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Jüdische Wochenschau · 1962-11-16 · 1986 (16.11.1962) · p. [Seite]

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Journal
Jüdische Wochenschau
Volume
23 (1962)
Issue
1986 (16.11.1962)
Date
1962-11-16
Page
[Seite] (sequence 5)
Language
German, Spanish
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Viernes, 16 de Noviembre de 1962 S R A K L I T A Ereignisse der Wohnungen für Neueinu'anderer Sprengstoff-Attentat in Tablada Am vergangenen Sonntag erstattete der Verwalter des jüdischen Friedhofs in Tablada bei der Polizei Anzeige. dass in der Nähe der an der Strasse San Martin gelegenen Mauer drei Handgra naten gefunden wurden, die allem Anschein nach in der vorhergehenden Nacht in den Friedhof geschleudert worden waren. Beamte der Sprengstoff - Abteillung der polizeilichen Feuerwehr wurden eingesetzt, um die Bomben zu entfernen und zu entschärfen. Wie es heisst, handelt es sich um Granaten von ca. 30 Zentimeter Länge und 10 Zentimeter Durchmesser, die aus Eisen gegossen sind, ungefähr je 300 Gramm Sprengstoff enthalten und auf 40 bis 60 Meter im Umkreis Schäden verursachen -können. Es sind Granaten, wie man sie im Ersten Weltkrieg benutzt hat. Man nimmt an, dass die Granaten wegen ihres Alters nicht explodierten. Dr. Halperin in Buenos Aires Dr. Vladimir Halperin, der Direktor der ORT-We!tunion, die ihren Sitz in Genf hat traf zu einem kurzen Besuch! in Buenos Aires ein. Dr. Halperin. der trotz seiner Jugend schon viele Jah re seines Ixibens dem Werk der ORT gewidmet hat. ist in Frankreich geboren und ein Urenkel des Baron Horaee Gfnsburg. eines der Gründer der ORT im zaristischen Russland vor über 80 Jahren, Er besuchte verschiedene Länder, in denen die Organisation Berufsschulen fiir die technische Ausbildung der jüdischen Ju gend unterhält. Der argentinische ORT veranstaltet zu Ehren des illustren Gastes einen Empfang, der am Sonntag, den 18. ds. Mts. im Salon Colonial des Plaza Hotels stattfinden wird. Bei dieser Gelegenheit wird Dr. Halperin über die Arbeit der ORT referieren. schmackvoll gestickt, alle von Wizo - Frauen - Händen mit Liebe und Geschick angefertigt, aus Israel impor tierte kunstgewerbliche Gegenstände aus Edelmetall, Holz und Keramik, in ihrer Apartheit und feinen Ausführung ein besonderer Anziehungspunkt für die zahlreichen Besucher, alles wur de eifrig angeboten und fand einen reissenden Absatz. Die Damen der Bne Brith-Tradi tion spendeten einen Blumen- und Pfla.nzen-Stand, der eine besondere Zierde des grossen Bazars war und viele Käufer anlockte. Ein überaus reichhaltiges kaltes Buffet mit den verschiedensten kulinarischen Genüssen von Wizo-Frauen hergestellt und gespendet, sowie ein auserlesener Ku chentiscb sorgten für das leibliche Wohl der Gäste. Frau Lisbeth Wind. Präsidentin des Regional-Centro- Europeo, eröffnete die Kermesse mit einer kurzen aber sehr eindrucksvollen Ansprache. Der Besuch war über al les Erwarten so zahlreich, der Zuspruch an den Verkaufsständen und Buffets war so gross, dass die Wizo- Damen mir dank ihrer jahrelangen Erfahrung und Umsicht alle Anforderungen bewältigen konnten. Am zweiten Tag wurde der Verkauf der Restbestände fortgesetzt und bei Kaff?e und Kuchen verbrachten die Besucher einen angenehmen Nachmittag, wobei an einigen Tischen auch fieissig gespielt wurde. Eine Tombola mit einigen wertvollen Gewinnen war für alle Besucher von Interesse. Am