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Jüdische Wochenschau · 1962-06-29 · 1966 (29.6.1962) · p. [Seite]

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Journal
Jüdische Wochenschau
Volume
23 (1962)
Issue
1966 (29.6.1962)
Date
1962-06-29
Page
[Seite] (sequence 11)
Language
German, Spanish
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Viernes, 29 de Junio de 1962 EMANA ISRAELITA K£tt£n K^y£m£T ££ts«'ft£r COMITE CEimiOEUROPEO Corrientes 2294 — VI. Stock — T. E. 48-3695, 48-5P8Î THEODOR HERZL-GEDENKFEIER Wir benachrichtigen unsere Freunde, dass wir am Dienstag;, den 10. Juli, nm 21 Uhr 5m Saal der Nueva Comunidad Jsraeiita, Arcos 2319, der uns liebenswürdigerweise zur Verfügung gestellt wurde, eine würdige THEODOR HERZL- GEDENKFEIER veranstalten werden. Ihre Beteiligung haben bisher zugesagt: ..Achdut Jisroel“, „Bar Kojba“, „Lamroth Hakol“, Misrachi-Frauengruppe Belgrano, Nueva Comunidad Israelita, Theodor Herzl Gesellschaft, WiZO-Centroeuropeo. Ueber „Theodor Herzl und sein Werk“ wird sprechen: Chawer Abraham Peskin, Direktor des Keren Kajemeth in Jerusalem für Lateinamerika; anschliessend werden zwei der neuesten KKL-Film vorgeführt: „EWIGES SANDMEER“ „GALIL“ Wir laden unsere Freunde, sowie die Jugendgruppe» ein, sich an dieser Veranstaltung möglichst zahlreich zu beteiligen. genden Telefon - Nummern aufzugeben: 76-5448 68-7404 64-2966 54-3209 48-3695 Sekretariat 48-5683 DIE BRUECKE ZWISCHEN UNS UND ISRAEL IST DIE BLAUE BUECHSE DES K K L Gemeinden und Vereine (Schluss von Seite 101 tag, den 1. Juli, um 10 Uhr 30 unter fachmännischer Leitung das neue Heim in seiner jetzigen Bauetappe anzusehen. Die Besichtigung findet auch bei Regenwetter statt. BESUCH UNSERER JU¬ GEND IN MONTEVIDEO Eine grössere Gruppe unserer Jugend fährt vom 6. bis 10. Juli zum Besuch des Sportvereins I.T U S nach Montevideo, in Erwiderung eines solchen, den diese Vereinigung uns voriges Jahr in Banfield machte. Unsere Jugend nimmt dort an einer Reihe geselliger und sportlicher Veranstaltungen (zusammen mit Bar Kojba, von Buenos Aires) teil. ERNENNUNG Unser Präsident ist zum Mitglied der Leitung der soziologischen Kommission der AMIA einstimmig als Vertreter der deutschsprechenden Juden gewählt worden. Diese neue Kommission, die unt3r Leitung des Präsidenten der AMIA steht, wird sich mit wichtigen Fragen aus der Geschichte und Gegenwart des argentinischen Jischuws beschäftigen. Ano XXIII_No. 1966 — 11 Lebensmittel für Dahomey Tel Aviv. — An Bord des israelischen Frachters, der ,,Alon“, wurden in Haifa 400 Tonnen Reis und Zucker als Liebesgabe Israels für die hungernde Bevölkerung von Dahomey verladen. Der Botschafter dieser afrikanischen Republik, Jean Baptist Mckkey, wohnte einer kleinen Feierlichkeit bei, die anlässlich dieser Verschiffung stattfand, und übernahm formell dieses Geschenk im Namen seiner Regierung. — (ITA) Mandeln und Datteln für den südlichen NegeiV In Beerotajim, einem Vorpostendorf der Nac-hal (Pioniersiedlerkorps der israelischen Armee) an der Sinaigrenze im „fernen Negew“, wird ein 300—400 Dunam grosser Obstgarten vom Keren Kayemeth angelegt. Dort werden Mandeln und Pistazien gepflanzt, die eine wirtschaftliche Grundlage für diese Siedlung ausmachen werden. Die Plantage wird aus einem Brunnen an Ort und Stelle bewässert, der pro Tag 300 emb Wasser gibt. Der Keren Kayemeth ist an dieses Unternehmen gegangen, nachdem ein kleiner Versuchsgarten in Beerotajim zufriedenstellende Ergebnisse gezeitigt hat. Noch weiter südlich, in En Jahav im Aravatal, wird der KKL in wenigen Wochen mit der Pflanzung ei nes Haines von Dattelpalmen auf Salzboden beginnen. Man hofft, dass diese Plantage einmal zum wirtschaftlichen Grundpfeiler von En Jahav werden wird. Aus unserer Arbeit Anlässlich der Verlobungsfeier von Herrn Ricardo Weinberg und Frl. Marta Beatriz Zaporowski wurde für den KKL der Betrag von $ 2.060.