Jüdische Wochenschau
- Journal
- Jüdische Wochenschau
- Volume
- 23 (1962)
- Issue
- 1981 (13.10.1962)
- Date
- 1962-10-13
- Page
- [Seite] (sequence 9)
- Language
- German, Spanish
- Belongs to
- journal issue
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1981 Sábado. 13 de Octobre d« 1962 SEMANA ISRAELITA Año XXIII. — No. 1991 — 1 lv Israels Flagge auf de k- Die Handelsschiffahrt Israels hat sich seit der Staats Erfindung ausserordentlich entwickelt. Dies ist zwar teilweise auch den grossen Investitionen aus deutschen Reparationsgeldern zu verdanken, aber der Umstand, dass die verfügbaren Be trüge zum Ankauf von Schiffen verwendet wurden, beweist, dass das fast zweitausend ' Jahre lang see-entwohnte Volk Israel die grosse Chance verstanden hat und ausnützen will, die ihm seine Lage an zwei Meeren bietet. Gegenüber dem Ende des ersten Jahres der staatlichen Selbständigkeit hat sieh die Flotte Israels fast verdreissigfacht, auch wenn wir Charter-Schiffe und israelische Beteiligungen an Schiffen mit fremder Flagge nicht mit in Betracht ziehen. Von acht Schiffen mit 22.400 t vermehrte sich die israelische Handelsflotte in diesen dreizehn Jahren auf 66 Schiffe mit 650.000 Ladetonnen. Israel ist aber noch mitten auf dem Wege, denn weitere 35 Schiffe mit zusammen 342.000. t sind bereits bestellt und zum Teil in Bau. und die Flotte wird bald fast hundert neue Schiffe mit annähernd einer Million Ladetonner. haben. Während Verkehrsminister J. Bar-Jehuda in der Budget-Debatte der Knesset die se Entwicklung schilderte, machte er darauf aufmerksam. dass sich die Schifffahrtsgesellschaften der Welt Stipendien Washington. — Das nordamerikanische Landwirtschaftsministerium hat die Erteilung von drei Forschungs-Stipendien. an die Hebräische Universität in Jerusalem bekanntgegeben. Die Stipendien im Werte von 130.000 Dollar sollen ein mehrjähriges Studium der Wachsfumsbedingungen von Futtergetreide ermöglichen. (AWZ) von MEÍR FAERBER gegen den nun bereits fühl baren Wettbewerb der israelischen Schiffe zu wehren beginnen, und dass der Konkurrenzkampf eingesetzt hat, der umso schärfer wird, als die Seetransport Kapazität momentan nicht voll ausgenützt ist und sogar von Krise gesprochen wird. So schwer es Israels Reedereien auch fallen mag, sie müssen drei Aufgaben erfüllen: Das Personal erhalten, ihre Verschuldung verhältnismässig schnell abdecken und sich eine Reserve zur Er neuerung der immer teurer werdenden Schiffe zurücklegen, die im Laufe der Jahre veralten werden. Ein Hauptproblem der Schiffahrt ist der Mange) an Personal-, sowohl an Seeoffizieren wie auch an anderen Fachkräften. Das ist gewiss nicht verwunderlich, denn die Juden waren seit der Diaspora kein seefahrendes Volk und das Umlernen für das Leben zur See erfordert vor allem eine seelische Einstellung, deren Entwicklung bei einem Landvolk mehr als eine Generation Zeit braucht. Auch legt das jüdische Volk bekanntlich besonderes Gewicht auf das Familienleben, und Seeleute sind ihrer Familie fast immer fern, weshalb es schwer fällt, genügend Kandidaten für diesen Beruf zu gewinnen. Von den 856 Seeoffizieren der israelischen Handelsflotte sind auch heute noch 23S und von den 1032 sonstigen Seeleuten auf den Schiffen 189 Nichtisraelis. Die in der Wirtschaft der Schiffahrtsgesellschaften zu Lande und auf den Schiffen beschäftigten 1100 Angestellten dagegen sind fast ausschliesslich Israelis. Da Schiffspersonal ein relativ fluktuierendes Element ist und manche Seeleute vorübergehend oder ständig aus dem Dienst ausseheiden, da ferner bald die wei- HOTEL ARMON! ISRAELS SCH0ENES TOURISTENHOTEL l Die beste Küche; Angenehmer Aufenthalt j Tel Aviv, Jarkonstr. SO Tel. 2371 1 J (Vorherige Zimmerbestellung ist unbedingt 1 erforderlich) f teren 35 Schiffe bemannt werden müssen, wird der Mangel an Personal schon in kürzester Zeit drückend werden. Das Budget zur Ausbildung von Seeleuten und Schiffsoffizieren wurde von 590.000 IL im Vorjahr auf 790.000 IL in diesem Jahr um 40 