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Jüdische Wochenschau · 1962-08-24 · 1974 (24.8.1962) · p. [Seite]

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Journal
Jüdische Wochenschau
Volume
23 (1962)
Issue
1974 (24.8.1962)
Date
1962-08-24
Page
[Seite] (sequence 1)
Language
German, Spanish
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PUEYRREDON 2190 - 1? izq. Là Jkmxwj&J&hcætiia T E. 832613 Año XXIII. BUENOS AIRES, VIERNES 21 DE AGOSTO DE 19C2 No. 1371 Gefaengnis für Nazis Einer der vielen Faelle von JAKOB KATZ-ROGASEN Einer der vielen Fülle, die den Unwillen der demokratischen Kreise in der Bundesrepublik ebenst» v/.@ die Kritik in anderen Ländern hervorgerufen hat. ist der Jes früheren SS Grimpenlührers und Generalleutnants der Polizei Reinefahrth, der in der Nachkriegspolitik eine Roll» spielen konnte und immer noch Bürgermeister von Westerland ist. Der frühere SS-Führer konnte seine Position bis heute halten, obwohl die schwersten Anklagen gegen ihn erhoben worden sind. Es hardelt sich zwar um keinen Sonderfall, da auch andere ehemalige Grossen trotz aller Anklagen und Proteste im Amte blieben, immerhin ist auch Reinefarth schwer belas.et und bisher nicht aus seinem neuen Amt entfernt worden. Im Kriegsjahr 1944 erhoben sich die von den Deutschen geknechteten Polen in Warschau, der gleichen Stadt, die ein Jahr zuvor der tragische Schauplatz des einzigartigen Aufstandes im Ghetto gewesen ist. Reinefarth w'ird nun vorgeworfen, für Massenmorde an polnischen Zivilisten verantwortlich zu sein. Vier Verfahren sind gege'n ihn geführt worden, die zu keinem Ergebnis belangten Ein weiteres Verfahren schleppt sich schon längere Zeit hin. Obwohl dieses Verfahren von einer deutschen Staatsanwaltschaft eingeleitet worden ist, aktuiert der ehemalige SS-Mann weiter. Der Staatsanwalt kam zu keinem rechten Ergebnis. Dagegen hat ein deutscher Historiker das erforderliche Material zusammengetra^en aus welchem sich einwandfrei die Verantwortung und die Schuld Reinefarths ergeben soll. Ein Zweifel hieran ist kaum möglich. Vor einigen Wochen hatte sich die deutsche Zeitschrift „Der Spiegel“ dieses Falles angenommen (oder wieder angenommen), die in einer unerhört scharfen Sprache kritisiert und deswegen gefürchtet ist. Zum Fall Reinefarth schrieb „Der Spiegel“ u. a„ im Jahre 1958 sei das Verfahren gegen den ehemaligen SS-Kommandanten eingestellt worden, obwohl dem Oberstaatsanwalt ausreichendes Belastungsmaterial Vorgelegen hat, um das Strafverfahren zu eröffnen. Drei Wochen später, als» nach der Einstellung der Ermittlungen, sei Reinefarth in das Kieler Landesparlament als Abgeordneter des Bundes der Heimatvertriebenen gewählt worden. Biermann habe — nach dem Spiegel — zuverlässiges Beweismaterial zur Verfügung gehabt, nämlich das erhaltene Kriegstagebuch der 9. Armee, aber er habe dieses Material nicht zuende gelesen, was nunmehr der deutsche Ostforscher getan habe. Mit Recht muss jeder die Frage aufwerfen, wie es in einem demokratischen Staat möglich sei. derartig^ Zustände zu dulden. Sicherlich dürfte ein Mensch zur Uebernahme eines Abgeordnetenmandats kaum geeignet sein, gegen den ein Strafverfahren wegen unrechtmässiger Erschiessung von zehntausenden unschuldigen Menschen geführt worden ist, selbst wenn der Prozess nicht