Jüdische Wochenschau
- Journal
- Jüdische Wochenschau
- Volume
- 23 (1962)
- Issue
- 1986 (16.11.1962)
- Date
- 1962-11-16
- Page
- [Seite] (sequence 7)
- Language
- German, Spanish
- Belongs to
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m oder Realitaet? ^HAlojj .^ Literatur vor! iranzösischer ri spanischer “Prarhe. Die ■ UpO-Nieb. der,,Vertrei *e‘t iiberdie fe’ Botschafnen-Mejj^ helfen an der l d« Frie krschaftspro. er Weltraum. 1 »un wirklich e Welt auf 'geahnte rum der ganbefindet sieh Nordamerika, ängen des Pa’ wo der Prosehiffahrt mit [ haust: Georin heule siebrdamerikaner kunft, der be. nur fliegende obachtet urd zu haben, mit einem ¡freundet a ist in Raum- ¡deren Planel Weltraum rmen zu hasich eine lo ' Arbeitsge- . ildet, deren e telaviver Kleinmann in ist fiel ngen, dass isehen von i mitten un- , unerkannt an aus wie sind aber n und uns! Ausgcgliirkenntnisse 3 Weltraum Diese Sterind unsere gekommen l „The Normit Silz io enthält die ante Tatsa-;anisatioiteo l aus dou eine rechtsantisemiti (falten, die r Bundesreufügt. Hierge Gruppe» ingariscW artei, der schis, eben- VND, ei“- antisemibi, und die Gegen die;r ungai'1 ■isehen und Zeitscbrupfeiikreuzas Landgeu12. Jan“ (tverfahreo g staatsge iften M t Bereits haben die dratsämter irausgeber?£iS Sß Lande de n «ber df!pr Flucbtundib nen iisemit^ ch z« vif- Sei,e- BEN-CHORIN sind, um uns zu warnen vor den Gefahren, in die wir uns selbst gestürzt haben. Die Atombombenversuehe haoen die Atmosphäre im Weltraum erschüttert. Deshalb setzen sich.ganze Flotten von Raumschiffen in Bewegung — zigarrenförmige Mutter schiffe die als „Scouts“ die Fliegenden Untertassen zu Rekognoszierungsflügen entlassen — um festzustellen, was die zurückgebliebenen Erdenmenschen derzeit treiben, das Universum so beun ruh’igend. Mancher „Pianetarier“ hat durch unglückliche Landung schon den Tod auf Erden gefunden. Aber dis okkulte Seite der Raumschiff lehre nimmt an, dass nur der Körper vergänglich ist und die Seele doch auf andere Plansten entrückt wird, sodass also hierorts verstorbene Planetarier wiederum heimkehren können, aber auch unsereiner kann post mortem mit einer derartigen Raumfahrt rechnen. Der Russe Gagarin und der Nordamerikaner Shephard sind natürlich Stiim per gegenüber den „Meistern“, von denen Georgs Adamski spricht, die ganze Raumflotten kommandieren und zugleich Lehrer einer Sternen-Ethik sind;! die allerdings auch in synkretistisch-en, theosophischen und anthroposophischen Werken des 20. Jahrhunderts (irdischer Herkunft) anzutreffen sind. PHANTASIE ODER REALITAET? Ich habe Frau Esther Kleinmann aufrichtig zu danken für die vorzügliche Aus wähl aus der umfangreichen Literatur, die sie mir bereitwilligst zur Verfügung gestellt hat: Da ist zunächst die Einführung, die relativ trocken gehaltene Material Sammlung von Major Donald E. Keyhoe zu nennen: „Der Weltraum rückt näher“. Hier handelt es sich um Tatsachenmaterial, Au genzeugenberichte über Sichtung von Fliegenden Untertassen, die von der USA Luftwaffe gesammelt wurden und schliesslich zur Publikation freigegeben wer den mussten, da die Oef fentlichkeit Aufklärung verlangte. Albert M. Chop, der Leiter des Büros für öffentliche Information der Luft waffe im Verteidigungsministerium der USA, bescheinigte am 26. 1. 53 dem Autor, dass er als zuverlässi ger Berichterstatter und Kapazität auf dem umstrittenen Gebiet der „Fliegenden Untertassen“ angesprochen werden kann, die er als in- •terplanetarische Flugzeuge identifizierte. Eine ganz andere Luft weht nun freilich in den Schriften von George Adamski, die er zusammen mit Desmond Leslie und Charlotte Blodget herausgegeben hat. Jüngern des Seif-Made-Philosophen und Raumforschers Adamski, der eine Art Sekten Haupt geworden ist. Technik und Telepathie gehen hier ein eigentümliches — für unsere Zeit sehr typisches — Bündnis ein. Durch innere Stimmen ahnt Adasmki, wann und wo er