ersten Abend fand die Verlosung des Premio Jua na Klepetar, eine Flugreise nach Israel mit 14tägigem Aufenthalt im Lande, statt. Der Besitzer der Nummer 1406 ist der glückliche Gewinner dieser Reise. Die bereits zur Tradition gewordene Wizo-Kermosse war auch dieses Mal ein gesellschaftliches Ereignis Die Damen der Wizo-Grup pen Juana Klepetar. Hannah Szenes (BelgranoL Henriette Szold und Rosa Wollstein (Olivos) sind für ihre mtihevole Arbeit mit der Genugtuung belohnt, dass Erfolg und Erlös dieser \7er anstaltung ein ansehnlicher Beitrag zum Wizo-Aufbau in Israel bedeutet. R. K. Ein kulturelles und soziales Werk Zum Abschluss einer Reihe von Besprechungen, deren Ziel die Gründung eines Freundschafts - Kiwbs (..Club de Amistad“) sein sollte, führte die Damengruppe der Loge ..Bene Berith“ („Hijos de la Biblia“) am vergangenen Monrag Nachmittag eine Kulturveranstaltung im Rahmen einer Teetafel durch, an der mehr als 50 ..Schwestern“ beider Logen, der spanischsprechenden und der zentralem ropäisch?n, teilnahmen, und die einen wirklich harmonischen Verlauf nahm. Der Sinn und Zweck dieser neuen Gründung, über die Frau Goldstein kurz berichtete. ist. etwas Lebensfreude in das düstere Da sein erblindeter jüdischer Menschen durch kulturelle Veranstaltungen und soziale Betreuung zu bringen. Auf diesem Gebiet ist im jiidi- •v «r.-ÄiS sehen Buenos Aires noch nicht viel geleistet worden im Gegensatz zu anderen Jischuwim, und es wird ein echtes Verdienst der Loge ,,Bene Berith“ sein, wenn es ihr gelingt, auf diesem jetzt beschrittenen Wege weiter zu sehen. Im Mittelpunkt des Nachmittags stand der Vortrag einer ganzen Reihe schöner hebräischer, jiddischer und spanischer Lieder durch Frau S. de Kaplan, deren grosses künstlerisches Können wieder einmal so recht gewürdigt werden konnte. Es bleibt der Wunsch, dass die neue Institution, die vielleicht eine wunderbare Er gänzung oder Erweiterung! des sozialen Gedankens vom ,,Golden Age Club“ darstellt, Erfolg haben möge ■ bei ihren Bestrebungen. I Schwerleidenden unserer Glaubensbrüder ein wenig Trost und Erhebung zu geben. C. W. Kulturabend Di« Gemeinde Bet Israel und die Theodor Herzl Ge Seilschaft gaben Herrn Moi ses Senderey Gelegenheit, vor unserem Publikum tief durchdachte Gedanken über das jüdische Volk zu äu- ' ssern. Wir Juden sind das I älteste Volk, wir gehören als einziger Staat keinem Block an und sind anders als sämtlich? Völker der Geschichte. die ihren Aufstieg, Höhepunkt und Niedergang erlebt haben. Uebrigens genau wie die Juden, nur dass wir im Augenblick der anscheinend völligen Vernichtung die geistige Kraft hatten. einen neuen Zyklus zu beginnen, etwas’ Einzigartiges in der Weltgeschichte und nur vollbracht vom Volk der Bibel, die Ben Gu rion unseren besten Alliierten nennt. Es war ein Kulturabend von so hohem Niveau. wie es leider bei uns sehr selten ist. Aus aller Welt WIZO-Kermesse Ein ungewöhnlicher Erfolg war die diesjährige Kermesse der vier zentraleuropäischen Wizo Gruppen. Wie seit 15 Jahren immer im Monat November fand auch in diesem Jahr am 6. und 7. der grosse Wizo-Bazar statt. Im schönen und geräumigen Saal in der Ciudad de Ja Paz 1760. der geschmackvoll geschmückt war, hatten die Verkaufsstände Aufstellung gefun den. Schöne und praktische Gebrauchs- und Gesehenkartikel. alle von Wizo-Gönnern gespendet und mit grossem Fleiss von den Wizo-Damen eingesammelt, Handarbeiten reich und ge¬ Informationsreise