eröffnet werden konnte. Die Einstellung eines Strafverfahrens bedeutet noch nicht die Beseitigung des Mordverdachtes. Vor kurzem wurde der ehemalige SS-Obergruppenführer von dem Bach-Zalewski zu lebenslänglicher Freiheitsstrafe verurteilt. Seine Darstellung der Vorgänge in Warschau lässt einen Zweifel an der Schuld des Reinefarth nicht zu. Die Behauptungen Bach-Zalewskis stimmen mit den gefundenen Dokumenten überein. Die Staatsanwaltschaft in Kiel hat aber noch keine Beschlüsse gefasst. Reinefarth ist weiter Abgeordneter und in Freiheit. Nach dem Spiegel dürfte er als Spitzenkandidat der Gesamtdeutschen Partei für den Wahlkreis Südtondern zum rfächsten Landtag Schleswig-Holsteins aufgestellt werden. Soweit bekannt ist, sollten doch die deutschen Gerichtsbehörden von ehemaligen Nazis gesäubert werden. In Schleswig-Holstein wurde ein zum Tode verurteilter Euthanasie-Professor von höchsten Stellen gedeckt. Dort beziehen bewährte, hohe Nazibonzen erhebliche Pensionen. Und dort.ist ein Reinefarth Abgeordneter. Es ist an der Zeit, diese Affären abzuschliessen, .damit die bestehenden Schwierigkeiten nicht noch durch die Duldung unerträglicher Zustände vergrössert werden. London. — Colin Jordan, der Führer der englischen Nationalsozialistischen Partei, wurde für sein Auftreten bei einem neonazistischen Meeting, das am 1. Juli auf dem Trafalgar Square abgehalten wurde zu zwei Monaten Gefängnis verurteilt. Der Generalsekretär der Partei, John Tyndall, erhielt für seine Teilnahme an derselben Veranstaltung eine Gefängnisstrafe von sechs Wochen. Das Gericht fällte das Urteil gegen die beiden Nazis mit der Begründung, die von ihren ausgesprochenen Beleidigungen hätten einen Bruch des Bürgerfriedens zur Folge haben können. Jordan und Tvndall plädierten unschuldig. Die Staatsanwaltschaft zi- Alexander Mitscherlich Professor für Psychosonia tik an der Universität Heidelberg, 'berichtete jüngst über ein Gespräch mit seiner Putzfrau, die er als besonders ordentlich bezeichnete. Sie habe ihm u. a. erzählt, dass sie nur eine teure Wohnung gefunden habe, weil sie Eigentümer Juden seien. In der „Bibel der Juden“ sei es ausdrücklich erlaubt, von den Christen das Letzte herauszuholen. Alle Einwendungen des Professors gegen das Verfolgungswahnbild der Putzfrau konnten nicht den erhofften Zweck erreichen. Die Putzfrau blieb bei ihrer „Bibel der Juden“. Alles, was sie früher im Elternhaus, der Schule und in der Kirche gehört hatte, war ihr Richtschnur für die Beurteilung der Welt und der Juden. Da tauchte Juda Isehariot auf, dann sprach sie von jüdischem Wucher von der heimtückischen jüdischen .Rasse, vom Verrat an Christus. Alle diese vagen Vorstellungen formten das Urteil der Putzfrau, schufen ihr Vorurteil und das von ungezählten Menschen vor ihr und nach ihr. Dieses wie andere Vorurtierte die Worte Jordans, der auf dieser Versammlung gesagt hat: „Am 3. September 1939, dem schwärzesten Tag in der Geschichte Grossbritanniens, wurde die fortgesetzte Hetzkarr pagne der Juden von Erfolg gekrönt, und die Juden in aller Welt frohlockten vor Freude.