Mannheim
Compact Memory

Jüdische Wochenschau · 1962-08-10 · 1972 (10.8.1962) · p. [Seite]

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdische Wochenschau
Volume
23 (1962)
Issue
1972 (10.8.1962)
Date
1962-08-10
Page
[Seite] (sequence 1)
Language
German, Spanish
Belongs to
journal issue
OCR quality
95% known words query
IRI
…/9616703-9612947-9613380--2259-9613381
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

6 entity mentions

JÜDISCHE (UOCUEOSC PUEYKREDON 2190 - 1’ i/1- Añfl XXIII. JüxJe4*uiH&DkA£&üici T E. 83-2613 BUENOS AIRES. VIERNES 10 DE AGOSTO DE 1962 No. 1972 Amerikaner nehmen Stellung New York. — Verschiedene Erklärungen wurden in der letzlen Woche zu den antisemitischen Vorgängen in lateinamerikanischen Ländern abgegeben. Auch die nordamerikji.ische Regierung ist in einer nicht öffentlich bekannt gegebenen Form mit der argentinischen Regierung in Kontakt getreten und hat ihr mitgeteilt. dass die Vorkommnisse in Argentinien bei den amerikanischen Stellen ei nen schlechten Eindruck hervorgerfen haben. Ein offizieller Protest erfolgte nicht. Die argentinische Regierung hat auf diese Vorhaltung reagiert und Washington dahingehend informiert, dass auch die Regierung in Buenos Aires diese Vorgänge verurteilen würde; bereits vor der amerikanischen Note habe man diese Aktionen unterdrückt. Die Ablehnung solcher Vorvon FRANK LEWINSKY kommnisse in Argentinien war in der nordamerikanischen Oeffentlichkeit und Presse einmütig. Der allgemeine Eindruck, den die antisemitische: Ausschreitungen in Argentinien und anderen südamerikanischen Ländern machten, waren ausserorde tlich schlecht. Zahlreiche nordamerikanische Politiker haben scharfe Erklärungen gegen diese Ausschreitungen abgegeben, unter ihnen der republikanische Repräsentant von New York, Seymour Halpern. der die Einstellung der amerikanischen Hilfszahlungen verlangt hatte Auch jüdische Organisationen haben Stellung genommen. Die Bne Brit teilte durch ihren Präsidenten Katz den Botschaftern Argentiniens und Uruguays in den USA ihre Empörung über die antijiidi- | sehen Vorgänge mit; sie lia-! be, wie nachher bekannt ge- : geben wurde, Zusagen er- 1 halten, dass von den Regierungen gegen diese Vor- I kommnisse eingeschritten ■ werden würde. Der nordamerikanische Senator Javits erklärte, man beobachte die Entwicklung mit grosser Aufmerksamkeit. Di3 USA werden ihre bewährte Politik der „traditionellen Gegnerschaft gegen die Verfolgungen“ aufrecht erhalten. Die USA hätten durch ihren Botschafter in Buenos Aires der argentinischen Regierung ihre Besorgnis über die Vorgänge zum Ausdruck gebracht. Der Senator hob hervor, dass die argentinische Presse sowie das Volk und die Regierung Argentiniens diese diese Ausschreitungen bedauern. Aber dem Verlan- WIE ICH ES SEHE - Der innere Zusammenhang gen der Presse, gegen diese Aktionen energisch einzuschreiten. sei nicht nachgekommen worden. Deswegen bestehe eine grosse Unruhe in weiten Bevölkerungskreisen, die der Polizei den Vorwurf der Gleichgültigkeit gegenüber diesen Geschehnissen machen würden. Die „New York Times“ widmeten einen Leitartikel den antisemitischen Vorfällen in Argentinien. Sie schreiben, seit 30 Jahren gäbe es antisemitische Tendenzen in Argentinien. In den letzten Jahren sei eine Verstärkung der antisemitischen Kreise aus verschiedenen Gründen zu beobachten gewesen. Aber die Regierungen