Jüdische Wochenschau
- Journal
- Jüdische Wochenschau
- Volume
- 23 (1962)
- Issue
- 1975 (31.8.1962)
- Date
- 1962-08-31
- Page
- [Seite] (sequence 12)
- Language
- German, Spanish
- Belongs to
- journal issue
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£ y0” / r~ FRANQUEO PAGADO X. e Concesión 908 fcs * be c TARIFA REDUCIDA < 0 Concesión 1629 SRAELITA An0 XXIII. BUENOS AIRES, VIERNES 31 DE AGOSTO DE 1962 No. 1975 ei eje rpur Jj) _ en toda la República PUEYRREDON 2139 1? teq. T. E. 83 2613 Buenos Aires Frieden und Freiheit in Ghana Der kranke Aktendeckel Der schwarze Mann am >lant des Taxis verkündet nne Umschweife, was ihm gerade in den Sinn kommt, eine Stunde nach Mitternacht. ,,I want my uife. Only :wo.“ Mit zwei meint er die Zahl der Personen, für die ihm bei solchem Begehren noch Raum bleibt im Fahrzeug. Und schon löst sich noch bevor das Erstaunen der also Angeredeten in Wivon BERND NAUMANN menen vorgelegt wird mit dem Eifer dessen, der nur eine einzige Antwort hi ren will: „Wie finden Sie Ghana im Vergleich zu Nigeria?“ Die ruhigere, glattere Entwicklung drüben ist den Parteigängern Nkruma* — linie beladen mit jubelnden Schwarze.i. Acht politische Provinzen gibt es in Ghana, so ist im Fremdenverkehrsverein, zwischen Trommeln und Leopardenfellen, zu erfahner versunkenen Zeit: die I Trommeln, mit starkem Fell Iren, und drei Tierreservate. und nur solche stellen so ' Und Goldminen wie auch schnell solche Fragen —. Kakao und vor allem ehrzweifellos ein Dorn im Au- ' würdige Zeugen der alten derspruch zu enden verge_ das g^on auf ganz Afri- ¡Geschichte des Landes: die möchte, aus einer Gruppe stumm stehender Frauen die gewünschte. Abschiedsgeschnatter erhebt sich, der Gebieter öffnet den Schlag und die Dame rollte sich auf dem Polster zusammen, so wenigstens den Blick freige 1 Zwing- und Trutzburgen entlang der Küste, die von Bribespannt, mit spitzen widerhakigen Klöppeln zu schlagen; kunstvolle Gewichte zum Wiegen von Gold und hinterGlas die Uniform eines königlich preussischen Infanteriekorporals vom 74-er Regiment in Hannover, das Schwert zu ihrer Linken, und: Seite an Seite die Stühle der letzten holländischen und deutschen Gouverneure von Togo. Der eine beladen, verspielt, mit einem Abglanz ka ruhte und wohlgefällig auf Schlagzeilen der gesteujaug uer j\ume, Uict vuu uu- . erten Presse, wie dieser:! ten, Dänen, Holländern und; y*em ,s leuchtender Farben „Ghana führt die Weltpoli- Portugiesen hier angelegt I der seidenbespannten Riiktik an.“ i worden sind. Man wolle be- Der bescheidenen Fest- ] sonders beachten die präch Stellung stehen im disproi tige Burg Elmina aus dem , , _ ... , , portionalen Verhältnis gefünfzehnten Jahrhundert, in nai?*1tiVo1'n* Ur <}Pn /ah g^nüber erstaunlich defizitä*der sogar Kolumbus vierzehn 1 n n a l'aaS n» u : j f Ie Objekte eines aufwendi- ’ Tage Station gemacht habe, uas auio eniscnwincK.» gen prestigebedürfnisses und wie auch die farbenprächtigrosse politische Schwierig-j gen Gewänder, die der Biirkeiten. Die schmucke zivile . ger, ähnlich dem griechi- Luftflotte, ein Sammelsuri 'sehen Gewand einfach über um vieler, auch sowjetischer die Schulter werfe. laut hupend in der Nacht, vor dem Regierungssitz Nkrumas reisst gleissenc’es I.icht die weissen Torpfeiler samt Posten aus der Fin- I t! sternis, zwei, drei Schlaglölst hoffnungslos •'«- schuldet; die panafrikamcher lassen Schlimmes befürchten, doch der mutige Chauffeur fletscht nur grinsend die