Planetarier, Sternenbrüder. finden kann .. natürlich unweit seiner eigenen Behau sung, im Wüsten-Zentrum in Kalifornien, wo am 20. November 1952 der Venus Mensch landete und sich telepathisch (ohne gemeinsame Sprache!) mit Mr. Adamski unterhielt. Etwa einen Monat später (13. Dezember 1952) warf besagter „Venusier“ eine Botschaft für Mr. Adamski ab. die in rätselhaften Zeichen abge fasst ist, welche bei der Entwicklung eines Films sichtbar wurden, den der Venusier beim ersten Stelidich ein mitgenommen hatte. Die Schriftzeichen sind noch nicht enträtselt (manche Buchstaben erinnern s*arb an hebräische Schreibschrift: Beth, Schluss-Nun, Ssamech. Jod, Waw, andererseits ist eine Art Haken kreuz hier klar abzunehmen; dieses wenig sympathische Zeiphen deutet Mr. ¿Adamski als Symbol der „Weltuhr des grossen Bären“, was immerhin beruhi gend wirkt. Der Venusier hat auch seltsame Fuss-Spuren hinterlassen, die in Gipsabdrükken festgehalten wurden und gleichfalls das Hakenkreuzsymbol aufweisen. Die Botschaften aus anderen Welten sind aber so durchaus menschenfreundlich und friedfertig gehalten, dass wirklich keine Anlass besteht, an dem auf der Erde so missbrauchten uralten Symbol (Sonnenrad?) Anstoss zu nehmen. Adamski ist nicht der er ste Erdenmensch, der angeblich Planetariern begegnete; als erster moderner Zeitgenosse wirst ein gewisser Arnold genannt, dann ein Mechaniker Truman Bethurum. der im Juni 1952 verschiedene Kontakte mit der Mannschaft eines in der Mojave - Wüste gelandeten Raumschiffes hatte. Aber schon am 4. Juli 1940 macht der Techniker Daniel W. Fry in der Fiugwerft von White Sands (wiederum Kalifornien) die Bekanntschaft eines gelandeten Raum Menschen Alan und fährt mit einer fliegenden Schei be. Endlich veröffentlicht er Alans Botschaft an die Erden - Menschen. (Dieser Raum - Mensch konnte sogar .. Englisch!); „Das we sentliche Erfordernis in eurer heutigen Welt ist einfaches Verständnis zwischen ,;tai^sa! eher ' Î Verde» Wie liegen die Feierfage im Jahre 5722/5723 Freitag, den 21. Dezember Sonnabend, d. 22. Dezember Sonnabend, d. 29. Dezember Sonntag, den 6. Januar 1963 Sonnabend, den 9. Februar Donnerstag, den 7. März Sonntag, den 10. März Montag, den 11. März Sonnabend, den 6. April Montag, den 8. April Dienstag, den 9. April Mittwoch, den 10. April Montag, den 15. April Dienstag, den 16. April Sonntag, den 21. April Montag, den 29. April Erew Chanukka 1. Tag Chanukka 8. Tag Chanukka Fasten Assara be'Tewet Schabbat Schira — Chamischa assar be Schwat Fasten Esther Purim Schuschan Purim Schabbat hagadol Erew Pessach 1. Tag Pessach 2. Tag Pessach 7. Tag Pessach 8. Tag Pessach Gedenken des Aufstandes im Warschauer Ghetto Yom Ha’atzma’ut Neue Bücher Clans Westennann. Abriss der Bibelkunde. Kreuz Ver lag Stuttgart, 1961. Das Verständnis der Bibel dem Menschen von heute näherzubringen, ist das Ziel des vorliegenden Werkes. Das Buch des Vertas sers soll das Lesen der Bibel nicht ersetzen, sondern setzt die Lektüre des Bibeltextes voraus. Obwohl der Verfasser protestantischer Theologe ist, behan delt er das alte Testament mit Liebe und sieht in .hm nicht die Einleitung zum Neuen Testament. Jakob Kroeker: Patriarchen. Brunenverlag Giessen 1961. Seit einiger Zeit erscheint im Brunnenverlag in Giessen ein -neues Bibelwerk des bekannten protestantischen Gelehrten Jakob Kroeker. Im Gegensatz zu vielen Untersuchungen zum alten Testament von christlicher Seite, die Vorurteile gegen das Judentum zeigen oder die Geschichte des alten Testaments auf Jesus beziehen, lässt Kroeker den grossen Gestalten der Bibel volle Gerechtigkeit wideriahren. Liebevoll hat sich der Verfasser in die Persönlichkeiten von Abraham. Isaak und Jakob vertieft, die er uns eindrucksvoll näher bringt. Der Verfasser hat auch jüdische Gelehrte wie S. R. Hirsch und B. Jakob zu Rate gez^en. Das Werk kann auch jüdischen Lesern warm empfohlen werden. Dr. C. Vogel den Menschen eurer Völker! Es liegt wenig Wert in Vertrag, Abkommen oder Garantiezusage zwischen Regierungen, wenn das Verstehen zwischen den Menschen fehlt.