Jüdische Wochenschau
- Journal
- Jüdische Wochenschau
- Volume
- 23 (1962)
- Issue
- 1981 (13.10.1962)
- Date
- 1962-10-13
- Page
- [Seite] (sequence 1)
- Language
- German, Spanish
- Belongs to
- journal issue
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DAS KIRCHENKONZIL von BORIS SMOLAR PUEYRREÜON 2190 — 1? izq. zfe '%Xs?lCi&ÍíÍG* T E. » J 2 G 1 3 Aft» XXIII. BUENOS AIRES, SABADO 13 DE OCTUBRE DE 1082 No. 1981 Israel plaediert für Frieden Vereinte Nationen. — Ein Appell an die Vereinten Nationen. eine zeitweilige ..Ein t'rierung aller Internationa tionalen Fragen, die die Gefahr eines Krieges in sich tragen*' in Betracht zu ziehen, wurde in der Plenarsitzung der UN Generalversammlung von Frau Golda Meir ausgesprochen. Vor einem Auditorium von 109 Mit gliedern hielt Israels Aussenminister ihre erste gro sse Rede dieses Jahres und erklärte, dass eitle soiche „Einfrierung“ der Welt die Möglichkeit bieten würde, alle Bemühungen „auf das erstrebenswerteste Ziel, die Abrüstung, zu richten“. Inzwischen jedoch, so fügte sie mit Festigkeit hinzu, „wird Israel, solange die arabische Feindseligkeit anhält weiter alle notwendigen Massnahmen durchführen, um sich 1'ür seine Verteidigung stark zu machen“. „Meine Regierung lehnt einen Krieg als Mittel zur Regelung der Unstimmigkeiten seit dem Tage ab. an fern Israel gegründet wurde,“ führte Frau Meir aus. „Seit diesem Tage hat meine Regierung .immer wieder dazu aufgefordert, alle schwebenden Fragen im Wege direkter Verhandlungen zu losen. Wir können uns nicht damit begnügen, von den Grossmächten zu ver langen, dass sie einen- Weg ~Tur Abrüstung und zur Beilegung unserer schweben- ’ den Probleme durch Verhandlungen und Schlichtung finden. Wir sind bereit, dies in dem Streit mit unserer. Nachbarn in die Praxis um zusetzen. Ebenso wie früher fordern wir auch heute die arabischen Staaten auf einer vollständigen Abrüstung zuzustimmen, die eine gegenseitige Inspektion aller Waffenarten einschliesst, und das System dar direkfen Verhandlungen als einziges Mittel zu akzeptieren, um alle zwischen ihnen und Israel vorhandenen Differenzen zu lösen.“ Mit dem Hinweis auf die Konflikte zwischen den Araberstaaten und Israe: unterstrich Frau Meir, dass die Versammlung sich darüber klar sein müsse, dass ,die Wurzeln des Problems in der Weigerung der arabischen Regierungen liegen, den Staat Israel und seine Existenz Berechtigung anzuerkennen“. „Wenn diese Haltung sich ändert“, setzte sie hinzu, „und wenn die arabischen Staaten und Israel ihre Diffeienzen an einem Konferenztisch offen besprechen werden, so bin ich fest davon überzeugt, dass fiir alle einzelnen Fragen Lösungen gefunden werden könren." „Jahr um Jahr hat Israel von dieser Tribüne aus eine Jitte ausgesprochen", er klärte Frau Meir, ..die Bite um Frieden zwischen Israel und seinen arabischeif Nachbarn. Die Politik der israelischen Regierung ver- R Igte und verfolgt den Frie den, nicht nur den Frieden f”r die ganze Welt .sondern auch den Frieden zwischen uns und unseren Nachbarn. Wir glauben an di? Koex. ter-z und die Zusammenarbeit auf allen Gebieten, und är tun alles in unserer Mo-.ht Stehende, um dieses i zu erreichen. Solange jedoch kein Frie den herrscht, wird Israel ai te notwendigen Massnahmen , ergreifen, um sich zu schütj zen.