Zähne, und schli3sslich erreichen Wagen und Insassen ohne erkennbare Schäden wirklich das Hotel. Das zusammengeringelte Maskottchen zur Seite des braven Fahrers schläft geräuschvoll. doch tief. Symbol einer Selbstsicherheit gegenüber dem we;s;en Mann, die; noch ver wenigen Jahren undenkbar gewesen wäre Hier in Accra, der am Atlantik gelegenen Hauptstadt Ghanas, herrscht, verglichen mit Nigeria, ein zweifach anderes Klima: es ist genauso heiss, aber es ist trockener, erträglicher. Was den anderen Unterschied betrifft, so wird er allein schon mit der Frage beantwortet, die dem gerade Angekom- Wirtschaftskonfsranz der Araber London. — Eine Wirtschaftskonferenz der Arabischen Liga, in deren Mittelpunkt die Beratung des Projekts eines gemeinsamen arabischen Marktes sieht, fand in Kairo statt. Der stellvertretende Generalsekretär der Liga, Ismail forderte di« Teilnehmer-Delegationen auf, alles in ihrer Macht Stehende zu tun, um die arabische Wirtschaft zu stärken und die Wirtschaftsbeziehungen unter sehen Ideen des Regierungschefs kosteten grosse Sem men Geldes, die in Gestalt von finanziellen Zuwendungen ins afrikanische Ausland flössen; ein sehenswerter diplomatischer Apparat in allen Teilen der Welt verschlingt mit der gutausg: rüsteten schlagkräftigen Armee ein übriges. Ganz zu schweigen von den Gehältern der Scharen von Funktionären, die in Luxusautomobilen nebst Chauffeur herumfahren und feudale Nicht zu vergessen sei auch der Volta-Damm. Jedoch. er steht erst auf dem Papier, wenn zwar die Erdarfceiten für dieses Projekt Symbol der gesamten ghanesischen Zukunft und eine Art von nationalem Heiligtum, von dem buchstäblich das Licht ausgehen soll in diesem Land, jetzt begonnen haben. Es gilt auch allgemein als sicher, dass die wegen des Linksdrangs der Ghanesen lange noch zügernden'Nordainerikaner ihre 600 Millionen-Dollar-Gabe _, für die Restfinanzierung des Verwaltungspa] ste bevöli Dammes i.nd den Aufbau ei- ( kern. Schon ist von den 200 ues Aluminiumwerkes nun i Millionen Pfund Sterling,; endgültig überweisen woldie der Staatsschatz 1957, 1 >en- Wie sehr diese Morgender Unabhängiggäbe Nkruma veranlassen im Jahr keitserklärnng, wert war, nur noch die Hälfte vorhanden. Im letzten Budget wird ein Defizit von etwa sechs Millionen Pfund erwähnt. Den vielen wirtschaftlichen Schwierigkeiten, denen einschneidende direkte Besteuerungen begegnen sollen, folgten innenpolitische auf dem Fuss. Der Osagyefo Dr. Nkruma, der .grosse Führer“ und „neue Messias“, dar „Supermann, Herr und Gott in seinem eigenen kenlehnv., der andere in dunkler Eiche, schwer, wuchtig, strotzig, Reichsadler und Kaiserkrone mit Messingnägeln ins Holz geschlagen, schon als leerer Stuhl äusserst respektgebietend. Es ist leicht, sich vorzustejien, welchen Eindruck darin erst der Herzog von Mecklenburg gemacht haben mag. Im Hotel Ambassador ist Cocktail-Party. Unten gibt sieh der jugoslawische Botschafter vor einem langen kalten Büffet die Ehre. Eine rotlivrierte, goldbetresste Militärkapelle spielt die Nationalhymnen. Auf dem Dachgarten empfängt die Stadt. Der Herr Bürgermeister ist mit höchstwichtigen und gewichtigen Damen erschienen, den Marktfrauen. Er wird begleitet von dem gewählten P.