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Jüdische Wochenschau · 1962-06-07 · 1963 (7.6.1962) · p. [Seite]

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Journal
Jüdische Wochenschau
Volume
23 (1962)
Issue
1963 (7.6.1962)
Date
1962-06-07
Page
[Seite] (sequence 11)
Language
German, Spanish
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Jueves. 7 de Junio de 1962 M SEMANA ISRAELITA Año XXIII. — No. 1963 — 11 i K^yEm£T¡ PP COMITE CEN1HOEUROPEO Corrientes 2294 — VI Slock — 1. E. 48-3695. 48.5682 SCHAWUOT m Das Schawuothfest besitzt einen einzigartigen Zauber dadurch, dass es im Laufe der Zeiten Erinnerungen an Geschehnisse bewahrte, die zwar in der Diaspora ein anderes Aussehen erhielten, aber im Grunde die einstige Freude an der Natur und der glücklichen Einbringung der Ernte wiederspiegelten. In Israel, wo die alte religiöse Tradition eine Auferstehung gefunden hat, verstand man, dem ,,Chag Ha bikurim“, dem „Fest der Erstlinge“, einen neuen schönen Inhalt zu geben. So wohl in den israelischen Gemeinschaftssiedlungen wie durch die Genossenschaften werden Ausstellungen der Landesprodukte durchgeführt, die infolge Anwendung modernster wissenschaftlicher Methoden, und, gefördert durch den Enthusiasmus der jungen Landwirte einen hohen Grad erreichen; allenthalben ist der leidenschaftliche Ehrgeiz spürbar, dem Boden von Erez Israel ein Höchstmass von Leistungsfähigkeit ab zugewinnen. Die israelischen Kinder wetteifern darin, dis prächtigsten und wohlriechendsten Blumen aus den Gärten der Kolonien zur Schau zu stellen, und eine unbeschreibliche Freude kommt zum Durchbruch, wenn die Erstlinge der Früchte symbolisch dem Keren Kajemeth Lejisrael zur Verfügung gestellt werlen. Schawuot, in der Galut, unterscheidet sieh gewiss von dieser Art des Feierns. Man begnügt sich mit dem Ausschmücken der Synagogen, und zuweilen auch der Wohnungen, mit frischem Grün und Blumen, und nur in den Festgebeten und in der Thoravorlesung tritt der ursprüngliche Charakter des Erntefestes hervor. Aber im ZEICHEN DES KKL wesentlichen ist es der Hinweis auf die Sinaioffenbarung, der bei uns dem Tage sein Gepräge gibt. Vielleicht wird die Zukunft beiden Teilen eines einzigen Ganzen die volle Gerechtigkeit widerfahren lassen. Der Geist des jüdischen Volkes, versinnbildlicht im Zehnwort von Sinai, strahlt zurück auf die Gesamtheit, die sich der blühenden Land- und Gartenwirtschaft im Lande der Väter erfreut. Ihr dient seit sechs Jahrzehnten der KKL, der uns gerade am Feste der Freude an der Lehre und an der Ernte zu einem „Opfer“ auffordern sollte in Anlehnung an die Darbringung der „Erstlinge“ in alter Zeit. Am Schawuotfest mit dem idyllischen Hintergründe, den uns das liebliche Buch „Rut“ vermittelt, prangt die Natur von Erez Israel im Schmukke des Frühsommers. Die Millionen von Bäume, die der Keren Kajemeth pflanzte, verliehen dem ganzen Lande eine neue Schönheit. Daran an diesen Tagen zu denken, muss von allen unseren Menschen verlangt werden, wo immer und -wie immer sie weltanschaulich stehen und empfinden. Aus unserer Arbeit Anlässlich der Brith Milah des Söhnchens des Ehepaares Werner und Edith Wolf, geh. Mayer, wurde unter den anwesenden Gästen der Betrag von $ 4.650.-— für den KKL gesammelt; das Kind, Marcelo Luis, wird im „Sefer Hajeled“ eingetragen und ausserdem werden Bäume auf den Namen der Eltern gepflanzt. Bei der Barmizwafeier von Gerardo Rosenhain führten Silvia Plat und Herr Bernardo Stern eine Sammlung durch, welche die Summe von $ 3.110.