Mannheim
Compact Memory

Jüdische Wochenschau · 1962-11-16 · 1986 (16.11.1962) · p. [Seite]

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdische Wochenschau
Volume
23 (1962)
Issue
1986 (16.11.1962)
Date
1962-11-16
Page
[Seite] (sequence 1)
Language
German, Spanish
Belongs to
journal issue
OCR quality
96% known words query
IRI
…/9616703-9612947-9613574--2453-9613575
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

4 entity mentions

PUEYRREDON 2190 — 1? izq. Jbx JewxiH& Js\CdelUcL T. E. 832613 Ano XXIII. BUENOS AIRES, VIERNES 16 DE NOVIEMBRE DE 1962 No. 1986 Âussenpolitische Debatte Jerusalem. — Im Lauf ei ner zweitägigen Knesset-Debatte über Israels Aussenpolitik wurde die Haltung von Aussenminister Gr>lda Meir kritisiert, weil sie die letzten Vorschläge des Son* derbeauftragten der UN- Schlichtungs - Kommission für Palästina, Dr. Joseph Johnson, nicht rundweg abgelehnt habe. Frau Meir hatte in ihrer vorhergehenden politischen Erklärung allerdings ausgeführt, die Vorschläge, dass es den arabischen Flüchtlingen freiste hen solle, ob sie sich für die Entschädigung und das Verbleiben in den arabischen Ländern, in denen sie heute leben oder für die Rückkehr in ihre alten Heime in Israel entscheiden wollen, seien nicht annenmbar. Hierbei zitierte sie die Knesset-Resolution vom November 1961, die besagt, dass die Flüchtlinge nicht auf israelischen Boden zurüekkehren können „und die einzige Lösung des Problems ihre Ansiedlung in den arabischen Staaten ist.“ Einer der Kritiker war Menachem Begin, der Führer der Cherut, dem sich Jaakow Chazan von der Mapam anschloss. Begin behauptete, es genüge nicht, den Johnson-Plan abzu'.ehnen, sondern Israel müsse mit "der Durchführung eines Plans für den Frieden be ginnen und neuerdings seine Bereitwilligkeit bekunden, als Teil eines allgemeinen Friedensvertrages eine bestimmte Anzahl von Flüchtlingen aufzunehmen. Im weiteren erhob Begin gegen die von ihm als .deutschfreundlich* bezeichnete Einstellung der Regierung Einspruch, die er „paradox“ nannte. Er gab zu bedenken, dass Israel an die deutsche Bundesrepublik aus Sicherheitsgründen Waffen verkaufe, während es gerade der Fall sei, dass Deutsch land auf dem Gebiet der Sicherheit Israel so schweren Schaden zugefügt habe wie kein anderes Land, denn seiner Meinung nach sei es ausgeschlossen, dass die westdeutschen Behörden nichts von der Arbeit deutscher Raketenspezialisten in Aegypten wüssten. Er fragte, warum die Regierung nichts unternommen habe, um die Aufmerksamkeit der öffentlichen Meinung auf den Umstand zu lenken, dass Deutsche den Aegyptern beim Bau ihrer Raketen technische Hilfe leisten, „da*die Verbreitung dieser Information dazu angetan gewesen wäre, die ganze Sa che vor ihrer Realisierung im Keim zu ersticken.“ Begin übte ebenfalls an der Haltung Israels in der UN - Generalversammlung Kritik, wo Israel der Ver urteilung Südafrikas für seine Rassenpolitik der Apartheid zugestimmt hat. Er gründete seine Einwände nicht auf die „Frage der rassischen Diskrimination“, die Israel „verabscheue“, sondern darauf, dass Israel nicht in den Vereinten Nationen „ein doppeltes Mass und Heuchelei“ einführen dürfe. Er argumentierte, es gäbe Sklaverei im Jemen, doch niemand schlüge Sank! Illusion und Wirklichkeit^ Ivon JEHUDA GOTTHEIMER Einige Tage hindurch zitterte die Menschheit um ihr Leben. In ihrer Phantasie sahen schon viele jene ver hängnisvollen Rauchwolken am Horizont hängen, die Tod und Vernichtung bedeuten und die Künder des Untergangs sind. Die Gross-Mächte marschierten auf, um sich gegen jeden Angriff verteidigen zu können. Begleitet von Beteuerungen, dem Frieden und dem Fortschritt dienen zu wollen, hörte man in der Ferne bereits das Gerassel der Säbel, das Rollen des Kanonendonners und den unheimlichen Lärm der Bomber. Als dann eingelenkt wurde, atmete man auf. Verhandlungen, Besprechungen, Konferenzen sollten die Gefahren bannen. Als ob nichts geschehen wäre, ging das Leben weiter. Der Bürger griff nur etwas verängstigter als sonst zu seiner Zeitung, um sich nach dem Ueberfliegen der Ueberschriften dem gewohnten Gang seiner Beschäftigungen