Jüdische Wochenschau
- Journal
- Jüdische Wochenschau
- Volume
- 23 (1962)
- Issue
- 1985 (9.11.1962)
- Date
- 1962-11-09
- Page
- [Seite] (sequence 5)
- Language
- German, Spanish
- Belongs to
- journal issue
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Viernes, 9 de Noviembre de 1J<Î SEMANA ISRAELITA Año XXIII. — No. 1*185 Ereignisse der Woche!Israels Flotte auf den Meeren November zum Weizmann- Monat in der Welt erklaert lo diesen Tagen jährt sich . zum 10. Mai der Todestag des grossen Staatsmannes und Wissenschaftlers Prof Dr. Chaim Weizmann. des eisten Präsidenten des jüdischen Staates. Aus diesem Grunde wurde der Monat November zum ,,Chuim Weizmann Monat" in Israel und in der Diaspora erklärt. Die grossen jüdischen Organisationen in Argentinien haben ein Comité zur Ehrung Weizmanns gegründet. Ihm gehören die Zionistische Landesorganisation in Argentinien, DAIA, Kehilla, der Verband jüdischer Ge meinden in Argentinien, das Weizmann-Institut, der Verband der Freunde der Hebräischen Universität. Keren Kajemet, Magbit. das Israe lisch-Argentinische Kuitur- Institut und der Verband der jüdischen Jugend an. Die erste Veranstaltung in Buenos Aires hat bereits im Teatro Opera stattgefunden. Der Präsident der Zioni stischen Landesorganisation in Argentinien. D. Emilio Gutkin. wendet sich an alle jüdischen Organisationen mit der Aufforderung, Weizmann-Feiern zu veranstalten und auf diese Weise das Andenken dieses grossen Men sehen und Juden zu ehren, der sein ganzes Leben dem Wohl des jüdischen Volkes gewidmet hat. Am 11. November wird ein Ausflug zu dem Weizmann-Denkmal im Park von Ezeiza stattfinden. Am 29. November wird unsere Kehilla eine Gedenkfeier abhalten, auf der die Herren Kitron, Finkeistein und Wodowotz sowie Frau Dr. Iladassa Grinberg sprechen werden. Die argentinische Abteilung des Weizmann-Instituts in Rechowot hat drei Prämien für di« besten Arbeiten über Prof. Weizmann ausgesetzt. Auch in den jüdischen Schulen werden be sondere Feiern stattfinden, um die jüdische Jugend mit der Person des grossen jüdischen Politikers und Wissenschaftlers bekannt zu machen. Die Gedenkfeier im Cine Opera Am vergangenen Sonntag fand im Cine Opera die Er Öffnung des Weizmann-Monats in Argentinien statt an der sich der Israel-Botschaf ter mit seiner Gattin und Vertreter zahlreicher Organisationen beteiligten. Die Veranstaltung begann mit dem Absingen der argentinischen und israelischen Nationalhymne, worauf Herr Gutkin, der Präsident der Zionistischen Landesorganisation. als erster das Wort ergriff. Er sprach über die Persönlichkeit Weizmanns und den Einfluss seines Wirkens von der Balfour-Dekla ration bis zur Schaffung des jüdischen Staates und später als Staatspräsident auf die argentinische Judenheit und ihre Bewunderung für diesen grossen Sohn unseres Volkes. Nach ihm sprach der Schaliach der Jewish Agency, Herr Duvdevany in jiddischer Sprache über die hohe geistige und schöpferische Kraft Weizmanns, die ihn in Stand setzte, als Vertreter einer kleinen Minderheit ohne Land mit den grössten Herrschern der Welt als Gleicher mit Gleichen zu verhandeln und für sein AT>lk den jüdischen Staat zu erkämpfen, dern er als sein würdigster Vertre- Botsehafter General Awidar über seine persönlichen Be- | gegnungen mit Weizmann | und dessen Wirken in Israel und der Welt für das Wohl j seines Volkes. Die Ansprache des Botschafters, der in flüssigem Spanisch zu seinen Zuhörern sprach, fand den Beifall der Anwesenden, die allen Rednern mit star kern Applaus für ihre Ausführungen dankten. Ein Bekenntnis zur Demokratie Zusätzlich zu den Resolu tionen. welche die am vergangenen