Prozent erhöht, aber die Zahl der Kandiaaten ist leider ungenügend. Israels Handelsflotte teilt sich folgendermassen auf: Kategorie: Passagierdampfer Gemischte Passagier- und Frachtdampfer Frachtdampfer auf fester Linie Frachtdampfer auf ,,Tramp“-Fahrten Tanker S/S „SCHALOM“ Lbiter den jetzt bestellten 35 Schiffen befinden sich drei Passagierdampfer, und eines davon ist das zukünftige Flaggschiff S/S „Schalom“ von 23.000 Tonnen, das in der französischen Werft „St. Nazare“ gebaut wird Es wird 191,7 m lang, 24.8 m breit, bis zum Promenade deck 80 m hoch sein und eine Geschwindigkeit von 20 Knoten entfalten. Im 400 Kubikmeter umfassenden Laderaum wird auch Platz für 50 Privatautos sein. Der Dampfer wird 1065 bis 1100 Passagiere befördern kön nen, abgesehen von den''50 Offizieren und 400 Mann Besatzung der verschiedenen Kategorien. Das Schiff wird modemst, ja luxuriös ausgestattet, auch verwohnten Ansprüchen voll genügen und ist für den Transatlantik Dienst der ZIM vorgesehen. Trotz des scharfen Konkurrenzkampfes in der Welt, der auf die jetzige Unterbeschäftigung der Schiffe zurückzuführen ist, hat die Leistung der israelischen Handelsflotte im Jahre 1961 um 17 Prozent zugenommen, während ihre Kapazität um 215.000 to stieg. Der Anteil am Frachttransport von und nach Israel nahm um 2—3 Prozent zu, aber der Anteil am Passagierverkehr ist gesunken. DIE NATIONALE GESELLSCHAFT ZIM Die israelische nationale Reederei ZIM, die mit registriertem Kapital von 52 Millionen IL arbeitet, hat ihre Flotte von 29 Schiffen im Jahre 1959 über 36 im Jahre 1960 auf 43 im Jahre INDUSTRIAL & COMMERCIAL BANK 1961 vergrösserf. abgesehen j von jetzt vierzig im Charj ter-Verhältnis befindlichen j Schiffen, für deren Betweb und Beschäftigung ebenfalls ZIM-Schoham sorgt. ZIM ist eine Partnerschaft der Re gierung, des KH-UJA und der Allgemeinen Arbeitergewerkschaft. Unter den vielen Tochtergesellschaften der ZIM figu rieren ,.Gold Star“, deren Schiffe die Linie Japan— Westafrika befahren. Lagos and Niger Shipping Agenctes Ltd.. Agent für Frachten iCí*y£:n*£T¡ Zahl: Tonnage: 31 000 13 000 144 000 259 000 203 000 66 650 000 und Schiffahrt in Nigeria: Gold Star Linie (Japan) Ltd., Agent für Schiffahrtsverbindungen mit Japan; ferner ist die ZIM Agent der „Black Star“ Ltd. von Ghana und der Linie ,,Five Stars“ von Burma. DIE 42-TAGE-REISE NACH SUEDAMERIKA Als Gruss aus der fernen Heimat empfanden die Juden Argentiniens den ersten Besuch eines ZIM-Schiffes als die grosse, schöne und stolze „Theodor H rrzl“!m Hafen von Buenos Aires eim traf. Es war der erste Passagierdampfer der ZIM, der Südamerika besuchte In Argentinien, Uruguay und Brasilien bereitete die Juden heit dem Schiff und seiner Besatzung begeisterte Empfang?. Zehntausende ström ten herbei und schwenkten Israel-Fähnchen. Auch die Behörden in Buenos Aires. Montevideo und Rio de Ja neiro begriissten das Schiff, um Israel ihre Sympathie zu beweisen. ZIM hofft, eines Tages eine ständige Linie nach Südamerika einrichten zu können. (ISRAEL . LATIN AMERICA) LTD. INVESTMENT & TRUST, Co. L»d. ASOCIADO CON BANK HAPOALIM TEL AVIV — ISRAEL i JVC O B INVESTMENT & TRUST Cia. (GALERIA DEL OBELISCO) 1. CORRIENTES II45 T. E. 35-858G Zinsfuss herabgesetzt Jerusalem. — Das israelische Schatzamt kündigte jetzt eine Herabsetzung des Zinsfusses für die Bankguthaben von im Lande wohnenden Ausländern von 5 auf 4W Prozent an. Die Zinsen, die ursprünglich 6 Prozent betrugen, wurden stufenweise auf das internationale Niveau vermindert, nachdem das chaizamt seinen Zweck erreicht hatte, die Deponierung von Auslandsguthaben in israelischen Banken zu fördern. Die neue Verfügung findet ■ auf - neuen Depots Anj Wendung, während sie für; die al'en Konten im Augenj blick ihrer Erneuerung in Kraft treten wird. (ITA) Besuch in Leningrad gestattet Jeru;alem. — Das sowjetische Kul.us-Ministerium hat dem Jerusalemer Schriftsteller und Leiter der Thora-Bibliothek Dr. Zwi Hercavi die Erlaubnis erteilt, in der Leningreder Staatsbibliothek