“ | Im weiteren bezog sich die Rednerin indirekt auf den kürzlich angekündigten Beschluss der Vereinigten Staaten, Israel den Kauf von Luftabwehrraketen zu ge. statten, wobei sie den Ein wand der Araber, das israelisch-nordamerikanische Ab kommen sei aggressiv, zurückwies und hie-zu bemerkte: „Es ist eine Ironie, wenn Nasser eine Flotte schwerer Bombenflugzeuge sammelt und wenn Aegypten verkündet, seine Geschosse könnten jeglichen Ort südlich von Beirut treffen, dass ein ägyptischer Sprecher sich von di.ser Tri büne aus laut beschwert Israel kaufe Raketen, die einzig und allein für der Schutz gegen Angriffe aus der Luff verwendet werden können.“ DAS PROBLEM DER FLUECHTLINGE Zur Frage der arabischen Flüchtlinge äusserte Israels Aussenminister .dieses Pro blem könne am ehesten zu einer Explosion führen, denn „die arabische Weigerung, Israels Recht auf Existenz anzuerkennen, steh' in direkter Beziehung mit dem heiklen Problem der Flüchtlinge. Wir sind bereit und waren es stets, mit den arabischen Regierungen über die beste Art und Weise zu diskutieren, in der die Zu kunft der Flüchtlinge im Rahmen der politischen und vürtschaftlichen Gegebenheiten der Region gesichert werden kann. Doch eine natürliche Lösung scheitert an dem arabischen Traum von der Zerstörnug Israels und der offenen Absicht der Araber, sich der Flüchtlinge zur Durchsetzung dieses Zieles zu ^bedienen. Dieses Vorha ben ist öffentlich und sogai von dieser Tribüne aus verkündet und propagiert wor den.“ Hier stellte Frau Mair fest, dass Israel Tausende von jüdischen Flüchtlingen mit offenen Armen aufgenoinmen habe, die zum Ver lassen anderer Länder gezwungen worden sind „Würden die arabischen Länder ihre Energien und Gedanken auf die Entwicklung ili rer Böd n verwenden, so könnten die unter ihnen lebenden Flüchtlinge in das produktive Leben eingegliedert werden und einen posi tiven Faktor für diesen Aut bau bilden, so wie es in Israel mit über einer Million Flüchtlingen, von denen mehr als 600.000 aus arabischen Ländern stammen, der Fall gewesen ist,“ versicherte Golda Meir. „Trotz der Enttäuschungen und Rückschläge freuen wir uns, feststelien zu können, das? in einigen arabischen Län eiern das Bewusstsein, zu er wachen beginnt, dass die Verwendung ihrer Kräfte und Fähigkeiten auf kon struktive Aufgaben wichtiger für die Wohlfahrt ihrer Völker als die Fortsetzung eines unfruchtbaren Grolls ist. Diese Tendenz sollte von der internationalen Gemein schaft gefördert werden.“ New York. _ Die Haltung der Katholischen Kirche zu Juden und Judentum hat in der jüdischen Geschichte cier letzten 2.000 Jahre eine wichtige Rol’e gespielt. Zwar ist der Antisemitismus ein aus vielen Faktoren zusammen besetztes Phänomen, doch es steht wohl ausse: Zweifel da*s die christlichen Lehren zu seinen hauptsächlichsten Quellen zählten. Seit den ersten Jahrhunderten der christlichen Aera bis in unsere Tage war das Bt'd des Juden in der Vorstellung vieler Christen mit dem I Begriff „Gottesmürder“ identisch, und nicht nur die al! tei^Israeliten sondern ein jeder Jude der folgenden Ge nera’ior.en wurde mit der Verantwortung für die Kreuzigung Christi belastet. Von Zeit zu Zeit wurden im Laufe der Jahrhunderte innerhalb der Kirche Versuche zur Abwandlung dieser Interpretation unternommen. Ein Beispiel hierfür ist die Doktrin, dass Christus für d.e ganze Menschheit gestorben ist und die ganze Menschheit die Schuld an seinem Tode trägt. . . , Trotz dieser Bemühungen hat sich die primitive Abfassung von der Kollektivschuld der Juden