Monatsende in Sao Paulo tagende IV. Konferenz der jüdischen Gemeinden Lateinamerikas gefasst nat, Die Juden aus Mitteleuropa Santiago de Chile. — Mit der Annahme von verschiedenen Resolutionen, die die Ziele der Stärkung der jüdischen Kultur und der jüdischen Jugendbewegungen in Lateinamerika unterstreichen, wurde am vergangenen Wochenende die 4. Konferenz des Ver bandes jüdischer Gemeinden in Lateinamerika abgeschlossen. Die 55 Delegierten aus Argentinien. Brasilien, Uruguay, Paraguay, Peru und Chile werden um die Ausdehnung der jüdischen Kultur bemüht bleiben und wandten sich an die Rabbiner mit dem Ersuchen, die kleinen Gemeinden zu besuchen. Sie begrüssten die Gründung des in Buenos Aires geschaffenen Rabbinischen Verbandes für Amerika und sagten ihm ih re Unterstützung zu. Die Delegierten schritten zur Neuwahl einer aus 15 Personen bestehenden Exekutive unter der Leitung von Rudolf Hirschfeld aus Montevideo. Zu den Mitgliedern der Exekutive gehören die Herren Leschnitzer und Reich aus Santiago de Chile und Dr. Hardi Swarsensky aus Buenos Aires. (.ITA) ter als erster Präsident nach der Wiedererrichtung Israels Vorstand. Das Hauptreferat hielt die ehemalige Deputierte Profesora Nélida Baigorria, die wahrhaft begeisterte Worte für den grossen Politiker W'eizmann und das Aufbauwerk in Israel fand, das sie beispielgebend für viele lateinamerikanische Länder nannte. Die Rednerin betonte, dass ein einzelner Mensch Unendliches durch seinen eisernen W'illen zum Wohle des ganzen Volkes leisten könne, wofür Dr. Wtizmann ein mustergültiges Beispiel sei, der nicht nur ein überragender Wissenschaftler war, sondern durch sein Wirken als Politiker aus eigener Kraft der Welt einen Weg gewiesen habe. Die warme Anerkennung der Referentin für das Lebenswerk Weizmanns und die Leistungen der jüdischen Gemeinschaft in Argentinien in einer für die Judenheit im Lande nicht sehr ruhigen Zeit wurden vom Pubilkum gern gehört, das leider nicht sehr zahlreich erschienen war. obwohl es sieh um eine Ehrung für eine so überragende Persönlichkeit wie Chaim Weizmann handelte, dessen Wirken den gewöhnlichen Rahmen eines Wissenschaftlers und jüdischen Politikers seiner Zeit weit überschritten hatte. Zum Abschluss der Gedenkfeier berichtete Israel ^UHtiimii!’.* 'miiiimiiiMiiiiiiiiiiimiiiiiiiiiitiiiiiiiiiiinimij. Colonia Hebrea Diurna de Recreación Infantil Comenzó la Inscripción 5 AMPLIO PARQUE Y PILETA 3 EN OLIVOS S Secr.: Inriependenria 1590 9? D : Buenos Aires s T. E. 37 3386 de 9 a 14 horas;; .luniininininiHiiiHiiiiiniiiHiiiiiiiiiiiniiiHiiiiiiuiiiiHiinii- ¡ .>J6T"Frsai5’; „ •*?; .»¿rr-r•=•: ¡.mu JUAN JULIUSBURG I! £! MALERARBEITEN í 73-1148 BLANCO ENCALADA 1646 *MaMS32aEEHUimgfeas5Eseait3i3Sig£nsâMBS£Ëtï.£aatïï8es£)3 Das neue ZIM-S.liiff SS. Shalom, dessen Bau gegenwärtig brschleuuigt in französischen Werften tiurchgefiihrt wird, soll im kommenden Jahr in Betrieb gesetzt werd-i». sehen, internationalen Organisationen und nationalen Gruppen anzugehören, die die gleiche Religion oder das gleiche Kulturerbe besitzen. An alle Menschen guten Willens Die Verfasser der Erklä rung drücken ihr** Besorgnis über die Unterdrückung des jüdischen religiösen und kulturellen Lebens in Sowjetrussland aus und fordern die Sowjetbehörden auf, die jüdische Minderheit in ihrem Land gleichberechtigt zu be handeln. Ferner verweisen sie aui die historische Mission Israels und die von der Regierung des jüdischen Staates vollbrachte grandiose Aufbauarbeif und betonen, dass die jüdischen Gemeinden Südamerikas auch in Zu kunft am Werk des Jüdischen Weltkongresses und der Zionistischen Weltorganisation teilnehmen werden. Abschliessend