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Jüdische Wochenschau · 1962-05-26 · 1961 (26.5.1962) · p. [Seite]

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Journal
Jüdische Wochenschau
Volume
23 (1962)
Issue
1961 (26.5.1962)
Date
1962-05-26
Page
[Seite] (sequence 1)
Language
German, Spanish
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Immer dasselbe, aber gefaehrlidi PUPYRREDON 2100 — 1’ izq. £xJenuiHaD&\a&l¿ía T E. 832613 Añe XXIII. BUENOS AIRES, SABADO 2ö DE MAYO DE 1962 No. 1961 ZUR FRAGE UTHANASI Das griechische Wort ,,Euthanasie ‘ bedeutet Todeslinderung. Es ist bekannt, dass das braune Reich den Begriff Euthanasie zu Verbrechen missbraucht hat. Die hiermit im Zusammenhang stehenden Fragen sind durch die seinerzeitige Verhaftung des Prof. Heyde wieder auf die Tagesordnung gesetzt worden. Ohne Zweifel handelt es sich bei diesen Euthanasie - Morden, wenn man diesen widerspruchsvollen Begriff überhaupt benutzen darf, um eines der schwärzesten Kapitel einer düsteren Zeit. Wenn man sich ein sicheres Urteil erlauben will, was unter dem Begriff der Euthanasie verstanden wird, so muss man auf Definitionen zurückgreifen, die nicht aus der Nazizeit oder der späteren Epoche stammen. Denn damals versuchte man diesen Begriff zu politischen Zwecken umzubiegen. Die Nazis hatten keine Skrupel. Geschichte und feste Vorstellungen ins Gegenteil zu von ß. U. SAM EL verzerren, um sie für ihre Zwecke brauchbar zu machen. So stossen wir auf folgende Erklärung aus der Zeit vor dem 1. Weltkrieg: „Euthanasie ist dasjenige Verfahren, durch welches der Arzt den als unvermeidlich erkannten Tod für den Sterbenden möglichst leicht und schmerzlos zu machen sucht. Dieses Verfahren besteht in schmerzstillenden Mitteln, Fernhaltung äusserer Störungen, Ruhe, Einflössung von Getränken und in einer zweckmässigen Lagerung des Kranken.“ Zum Abschluss wird hinzugefügt, man solle bei dem scharfen Gehör eines Sterbenden hinsichtlich aller Aeusserungen die rechte Vorsicht walten lassen. Das kann jeder nachlesen: Brockhaus. Jubiläumsausgabe 1908, Band 6 -Seite 321. — Nur 25 Jahre später ist Euthanasie keine Todeslinderung mehr. Der Arzt soll nicht darum bemüht sein, einem Sterbenden Linderung zu verschaffen, sondern einen Todgeweihten zu liquidieren. Aus der Euthanasie, aus der Todeslinderung für einen Kranken, wird ein „Euthanasie - Programm“, dessen Aufgabe die Tötung von Geisteskranken oder sonst unheilbar erkrankten Personen ist. Das Wort oder der teuflische Begriff „Euthanasie-Programm“ ist in Wirklichkeit ein Widerspreh in sich selbst. Ein solches Euthanasie-Programm kann es garnicht geben. Was die Nazis meinten, ist nur der heimliche Tod. der bestimmten Personenkreisen „geschenkt“ werden sollte. Sie haben auch den Juden nicht gesagt, dass sie ermordet werden, als man sie in die Gaskammern führte. Und das nannten sie „Euthanasie“. Von diesem Mordprogramm ist heute allenthal- WIE ICH ES SEHE GEBT IHNEN GLEICHE RECHTE von JEHUDA GOTTHEIMER i. Die Lage Mit einer an Monotonie grenzenden Beharrlichkeit fordert Dr. Nachum Goldmann, Präsident der Zionistischen Organisation und des Jüdischen Weltkongresses, von der sowjetischen Führung, sie solle den Juden Russlands die vollen Bürgerrechte gewähren. Weit davon, Privilegien für die russischen Juden zu erbitten, verlangt Goldmann im Namen des ganzen jüdischen Volkes, man solle den Juden in der Sowjetunion dieselben Rechte einräumen. die allen anderen — nichtjüdischen — Bürgern des Landes zustehen. Die Politik der kommunistischen Behörden war immer von dem Grundsatz bestimmt, keine Gruppanbildungen zuzulassen. Dessen ungeachtet haben die ethnischen Minderheiten ein Minoritätenstatut. Die Juden haben es nicht. In einem begrenzten Umfang wird auch die Tätigkeit der Religionsgemeinschaften toleriert. Die jüdische Religions- Gemeinschaft ist in der Enthaltung ihrer religiösen und kultischen Aktivitäten behindert. Jüdische Zeitungen können nicht erscheinen. Jüdische Verlagsanstalten dürfen nicht bestehen. Den