seien vom Antisemitismus frei geblieben. Da die militärischen Führer, die heufe den entscheidenden Einfluss ausüben, keine Verbindung mit den pronazistischen Eie lenten hätten, so schreibt die New York Times, bestehe die Hoffnung, dass diese antisemitische Krankheit bald überwunden werde. Aber, so schliesst der Leitartikler, eine entschlossene Aktion sei j erforderlich, um das Gesetz zu erfüllen. von JEhUDA GOTTHEIMER Der Boykott Die unerbittliche Gegnerschaft der arabischen Staaten gegen Israel und ihre Entschlossenheit, die Konsolidierung des jüdischen Staates zu erschweren, findet immer wieder in den Versuchen ihren Ausdruck, die Entwicklung Israels und seiner Wirtschaft durch Boykott-Massnahmen aufzuhalten. Jeder Kenner der Lage im Mittleren Osten weiss, dass die antiisraelische Haltung und Stimmung der arabischen Länder der einzige gemeinsame Punkt ihrer politischen Programme ist. In allen anderen Fragen des staatlichen und wirtschaftlichen Lebens der Araber Staaten herrscht eine völlige Dissonanz. Erst vor kurzem lanzierte Nasser gegen Saudi Araben schwere Angriffe, die in ihrer persönlichen Schärfe Erstaunen hervorriefen. Das aber hindert weder Saudi Arabien noch Aegypten, auf dem Gebiet eines wirtschaftlichen Boykotts gege.. Israel zusammenzuarbeiten. Dass der Boykott nicht in der Form durchgeführt werden konnte, wie es die Arabische Liga wollte, ist in erster Linie auf die industriellen und landwirtschaftlichen Erfolge Israels zurückzuführen. Israel ist bekanntlich eine kleine Insel inmitten eines riesigen arabischen Meeres. Aber diese Insel hat sich in allen Stürmen, die gegen sie brausten, als ein Bollwerk erwiesen. Obwohl (eine halbe Welt gegen Israel 'polemisierte, konnte es nicht nur seine T ositionen halten; j vielmehr gelang es durch Fleiss. Energie und Einsatz- | Bereitschaft, die politische Isolierung, dievom Osti block Moskau dirigiert wurjde, eindeutig zu durchbrej chen. Die Spekulationen des | Kreml, durch einen scharfen | antiisraelischen Kurs die Gunst d;r Araber zu sichern. haben sich nur zu ei- | nem bescheidenen Teil erfüllt. Es waren vor allem j die arabischen Rivalitäten,! die einen vollen Erfolg ver-! eitelten.! Immerhin l.at der arabi-! sehe Bovkott zur Folge, : dass Israel seine Produkte I nicht dort abzusetzen im- I stände ist, wo sie am ehe- | sten gebraucht werden, näm-! lieh in den arabischen Nacli- ■barländ“rn. Das Fehlen die- | ses natürlichen Handelsaus- ■ tausches zwischen Israel EIN „TRAGISCHER;' TODESFALL London. — Der Tod eines der bedeutendsten sowjetischen Atomforscher, ein Jude, wurde in Moskau bekanntgegeben. Der Nachruf, der in einem schwarzen Rand auf der ersten Seile der „Prawda" erschien, berichtet von dem „tragischen Tod des Dr. Natan Aronewich Yawlinsky, Chef des Laboratoriums für Atomenergie in' Kurchatow bei Moskau.“ Yawlinsky besass die Doktorate für Philosophie und Mathematik und wurde im Jahre 1958 für seine „bahnbrechenden Studien auf dem Gebiet der Atomphysik“ mit dem höchsten wissenschaftlichen Orden der Sowjetunion ausgezeichnet. Sein Tod erfolgte nach der Aussage des sowjetischen Ministerrats, der sein Ableben meldete, am 28. Juli. Einzelheiten über die Todesursache wurden nicht mitgeteilt. In ausländischen Kreisen in Moskau wurde bei Kommentaren über den Tod Yawlinskys darauf hingewiesen, dass zehn Prozent, aller Wissenschaftler in der