— er Fristablauf für Anmeldung von Gesuchen an Claims Conference Der Stichtag für die Unterbreitung von Gesuchen an die Claims Conference für Organisationen, Institutionen und Gemeinden, die um Zuteilung von Geldern für das Jahr 1963 ersuchen wollen, ist der 30. Juni 1962. Gesuche müssen in 20 Kopien an die Conference on Jewish Material Claims against Germany, 3 East 54th Street, New York 22, N. Y., gerichtet werden. Die Gesuche müssen eine detaiüerte Beschreibung der Tätigkeit enthalten für die die Gelder benötigt werden. Die Organisationen, die Gesuche einreichen, müssen ebenfalls ein genaues Budget und Auskunft über andere Einnahmequellen vorlegen, die den Antragstellern für die betreffenden Projekte zur Verfügung stehen. Die Claims Conference ist auf Grund des Abkommens, das sie mit der Deutschen Bundesrepublik geschlossen hat, nur in der Lage, Gelder zur Verfügung zu stellen, die Opfern der Naziverfolgung dienen und welche mit der Dringlichkeit der Bedürfnisse in Einklang stehen. gab; Gerardo wird im ,,Se fer Barmizwah“ eingetragen. Herr Alfred Vogel überwies uns den Betrag von $ 2.000.— für die Pflanzung von 40 Bäumen zum Andenken an: Josef und Auguste Vogel, geb. Fürth, s. A., anlässlich der Jahrzeit seiner Eltern. Herr Erico Auerbach spendete den Betrag von 1.000.— Pesos zum Pflanzen von 20 Bäumen zum Andenken an seine Mutter, Frau GertruJe Auerbach s- A., verstorben am 14. Mai 1961, anlässlich der Jahrzeit am 14. Mai 1962. Herr Otto Löwenstein, V. Ballester spendete anlässlich seines 70. Geburtstages $ 1-000.—, wofür Bäume auf seinen Namen gepflanzt werden. | Wir danken allen unseren | Spendern nnd Mitarbeitern, i DIE BRUECKE ZWISCHEN UNS UND ISRAEL IST DIE BLAUE BUECIISE DES K K L Marokkanische Gemeinde Casablanca. — Eine neue Föderation jüdischer Gemeinden in Marokko wurde auf dem Kongress der dortigen jüdischen Gemeinden gegründet. Dr. Leon Benzaquen, ein ehemaliges Kabinettsmitglied, wurde zum Ehrenpräsidenten, David Amar zum Präsidenten und Meyer Obadia zum Generalsekretär gewählt. Ein hoher Beamter des Innenministeriums begriisste im Namen der Regierung das neue Direktorium. — (ITA) Lebensmittel für Bahomey Jerusalem. — Das israelische Aussenministeriurn kündigte an, dass 1.000 Tonnen Lebensmittel nach Dahomey, einem der neuen afrikanischen Länder, für die Opfer der dort herrschenden Hungersnot geschickt werden sollen. Der Botschafter dieses Landes hatte sich mit der Bitte um dringende Hilfe an Golda Meir gewandt. — (ITA) ^********-x-**’***-*iMe-**«-****-*****i:-****«.***4; I MALERARBEITEN * FACHMAENNISCHE AUSFUEHRUNG, SAUBER, * PREISWERT, SCHNELLSTENS * ALFREDO STERN Virrey del Pino 2639 * T. E. 76-7281 y 76-9088 **-*****4f,***Sfr**4:-X-***it-»*****4t******-5{-X-****;£ ISRAEL - BRIEFMARKEN j KA WIEDER VERKAEUFER - ALLE NEUAUSGA- J BEH ZUM OFFIZIELLER PREIS Agencia Filatélica oficial del Estado de Israel, VIAMONTE 55#, I/B — Bueno« Aizea, Rop Argentino J 99 /SRAEL WACHST Slliiil *** LV . M ■ IV- <0 * Á . *■ * s» J Vi , >_] * 1948: 700.000 Einwohner 1961: 2.200.000 Einwohner DIE AUSWANDERUNG TAUSENDER JUDEN AUS DEN LAENDERN, IN DENEN IHRE EXISTENZ BEDROHT IST, MUSS ERM0EGLICHT WERDEN. DAS WIRD ERREICHT DURCH IHRE BEISTEUERUNG ZUR EINHEIT ANNAHMESTELLEN: CAMPANA UNIDA PRO ISRAEL, COMITÉ CENTROEUROPEO Sarmiento 2376, 39, T. E. 47-3820 UND SAEMTLICHE SEKRETARIATE DER ANGESCH10S- SENEN ORGANISATIONEN UND GEMEINDEN Gentileza de LA SEMANA ISRAELITA

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