben). — ln Koblenz wurde einer der vielen Prozesse gegen Kriegsverbrecher durchgeführt, in denen Bilder des Grauens und des Schreckens vor Richtern und Zeugen erstanden. Der Hauptangeklagte war ein Georg Heuser, der es trotz seiner Ver gangenheit in der Bundesrepublik zu einem hohen Posten gebracht hatte. Er war im Lande Rheinland zum Chef des Landeskriminalamtes avanziert. Die braven Rhein-Hessen, die selbstverständlich hei Anstellung des Heuser nichts über dessen Vergangenheit, gewusst haben, waren Opfer einer Täuschung geworden, als sie den Bock zum Gärtner ge macht hatten; jedenfalls haben sie dies erklärt. in diesem Prozess geht es um die Aburteilung von Angeklagten. die für die Ermordung von Zehntausenden Juden und anderen Opfern nazistischer Verfolgung, vor allem von Geisteskranken, verantwortlich gemacht werden. Aus der Fülle des Prozessmaterials sei die Vernehmung des Mitangeklagten Rudolf Schlegel geschildert. Diesem Mann, heute 47 Jahre alt. kaufmännischer Angestellter, wird vorge worfen, Mord in nicht weniger als 5.280 Fällen begangen zu haben. Er war damals Obersturmbannführer der SS und ganze 26 oder 27 Jahre alt. Auf diesem hohen Posten war er Herr über Tod und Leben von Tausenden, die ihm erbarmungslos ausgeliefert waren. Als SS Obersturmbannführer war der Angeklagte zugleich de*- Leiter der Abteilung SD im Sonderkommando Minsk. Bei seiner Verteidigung berief sich Schlegel zunächst auf ein Zitat aus einer Rede, die Himmler in Minsk gehalten haben soll. In dieser Rede habe sich Himmler aut Hitler bezogen Himmler habe ausdrücklich betont, dass Hitler und er die Verantwortung für alles übernehmen, was dort ge schehen werde oder bereits geschehen sei. Auf Vorhalten des Gerichtsvorsitzenden musste Schlegel dann aller dings zugeben, dass er diese Rede selbst nicht gehört habe (!). Aber diese Redensarten, die ihm offensichtlich von anderen berichtet wurden, beruhigten sein Gewissen und befähig ten ihn, kaltblütig zu mor den. In einem detaillierten Bericht über seinen zwei Jah. re andauernden Einsatz in Minsk erklärte Schlegel, er habe seinen damaligen Vorgesetzten, SS - Obersturmbannführer Strauch, gebeten, von seinem Sonderkommando entbunden zu werden. Strauch habe ihm geantwortet: „Führer dürfen nicht kneifen, wenn es dar um geht, als Männer Befehle auszuführen.“ Angesichts der Folgen, dis er zu befürchten gehabt hätte, falls er ein zweites Mal versuchte, von den Aufgaben des Sonderkommandos entbunden zu werden, habe er nicht mehr darüber gespro chen. Ohne sichtliche Erregung ging Schlegel dann auf die „erst-- Aktion“ ein. an der er teiigenommen hatte. Bel dieser Exekution, die ihn damals sehr mitgenommen habe, seien 20—30 Menschen erschossen worden. Er selbst will dabei ein Opfer erschossen haben. Uebev eine zweite Erschiessung berichtete Schlegel: ,,Ich war damals Schütze an der Grube. Meine Waffe war eine Pistole. Als Ziel galt der Hinterkopf“. Nach seiner Erinnerung seien die Opfer mit der Eisenbahn herangeschafft und gruppen weise zur Grube getrieben worden. Die Exekution sei ohne Befehl vorgenommen worden, jeder habe geschossen, wenn es ihm gegeben erschien. Eine Stecknadel halte man im Sehwurgerichtssaal fallen hören, als Schlegel berichtete, wie er unweit des Gutes Trostinetz bei Minsk eine „Beruhigungsrede“ an die gerade angekommenen ersten reichsdeutschen Juden hielt. Ihnen habe er gesagt, schilderte der Ange klagte, dass sie im Gutsbereich „umgesiedelt“ würden. Sie sollten möglichst arglos die wie Möbelwagen aussehenden Kastenfahrzeuge besteigen. Er habe gewusst, dass es sich hierbei um Gaswagen handelte, räumte der Angeklagte ein. Während der Fahrt \yurden Wenn man will, so ist der Fack-elzug am Abend des JO. Januar 1933 für die kommende Zeit zu einem Symbol geworden. Die Fakkeln, die