“ TyndalT hatte bei der gleichen Gelegenheit u. a. erklärt: „In unserer demokratischen Gesellschaft gleicht der Jude einem giftigen Wurm, der sich von einem im Zustand fortgeschrittener Verwesung befindlichen Körper nährt." Jordan, der als Zeuge in eigener ‘Verteidigung auftrat. setzte den Richtern auseinander, der Zweck der Versammlung sei gewesen. Beweise für die Grösse des teile auszurotten, um zu einer Befriedung der Menschheit zu gelangen, wird Jahrhunderte dauern, wenn inan schon endlich damit beginnen würde, diese Vorurteile zu zerschlagen. Der Papst Johann XXIII. hat die Beseitigung einiger Thesen und die Eliminierung einiger Behauptungen verlangt, die bisher entscheidend zur Formung der Vorurteile gegen die Juden beigetragen haben. In erster Linie steht immer wieder die Unwahrheit, dass es die Juden gewesen seien, die Christus getötet haben. Diese These ist nicht das Vorurteil, sondern sie ist die Quelle und Ursache eines der heftigsten Vorurteile und der hieraus resultierenden Feindseligkeit gegen die Juden zu allen Zeiten gewesen. Wenn man selbst unterstellen wollte, dass die Juden wirklich Christus getötet hätten, so dürfte wohl diese Tat nicht noch zwei Jahrtausende nach dem Geschehen ,den Juden“ schlecht, hin vorgeworfen werden. Eine kleine Parallele zur Gegenwart muss eingeschaltet werden. Das deutsche Volk hat sechs Millionen unschuldige Juden im letzten Welt- Ausniasses zu erbringen, in dem „unser Land unter jüdische Kontrolle geraten ist.“- Als Jordan und sein Mitangeklagter im Gericht erschienen, wurden ihnen weitere Vorladungen wegen Verletzung des Gesetzes zur Wahrung der öffentlichen Ordnung übergeben. Sie sollen sich gegen die Anklage verantworten, eine als „Stosstruppe“ bekannte Bewegung zu organisieren und anzuführen, die den Bestimmungen dieses Gesetzes zuwiderläuft. Die zweile Vorladung lautet auf den 27. August. Eine viele Hunderte zählende Menge hatte sieh schon vor Beginn der Verhandlung vor dem Gerichisgebäude eingefunden. Einige kriege ermordet und trägt für die Untat die volle Verantwortung. Gegen diese Formulierung protestierten die demokratischen Deutschen, sprachen von Gesamtreue, aber nicht von einer Gesamtschuld, da man unmöglich das ganze deutsche Volk für die schändli* chen Verbrechen der nationalsozialistischen Führung und ihrer Gefolgschaft verantwortlich machen könne. Wenn diese Debatte auch keinesfalls bisher zu einem befriedigenden Abschluss gebracht werden konnte, so hat sich in weiten Kreisen — auch bei uns Juden — die Ueberzeugung gefestigt, eine schematische Verantwortlichkeit könne cs nicht geben. Während wir also bereits 15 Jahre nach dem Geschehen gewissen Argumenten zugänglich sind — ob diese Argumente richtig sind, soll hier dahingestellt bleiben —, werden wir selbst auch noch nach 2.009 Jahren für das verantwortlich gemacht, was nach völlig unbewiesenen Behauptungen unseren Vorvätern zur Last gelegt wird. Die Verlogenheit dieser Praktik ist evident. Immerhin hat die Kirche bis heute gebraucht, um ein Wort gegen diese These zu sprechen, durch die Jahrhundert um Jahrhundert j schweres Unheil über die Juden gekommen ist. Unter dieser Behauptung leiden wir auch noch jetzt, denn wir wissen, dass ein beträchtlicher Teil der antijüdischen Gefühle aus dieser Quelle gespeist wird. Mit der Verkündung des Papstes, die Juden seien nicht für die Tötung Christi verantwortlich zu machen, ist noch nichts getan. Hierzu würde gehören, dass sämtliche christlichen Lehr- und Quellonbiicher von dieeer Entstellung der