ergeht ein feierlicher Appell an alle Menschen guten Willens, mit vereinten Kräften rassische j und religiöse Vorurteile zu bekämpfen und für gegenseii tiges Verständnis und gegen j seitige Achtung unter den verschiedenen Glaubensbekenntnissen und Völkern zu wirken. Ehrende Ernennung Privatdozent Dr. Gerardo Cahn. Chefarzt der Abtei lung für innere Krankheiten des ..Centro Tisiológico Nacional Dr. A. Centrangolo"! Jeschiwa-Univsrsitaet j j New York. — Die Jeschi. I wa-Universität erhielt eine; Spende von einer Million Dollar von dem newyorker Industriellen Sol Fürst als Beitrag zu dem Arbeitsplan dieser Hochschule, dessen Durchführung in den nächsten Jahren auf 30 Millionen Dollar veranschlagt wurde. Dr. Samuel Belkin, der Präsident der Jeschiwa-Universität. kündigte an, dass einer der grossen ITörsä'e den Namen Hilda Fürst erhalten wird. (ITA) > wurde zum Professor der Pathologischen Internen Medizin der Medizinischen Fakultät der Universität Buenos Aires ernannt. i über die wir an dieser Slelle; ausführlich berichtet haben, wurde eine ..Allgemeine Er klärung“ abgegeben, in der die Delegierten erneut ilvem Glauben an die demokratischen Ideale und die Regierungsform Ausdruck verleihen, auf die sich die Unab hängigkeit der südamerikanischen Staaten stützt. ,,Als gleichberechtigte Bürger unserer Länder vnd als traditionsbewusste Juden betrachten wir die Ideale der Menschenrechte als ein unveräusserliches Gut und die Grundlage für einen gerech ten sozialen Fortschritt im Interesse aller Menschen auf unserem Kontinent“, heisst es darin. ..Wir bemerken mit Besorgnis und tietem Bedauern die neuen na/ustischen Umtriebe an vielen Stellen in der Welt und auch in einigen lateinamerikani sehen Ländern. Angesichts der UN Deklaration für die Menschenrechte, die von den Mitgliederstaaten ratifiziert worden ist. hegen wir die Hoffnung, dass die südamerikanischen Regierungen im Rahmen des in'eramerikanischen Systems die angezeigten gerichtlichen, legislativen und administrativen Massnahmen verfügen werden, um die Rechte und Freiheiten, die verletzt worden sind, zu gewährleisten. Die nazistischen und faschistischen Bewegungen trachten nicht nur. die Rech te der Juden zu unterminieren und zu zerstören, sie sind auch ein subversives Element und daher eine Gefahr für die Rechte und das Wohlergehen aller Bürger.“ Im weiteren betonen die Vertreter der jüdischen Gemeinden ihre Entschlossen heit, gegen Rassenhass und Diskrimination mit allen ihnen zur Verfügung stehenden Mittel weiter zu kämpfen, sowie ebenso wie bisher die jüdischen Werte in den Dienst der Allgemeinheit zu stellen. Sie verweisen auf die in einem demokratischen Staat verankerten Rechte der jüdischen religiösen und kulturellen Institutionen zur freien Entfaltung und das in allen zivilisierten lind von den UN anerkannten Staaten garantier te Recht eines jeden MenvwwvwwwwwwwHwwHwovwvmwwmwivwuvwmw v-vwc kswur» i * acaciones de ensuemstfpara Ud.! y su 'i v j s familia. ITINERARIO ZIM lo invites a viajar en el "THEODOR HERZL* Aproveche los dos nuevos viajes directos que la confortable nave israelí realizará entre Buenos Aires y Haifa y disfrutará inolvidables vacaciones, como los miles do personas que ya tuvieron el orí» vilegio de viajar en el moderno transatlántico israelí 1er. VIAJE IDA HAIFA ¡5/11 ÑIPOLES 21/11 MARSELLA 21/11 BARCELONA 31/11 LAS RAIMAS 3/1? RIO Of JANEIRO 11/12 SANTOS 12/12 MONTEVIDEO 1115/12 ■S. AIRES U/12 VUELTA •S. AIRES l'/!2 MONTEVIDEO SANTOS 25/U RIO OE JANEIRO 21/12 LAS RAIMAS 30/12 ARCEIONA 2/1/43 MARSELLA 3/1 ÑAPOLES 1/1 HAIFA l/l 2do. 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