Sowjetunion Juden sind, während der Bevölkerungsanteit der Juden nur 1 Prozent beträgt < ITA) s und Libanon, Trausjordai nien, Syrien und Aegypten I zwingt Israel, weit entfernt j liegende Märkte zu erschlie- I ssen. Dies gilt sowohl für i den Import wie für die Aus- | fuhr der israelischen Proj dukte. Die hierdurch bedingte Teuerung als Folge der Frachten in überseeische Länder ist nur eine der vielen negativen Begleiterscheinungen. Der arabische Boykott besteht aber nicht allein in der Abriegelung der arabischen Märkte und der Weigerung der arati_ch~n Länder, mit Israel in normale Handelsbeziehungen zu treten. Israel kann auch nicht bei seinen Nachbarn diejenigen Waren einkaufen, auf deren Einfuhr es angewiesen ist und für die es demzufolge höhere Preise bezahlen muss, als dies beim Handelsaustausch unter Nachj barstaaten notwendig wäre. Ucber diese Ablehnung des I Handelsaustausches mit Is- | rael hinaus versuchen die | arabischen Länder auch an- I dere Staaten durch Druckmassnahmen zur Einstellung jeglichen Handelsverkehrs mit Israel zu bringen oder gar zu zwingen. In aller Erinnerung dürfte der Versuch der Araber gewesen sein, j die deutschen Reparationszahlungen an Israel zu ver-; hindern. Die Arabische Liga drohte damals der Bundesrepublik, einen Boykott ge- | gen alle deutschen Waren zu verhängen, falls das Haager und Luxemburger Abkom- I men zur Durchführung gei langen sollte. Bonn lehnte das arabische Ansinnen i scharf ab. Da die Bundes-! republik in diesem Fall stär- \ ker als die Arabische Liga gewesen ist, mussten die Araber klein nachgeben. Aber nicht alle Länder und vor allem nicht alle privaten Unternehmungen hatten die Kraft, den arabischen Boykott - Drohungen entgegenzutreten. Es gibt eine Reihe von Fällen, wo nicht unbedeutende Industrien bestehende Verträge mit Israel lösten, we'il sie sich nicht der Gefahr aussetzen wollten, dass die Ara- Zum General befoerdert Rio de Janeiro. — Oberst Isaar Nahon. ein Jude und Mitglied der refardischen Gemeinde Brasiliens. wurde zum Divisionsgeneral der brasilianischen Armee befördert. Er ist 50 Jahre alt und als dritter Jude in den letzten vier Monaten zum General ernannt wohlen. Die beiden anderen jüdischen Generä’e sind Rafael Zioprn in P'irto Alegre und Aa^on Benschimol in Rio de Janeiro.rilTA) bische Liga Drohungen werde. ihre Bovkottverwirkliclien JI. Protest in Uruguay In den letzten Wochen hat die Arabische Liga versucht, in Uruguay ihre Hasspolitik gegen Israel zu aktivieren. Dies ist aber nicht der einzige Fall, in welchem derartige Vorstösse von dieser Seite in lateinamerikanischen Ländern gemacht werden. Eine Firma, die in Uruguay die Vertretung der israelischen Schiffahrtslinie Z1M innehat. erhielt ein Schreiben der Arabischen Liga, dass die Firma alle Folgen eines wirtschaftlichen Boykotts werde tragen müssen, wenn sie nicht die Vertretung der israelischen Schiffahrtslinic niederlegen würde. Ein ähnliches Schreiben erhielten auch andere Reisebüros in anderen Ländern. die als Agenten für die ZIM auftreten. Die uruguayische Firma hat sich nicht erschrocken, sondern dies unqualifizierte Vorgehen der arabischen Boykotthetzer der Oeffentlichkeit mitgeteilt. Die angesehene Tageszeitung „El Plata“ (Montevido) hat in einem ausgezeichneten Leitartikel zu dieser „Politik“ der Arabischen Liga unter dem Titel „Eine verabscheuenswerte Einmischung“ Stellung genommen und keinen DAS GEFUEHL DER UNSICHERHEIT Dr. W.: -- Die Situation zu analysieren, ist augenblicklich ausserordentlich schwer. Man kann kaum unterscheiden was eigentlich die Ursache und was die Wirkung ist’ Di~ antisemitischen Ausschreitungen sind die Folgen der wirtschaftlichen Probleme, die sich vor de» lateinamerikanischen Ländern aufhäufen; oder sind sie eigene Aktionen der unverbesserlichen Nazis, die sieh die Jugendlichkeit ihrer Anhänger und die Unsicherheit der allgemeinen Lage zunutze machen? — Es ist eine alte Erfahrung, dass Antisemitismus nur auf dem Sumpfboden der Unzufriedenheit, der sozialen Gegensätze, der Arbeitskämpf;, der politischen Auseinandersetzungen und der Kämpfe um die Macht gedeihen kann. In rühmen, normalen Zeiten gibt es keinen Anitsemitismus, weil es nicht erforderlich ist, einen Sündenbock für die eigene» Fehler und Schwierigkeiten den Massen zu präsentieren, die man für seine Sache zu gewinnen beabsichtigt. Mit dieser Erklärung ist aber die Frage nicht gelöst. Nicht immer, aber meistens spielen die Juden bei der antisemitischen Aktion auch eine Rolle. Dies mag merkwürdig klingen, bei näherer Betrachtung und Ueberiegung wird man zugeben müssen, dass diese vorsichtige Formulierung richtig ist. Zunächst einmal gibt es natürlich auch einen Antisemitismus ohne Juden, da sich diese uralte Hassformel in diesem Jahrhundert für politische Abenteurer so stark bewährte, dass ihre Nachahmer auf dieses traurige Zaubermittel nicht verzichten wollen. In den überwiegenden Fällen suchen sich die Herrschaften denen die antisemitische Argumentation die leichteste ’ politische Formel für die Durchsetzung ihrer politischen Absichten erscheint, einige Juden heraus, die sich entweder tatsächlich oder angeblich gegen das Gesetz vergangen haben. Damit werden dann einfach alle Juden belastet: Das ist das Rezept, primitiv, rücksichtslos, schamlos verlogen, aber immer noch wirkungsvoll. Eine Welle von antisemitischen Attentaten in Argentinien. dann in Uruguay und auch in Chile haben die Oeffentlichkeit erregt. Die Ablehnung dieser verbrecherischen Aktionen der „Nationalisten“ war einmütig. Dass die polizeilichen Organe nicht in der notwendigen und von höchster Stelle versprochenen Form eingescliritten sind, haben wir alle miterlebt, ist auch von ausländischen Politikern und Beobachtern hervorgehoben worden. Dass derartige verbrecherische Ueberfälle überall den schlechtesten Eindruck hervorrufen. kann nicht zweifelhaft sein. Sowohl die Zeiten des Faustrechtes wie die hitleristische Aera dürf;n als überwunden gelten. Jeder Ruckfall in diesen moralischen Tiefstand wird naturgemäss und selbstverständlich von allen Menschen und Völkern registriert. die sieb dagegen wehren, noch einmal ln das nazistische Chaos hereingezogen zu werden. Besonderes Echo haben diese Vorgänge ln den Vereinigten Staaten gefunden, d'e heute im wesentlichen der Weltfinanzier sind. Dass hierfür zu einem erheblichen Teil auch Steuergelder von jüdischen Bürgern der Vereinigten Staaten verwandt werden, dürfte ohne Zweifel sein. Warum sollen die Juden sich beschimpfen lassen und denen, die solches tun, auch noch Geld geben? Das ist eine einfache Ueberlegung. Sie ist richtig. Man kann nicht von einer jüdischen Bank heufe Geld erbitten und dann hinterher diese Bank attackieren, sie würde das Land, welches den Kredit erhalten