Manuskripte emzusehen und zu studieren. Dr. Hercavi will seine Reise im kommenden Sommer an'reten. Das von ihm gesuchte Material wurde von seinen. Onkel Professor Avraham Hercavi hinterlassen, der bis zu seinem Tode im Jahre 1919 lange Zeit die jüdisch“ Abteilung der damaligen Petrograder H4iatsbibiiothek geleitet hatte. — (ITA) COMITE CENTROEUROPEO Corrientes 2294 — VI. Stock — T. E. 48 3695, 48 5683 FESTIVAL INFANTIL DE SIMJAT TORA A los chicos que hasta ahora no han hecho la entrega de los dibujos y composiciones a sus respectivos maestros de religión, recor damos por última vez que i la fecha para participar en nuestros Concursos vence ei día 15 de octubre pxmo. ¡ Para los perezosos hacemos I una prórroga hasta el día 19 de octubre pxmo. Defin, | tivamente! La próxima se | mana se reunirá el jurado J para juzgar los mejores tra- < bajos d,? cada categoría y delerminar los premies! Apúrense c-on la entrega para no perder la posibilidad de la participación! Vayan preparándose para nuestro Concurso de Preguntas y Respuesta 1 — 2 KKL en el Festival, el 28 de octubre pxmo. Deben contestar por parejas dentro de un minuto un número mayor posible de preguntas! Y ahora — mu cho éxito! Aus unserer Arbeit: Herr Arturo YVoIfmann, Olivos, spendete $ 4.000.— für die Eintragung seines Enkels. Ronaldo Goldschläger in Melbourne. Australien, in das „Sefer Barmiz wah“. Herr Sigfrido Chwat spendete anlässlich der Bar mizwah seines Sohnes Roberto die Summe von S 3.000.—, wofür Bäume in Israel gepflanzt werden. Anlässlich der Barmizwahfeier von Pedro Bnttigheiiner ergab die Sammlung zugunsten des KKL durch die Mitarbeit von Susi Hecht und Peter Lehmann den Be trag von $ 3.600.—; auf der: Namen des Barmizwah werden Bäume gepflanzt. Bei der Barmizwah von Carlos Rüben Herz ergab die Sammlung für den KKL die Summe von $ 3.400.—, wofür Bäume gepflanzt werden. Anlässlich der Barmizwah von Mario Alejandro Loewy. Olivos, wurde der Betrag von $ 2.000.— gesammelt, auf den Namen des Barmizwah werden Bäume ge pflanzt. Anlässlich der Barmizwah von David Berly wurden * 1.570.— gesammelt; ausserdem spendete Herr Bernardo Holländer aus diesem Anlass $ 2.430.—, um die Eintragung im „Sefer Barmizwah“ zu ermöglichen. Gleichzeitig spende'e Herr Holländer $ 300.— fivr drei Bäume auf den Namen von David Berliner, anlässlich seiner Barmizwali. Die Theodor Herzl Gesellschaft überwies uns den Betrag von $ 2.000.— und ehrte mit einer Pflanzung von 29 Bäumen H-rrn Dr. Carlos Kost anlässlich seines 60. Geburtstages. Herr Erico Schnock. Valentin Alsina, überwies uns $ 2.000.— für die Pflanzung von 20 Bäumen zum Andenken an: Luis Haas s. A. Die Familien Korcarz und Hajnal spendeten den Betrag von $ 2.000.— für die Pflanzung von 20 Bäumen zum Andenken an Frau Lipsker s. A. Herr Willy Wiener überwies uns den Betrag von S 500.— für die Anfertigung einer Jahrzeitstafel auf den Namen seiner Mutter s. A. BESTE BUECHSEN IM MONAT SEPTEMBER: „Bet Israel“, Aranka Blauhorn. Max Callmann, Igo Fligler, Max Juda, Norherio Korn. Enrique Leske. Marta Müller, Nicolas Rosenberg. Irma Schlesinger, Etta Streit, Georg Zellner, — Villa Bailester: Waiter Heymann, Francisco Kclodzinski, Heriberto Kolodzinski. Wir danken allen unseren Spendern uirj Mitarbeitern. Unser Telegrammdienst Glückwunsch- sowie Beileidstelegramme und Baumspenden bei jeder Gelegenheit, bitten wir, unter folgenden Telefon - Nummern aufzugeben: 76-5448 68-7404 64-2986 54-3209 48-3695 Sekretariat 48-5683 DIE BRUECKE ZWISCHEN UNS UND ISRAEL IST DIE BLAUE Bl)ECHSE DES KKL 4 -4-4- 4 « . ■ ♦ ♦ ♦ * 4 4 4 4- HOTEL DAPHNE ♦ IHR HOTEL IN : HAIFA - Israel ♦ VORHERIGE BESTELLUNGEN RATSAM? HAIFA. Hadar Hakartnel, Nordaustr. ► ♦ ♦ ^4 4 4 -4 4 4 ► ♦ ♦ ♦ ♦ 444« -4 4 ► 4444 4-4- 4-4-♦ 4--4 4 j Dr. MAX FLtSCH 1 s \! Berater für Investitionen und Finanzt - | geschaefte in Israt' — Lang- und kurzt j fristige Anlagen — Auskünfte jeder Art J ♦ TEL AVIV, Israel — 18, George Elliot Str. I ►♦♦444444444< -7. .liC...--- »V r. m 7