äsidium, das den gesamten Markt Accras kontrolliert. Dieser Herrschaft wird monatlich ein klingender Tribut entrichtet; der Berufsstand ist straff organisiert. Ja, es wird behauptet, sein politischer Einfluss sei gross und1 Nkruma kann, die Schaukelpolitik j wisse, was er an den Marktzwischen Ost und West auf- ¡^,au,etn habe. Nach zwei, drei zugeken, steht noch in den weiten Himmeln Afrikas geschrieben. Vorerst schickte er vierhundert Kadetten zur : Ausbildung ins rote Moskau. Freundlich wird die Broschüre „Ghana, zehn grosse I Jahre“ überreicht, eine Hymne auf das Land und seinen Beherrscher, und nur die Wissenden lächeln schmal, wenn sie zur letzten Seite gelangen. Dort winken, in Farben, Cocktails beenden die in Seide gehüllten Damen — von vorsichtig geschätzt zweihundertfünfzig Pfund — ihre wirtschaftspolitischen Erklärungen und lausehen nunmehr den Rhythmen der aus dem Protokoll entlassenen Militärkapelle, setzen in rükkenden Schritten die Fiisse nach vorn und zur Seite; die Arme sind halb erhoben, die Hände greifen nach irgend Dr- W.: — Kein Gebiet des Entschädigungsrechtes und der Entschädigungspraxis dürfte so stark umstritten sei* wie der Gesundheitsschaden. Die* hat auch seine guten Gründe. Hier gelten nicht allein die scharfen und meist objektiven juristischen Masstäbe, sondern werden weitgehend Meinungen geäussert, die natürlich von verschiedenen medizinischen und menschlichen Faktoren abhängig sind. Vielleicht ist die an den untersuchenden Arzt gestellte Frage, er solle in Prozenten sein Urteil ausdriieken, wie weit ein Antragsteller durch die Verfolgung, deren Opfer er war, in seiner Gesundheit geschädigt wurde, oder wie hoch die Erwerbsminderung eines Berechtigten sei, bereits im Prinzip Ursache von Fehlerquellen. Denn die Entscheidung, ob eine 20- oder 25prozentige Erwerbsminderung vorliege, dürfte wohl kaum möglich sein. Selbst die ärztliche Wissenschaft bietet keine so objektiven Masstäbe, um unstreitig und unbestritten die Prozentzahl anzugeben. Da aber von dieser Differierung die Entscheidung abhängig gemacht worden ist, ob ein Anstragsteller Entschädigung erhält oder nicht, kann man sowohl die Bedeutung dieser Entscheidung wie die Verantwortlichkeit des Arztes ermessen. Es gibt für keine Sehadensart so viele bei den Landgerichten oder bei höheren Instanzen anhängige Prozesse wie für den Schaden an Körper und Gesundheit. Man darf damit rechnen, dass die Zahl der eingereichten Prozesse noch weit grösser werden wird, da viele dieser Verfahren noch nicht von den Entschädigungsämtern abgeschlossen wurden und mit vielen ablehnenden Entscheidungen gerechnet werden muss. Die Ablehnungen erfolgen nicht nur durch eine — sagen wir es milde, — nicht sonderlich entsehädiguagsfreundliche Einstel'ung der mit diesen Fällen befassten Instanzen. Nach der Mitteilung der Botschaft der Bundesrepublik Deutschland in Argentinien zum Beispiel werden etwa 75 Prozent der Fälle hier von den Vertrauensärzten negativ entschieden, was einen enormen Prozentsatz darstellt. Es wäre aber falsch, hierfür allein die Verantwortung den deutschen Amtsstellen zuzuschieben. Ohne Zweifel werden auch Anträge eingereicht, die nach den nun einmal bestehenden gesetzlichen Bestimmungen keinen Erfolg haben können. Wer Recht durchsetzen will, muss nicht nur einseitig die Lage der Partei beurteilen, sondern auch das Gesetz respektieren. Die mit der Wiedergutmachung und Entschädigung befassten amtlichen Stellen sind nach den Prinzipien für diese Gesetzgebung gehalten, in Zweifelsfällen zugunsten des Berechtigten zu entscheiden. Dass viele Aemter, besonders in den süddeutschen Ländern dieses Grundprinzip nicht beachten, ist bedauerlich, aber eine Tatsache. Hiergegen sollten