erhalten. Sie findet ihren Ausdruck in gewissen Gebeten, in Stellen der Liturgie und vielen Religionsbüchern der Katholiken. In jüngster Zeit haben einige geistliche Führer aes Katholizismus, teils als Reaktion auf die von Hitler an den Juden verübten Greuel, dem Wunsch Ausdruck verlie-! hen, die Beziehungen der Katholiken zu den Juden zu verbessern. Diese Tendenz erfuhr eine Stärkung, als Jo! hannes XXIII., ein Mann von liberaler Gesinnung, der I viele Juden unter dem Naziregime gerettet hatte, zum Papst gewählt wurde. Kurz nach Uebernahme deines' ho- I hen Amtes verfügte er die Entfernung der Worte „verro.- | terische Juden“ und anderer beleidigender Ausdrücke aus der .Karfreitagsliturgie. Eine der ersten Amsthandlungen des neuen Papstes war die Einberufung des Oekumenisehen Konzils, das vor einigen Tagen eröffnet worden ist. Dieses Konzil, das erste Tn unserem Jahrhundert, stellt die berufene Versamm iung aller Kirchenfürsten dar und pflegt Beratungen über alle Fragen der katholischen Doktrin. Seme Beschlüsse sind nicht nur für die Christenheit von höchster Wichtigkeit. Sie sind auch für alle anderen Religionen von Bedeutung, und die jüdischen Führer in der ganzen Welt blicken nach Rom in der Erwartung, dass trotz der innerhalb des Konzils wirkenden Gegenkräfte eine bessere Aera der katholisch-jüdischen Beziehungen anbte chen möge. WIE ICH ES SEHE Der richtungslose Westen von JEHUDA GOTTHEMER Ost und West sind zu Begriffen sui generis gewor cen. Unter dem Osten verstehen wir heute die Welt hinter den verschiedenen Eisernen Vorhängen, in der die kommunistische Idee regiert. Der Mittelpunkt dieser „Welt des Ostens“ ist immer noch Russland, das seit der erfolgreichen bolschewistischen Revolution des Jahres 1917 von den Kommunisten beherrscht wird. Nur der Vollständigkeit wegen | sei in dieser Vorbemerkung gesagt, dass diese Revolution mithilfe des alten preussischen Generalstabs ent fesselt worden ist, der bekanntlich Lenin, das Haupt der Revolutionäre, in eiuem j plombierten Eisenbahnwa gen nach Petersburg bringen I Hess, um die alliierte Front j zu zerschlagen. Da man im Westen gerade in diesen Ta- ' gen wie.'er einmal damit bej schäftigt ist. den Schuldigen : an der Entwicklung und am i i Fortschritt der kommunisti- '! sehen Politik zu suchen — I j die faschistischen und anti- I ' semitischen Kreise haben j j ihn natürlich sofort gefun- | i-cien, um von ihrer eigenen I | Unverantwortlichkeit abzu i I lenken —, sei der Ordnung ■ | halber darauf hingewiesen, j j dass diese Geschichte sich I 1 noch einmal wiederholen!! sollte. Es war Hitler, der |; durch seinen Stalin-Pakt die ' ■' Russen an den Bug holte. |; sieh nur dabei verrechnet?, | ' als er selbst den ganzen , Os'en usurpieren wollte. J Wir haben gelernt, uns von i dem, was der Osten ist. e!n I ' recht ungefähres Bild zu ma-! t ehen. Alle spiechen vom! Osten und vom Westen, und j I alle verbinden damit gewis ' se Vorstellungen. Aber wenn I man diese „gewissen“ Vor- Stellungen ein wenig näher | analysieren soll, bemerkt man. dass diese „gewissen j j Vorstellungen“ eigentlich ' i nicht gewiss, sondern reich-' | lieh unpewi-,3 und unsicher | unklar und undeutlich sind. Immerhin gibt es für den Osten einen grossen gemeinsamen Nenner, der für alle Länder und Völker Geltung hat, ß:e zur heutigen östlichen Welt gehören: das kommunistische Regime. Dieses Grundprinzip gilt fiir alle Staaten in