Juden wurde es in diesem Jahr wiederum untersagt, Mazzot zu backen und damit ein religiöses Gebot zu erfüllen. Darüber hinaus waren die Juden unter kommunistischer Herrschaft schweren Verfolgungen ausgesetzt. Ei ne grosse Gruppe jüdischer Schriftsteller ist in der stalinsehen Aera hingerichtet worden. Jüdische Aerzte, die bis dahin als grosse Autoritäten hohes Ansehen genossen, wurden, nur weil sie Juden waren, staatsfeindlicher Betätigung angeklagt. Nur der Tod Stalins rettete sie vor dem Galgen und ermöglichte ihre Rehabilitierung. Ohne Zweifel ist die Lage der Juden im allgemeinen untar Krutschew verbessert worden, aber sie ist noch längst nicht normalisiert- Während die hermetische Abriegelung der Staaten unter kommunistischer Herrschaft durch Krutschew allmählich ein wenig aufgelokkert wurde, ist es den Reisenden in der Sowjetunion nicht möglich, sich hinreichend über die Lage der Juden zu informieren. Die Gefahr für alle, die etwa Kon- Araber wollen nicht nachgeben Jerusalem. — Alle Vorschläge zur Entspannung des Problems der palästinensischen Flüchtlinge, die Dr. Joseph Johnson, der Sonderbeauftragte der UN- Schliehtungskommission für Palästina, während seiner kurzlichen Mittelostreise gemacht hat, sind von den arabischen Ländern abgelehnt worden, wie die Jewish Telegraphie Agency aus sicherer Qualle in Erfahrung bringen konnte. Gutinformierte Persönlichkeiten äusserten, Dr. Johnson sei auf einen „unüberwindlichen Widerstand“ gestossen. der es ihm unmöglich machte, einen Ausweg aus der gegenwärtigen Sackgasse zu finden. Es heisst, dass Dr. Johnson die Absicht hegt, im HTA)* AUgUSt erneu* se‘ne Versuche fortzusetzen. _ takt mit einem Juden aus dem Ausland aufnehmen, der nach Russland kommt, verhindert praktisch jede ausreichende Information. Bei einer früheren Gelegenheit beteuerte Krutschew, er j sei kein Antisemit. Russische Diplomaten wiederholen bei jeder Gelegenheit, dass es keinen Antisemitismus gäbe. Aus welchen Gründen bestehen dann die Restriktionen geg’en die Juden, aus welchen Gründen werden die Juden an der Ausübung ihrer Religion behindert, aus welchen Gründen wird das jüdische Leben unterdrückt? Dass dies wirklich der Fall ist, hieran können leider keine Zweifel gehegt werden. II. Der kalte Krieg Der rücksichtslose „Kalte Krieg“, der seit Jahren zwischen Ost und West geführt wird, belastet das Problem der russischen Juden, die in Wahrheit mit diesem kalten Krieg ebensowenig zu tun haben wie das jüdische Volk. Für die russischen Juden gibt es keine Alternative zwischen den beiden Fronten, denn sie gehören eindeutig zur Sowjetunion. Das jüdisch» Volk als solches besteht aus Gemeinschaften, die geographisch im Westen wie im Osten Hegen. Innerhalb dieses Volkes! kann die Fragestellung Ost j und West nicht bestehen. | Aus diesem Grunde muss j man sich davor hüten, die. jüdische Frage mit der Exi- I stenz des kalten Krieges zu ' vermischen. Wenn der Jii- ' dische Weltkongress von der Sowjetunion für die dortige jüdische Gemeinschaft die gleichen Recht« verlangt, die alle sowjetischen Untertanen geniessen, so darf j man hierin niemals eine Stellungnahme gegen die russische , Regierung oder gegen die östliche Welt erblicken, sondern einen Verben die Rede, denn die Verhaftung des früheren „Euthanasie-Professors ‘ Heyda und die gegen ihn gerichtete Anklage wird noch einmal den ganzen Fragenkomplex zur Diskussion stellen und die Oeffentlichkeit in der Bundesrepublik beschäf- ■ tigen. Bedeutende Nervenärzte publizieren lange Aus- | führuiigen. um die Unhalti barkeit der angeblich wisi senschaftlichen Behauptun-; gen der einstigen Nazigrö- I ssen zu widerlegen. „Vernichtung lebcnsunwerten Lei bens“ nannten die Nazis die- I se Mordaktion, hinter der ' sich die brutale Gesinnung des primitiven Faustrechtes verbarg. Damit die Nazis I mehr zu essen hatten, vernichteten sie die Geisteskranken oder diejenigen, die; sie dazu erklärten.! Friedrich Karl Kühne hat i nachgewiesen. dass mit j grösster Wahrscheinlichkeit die überwiegende