die offiziellen jüdischen Instanzen, die sofort dabei sind, die obersten staatlichen Repräsentanten der Bundesrepublik zu beglückwünschen, wie wunderbar die Entschädigung abgewickelt wird, was durchaus nicht der Fall ist, mit Entschiedenheit opponieren. Es ist aber viel leichter, einflussreiche Persönlichkeiten oder Dienststellen zu beglückwünschen als gegen sie zu oppome- _ ghanesische Mini-! etwas, weisen es wieder von Reich“, gr,ff bisher jedoch sfer neben den Worten „Frei sich. Sie tanzen, ohne Partscharf durch und liess die f(U. immer“ noch mit den | ner mit geschlossenen Au- Oppositlon ins Gefängnis .Taschentüchern ihrem gläu- 1 gen, jenen Zaubertanz, der; werfen, wie Dr. Busia, der ■ kig8n Volke zu. Sie wurden an der ganzen Küste hei 1 inzwischen in die Wüste gej misch ist: Highlife. Sie tanschickt. Und mit ihnen auch S z«n nach jener Zaubermu! ein Mann, der gesagt hatte, was von der neuen Zeit zu halten ist; „Niemand unter . uns ist göttlich und keiner besitzt Unsterblichkeit. Es exilierte Führer der unterdrückten United Party, der- Oppositlonspartei, die Welt wissen li s=. In Accra selbst sind politische Cespräche nur schwer zu führen. Die i Funktionäre halten Monoiosik, die sicherlich bald ihren Weg in die internationale Schallplattenindustrie machen wird: Highlife. Es ist wie im Film. Zivi den Mitgliedstaaten zu festi-j " 'T“~v -- ... gen. Die Arabersiaaten er-I Andersdenkende verweb gibt keinen amtierenden Prä-1 sehen Palmenblättern leueh- ' 1 s^n auE. ®,n Slcneres Gefangsidenten, der unfehlbar \väj tet der Apfelsinenmond, ein ^er *}auPtst3dt.;ie Wer dies behauptet, im- | Hauch von Wind trägt ’ r - Gleich nach der Landung , portierte dumme, ' u ■—J Gegen einen Misstand sollte man endlich klar Stellung nehmen. In zahlreichen Fällen, in denen Klage wegen Gesundheitsschaden oder anderer ärztlicher Gutachten läuft, ordnen die Gerichte die Abfassung eines Obergutachtens an, das von allen Arten von medizinische» Sachverständigen, meist von Universitätskliniken, angafordert wird. Diese fällen dann ihre Entscheidung „nach Aktenlage“. Das sieht so aus, dass die vorliegenden ärztlichen Bescheinigungen die Grundlage für die Abgabe des Obergutachtens bilden. Sicherlich ist es möglich, ein juristisches Obergufrachten über eine Rechtsfrage ohne Anhörung der Parteien zu fällen, wenn der Sachverhalt hinreichend aufgeklärt ist. Aber ein medizinisches Obergutachten über die Frage, ob eine Krankheit durch Verfolgung entstandet» ist, und wie weit sie die Erwerbsfähigkeit mindert, nach Äktenlage zu entscheiden, ohne dass der Obergutachter wenigstens das Gleiche tut, was der Gutachter getan hat, nämlich den - Patienten untersucht, dürfte wohl nur theoretischen Wert haben. Der als Obergutachter eingesetzte Arzt beurteilt den Aktendeckel oder den Akteninhalt, aber nicht den Menschen, für den diese Akts aufwichtigste Kriterium: dis lebten gegenwärtig ihre gefährlichste Wirtschaftsperiode durch die grossen wirtschaftlichen Blockbildungen, wie beispielsweise die EWG. Das Projekt eines gemeinsamen arabischen Marktes genommen ist. Ihm feit da tet imi naucn von umu u-aSi ,-ise i Untersuchung des Kranken. So lange hierin keine Amfremde Trommelsprache und lok- \ derung eintritt, dürfte die ganze Prozedur wenig mehr bemächtigt sich der Staats- ' Ideen in unser Land“. Es j kenden Ruf der Trompete' u£'“:" die nur das Geld apparat mit sorgender Auf-! v.ar der Minister für soziale ‘ hinweg, und in der Ferne merksamkeit