von den SA-Leuten damals durch die Strassen Berlins getragen wurden, entzündeten nicht nur das Dritte Reich und den alten Kontinent, sie wurden vielmehr in die ganze Welt geschleudert. Ihr Feuer ist niemals vollends erloschen. Fanatismus, Hass, Uebermut und Verzweiflung beherrschen auch heute noch das politische Leben. Nicht die Deutschen, nicht andere Völker verstanden die Zeichen der Zeit. Die einen waren fasziniert vom Feuer, tief ergriffen von der Flam me, die anderen erschrokken, niedergeschlagen, bis die Flamme alle verzehren sollte. Aus den vielen Fackeln wurde dann eine, die grell in den nächtlichen Himmel hineinleuchtete, als das Reichstagsgebäude angezündet worden war, die „Quasselbude“. wie die Nazis diesen Monumentalbau nann ten, der als Sitz der Volks. Vertretung die Idee der Demokratie repräsentierte. Und so griff die Flamme um sieh. Zunächst wurden die Bücher verbrannt, dann die Abgase des Motors in den luft- und schalldicht geschlossenen Laderaum geleitet. „Selbst sah ich nicht, wie das im einzelnen funktionierte“, erklärte Schlegel. Gedacht habe er damals: „Die brauchen Gott sei Dank nicht mehr erschossen zu werden.“ Nur bestimmte Familien, vor allem solche von Gärtnern, seien ausgesucht und im Gutsbereich als Arbeiter eingesetzt worden. Zu seiner „Beruhigungsrede“ habe ihn SS - Obersturmbannführer Strauch aufgefordert Energisch verwahrte sich Schlegel dagegen, die Juden bei Trostinetz, „im Namen des Gros sde ui sehen Reiches“ begriisst zu haben. „Das wäre denn doch des Zynismus zu viel gewesen.“ Grauen packte die Prozess-'Zuhörer, als Schlegel über die Juden-Exekutionen in Slonim und Sluzk sprach. Er selbst musste bekennen, dass er damals „von Alp träumen fürchterlichster Art geplagt“ gewesen sei. fall ins finsterste Mittelalter, oder in jene Zeiten, die wir gewohnt sind, so zu be zeichnen, war perfekt. Nur ein Gesetz bildete die verfassungsmässige Grundlage der hitleristischen Diktatur. Die Nazi-Führung war diabolisch streng darauf bedacht, den Schein der Gesetzmässigkeit zu bewahren. Die Demokratie wurde durch die Gesetze der Demokratie zerstört, durch deren Miss brauch und durch deren Umkehrung ins Gegenteil. Die Legalität wurde durch Mittel zerstört, die man als legitime Mittel zu benutzen vorgab. So begann es mit dem Ermächtigungsgesetz, durch das Hitler das Recht erhalten sollte, ohne das Parlament zu regieren. Da dieses „Gesetz zur Behebung der Not von Volk und Reich“, wie es hiess, eine Verfassungsänderung darstellte, musste es mit einer Zweidrittel - Mehrheit beschlossen werden. Das bot keine Schwierig toeit. Die meisten der 81 kommunistischen Abgeordneten waren bereits verhaftet worden. Wer noch frei war, aber es wagen sollte, sich im Reichstag zu zeigen, der wurde eben dort festge nommen. Dennoch musste Männer, Frauen und Kinder seien an die Erschiessungsgruhen geführt worden. Die „Aktionen“ hätten jeweils einen Tag gedauert. Erinnerungslücken zeigte der Angeklagte, dem man bei seinen Schilderungen nicht die geringste Erregung anmerk te, als es um die Zahl der Erschossenen und Vergasten ging. Nur an die Grösse ei. tier Grube erinnerte er sich. Sie soll 25 mal zehn Meter gemessen haben. Schlegel konstatierte sachlich - kalt: „Es gab keine Zwischenfälle, es funktionierte alles.“ Als der Angeklagte den Eindruck seiner Worte auf die Richter und Geschworenen erkannte, versuchte er zu mildern, indem er ausr'ef: „Immer wieder das fiirch terliche Wort funktionieren.