zu widmen. Als sich dann nach einigen Tagen zeigen sollte, dass konkrete Ergebnisse offensichtlich nicht erreicht worden sind, wurden von den zu Unrecht die Grossen genannten.Mach te erneut die „Säbel“ aus der Scheide gezogen. In Wirklichkeit haben sie nur einmal mehr bewiesen, dass sie nicht imstande sind, die Weltprobleme zu lösen. Dass zum gleichen Zeitpunkt der blutige Krieg im Fernen Osten ausgebrochen ist, war man nur bereit, durch Zeitungsberichte zur Kenntnis zu nehmen. Die roten Chinesen greifen seit einigen Wochen die indischen Grenzen an, wo blutige Kämpfe abrollen, deren Folgen von niemandem übersehen werden können. Soll das etwa das Präludium des Dritten Weltkrieges unseres unglücklichen Jahrhunderts sein? Wir wissen es nicht. Als die Schüsse in Sarajewo fielen, als der Streit um Danzig und nach nazistischer Version die angeblich unnachgiebige Haltung Polens die beiden ersten Welten brände auslösten, wollte sich auch die Mehrheit der Völker nicht mit dem Gedanken vertraut, machen, dass ein Kampf auf Leben und Tod begonnen habe, an dessen Ende jeweils Millionen Gräber gestanden haben, fruchtbares Land in tote Er de verwandelt wurde und eine Welt verschüttet lag. die einmal unsere eigene oder die unserer Väter gewesen ist. Was für unmöglich gehalten wurde, war plötzlich Wirklichkeit geworden. Befinden wir uns wieder in der gleichen Situation? Mit einer Handbewegung war der Völkerbund beseitigt worden, durch dessen Gründung „eigentlich“ der Frieden für alle Zeiten gesichert werden sollte. An der Erhaltung des Friedens waren alle Völker und erst recht deren einzelne Bürger interessiert, die durch ihre Arbeit um die Existenz ihrer Familien kämpfen und keine Absichten hegten, in einem neuen sinnlosen Krieg auf Unbekannte zu schiessen, mit denen sie keine Differenzen hatten und die schliesslich Menschen waren wie alle anderen auch. Aber die verantwortlichen Führer der Völker hatten nicht die Kraft, den Störenfried auf andere Weise zu eliminieren als durch diesen schrecklichen Kampf, in welchem mehr als 30 Millionen sterben mussten. Sind wir nun wieder so weit, nur 17 Jahre später? Für eine Kritik an den heute Verantwortlichen ist in einer so schweren Stunde der Unsicherheit und der Ungewissheit sicherlich kein Raum, aber eine Analyse dürfte geboten sein, um die Zusammenhänge zu eruennen. die Lage zu verstehen — kann man diese Welt überhaupt noch verstehen? — und zu Konklusionen zu I gelangen. Wenn man — vielleicht et was vereinfachend — die Problematik der Gegenwart zusammenfassen soll, kann man sagen, dass wir uns in einer grossen, den Gang der Menschheit entscheidenden Auseinandersetzung um die Verteilung der Güter dieser Erde befinden. Wie die Völker heute in ihrem nationalen Bewusstsein erwacht sind, ihre Freiheit und Unabhängigkeit reklamieren und zu einem guten Teil auch erreicht haben, so ist auch das soziale Bewusst sein starker geworden: der Ein Antisemit wurde verurteiil Paris. — Der Führer der französischen Antisemiten, Pierre Poujade, wurde vom Strafgericht in Limoges im Zusammenhang mit antisemitischen Anwürfen, die er in seiner Zeitung „Fraternité Française“ veröffentlichte, wegen Aufreizung zum Rassenhass zu 200.000 Franken Strafe verurteilt. In seinem Artikel verunglimpfte Poujade auch das Andenken der jüdi sehen Soldaten, die im Zweiten Weltkrieg für Frankreich ihr Leben geopfert haben. Die gleiche Geldstrafe wurde dem Herausgeber der Zeitschrift aufgelegt. Die hohen Strafen werden als schwerer Schlag für die antisemitische Bewegung in Frankreich angesehen. Die Klage gegen Poujade ist von der Liga gegen den Antisemitismus und für den Frieden und der Organisation jüdischer Kriegsveteranen des Zweiten Weltkrieges erhoben worden. (ITA) tionen gegen dieses Land vor’ und zu denjenigen, die gegen Südafrika gestimmt hätten, würden Dutzende totalitärer Länder gehören. Die Abgeordneten der Liberalen Partei unterstützten •zum grossen Teil die Erklärung des Aussenministers, ebenso wie die Religiös-Nationalen. Die Deputierten der Agudat Israel nahmen den Standpunkt ein. Israel hätte sich in den UN der Stimme enthalten sollen