hat, ,ausplündern‘. Das'sind bereits Wildwest-Methoden, die heute nicht mehr geübt werden sollten. Aber den Antisemiten ist alles gleichgültig, wenn sie nur gegen die Juden hetzen können. Die Frage ist nur, ob und wie weit die Juden derartige Lügen und Unverschämtheiten hinnehmen müssen. Wir sind nicht gewällt, sie hinzunehmen, was die Antisemiten inzwischen bemerkt haben dürften. Ein jüdischer Politiker in New York wäes auf den merkwürdigen Umstand hin, dass bei etwa hundert Attentaten antisemitischen Charakters, die in Argentinien begangen worden sind, auch nicht ein Attentäter verhaftet worden ist. Noch schlechter ist die Lage in Uruguay, wro die antisemitischen Exzesse einen ganz allgemein-politischen Charakter tragen. Dort hat man einfach kurzerhand die antiiiidische Kampagne zum Gegenstand der allgemeinen Wahlpropaganda gemacht und keineswegs nur Juden, sondern jeden politischen Gegner angegriffen. So teilte jetzt der sozialistische Abgeordnete Arturo Duhrd mit, dass er durch zahlreiche telefonische Anrufe bedroht worden sei. man w'olle ihn umbringen. Auch in Buenos Aires w-erden solche Droh-Aktionen im Rahmen des Nervenkrieges geführt. ' Eine ungelöste Frage sollte die verantwortlichen Stellen endlich einmal beschäftigen: Wer leitet diese Kampagnen? — Wo ist die Zentrale dieser einheitlich durchgeführten, nach einem bestmmiten Plan abgewickelten Aktionen? — Man wird doch nicht annehmen wollen, dass die völlige Uebereinstimmung des Vorgehens eine zufällige ist. Hier wird spif Befehl gehandelt, mit den Exzessen begonnen und aüfgehört. Wer gibt die Anweisungen? Solange diese Fragen ungeklärt bleiben und solange nicht den Drahtziehern hinter den Kulissen das Handw’erk gelegt wurde, wärd das Gefühl der Unsicherheit die gesamte Oeffentlichkeit beherrschen. Zweifel daran gelassen, dass dieses arabische Vorgehen | illegal sei und zuriickgew'iei sen werden müsse. | „El Plata“ schreibt, dass j „dieses Verlangen eine ernst- I hafte Angriffshandlung“ dar-! stelle. Die Zeitung erinnert ' an die Schliessung des Suez- : kanals für die israelische I Schiffahrt, die absolut ge- ' gen die bestehenden inter- , nationalen Gesetze versto- 1 ssen würde. Man könnte ergänzend darauf verweisen, dass der Sicherheitsr der Vereinten ¡Nationen zu wiederholten I Malen Aegypten verurteilte, j weil es den Suezkanal unter | Bruch bestehender Abkom- : man gesperrt hat; allerdings | hat der Sicherheitsrat in keinem Stadium der Entwicklung irgendetwas unternommen, um seine eigenen Beschlüsse durchzusetzen. Erst durch den Sinai-Feldzug, so bemerkt „El Plata“ habe Israel sich mit der Sicherung des ' / asserweges durch das Rote Meer eine Erleichterung geschaffen, wodurch zw'ar die Probleme nicht gelöst, aber die Schwere der Kanalsperre gebrochen wurde. Nun mischen sich die arabischen Boykotthetzer auch in die internen Verhältnisse in Uruguay ein. Eine „Oflcina Central de la Liga de Estados Arabes para Boicot a Israel“ verschickt Drohbriefe, man werde Massnahmen gegen diejenigen ergreif;n, die den über Israel verhängten Boykott nicht respektieren. Solche Firmen würden auf eine I „schwarze Liste“ gesetzt j werden, die von der Arabi-; sehen Ligr geführt wird. , Für die Kenner der Materie i stellt dieses Vorgehen kein Novum dar. Mit diesen Methoden arbeitet die sonst (Schluss auf Sette 2)

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.