ihren deutlich erkennbaren Schattierungen von Jugoslawien bis; China. Der letzte Besuch j Krutschews hat alle vielleicht aulgetretenen Zweifel an der kommunistischen Li J nientreue . Titos beseitigt'! Auch Jugoslawien gehört noch zur östlichen Welt, steht im Zeichen einer kommunistischen Diktatur und rechnet sich selbst zu dieser Völkerfamilie, die in einem schroffen Gegensatz zum Westen die kommunistische Lösung der Weltprobleme anstrebt. Ein gemeinsamer Nenner von di?s_r Klarheit fehlt der westlichen Welt. Man kann sie keineswegs als die christliche Welt bezeichnen, denn auch christlich? Völker ge hören zum Osten, und vor allem rechnen sich viele nicht - christliche Nationen zum Westen, wobei nur auf einige afrikanische und asia tisch? Völker hingewiesen zu werden braucht, um die Sachlage zu illustrieren. Es wäre auch nicht richtig, in der kapitalistischen Gesellschaftsordnung die gemeinsame Not? des Westens zu finden. Man kann schon darüber streiten, ob es eine solche kapitalistische Gesell Schaftsordnung überhaupt ausserhalb der kommunistischen Konstruktion gibt. Im, übrigen zählen sieh einige- Nationen zum Westen, die mit einer kapitalistische1-; Gesellschaftsordnung nicht« zu tun haben. Solange man nach einer positiven Charakterisierung der westlichen Welf auch forschen wird, es wird nicht möglich sein, einen gemeinsamen Nenner zu entdecken, es sei c'enn die Antithese zum Kommunismus. Es dürfte kaum eine andere als die banale Definition über den Westen geben: Der Westen ist die Zu sammenfassung aller gegen den Osten gerichteten Kräfte. Fiir die westliche Politik hat diese Position, die sich nur aus dem Negativen positiv entwickeln lässt, eine unübersehbare Kette nachteiliger Folgen, die sich so wohl in der Planung wie in der alltäglichen Politik des Westens mitunter verhäng nisvoll auswirken. Die erste Konsequenz ist die perma nente Erschütterung des Vertrauens, das die vieler kleineren Länder in die führende Westmacht, die USA. setzen. Man kann sich die Beispiel? für diese bedauer liehe Vertrauenskrise tag lieh aus den Nachrichten der Presse nehmen. Nur einige sollen an dieser Stelle folgen: Der Westen kämpft für die Freiheit. Er polemisiert beharrlich mit den kommuni stisehen Diktaturen, die jede Art der Freiheit unterdrücken. Aber auch im Westen wird die Freiheit nicht geschützt. Es gibt westliche Länder wie Spanien in de nen dieselben diktatorialen Unrechtsprinzipien gelten wie in der Sowjetunion Auch in Spanien werden Menschen unschuldig nur deswegen in die Kerker geworfen, weil sei ihr’r Meinung Ausdruck geben wollten. einer Meinung, die dem Diktator und seinen Scher gen nicht gefällt. Wie kann eine demokratische Welt Vertrauen zu einem Land besitzen, in dem die Demokra len entrechtet sind und ver folgt werden, weil sie demokratisch denken und entsprechende politische Forderun gen aufstelen. Wie soll eine freiheitliche Welt Vertrauen in die führende westliche Macht setzen, wenn gerade dies« die diktatorialen KrHf te und Kreise deckt, mit ih nen paktiert, sie aufrüstet, dagegen die demokratischen Märtyrer ihrem Schicksal überlässt, ohne deren Freilassung zu verlangen. Demokratie bedeutet die Herrschaft des Volkes, da« sich sein? Führung be stimmt. Der Gedanke der Demokratie basiert auf der Idee der Gleichheit aller Bürger, die gleichberechtigt sein sollen und in gleicher Weise an den Funktionen und den Leistungen, den Verpflichtungen