mit einer Erklärung an die afri kanischen Staaten, dass ebenso wie sie sich einer mit dem anderen solidarisch zeigen. Israel seine Solidarität mit der südafrikanischen Judenheit beweisen müsse. DAS ECHO IN SUEDAFRIKA Johannesburg. — Das Be dauern über Israels Haltung in den Vereinten Nationen zugunsten der Sanktionen gegen Südafrika wurde von Teddy Schneider, dem Präsidenten des südafrikanischen Board of Deputies zum Ausdruck gebracht. Schneider gab seine Erklärung kurz nach der Bekanntgabe der Ja-Stimme Israels durch den Premierminister Verwoerd ab, welcher darauf hingewksen hatte, dass die südafrikanischen Juden am schwersten unter den Sanktionen zu leiddn haben würden. Schneider sprach auf einer Veranstaltung des Ausschusses jüdischer Gemeinden in Pretoria. Er sagte: „Wir kennen die besonderen Schwierigkeiten und ernsten Probleme Israels, aber wir bedauern das Verhalten Is raels bei der Abstimmung. Wir waren alle glücklich über die freundschaftlichen Beziehungen zwischen Südafrika und Israel, das von unserem Land beträchtliche Hilfe erhalten hat." Der Redner versicherte entschieden, dass die südafrikani- Einzelne fordert seinen Anteil am Ganzen. Niemand wird bestreiten wollen, dass gerade hierdurch die Gefahr des Kommunismus heraufbeschworen wurde und zu einer Bedrohung des Frie dens, des Fortschritts und darüber hinaus des Bestehens der Menschheit geworden ist. Aber man wird diese Bedrohung nicht dadurch bannen, dass man die kom munistischen Führer in der freien Welt einsperrt oder die kommunistischen Parteien verbietet; vielmehr gilt es. die Voraussetzungen für das Vordringen des Kommunismus zu beseitigen. Nicht durch die Agitation einiger Volksführer hat der Kommunismus Einfluss in den Ländern und Anhänger un ter den Völkern der freien Welt gefunden. sondern durch die unleugbare Tatsache, dass die soziale Situation immer unhaltbarer wird, dass der Gegensatz zwischen arm unr reich wächst, dass Massen in Elend und Not verharren und an den Segnungen der Zivilisation, am Fortschritt der Technik und an den Gütern der Erde nicht oder nicht in einem ausreichen den Umfang Anteil nehmen können. Zur Ueberwindung der kommunistischen Gefahr ist der Einsatz von Kanonen ein unzureichendes, wenn nicht eia untaugliches Mittel. | Wieder der Fall Globke i von HAROLD SCHWARCZ Bonn. — Im Parlament der Bundesrepublik Deutschland wurde wieder einmal eine Anfrage an die Regierung gerichtet, die sich mit dem Staatssekretär Globke be. schäftigte. Ob es tunlich sei, dass Dr. Globke auch weiterhin sein wichtiges Amt im Büro Adenauer ausübe, wollte ein Abgeordneter wissen, der auffallenderweise nicht zur Opposition, sondern zur FDP, der Partei der freien Demokraten gehört, die mit der Partei Adenauers das Koalitionskabinett bildet, das heute in Bonn regiert. Der Abgeordnete, der dieses heikle Thema anzuschneiden wagte, heisst Dr. Oswald Kohut. Er fragte den ßuudesjustizminister Dr. Wolfgang Stammberger, ob es nicht angebracht wäre, dass der Status des Dr. Globke noch einmal einer Untersuchung unterzogen werden wurde, nachdem er wohl durch einige Aussagen früherer nazistischer Richter belastet worden ist. i Die kontroverse Situation der Bundesregierung sowie die spezifische Lage der Deutschen überhaupt kam durch die kürzliche Reinigungsaktion der Justiz deutlich zum Ausdruck. Ein Sondergesetz hatte belasteten Richtern die Möglichkeit eingeräumt, sich aus der Justiz — unter Gewährung der Pension selbstverständlich — auf eigenen Antrag zurückziehen zu können, wenn der betreffende Richter selbst seine Vergangenheit im braunen Reich als „belastet“ empfinden oder ansehen würde. Natürlich haben viele, die den Antrag auf Pensionierung unter solchen Umständen stellten, schmollend Erklärungen abgegeben, mit denen sie wiederum Dritte hineinziehen wollten, vor allem auch Herrn Dr. Globke, dessen Vergangenheit sicherlich selbst bei wohlmeinender Beurteilung zumindest als stark belastet angesehen werden muss.