arabischer Lehrer Paris. — Der israelische Geschäftsträger in der französischen Hauptstadt empfing kürzlich eine Gruppe , i von 30 arabischen Lehrern;! aus Israel, die sich auf einer j j Informationsreise durch Eu j | ropa befinden. Die Lehrer j ‘ besuchen Frankreich, Italien 1 \ und Schweden, um sich über i , das Erziehungswesen in die- | j sen Ländern zu unterrichj ten. (ITA) j Kamele mit Ohrringen! j Jerusalem. — Die 10.000 '; Kamele in Israel werden , durch Oheringe verschönert. | Das israelische Landwirtschaftsministerium will da mit verhindern, dass die be gehrten Wüstenschiffe über die Grenze geschmuggelt werden. Die Tiere erhalten ausserdem ein Brandzeichen an den Augenwülsten. Das Unternehmen „Ohrring“ soll zwei Monate dauern. Erkrankte Tiere können dadurch auch leichter isoliert werden. (AWZ) ISRAEL - BRIEFMARKEN AN WIEDER VER ICAEUFER — ALLE HERAUSGA¬ BEN ZUM OFFIZIELLEN PREIS Agencia Filatélica oficial del Estado de Israel, VIAMOMTE 554, I/B — Bmmi Air»«, itap Ar««Dtiw I JUAN JULIUSBURG! MALERARBEITEN 3 73-II48 BLANCO ENCALADA 1648 'dnmiinniiiiiiUH,i£iEiK[(iii;snK;a:sii:i£aj:: Praelat D. Maas 85 Jahre Bonn. — Der deutsche Bundespräsident Lübke sandte an Prälat D. Hermann Maas. Heidelberg, der kürzlich 85 Jahre alt wurde, ein Glückwunschtelegramm in dem es u. a. heisst: Ihr 85. Geburtstag ist mir An lass, Ihnen, verehrter Herr Prälat, meinen Dank zu sagen für das Vorbild an Lauterkeit und Stetigkeit, das Sie durch Ihr Wirken gege ben haben. Den Machthabern des Nationalsozialismus verweigerten Sie jedes Entgegenkommen. Das Ver langen, jüdische Bürger der Aeehtung preiszugeben, haben Sie, die Gefahr missachtend, damit beantwortet, dass Sie den Bedrängten helfend zur Seite standen. So wurden Sie zum unüber hörbaren Zeugen christlicher Nächstenliebe und tilgten einen Teil der Schmach, die eine verbrecherische Diktatur unserem Volke auf geladen hat. Möge Gott Ihnen weiterhin Gesundheit und Kraft zu der Arbeit schenken, die Sie noch im hohen Alter auf sich nehmen.“ (AWZ) Branfman-Museum in Jerusalem Jerusalem. — Hier W’urde; der Grundstein für das bij blisehe und archäologische i Museum gelegt, das den Namen von Samuel Bronfman tragen wird. Bronfman ist ein bekanni ter jüdischer Philanthrop aus Kanada. Seine Söhne spendeten anlässlich seines 70. Geburtstages den Betrag von einer Million Dollar, um den Bau des Museums zu! ermöglichen. (ITA) l facaciones de ensueño para Ud. I y su familia... io invita a viajar en el THEODOR HERZL’ r« 1 ITINERARIO ler. VIAJE IDA HAIFA 25/11 NAPOIFS 21/U MARSELLA 25/11 BARCELONA 35/11 IAS PALMAS 3/12 10 DE JANEIRO 11/12 SANTOS 12/12 MONTEVIDEO 1415/12 IS. AIRES 15/12 VUELTA BS. AIRES l’/12 MONTEVIDEO './|J SANTOS 25/U RIO DE JANEIRO 21/12 IAS PALMAS 35/12 BARCELONA 2/1/63 MARSELLA 3/T ÑAPOLES A/1 HAIfA l/l 2tío. VIAJE Solicite informes o su agente de viajes o IOA HAIFA 7/1 ÑAPOLES II/7 MARSELLA 11/2 BARCELONA 12/7 LAS PALMAS 15/2 RIO DE JANEIRO 23/2 SANTOS 24/2 MONTEVIDEO 2S/2 BS. AIRES 22/2 VUELTA BS. AIRES 21/2 MONTEVIDEO 1/1 SANTOS 3/3 RIO DE JANEIRO 4/1 LAS PALMAS 13/3 ÑAPOLES 17/3 HAIfA 25/3 Aproveche los dos nuevos viajes directos que la confortable nave israelí realizará entre Buenos Aires y Haifa y disfrutará inolvidables vacaciones, como los miles de personas que ya tuvieron el privilegio de viajar en el moderno transatlántico israelí i l’il l ‘hvwwwhwwwmhlvm vsvnmwsstm

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