— gesammelt; auf den Namen des Brautpaares werden Bäume in Israel gepflanzt. Wir danken allen unseren Spendern und Mitarbeitern. Unser Telegrammdienst Glückwunsch- sowie Beileidstelegramme und Baumspsnden bei jeder Gelegenheit, bitten wir, unter foi- DIE ARGENTINISCHE ZIONISTISCHE FRAUEN¬ ORGANISATION In der Sitzung vom 26. Juni wurde in Anwesenheit der Präsidentinnen und Mitarbeiterinnen der verschiedenen Gruppen der OSF.A. in Buenos Aires Stadt und Umgebung mit den Vorarbeiten für die Aktion 1962 begonnen. Die Präsidentin der Organisation, Frau Dr. Hadasa Grinberg, eröffnete die Sitzung und verglich die heutige Lage Israels mit derjenigen zur Zeit der Gründung des Staates. Wie sie sagte, müsste das Ergebnis der bis heute geleisteten Arbeit von vier Seiten betrachtet werden: 1) Die Frage des Krieges: Auf den blutigen Befreiungskrieg folgte der Sinai-Feldzug mit seinen ungeheuren Opfern an Menschenleben und materiellen Werten. 2) Das Problem der Alija: Der Einwandererstrom, der nach der Proklamation der Selbständigkeit eingesetzt hat, ist bis heute nicht versiegt. Täglich kommen in Israel Gruppen von Olim an, nur sind die Menschen heute verschieden und stellen an das Land andere Ansprüche. Hieraus ergeben sich für Israel schwierige Aufgaben, die darin bestehen, die Olim nach Israel zu bringen, ihnen vorerst Unterkünfte zu schaffen und dann für ihre Einordnung in die neue und von ihren Ursprungsländern oft sehr verschiedene Umgebung zu sorgen. 3) Innere Sicherheit; Bei der Betrachtung der inneren Sicherheit Israels muss festgestellt werden, dass seine Feinde nicht verschwunden und Zusammenstösse mit den Nachbarländern häufig sind. 4) Das Problem des Weltjudentums: Indem die Rednerin das Problem der Juden in der Diaspora für Israel hervorhob, erwähnte sie die jüdischen Gemeinschaften in Russland. Algier und Süd-Afrika. Anschliessend gab Frau Dr. Grinberg einen kurzen Ueberblick über die Gründung des Staates Israel, der es aus eigenen Kräften möglich machte, seine Tore den Juden der ganzen Welt zu öffnen. Bei der Bewältigung dieser ungeheuren Aufgabe konnte Israel mit dem Beistand der jüdischen Organisationen in der ganzen Weit rechnen. Unter diesen befand sich auch die WIZO. die mit ihren 500 Institutionen in Israel selbst und mit mehr als 50 Landesgruppen in aller Welt in der Verteidigung der Grenzen und der Alija mit Israel zusammenarbeitet. Weiter führte die Rednerin aus, dass man sich der Verantwortung jedoch nicht entziehen könne und die Dinge so sehen muss, wie sie wirklich sind. Man darf nicht nur die äusseren Erfolge sehen sondern wissen, dass der Alarmzustand anhält. Zum Schluss ihrer Rede forderte Frau Dr. Grinberg die Mitarbeiterinnen auf, den Mitgliedern diese grossen Probleme zu schildern und mit jeder einzelnen Frau direkt Fühlung nehmen. Dies würde unserer Arbeit einen beträchtlichen Auftrieb geben, die wie auch im vorigen Jahre unter dem Motto „WIZO, Führerin der Jugend“ steht. Das bedeutet: Bildung und Orientierung der kommenden Generationen Israels. fSRAEt WACHST wmmm. m 1948: 700.000 Einwohner 1961: 2.200.000 Einwohner DIE AUSWANDERUNG TAUSENDER JUDEN AUS DEN LAENDERN, IN DENEN IHRE EXISTENZ BEDROHT IST, MUSS ERM0EGLICHT WERDEN. DAS WIRD ERREICHT DURCH IHRE BEISTEUERUNG ZUR EINHEITSKAMPA ANNAHMESTELLEN: CAMPANA UNIDA PRO ISRAEL, COMITÉ CENTROEUROPEO Sarmiento 2376,3?, T. E. 47-382c UND SAEMTLICHE SEKRETARIATE DER ANGESCHLOS¬ SENEN ORGANISATIONEN UND GEMEINDEN Gentileza de LA SEMANA ISRAELITA

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