| Das war der tatsächliche Hintergrund dieser Appellation,, Sicherlich gab es auch politische Motive, in diesem Augenblick einen Vorstoss gegen Globke zu machen, dessen Position immer noch als unerschütterlich gilt, solange jedenfalls der Bundeskanzler sich hinter Globke stellt. i sehen Juden keine andere Treue als die zu Südafrika kennen und keinen Einfluss noch irgendwelche Verant wortung für die Politik Israels haben, und fügte hinzu: „Diese Ereignisse sind sehr schmerzlich, denn jeder Jude liebt Südafrika und empfindet Liebe für das hei lige Land.“ Verwoerd hielt eine zweistündige politische Rede, in der er unter anderem ausführte: „Ich hege die grösste Sympathie für die südafrikanischen Juden. Diese Situation muss ein Ende nehmen. Wir dürfen nicht falsch urteilen. Wir müssen zwischen drei Gruppen unterscheiden, der südafrikani sehen Judenheit, dem israelischen Volk und der Regierung von Israel. Die Entscheidung wurde von der Regierung Israels getroffen. Ich bin überzeugt, dass die südafrikanischen Juden zu tiefst verstört und nicht mit der Haltung der israelischen Regierung einverstanden sind. Ich bin gewiss, dass dem israelischen Volk das Vorgehen seiner Regierung nicht gefällt. Die südafrika- Durch Kriege werden Probleme niemals gelöst, sondern nur verlagert. Die wirkliche Entscheidung wird bestenfalls hinausgezögert. Es wäre sicherlich verfehlt zu behaupten, die ..Staatsmänner des Westens würden diese Problematik nicht erkennen. Ein Heilmittel in dieser schwierigen Lage sollen die Hilfeleistungen an Völker sein, die man nach einer heute allgemeinen Ter minologie als „unterentwikkelt“ bezeichnet. Dieser Ausdruck ist ausserordentlich unglücklich gewählt, weil hierin bereits eine Klas (Schluss auf Seite 2) nischen Juden haben alles in ihrer Macht liegende getan, um Israel zu stärken. Sie haben geldliche Opfer gebracht, um Israel — mit Hili fe der südafrikanischen Re* gierung — zu unterstützen, denn wir glaubten an den nationalen Staat der Juden. Wenn jemals irgendein Volk Verständnis für unsere Politik der getrennten Entwick- _ lung aufbringen kann, so * müsste dies Israel sein. Wenn aber Sanktionen ver hängt werden, so werden die' jüdischen Geschäftsleute als erste betroffen werden. Ich frage mich nur, was die Juden in Südafrika jetzt zu tun gedenken und ob sie weiter Geschenke nach Israel schicken werden.“ ( Der Ministerpräsident be-' merkte über die Position der israelischen UN Delegation, die sich vor der Ab^ Stimmung der Verhängung von Sanktionen widersetzt hatte, dass dies „überhaupt nichts zu bedeuten hat. Israel könne sich nicht auf eine allgemeine Abstimmung in den UN herausreden, und Südafrika werde Israel nicht helfen, einen Ausweg aus dem Dilemma zu finden. Israel müsse sich selbst entscheiden. Er hoffe, Israel werde sich seiner Entschlüs-, se nicht schämen, setzte er hinzu. Ein Leitartikel, in dem. die Schwierigkeiten Israels mit Verständnis auf gezeigt werden und der Premierminister ersucht wird, keinen Druck auf Israel auszuüben, erschien in der Zeitung „Star“. Dort wird betont, dass Verwoerd richtig zwi-. sehen der südafrikanischen Judenheit und dem Staat Israel unterschieden habe. „Star“ stellt fest, dass die südafrikanischen Juden keine Kontrolle über die israelische Politik ausüben — (ITA) * * Noete der Juden in Frankreich Paris. — Die stets steigende Arbeitslosigkeit währcnd des Winters in Frankreich und das algerische ueKret, das die Nationalisierung des von Europäern zurucKgelassenen Besitzes verfügt, haben die ohnedies schon schwierige Lage der rund 100.000 aus Algerien nach Frankreich geflüchteten Juden weiter verschlechtert. Wie der Fonds Juif Social Unifié die grösste jüdische Hilfsorganisation Frankreichs mitteilt, befasst sie sieh gegenwärtig damit, die Zahl der dringender Hiife Bedürftigen festzustellen. Wie man gaubt, befmlen sich mehrere tausend Familien in grösster Bedrängnis. _..„Dcr Hjffsvevband teilte ferner mit. dass sich die Falle, m oenen soziale Unterstützung vonnöten ist, noch vermehrt haben und während des Winteis weiter a ns teigen dürften, da viele Flüchtlinge gehofft hatten, ihre m Algerien zurückgelasseneu Geschäfte zu ver mieten oder zu verkaufen und hierzu durch das neue Dekret ausserstande sind. (ITA)

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.