Jüdische Wochenschau
- Journal
- Jüdische Wochenschau
- Volume
- 24 (1963)
- Issue
- 1994 (11.1.1963)
- Date
- 1963-01-11
- Page
- [Seite 11] (sequence 11)
- Language
- German, Spanish
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 91% known words query
- IRI
…/9616703-9613667-9613681--2570-9613692- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
Viernes, 11 de Enero de 1963 SEMANA ISRAELITA Año XXIV. — No. 1994 — 11 ••Wellt 'Anwaltschaft Äen" f- Stratíner. £ Pol«n beim tr*sse Gorlice Lw°w' einge. “ng krLast Wl*rde von Ar|»itskräf(ea ■ jT Wm so- ■"Uaenrat” ¡B "^«••gestellt ■en. Anwaltschaft erbittet unter •Zeichen $ js tteiiung von ,dle u|»r das *s Beschulnnber diesen en Aussagen men. iS« - Israel hat 'ehr zu einem tionaler Konten. Für das i eine grosse Kongresse ge mmt an, dass internationale en in Israel 'rden, an det 15.00« Deie. llen Ländern erden. Unter der 3. Musikiongress der ongress1 -der Israel ahge- In New nry Grosser des Jü. resses vor in. der 04;n ist, geeren Peren Natio- PIDA vacantes, R ung ill«* , 200." 200." 400." Charakter-Skizzen ans Israel KADISCH LUS Welchem Umstand hat es Kadisch Lus zu verdanken, dass ihm eine solche Spitzenposition zuteil wurde? Als Vorsitzender der Knesset vertritt er den Staatspräsidenten, wenn sich dieser ausser Landes befindet, und er ist dem Ministerpräsidenten so gut wie gleich gestellt. Vor noch relativ kurzer Zeit war Lus nicht allgemein populär und eigentlich nur in engeren Kreisen der Mapai und im Emek, der Ebene Jesreel. bekannt. Er hatte in der vorstaatlichen Zeit nicht zur eigentlichen Führerschaft seiner Partei gehört. war nur auf dem 20. Zionistenkongress in Zürich und auf dem 22. in Basel Kongressdelegierter und ist erst seit der Zweiten Knesset Paria mentsmitglied. Seither aber hat sich dieser zartbesaitete Mann, der alles eher als ein Politiker ist, in allen Parteien und im ganzen Volke viel Sympathien erworben. Aus seinem kürzlich veröffentlichen und lesenswerten Buch ,,Awnej Derech“ (Marksteine auf dem Wege) spricht ein Mensch von traditionell jüdischer und allgemeiner Bil düng, der die Errungenschaften des Zionismus nicht nur seiner eigenen Partei gutschreibt und auch die anderen positiven Faktoren zu schätzen weiss, der ein Leben umfangreicher Aktivität hinter sich hat und aufgrund einer festen Basis zu einer anerkannten Persönlichkeit geworden ist. Lus war Mitbegründer des Hechaluz, zusammen mit Josef Trumpeldor Mitbegründer des Jüdischen Soldaten-Verbandes und diente während des ersten Weltkrieges im russischen Heer. 3920 in Erez Israel eingewandert. wurde er Landarbeiter, Mitglied des Sekretariats, des Zentralen Kontroll-Comitös der Allgemeinen Arbeitergewerkschaft, des telaviver Arbeitendes und des Sekretariats des Verbandes der Kwuzot. Sein Heim ist Degania B. Später wurde er Mitglied des Sekretariats des Verbandes der Kwuzot und der Kibbuzim und der Mapai Zentrale. Er war in der Hagana aktiv und nahm an den Kämpfen im Jordantal teil. Am 3. 11. 1955 w'urde er Landwirtschafts - Minister und dann, nachdem Josef Sprinzak gestorben und das ..Interregnum Nir“ beendet war, Vorsitzender der vierten und jetzt der f initen Knesset. Er waltet seines hohen Amtes mit Ernst und Würde, zur Zufriedenheit auch der Opposition, und versteht, selbst schwierige Situatioen wie sie sich im Parlamentsbetrieb mitunter ergeben, mit Seelenruhe und Selbstsicherheit zu meistern. Man sieht ihm seine 67 Jahre kaum an, und er ist trotz seiner gehobenen Stel lung in seinem privaten Leben ein bescheidener Mann geblieben, der den Verpflichtungen seiner Kwuza und seiner Familie gegenüber, er hat zwei Söhne und zwei Töchter, mit derselben Selbstverständlichkeit und Bereitschaft gerecht wird, als wäre er ein einfacher Landwirt geblieben und hätte er nicht so nebenbei hunderterlei Gesellschafts- und Repräsentativs - Verpflichtungen. Gern empfängt er hohe Gäste aus dem Ausland statt in seiner jerusalemer Dienstwohnung in seiner bescheidenen Familien- Sphäre in der Kwuza Degania, was der Einfachheit seines Charakters besser entspricht. Er ist eine Verkörperung der Elite der israelischen Pioniergeneration. M. F. Rundfahrten Für zwölf von dey Zentrale für Fremdenverkehr in Israel bestätigte Rundfahrten wurden die bestehenden Tarife überprüf^ und neu festgesetzt. Ebenso wurden neue Tarife für die Miete von Selbstfahrerautos bestimmt. Ploetzlich und unerwartet wurden uns unsere geliebte Frau und Tochter sowie unsere Soehne und Enkel LUCiE HQRENCZYK geb. DAVID DAKIEL SIMON HQRENCZYK RICARDO BENJAMIN HQRENCZYK entrissen. FRANZ HORENCZYK THEODOR und BETTY DAVID Ciudad de la Paz 2945. gabln11* JUEDISCKE WOCHENSCHAU in Montevideo/Uruguay Einzelnummer 70 Centésimas Jahresabono 45.— $ urug. LUFTPOST VERSAND DURCH „PLUNA" ANZEIGENANNAHME Librería Neulaender RIO BRANCO 1231 TeL 83887 ABONOS — COBRANZA Sra. L. Loeblowiiz PARAGUAY 1164. piso 2. api. 9 m. Distribuidor: KIOSK TUREK CONSTITUYENTES 1757 T®L 42 640 fSRAEt —.—,«ü.. : « m Die Hebraeische Universitaet und die anderen Hochschulen nehmen einen ungeahnten Aufschwung. Die wissenschaftliche Forschung in ISRAEL ist führend in der Welt. 44.000 ABSOLVENTEN DER ULPAN¬ SCHULEN - HAUPTSAECHLICH KIN- DER VON EMIGRANTEN - LEISTEN DEM LANDE WERTVOLLE DIENSTE. Dies alles Ist moeglich durch die Opfer der Juden in der ganzen Welt zum Aufbau des nationalen und staatlichen Lebens in ISRAEL durch die: EINHEITSKA ANNAHMESTELLEN: CAMPANA UNIDA PRO ISRAEL, COMITÉ CENTROEUROPEO Sarmiento 2376,39, T. E. 47-3820 UND SAEMTLICHE SEKRETARIATE OER ANGESCHLOS. SEMEN ORGANISATIONEN UND GEMEINDEN G*nHI«a d. LA SEMANA ISRAEUTA