des Fremden.! Wohlfahrt, Quaidoo, der diej säumt den südlichen Hori- Obgleich dieser eher eines?e rnutigen Worten vor dem 1 zont die fahle Brandung des I Atlantik. Sogar der Steward samen araoiscneu inauu-s , -c, „ , , „ , . rieht seit 1959 auf der Ta-'kuhlen Bades oder Trunkes < Parlament sprach, gesordnung zahlreicher Li-' ^ehrt, findet er sich als-j Im Nationalmuseum, wie; fragt: „Kann sich das Am- - »n konnte je bald auf dem We§e lns! die meisten neuen Gebäude ' bassador nicht vergleichen 1 staatliche Touristenbüro. In [ der Hauptstadt repräsenta-I mit jedem Hotel der inter- .!_-H-1-T..-IVSa ga-Konferenzen. doch wegen politischer Dif ferenzen und Uneinigkeit j don Gärten verdorrt das über das Ausmass inneraraj <-'ras, und die Biiume und bischer Zollsenkungen so-! Taucher scheinen die Hoffwie die Koordinierung arai nun§ auf Regen lange aufbischer Entwicklungs - Proj gegeben zu haben. Nur gramme bisher keinen 1 gernd rücken die Villen schritt erzielen. (AWZ) Luftfahrtabkommen mit Liberia ¡nationalenLuxusklasse? Wie tiv und teuer, sind die Anti quitäten der Vergangenheit gefällt es Ihnen?“ aufbewahrt. Ein goldener! Die ganz grosse Welt und Stuhl der Könige von j was sich ihr zugehörig fühlt. MiiTitMuusä - , * . Aschanti (des Volkes, mit I trifft sieh allabendlich im bisher keinen Fort-; ^ernd röcken die Villen im j dem die Regierung noch : Nachtkabarett und sieht sich Diplomatenviertel näher zuj heute gewisse Schwierigkei- J dort unversehens mit östlisammen, von karger Erde . - r;;^ „v,a„ Arritotinn Wwnfrnniiert umgeben auch sie; ein staudie rnsigni.a der eingeborenen Stammesfürsten und Clans; ein chinesischer Reiter mit breitkrempigem Strohhut — doch stammt*er aus Kano iu Nordnigeria; Musikinstrumente und die telegiatischea Apparat® eials eine Farce sein, zumal diejenigen, die nur das Geld haben, zur Nachuntersuchung durch den Obergutach’er nach Deutschland zu reisen, in der überwiegenden Mehrheit der Fälle Erfolg haben. So kommt es, dass gerade auf dem Gebiet der Gesundheitsschäden sehr häufig — meist ungewollt — neues Unrecht entsteht, anstatt das alte Unrecht zu beseitigen. — Jerusalem. — Das israelische Kabinett hat das im April Unterzeichnete Luftfahrtabkemmen mit Liberia ratifiziert. (ITA) biger Fussballpiatz schliesst sich an und ein erstes Labsal für das dürstende Auge: ein künstlicher Weiher, in dem die Motorboote einer kleinen norclam'rikanisehen Industrieausstellung herumplanscheu, bis aa die Deckny"-‘ 13*»V-A i ~ ten hat) v d eine Stütze für 1 eher Agitation konfrontiert, ihre goldbehängten Arme; ¡Ein provinzieller Zauberer arbeitet mit bunten Tüchern und billigen Sprüchen; „Ami go hom® — Zeig* mal deine Taschen. Die sind ja leer.’ Ah, du bist Engländer, na, die haben ja immer leere Taschen. — Nur keinen Aufstand da hinten in der Ecke, »vir sind hier nicht im Kon- : -Vützehen. in der linken go.“ Die Claqueure schiit- Hand einen Wanderstecken, teln sich vor Lachen. I Die Rechte erhebt sich zum Der Osagyefo Kwame Nkruma grüsst noch einmal in überlebensgrosser Bronze die scheidenden Fluggäste. Irgendwer bekleidete ihn mit einem weissen durchlöcherten Hemd; auf dem Kopf trägt er ein linnenes Gruss. „Frieden“ bedeutet es. wird versichert. Zu Füssen des selbstbestellten Monuments heisst es blasphemisch: „Zuerst trachte nach dem politischen Königreich, dann wird dir alles andere zufallen.“ Registro de la Propiedad Intelectual Na. 735 104 Impreso eu la Imprenta POLIGLOTA — RivaJavia 831 y