Anzahl I der Ermordeten garnicht i hoffnungslos erkrankt waren. sondern in längerer oder — meist — kürzerer Zeit mit einer Besserung hätten rechnen können. Aber die nazistischen Tyran-' nen wollten die Lebensmittelkarten sparen, die Heime in Lazarette umwandeln und das Betreuungspersonal an die Front schicken. Das i ar eine der Seiten des Euthanasie-Programms. Sicher ist auch nach der heutigen Meinung der Wissenschaft Euthanasie niemals mit der Vernichtung „lebensunwerten Lebens" gleichzusetzen. Gewiss ist von hier zur Willkür nur ein Schritt. Das aber war einer der Grundzüge der nationalsozialistischen Herrschaft, da es letztlich keine festen Normen des Rechts mehr gab. Es wird berichtet, dass es in einem berliner Krankenhaus damals verboten war, Kranke über 65 Jahren aufzunehmen. Kranke — nicht etwa Geisteskranke. In diesem Krankenhaus war es üblich, wie aus einer deutschen Quelle entnommen werden kann, dass .aussichtslose' Kranke innerhalb von drei Tagen tot waren... Dr. \y-; — Dem antisemitischen Treiben gewisser Elemente in der Bundeshauptstadt und den Provin zen wird von jüdischer Seite, abgesehen von den zen tralen Instanzen, kaum Aufmerksamkeit geschenkt. Dies ist ebenso erstaunlich wie leichtfertig. Trotz der von allen und nicht nur von den deutschen Juden gemachten Erfahrungen werden die wüsten Hetzreden jugendlicher „Politiker ‘ kaum beachtet. Nur wenn einmal die Folgen solcher Reden auf den Strassen sichtbar werden, wenn beleidigande Spruchbänder an Häuserwänden erscheinen oder Bomben gegen Synagogen oder G:melndehüuser geschleudert werden, wenn man jüdische Kinder vor den Schulen tätlich angreift, dann wird es unruhiger in unseren Reihen. Auffallend ist, dass die Polizei nicht oder selten eingreift. Die Hüterin der öffentlichan Ordnung bleibt tatenlos, wenn diese Ordnung gestört wird. Wie ist es möglich, dass in einem freien, demokratischen Land, das soeben die Versuche der Diktatur abgewiesen hat, Bürger ihrer Religion oder ihrer Rasse wegen verfolgt werden? Das verstösst doch gegen den ersten Grundsatz aller amerikanischen Vorstellungen. Schon in der nordamerikanischen Unabhängigkeitserklärung, dem ersten Dokument der freien Welt, heisst es: „Kein Mensch darf wegen religiöser Ueberzeugungen seiner Bürgerrechte beraubt oder Verfolgungen aus gesetzt werden.“ Argentinien war immer und mit Recht stolz darauf, jede Unterscheidung zwischen Rassen, Religionen und Völkern abzulehnen. Der Grundsatz der Gleichheit und der Freiheit wurde mit Energie und Entschlossenheit hochgehalten. Wenn aber 20 oder 25 Jahre alte Volksredner auf offener Strasse brüllen können „Juden an den Galgen“ und andere, ähnliche Drohungen ausstossen. dann dürfte solches Vorgehen wohl schwerlich mit der Freiheit und der Gleichheit für alle Bürger in Einklang gebracht werden. „Hier versuchen, so sagte einer der Redner, die schmutzigen Juden der Strasse Libertad und aus Villa Crespo zu regieren, die selbst oder deren Väter aus den verseuchten Ghetti aus Warschau, London oder Paris gekommen sind .Wie arm ist doch die nazistisch-antisemitische Melodie. Das haben wir doch schon einmal gehört, ohne jede Variante, nur dass anstelle dieser Strassen andere Namen gestanden haben, die Dragoner und die Grenadier Strasse .. Bleibt nur die Frage zu klären, welche Kräfte hinter dieser Jugend stehen, die auf die Strasse geschickt wurde. Man hat sich nirgends die Mühe gegeben, bei Geisteskranken lange Untersuchungen über Charakter und vermeintliche Dauer der Krankheit anzustellen. Im Nürnberger Aerzteprozess wurde die Zahl der £-• töteten Geisteskranken von Prof. Dr. Karl Brandt. General der Waffen SS, Reichskommissar für das Sanitäts¬ und Gesundheitswesen, auf 60.000 angegeben. Wie ein deutsches Gericht später feststellte, müssten es über 100.000 gewesen sein. Aber auch diese Ziffer dürfte in Wirklichkeit höher liegen. Das Leben von 100.000 Menschen, von denen die Nazis behaupteten, sie seien geisteskrank gewesen und deren Leben sei nicht lebenswert. wurde mit Hilfe