“ Ein Obernazi sagte zu dem zweiten: Führer dürfen nicht kneifen. Sie haben beinahe alle gekniffen. Keiner hat sich gestellt. Die meisten leugnen, suchen Ausflüchte und entstellen die sattsam bekannten Tatsaverhandelt werden, um den Schein der Legalität zu wahren. So begannen lange Besprechungen mit dem Zentrum, das Jahre hindurch die Republik verteidigt hatte. Die 'Zentrumspolitiker hatten sieh anfangs geweigert, die Macht an Hitler auszuliefern, zumal sie den Deutschnationalen den Verrat an Brüning niemals verziehen hatten. Zwischen den Verhandlungen wurde ganz offen gedroht. Wenn das Zentrum allzu grosse Schwierigkeiten machen würde, dann werden einfach so vie- Le Abgeordnete in Haft genommen, bis die Zweidrittelmehrheit gesichert sei. Wie verblendet damals alle Beteiligten gewesen sind, wie wenig sie erkannten, was geschehen werde, wie stark sie die Nazis unterschätzten, zeigte damals erneut das Beispiel der Deutschnationalen, die absolut nicht mit dem Ermäch tigungsgesetz einverstanden waren, weil hierdurch Hitler eine zu grosse Macht bekäme. Das hat man zwar erkannt. Aber Konsequenzen wurden nicht gezogen. Die Deutschnationalen, die bekanntlich eine Reihe von Ministern in die erste Regierung Hitler schickten, trösteten sich damit, dass die Machtbefugnisse des Reichspräsidenten nicht an getastet werden sollten. Auch der Reichspräsident von Hindenburg glaubte an seine eigenen Möglichkeiten gegenüber Hitler. Er schrieb dem zaudernden Zentrum einen Brief, dass „der Reichskanzler mir (dem Reichspräsidenten) versichert habe, auch ohne durch die Verfassung hierzu genötigt zu sein, von den Vollmachten, die ihm durch das Ermächtigungsgesetz übertragen worden sind, keinen Gebrauch zu machen, ohne mich vorher zu befra gen.“ Mit derartigen „papiernen Deichen“, wie ein Historiker schrieb, wollte man die braune Sturmflut aufhalten. Die Nazis verstanden sich auf Propaganda. Sie konnten gewaltige Feste veranstalten, die zu den Herzen der Menschen sprachen, die Massen beeindruckten und tief aufwühlten. Die Eröffnung des ersten Reichstags unter Hitler bildete ein solches Meisterstück der Theatralik. Das Reichstagsgebäude war niedergebrannt. Hitler wählte die Garnisonskirche in Potsdam, um sich vor aller Wett in der Pose des Kanzlers zu zeigen. Potsdam war als der Gegensatz zu Weimar ausge sucht worden. Hiermit kam man der Mentalität weitester Kreise entgegen, die von der Welte nationaler Begeisterung und dem Taumel des Triumphes eines neuen Deutschlands, nämlich des nazistischen Deutschlands, erfasst worden waren. „Der Geist von Potsdam“ war auferstanden, der sich gegen den „Geist von Weimar“ empört hatte. Der Gedanke des Preussentums wurde auf die Spitze getrieben. Friedrich der Grosse wurde gegen Goethe und Schiller ausgespielt. Die Primitivität dieser Konstellation kann kaum überholen werden. Der Nimbus des „alten Fritzen“ musste herhalten, um dem aufstei genden Nazireich Glanz zu schenken. Sehr bald sollte übrigens am Denkmal Friedrichs des Grossen in Berlin Unter den Linden ein Spottvers erscheinen, der die Stimmung der Berliner Arbeiterschaft wiedergab: „Komm* alter Fritz und (Schluss auf Seite 21 1IERVJEW MIT BEN GURION Paris. — Ministerpräsident David Ben Gurion erklärte in der französischen Zeitung L'Aurore. dass Israel eine gesicherte ökonomische Stabilität, die volle Beschäftigung seiner Einwohner und die Erweiterung seiner PrcduKtivität erreichen konnte. Allerdings stehe das Land vor der Aufgabe, ,,jährlich Zehntausende und in uächster Zeit vielleicht Hunderttausende von Einwanderern aufzunehmen,“ Ben Gurion, der vom Herausgeber der Zeitung, Robert Lazuric, interviewt wurde, bezeichnete es als vordringliche Aufgabe seines Landes, „die kulturelle Kluft zwischen europäischen und orientalischen Immi grauten zu überbrücken“. Er fügte hinzu, er begegne in den politischen und militärischen Kreisen Frankreichs grösster Freundschaft für Israel, welche auch der Präsident de Gaulle bekunde, den er den „Retter Frankreichs“ nannte. (ITA) WIE ICH ES SEHE DIE IMBESCHRAENKTE MACHT . -..von JEHUDA GOTTHEMER die Menschen... Der Riickehen.