historischen Wahrheit befreit werden. Hiermit nicht genug, müsste man auch aus vielen Kirchen eine reichliche Anzahl von Bildern, Statuen und Skulpturen entfernen, die auf diese Diskriminierung der Juden zurückgehen oder sie darstelien. In Sevilla befindet sich ein gewal'iger tragbarer Altar, der gerade diesen Gegenstand zu sei Zuschauer trugen den gelben Fleck mit dem Davidstern, das Abzeichen der neuen antifaschistischen Bewegung, während andere Armbinden mit dem Hakenkreuz angelegt hatten. Richter J. P. Barraelough führte aus, im Gerichtshof sei viel über die Freiheit des Wortes gesagt worden, doch „die Toleranz hat eine Grenze“, und die von den 'beiden Angeklagten gebrauchten Worte seien eine Beleidigung für einen grossen Teil des Volkes gewesen. möge es sich nun um Juden, Heiden oder Christen handeln. „Die Angeklagten suchen den Streit“, fügte er hinzu. (ITA) Aniijusdische Erklaerung Casablanca. — Der Minister für islamische Fragen hat der Oppositionspresse zufolge erklärt, dass die marokkanischen Juden nicht als Marokkaner sondern nur als „Schützlinge der Rei gierung“ anzuselien seien. Minister Allal el Fassi bemerkte, kein Ausländer könne vollberechtigter Staatsbürger sein, es sei denn, dass er zum Islam übertrete. Die Zeitungen der Opposition wenden sich gegen die Auffassung Fassis, die sie als „rassistisch und antijüdisch“ bezeichnen. (ITA) nem Thema hat. Dieser Altar wird nach einem bis in alle Einzelheiten gehenden Regiement alljährlich von vielen Bussfertigen und Gläubigen durch die Strassen der Stadt getragen, die in diesem interessanten Bau werk ein grosses Heiligtum verehrt. Nun mag es in Sevilla heute keine Juden geben, aber das ändert nichts daran, dass durch dieses künstlerisch vielleicht wertvolle Monument der Hass oder die Abneigung gegen die Juden gezüchtet wird. Auf diesem Fundament baut der .moderne' Antisemitismus auf. Die Judenfeinde benutzen heute selten das Argument, die Juden seien das Verrätervoik, weil sie Christus getötet haben. Hierbei spielen verschiedene Faktoren eine Rolle. Die meisten glauben nicht an die Beweiskraft dieser Behauptung, sind an einer Stärkung des kirchlichen Standpunkts nicht interessiert und versuchen, ihren Antisemitismus zu aktualisieren, um die Massen mit grösserer Sicherheit packen zu können. Im übrigen erklären die Judenfeinde des 20, Jahrhunderts, dass Christus selber ein Jude gewesen sei, woraus sie dann ihre Ablehnung (Dr verschiedenen christlichen Bekenntnisse und ihren Kampf gegen die Kirche als eine .ideologische“ Notwendigkeit abgeleitet haben. Auf dieser Grundlinie operierten die Nazis, die nur verschiedene Konzessionen machen mussten, um uicht den Unwillen breiter Massen zu provozieren. Hierbei sei nur auf das Buch von Alfred Rosenberg „Der Mythos des 20. Jahrhunderts" hingewiesen, das emo glatte Christus-Leugnung bedeut''* und gegen das die Katholische Kirche mit dem grossen Rüstzeug ihrer Gelehrsamkeit vielfach Stellung genommen hat. Während also die Nazis z. B. die christliche Lehre verwarfen und sie als .jüdische Erfindung“ zurückwiesen, haben sie sich das durch die Jahrhunderte von der Kirche gegen die Juden geschaffene Vorurteil zunutze gemacht. Das war der rechte Nährboden, um nun die eigene nazistische Note der Judenfeindsehaft zu propagieren. Diese recht