von Aerzten, Doktoren und Professoren, ausgelöscht. Und dann hatten sie noch die Unverfrorenheit, dieses Spezial-Mordsystem unter der Rubrik ..Euthanasie“ laufen zu lassen. Dass die Nazis sich nicht such, die Menschenrechte einer Minorität in einem Staatsverband zu sichern, ganz unabhängig davon, ob dieses Land nun zum Osten oder zum Westen gehört. Es ist nicht ausgeschlossen, dass gewisse Regierungen die jüdische Frage zum Vorwand einer anti - östlichen Propaganda machen. Hiermit aber hat weder das jüdische Volk noch seine zuständigen Instanzen etwas zu tun. Gerade weil es innerhalb des jüdischen Volkes Gemeinschaften auf beiden Seiten des Eisernen Vorhangs gibt, kann in eine Debatte über die Berechtigung des einen oder anderen Programmes der sich feindlich gegenüber stehenden Blöcke < in unserem Kreisnichf ein- I getreten werden. Deswegen I haben auch alle Meinungen! einen legitimen Raum, ein! Recht gehört zu werden. Wi« den* auch immer sei. die Frage der Gleichberechtigung der russischen Juden ' ist keine Forderung die etwa vom Westen tm Rahmen seines kalten Krieges gegen den Osten erhoben wird, söhdern ein Verlangen an die russische Regierung, einem Teil unseres Volkes, nämlich demjenigen, das in der Sowjetunion lebt, die gleichen Rechte einzuräumen. die alle anderen selbstverständlich geniessen. In irgendwelche internen Ost- und West-Debatten wird sich das jüdische Volk als Gesamtheit nicht hineinziehen lassen. Im übrigen vertreten sowohl Ost wie West den Gedanken der Freiheit des Individuums wie die Idee der Gleichheit aller Menschen. Wenn_ der Jüdische Weltkongress von der russischen Regierung die bürgerliche Gleichberechtigung der Juden wi? der jüdischen Gemeinschaft in Russland verlangt, so vertritt er damit ein Prinzip, für das nach ihren eigenen Erklärungen Ost wie West in gleicher Weise plädiaren. Aus diesem Grunde hat mit vollem Recht Nachum Goldmann darauf hingewiesen, dass das Verlangen der Juden um gleiche Behandlung ihrer Brüder im Sowjetreich nichts mij der allgemeinen antisowjetischen Propaganda zu tun habe, (Schluss auf Seite 2) die Mühe nahmen, jeden einzelnen Fall einer genauen Betrachtung und Untersuchung zu unterziehen, steht fest. Heyde und andere brachten es auf 100 Gutachten am Tag. Das bedeutet mit anderen Worten, dass er einhundert Todesurteile pro Tag aufgrund seiner „fachärztlichen Untersuchung“ abgab! — Man kann sich bei der Lektüre solcher Statistiken nicht wundern, dass auch heute noch Verfolgte des Naziregimes deutsche Aerztd als Gutachter in ihren Angelegenheiten ablehnen, und mit Recht. Das Misstrauen ist zu gross, das durch die damalige Bereitschaft der deutschen —erzte, sich in den Dienst Hitlers und seiner Ausrottungsfeldzüge zu stellen, entstanden ist. Selbst ihre eigenen ,Volksgenossen' haben die Nazi-Aerzte nicht geschont, wenn es galt, die Wissenschaft an den Führer zu verraten und zu verkaufen. Aber wir wollen uns nicii in allgemeinen Betrachtur gen verlieren, so berechtig diese auch sein möger Nach den Feststellunge deutscher Aerzte wären mir destens 25 Prozent der G« töteten heute gesund. Vie! leicht wäre der Prozentsat auch noch grösser gewesen Bald wird Heyde vor se nen Richtern stehen. Mi grosser Spannung erwarte: wir diesen Prozess. Hie handelt es sich nicht um e: nen der vielen ungebildete: und unerzogenen KZ-Schin der. der tat, was man ihn befahl. Hier steht einer de intellektuellen Totengräbe der europäischen Zivilisa tion vor Gericht. Wird Hey de auch jetzt noch Verstand nis oder gar Mitwisser uni Mittäter finden, die ihn s' lange Jahre gedeckt hatten so dass er unter falschen Namen erfolgreich untertau chen und weiterhin staatii che Bezug« erhalten konn te? Oder werden die Rieh ter begreifen, dass in die sem Prozess mehr als da armselige Leben eines intel lektuellen Mörders zur Dis kussion steht, dass es un die Wissenschaft und um di: ärztiche Kunst geht, die vor Erscheinungen wie Brand und Heyde geschändet wer den sind-

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