“ Alan der Sternenmenseb hat sicher recht. Goldrichtig ist seine Binsenwahrheit. Allerdings fragt man sich, ob solche Erkenntnisse nur auf dem weltweiten Umweg über andere Planeten gewonnen werden können.oder ob nicht jeder vernünftige Erdenmensch selbst auf dem Wege schlichter Ueberlegung längst zu dieser Erkenntnis kommen konnte? Sieh, das Gute liegt so nah! Leider ist es aber auch wahr, dass die Regierenden von diesen simplen Erkenntnissen meist .weltweit“ ent fernt sind. Vielleicht hört man eher auf einen Venusier als auf unsereinen. Uns kann es nur recht sein wenn Worte des Friedens überhaupt ernstgenommen werden. WARUM ERST HEUTE? Warum kommen die Fliegenden Untertassen, die Raumschiffe oder Feuer-Wa gen erst jetzt zu uns? Hat man sich auf Mars und Venus erst jetzt zu solcher technischer Vollkommenheit erhoben, also ungefähr zur selber. Zeit, in der auch der Erdenwurm beginnt in den Weltraum vorzustossen? Mitnichten. Mit eigenartiger Präzision behauptet D. Leslie, dass bereits vor „et wa 18 Millionen Jahren, als Mars und Venus in Erdnähe standen“, die ersten Raum Menschen auf Erden landeten. Sie entstiegen einem glitzernden Fahrzeug, das von überwältigender Kraft und Schönheit und magnetisch gesteuert war. Diese Angaben stützen sich nun wirklich auf die Phantasien der grossen Theosophinnen Annie Besant und H. P. Bla vatsky. Die ersten neueren Auf Zeichnungen über ein Mutterschiff von anderen Planeten, das beim Ausladen einer Formation von „Er kundungsschiffen“ beobachtet wurde, liegt etwas über 200 Jahre zurück. Zu Angermanland(?) wurden glühende Scheiben oder Kugeln oder Untertassen damals ge sichtet, wie sie aus einer „fliegenden Zigarre“ heraus- Hebraeischer Untetficht », n ' 1 3? n "lg? rnroöa mas? ira1? -irr*? inra yxa is?ia ^xi .nnn^rin .nrararra an ftajp ,0-ni?1? ratfT itfx .orara# main "»na n« ab1?1? V.W- T?I??)ö nx rnma rf?#*?] “rann ¿rvfrxæn *?s? niara'nn robnn .rvhnina nixxaan rnain rain-ixia ba¡r .onpnan irara# os? nsois nan Dass orara#n ,nrra ai rra#ia nnsa raayn#’ x'1?# ,nnaa osam;; - : V “ * i ~ T; T : innbsn .orara^nn v t t : w mab yoin #inn tnyn ra^x mas? raaii *?# .orann man T-: •' -j üvabi» mar ma rutena) T * I * 4 “ T i ESTUDIO DEL HEBREO POR CORRESPONDENCIA (Columna derecha) » Muchos camines llevan al estudio de un idioma. Hay personas que aprenden rápidamente, pero hay otras que no pueden vencer las distintas dificultades del estudio de un idioma nuevo, aun durante años. Desde la ecuación del Estado Judío hubo un inmenso progreso en el estudio de] idioma hebreo. Decenas de miles de inmigrantes de todas las edades apren dieron el idioma de modo que pudieron adaptarse a la sociedad israelí. Sin embargo, es también grande el número de los judíos en la diaspora que desean aprender el hebreo moderno que se habla en la vida cotidiana de Israel. El libro “500 Palabras para Principiantes“ que apareció en Israel (Columna izquierda) está destinado especialmente a los judíos de la diaspora. Los alumnos que se inscriben para el curso, recibirán por correo folletos de lecciones. El alumno deberá aprender el material y devolverá las res puestas a las preguntas que figuran en los folletos. El alumno recibirá a vuelta de correo un nuevo folleto con sus deberes corregidos. Las lecciones mismas son compuesta« en forma atractiva e interesante. El contenido garantiza que los alumnos no se aburrirán. El éxito feliz -dé] nuevo curso, agregará a la multitud de gente que hablan hebreo miles de amigos nuevos. bx nftrara niai oraii orapn ,d^x “HD1? •?[x ,rnnoa Dn-nis?-*?’ nx arxtf ,Dnim & . j T ” V * T“5 cni#n by "laarin1? tf?sx ,nsnn nDtz? Trab btz? -5 T T~: T T * .0*38? xb nbn nnan Dy mp •ptfbn araba nan nransnn D^bra rabx nraizw .nraavn nDfrn nx nab D^sn baa T T ” V : t . . - T wna abpnb ibantf ,rnaa .rrbx-rära nnann DTinra f]x dh oran?]X nbbb orainn ,ntona : t; ~ rnanan ,rprnia nraai? ,bxnir by Dr-or ,sna D^ba nixa #an" nson “6?ra xx^ ni?x /'D^branab JIEBRAEISCIIE UNTERRICHTSBRIEFE (Rechte Spalte) Viele Wege führen zum Erlangen einer Sprache. Manche Menschen erwerben sieb ihre Kenntnisse schnell, aber, andere (1) können nicht die verschiedenen Hindernisse beim Studium einer neuen Sprache überwinden, und sei es sogar Jahre lang. Seit der Staats-Gründung vollzog (2) sich ein gewaltiger Fortschritt im hebräischen Sprach-Unterricht. Zehntausende von Einwanderern jeden Alters lernten die Sprache, so dass sie im israelischen Gesellschaftsleben sich einfügen (3) konnlen. Doch gross ist auch die Zahl der Juden in der Zerstreuung, die modernes Hebräisch lernen wollen, wie es (4) im Alltag von Israel gesprochen wird. Das Buch „500 Worte für Anfänger“, das in Israel erschien, < Linke Spalte) ist speziell für die Juden in der Zerstreuung bestimmt. Die Schüler, die zu dem Kurs sich einschreiben sollen, werden per Post Broschüren mit den Lektionen erhalten. Der Schüler muss das Material lernen und die Antworten auf die Fragen zui üekschicken, die sich in den Broschüren befinden. Der Schüler wird dann postwendend eine weitere Broschüre mit se'nen korrigierten Aufgaben erhalten. Die Lektionen selbst werden in anziehender und interessanter Art verfasst. Der Inhalt bürgt dafür, dass sich die Schüler nicht langweilen werden. Das glückliche Resultat des neuen Kursus wird dem Heer der Hebräisch-Sprechenden Tausende neuer Freunde beigesel’en. Wörtlich: (1) es gibt „ (2) fiel ,, (3) aufgenommen werden konnten „ (4) das traten. Am 20. August l880 beobachtete M. Trecul von der .Académie Française eine kleine Untertasse mit einer langen, feurigen Spur, wie sie eine „riesige Luftzigarre mit zugespitzten Enden“ verliess. Seit aber am 24. Juni 1947 jener bereits erwähnte Kenneth Arnold bei Mount Rainier (Washing ton) eine Luftflotte von etwa zehn Fliegenden Unter fassen beobachtete, wurden schon über dreitausend solcher Phänomene registriert. Einerseits nimmt man in den Kreisen der Raum Schiffahrts - Gläubigen an dass unsere Atomversuche die Sternen men sehen her beiriefen, andererseits haben wir heute bessere Ap parate (Radar, Photographie, Film usf ), um diese Phänomene festzuhalten; und eine ungeheure Publizität — Presse, Radio, Fern sehen — sorgt dafür, dass man in Wiesbaden und Tel Aviv sofort erfährt, was sich in Kalifornien zugetragen haben soll. RUECKSCHLUESSE Natürlich legt der Glaube an diese interplanetarischen Fahrzeuge von überwältigender Schönheit und Präzision gewisse Rückschlüsse nahe: dass der biblische Hencch lebend von der Erde fortgenommen wird, erin nert nun an die Entführungen von Erden-Menschen durch „Planetarier“. Die Himmelfahrt des Elia in feu rigem Wagen wird zum Start einer fliegenden Untertasse aus anderen Welten, die Thronwagenvision des Propheten Hesekiel ähnelt den Beschreibungen von Raumschiffen mit seltsam bewegten Rädern. Wer sucht, der findet . findet Bestätigungen eines modernen Mythos auch in den Bo richten der Bibel Ein abschliessendes Urteil wage ich nicht. Vieles an den Berichten scheint so phantastisch, dass man es nur in das Gebiet utopisi her Romane verweisen kann. Anderes leuchtet wieder mehr ein. Die Photographien sind an sich keine schlüssigen Beweise, denn sie können natürlich mehr oder minder geschickte Photo montagen sein. Die eidesstattlichen Versicherungen von schwärmerischen Menschen sind mit Vorsicht zu beurteilen. Aber die Tatsache. dass sehr viele Menschen unabhängig voneinander die fliegenden Phänomene am Himmel beobachtet haben, muss hingenommen werden. Die Furcht des heutigen Menschen vor dem Selbstmord der Zivilisation ist evident. Er hofft, dass ihm von anderen Sternen Rottung kommt. So wird eine moderne Ersatzreligion geboren: das kann auf keinen Fall bestritten werden.