simple, aber dennoch wirkungsvolle Methode benutzen heute noch sämtliche Antisemiten, die für ihre antijüdischen Exzesse sogar die Mithilfe des niederen und mitPeren Klerus suchen, weil dieser offensichtlich noch nicht über die erforderlichen Instruktionen einer geänderten Politik des Heiligen Stuhles gegenüber den Juden verfügt. Man darf sagen, dass der Ausgangsounkt für alle antisemitischen Strömungen und Bewegungen immer der «leiehe war: die durch die kirchliche Erziehung gezüchtete Abneigung gegen .den“ Juden, der zum historischen Widerp^rfner des christlichen Heilands geworden oder zurecht geknetet worden ist. Natürlich weiss auch die Kirche, dass es erschiedene. durchaus nicht vereinzelte Forscher gibt, die an der Existenz Christus überhaupt Bedenken hegen. Sicher ist, dass keine zeitgenössische Quelle ihn erwähnt. Die Stellen im Flavius Josephus, die sich auf Christus beziehen, dürften mit Sicherheit interpoliert worden sein. Das aber ändert nichts daran, dass Christus durch die Kirche zu einer Wirklichkeit wurde und im Bewusstsein von Millionen Menschen gelebt hat und lebt. Würden wir uns aber auf den Standpunkt stellen wollen, dass Christus in Wahrheit garnicht gelebt hat, sondern erst als mythische Erscheinung von seinen Jüngern geschallen worden ist, dann wäre unsere Situation noch -merkwürdiger: die Juden werden dann Jahrhunderte hindurch für den T»i eines Mannes verantwortlich gemacht, den sie mit Sicherheit nicht getötet haben, der aber darüber hinaus auch garnicht gelebt hat. Diese Möglichkeit, die absolut nicht mit einer Handbewegung abzulehnen ist, verdeutlicht noch mehr die ungeheuerliche Kraft, dia dem Vorurteil gegen die Juden innewohnt. Mit dieser Tatsache der Existenz des Vorurteils gegen die Juden muss gerechnet werden. Die Antisemiten nehmen diesen Faktor sofort in ihre Kalkulationen auf, die Juden dagegen nicht. (Schluss auf Seite 2) Appell an den Vatikan \ Jerusalem. — Oberra^bir.er Jizchak Nissim wand te sich an den Vatikan mit dem Ersuchen, bei dem bevorstehenden Oekumenischen Konzil von einer Empfehlung der Annahme eines Weltkalenders abzusehen, der das feste Datum des Schabbat gefährden würde. Wie berichtet, steht auf der Tagesordnung des Kirehenkonziis, das in der zweiten Oktoberwoche eröffnet werden soll, die Frage der Einführung eines Weltkalenders, dem sich die Juden seit langem schon widersetzt hatten, weil im Laufe der Jahre der Schabbat jeweils auf einen anderen Wochentag fallen würde. Auch die Kirche war diesem Gedanken bisher nicht geneigt, doch scheint sie jetzt ihren Standpunkt geändert zu haben. Der Oberrabbiner sprach diesen Appell auf der Eröffnungssitzung der 20. Konvention der Weltorganisation Misrachi-Hapoel Hamisraehi aus, auf der er die Delegierten aus 24 Ländern begrüsste Andere Redner bei dieser Veranstaltung waren d »r Knesset-Präsident Kadisch Luz, der Präsident der Exekutive der Jewish Agency Mosche Sharett Erziehungsminister Abba Eban, der Oberrabbmer von Tel Aviv Isar Unterman, der Armee-Oberrabbiner Sch'o nur Goren, der Bürgermeister von Jerusalem Mordechai Iseh Shaiom, der Oberrabbin-r von England Jaakow Brodie und Innenminister Mosche Shapiro. WIE ICH ES SEHE'—--' —--gy i ✓ Vorurteil und Menschenhass I . - ton JEHUDA GOTTHEIMER

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