u«d den La sten des Staates teilzunehmen haben. Gleichheit aller Menschen setzt aber die Ueberwindung aller Differen zierungen voraus, in erster l Linie derjenigen, die auf objektiven Umständen beru-! hen, die ausserhalb der I menschlichen Vcrantwor-! tung und Willenssphäre üe gen. In einer echten Demo kratie können keine rassischen. religiüs?n eder sonstigen Unterschiede geduldet werden. Nicht allein der Ge danke der Freiheit, auch di? Idee cer Gleichheit aller Bürger verlangt uneingeschränkt das gleiche Recht für alle. Entsetzt blicken alle nach den USA. dem Hort der Freiheit und der Demokratie. dem Larde, in dem die Menschenwürde vertei digt wird, das aber aurh das Land bitterer Rassen-Zusmmenstösse ist. wobei eindeutig die angeblich so überle gene veisse Rasse die Verantwortung für die Degradierung der Menschen trägt Man kann wed.-r die Freiheit wirkungsvoll verteidi j gen noch demokratische Ideale postulieren, wenn man mit Diktatoren paktiert oder selbst rassisch? Differenzierungen duldet. Der Westen aber fühlt sich so unsicher, dass er jeden Partner akzeptiert. Für die west liehe Vorsiellungswelt ist es nicht allein untragbar, sondern auch unerträglich, einen Despoten wie Ibn Sauds Sohn in Washington mit allen Ehren aufgenommen zu sehen, obwohl niemand es besser weiss als die Ameri kaner. dass in seinem Reiche Gewalt, Terror. Rechtlosigkeit und Rückschritt herrschen, dass Sklaven- und Mädchenhandel blühen und Mensch als eine billige Waren angesehen wird. In diesem Paktieren mit sol chen Ländern versteht die übrige Welt nur die Rieh Jom Kippur in Moskau London. -- Run ": 10.000 Juden drängten sich am Jom Kippur in der Grossen Synagoge von Moskau, die für ca. 2.000 Personen Platz bie tet, wie aus Moskau ein getroffene Nachrichten besagen. Ebenso verlautete dass tausende Gläubige die Syn agoge von Kiew füllten, um für die über 100.000 Juden zu beten, die in Kiew am Jom Kippur des Jahres 1941 von den Nazis ermordet worden sind. Die an dem Gottesdienst in Moskau teilnehmenden Juden hatten keine Gebetbücher. wie es heisst. Der Chor bestand aus fünf älteren Männern im Gegensatz zu dem Chor, der in frühe ren Jahren an den Feiertagen sang und den Tempel in ganz Europa berühmt gemacht hatte. (ITA) tungslosigkeit der Verantwortlichen. für die eben ein Tropfen Petroleum immer noch mehr wert ist als ein Tropfen Blut, um ein berühmtes Wert von Clemenceau zu variieren. Unter solchen Umstünden muss man es verstehen, dass viel? Menschen überhaupt kein Zutrauen zu den grossen Herren der heutigen Welt haben, müg?n sie auf der westlichen oder auf der östlichen Seite stehen. Die Ideale der Menschhüt und ihre schönsten Postulate, die Gedanken der Freiheit, der Gleichheit und der Brüderlichkeit, die Sehnsucht nach Fortschritt und Frieden vertragen keine Ein Schränkungen und Appelle „an die Vernunft“, durch die eine Verwässerung oder Verfälschung dieser Ideale gerechtfertigt werden sol!. Das Jonglieren zwischen den Interessen der Despoten und ihren Regimen zu: Sicherung einiger, wenn auch noch so wichtiger Rohstoffquellen oder strategische-- Sehlüsselpositione i muss im Endergebnis dem Westen einen stärkeren politischen Schaden zufügen, der durch keine noch so günstigen ma teriellen Vorteile ausgeglichen werden kann. Im Augenblick können wir beobachten, dass die uns1 chere westliche Haltung gerade diejenigen Elemente 7<> (Schluss auf Sette 2> 1 CR& ■iSi