Jüdische Wochenschau
- Journal
- Jüdische Wochenschau
- Volume
- 23 (1962)
- Issue
- 1954 (6.4.1962)
- Date
- 1962-04-06
- Page
- Seite 11 (sequence 11)
- Language
- German, Spanish
- Belongs to
- journal issue
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Viernes, 6 de Abril de 1962 LA SEMANA ISRAELITA Año XXIII. — No- 1954 — 11 K£ft£«i . tf¿* *y£nv£T( CÉ«S«-AEC 1-1*%.^,. Ereignisse der Woche COMITE CEHTïlOEUKOPEO Content«« 2294 — VI Stock - ï. E. «8-3695 48-5683 TORNEO JUVENIL DE FUTBOL — COPA KKL Habiéndose suspendido por | lluvia los encuentros del úl- ’■ timo domingo, la segunda fecha se jugará ahora el do mingo 8 de abril pxmo. con el siguiente fixture: 9 horas: ACIBA — Bet Israel B. 11 horas: AMIA — Lamroth Hakol en la cancha calle Galván esq. García del Río. 14 horas: NCI — Escuela Wolffsohn. 16 horas: Bet Israel A — C I B GRAN NOTICIA Los dos partidos de la tarde se disputarán en el estadio del Club Defensores de Belgrano, Av. Lib. Gral- San Martín y Besares alquilado a tal efecto para mayor comodidad del público que esperamos concurrirá a esta CITA DE HONOR! Nuevamente invitamos a todos y, en especial, a los miembros de las Comisiones Directivas de las organizaciones participantes para asistir a la fiesta deportiva de la juventud judía. Aus unserer Arbeit: Herr Ferdinand Levi spendete den Betrag von 1.000— Pesos zum Pflanzen von Bäumen im Negew auf den Namen seines Bruders, Herrn Siegfried Levi, anlässlich seines 80. Geburtstages am 11. April. Konvention der DAIA Vom 13. bis 15. April führt die DAIA in Córdoba eine Konvention ihrer „Filialen” durch. Der Präsident der DAIA, Dr. Jizcbak Goldenberg hat über dieses Vorhaben bereits vor einiger Zeit der Presse berichtet. Mit Rücksicht auf die Bedeutung, die dieser Zusammenkunft aller Zweigstellen der DAIA beizumessen ist, hat man beschlossen, auch DIE MITARBEIT DER ORGANISATIONEN Im zentraleuropäischen Comité des Keren Kajemeth Dejisrael sind alle Gemeinden und Organisationen unseres Sprachsektors durch ständige Delegierte vertreten, die von den Vorständen dorthin entsandt wurden. Manche von ihnen üben diese Tätigkeit schon seit vielen Jahren aus und zeigen den besten Willen, die KKL- Arbeit innerhalb des Gremiums, das sie repräsentieren, so gut wié möglich durchzuführen. Andere Vertreter von Gemeinden und Organisationen beklagen sich immer wieder darüber, gewissermassen auf „ein totes Gleis abgeschoben worden zu sein.” Ihre Berichte an den Vorstand, falls sie die Möglichkeit haben, sie anzubrigen, werden gleichgültig angehört, und es kommt häufig vor. dass die Mitarbeiter unseres KKL- Comités den Eindruck haben, dass die Organisationen, die doch hinter ihnen stehen und sie unterstützten sollten, diese ganze Aktivität zugunsten des KKL als unwichtig, die eigentliehen Gemeinde auf gaben als überhaupt nicht berührend, betrachten. So hat sich eine Situation berausgebildet. die dadurch gekennzeichnet ist, dass ganz wenige Chawerot und Chawerim von sich aus, bis zur äussersten Grenze ihrer Leistungsfähigkeit gehend, die KKL-Arbeit machen, dass aber unsere Gemeinden und Organisationen, trotz der iibernommenen Verpflichtung durch Entsendung von Delegierten, die verschiedenen, im Interesse des nationalen Aufbaues Israels notwendigen Aktionen in keiner Wei se fördern, ja, vielfach ein absolutes Desinteresse bekunden. Mit geradezu peinlicher, ja, vielleicht darf man sagen, erschütternder Klarheit hat sich dies bei der „Dr. Abraham Mibashan- Gadenkaktion” gezeigt, die, vor etwa sechs Monaten gestartet, als gescheitert angesehen werden muss. Der wunderbare Gedanke, einen der wertvollsten Menschen der jüdischen Gemeinschaft dieses Landes, allzufrüh seinem Volke entrissen, dadurch zu ehren, dass man einen Wald auf seinen Namen in Israel pflanzt, fand nur sehr geringe Resonanz in der jüdischen Oaffentlichkeit. .Proklamationen, Ansprachen. Zeitungsartikel etc., reichten nicht aus, unsere Gemeinden und Organisationen zu veranlassen, innerhalb ihrer Mitgliederschaft für ein hohes und edles Werk zu werben, durch das die Gemeindearbeit gewiss in keiner Weise gestört worden wäre. Alle Versuche, diese Mauer der Gleichgültigkeit zu durchbrechen, schlugen fohl. Zwar hatten die Vorstände zweier grosser Organisationen die Freundlichkeit, den Vorsitzenden unseres Comites besonders zu empfangen, um sich über diese Mibashan- Wald-Aktion zu informieren, doch praktische Ergebnisse gab es nicht. — Die zentraleuropäische Judenheit konnte sich nicht dazu aufraffen, ein bescheidenes zusätzliches Opfer zu bringen, durch das die Baumpflanzungen in standteil des gesamten Auf- Israel, fundamentaler Bebaues, wirksam hätten gefördert werden können. Nur einige wenige unserer Menschen folgten den Aufrufen, um Dr. Abraham Mibashan, die grosse Figur des argentinischen Judentums, den immer bereiten Freund der deutschsprechenden Juden, zu ehren und auf diese Weise den KKL zu unterstützen. Das zentraleuropäische Judentum dieses Landes versagte in dieser Aufgabe völlig, und die Gemeinden und Organisationen sind von der Mitverantwortung für dieses Versagen nicht freizusprechen. Dies ist die bittere Wahrheit, die sich den Mitarbeitern des KKL aufdrängt. andere zentrale Organisationen und Körperschaften, die ihren Sitz in der Bundeshauptstadt haben, zur Teilnahme aufzufordern. Der Waad Hakehillot <der argentinisch-jüdische Gemeindeverband) und die Zionistische Organisation Argentiniens wurden deshalb eingeiaden. Zur gründlichen Vorbereitung der geplanten Tagung wurden verschiedene Städte der argentinischen Provinz besucht, wo die bestehenden Probleme studiert worden sind. Die Vertreter der DAIA haben die notwendigen Besprechungen mit den örtlichen Vertretern der DAIA-Zweigstellen und der Gemeinden abgehalten. Man darf annehmen, dass die Konvention die gestellten Aufgaben lösen und für die Planung der künftigen Arbeit von entscheidender Bedeutung sein wird. Bikur Joilim Der jüdische Kranken schutz-Verein BIKUR JOI¬ LIM kann auf eine nunmehr 65jährige Tätigkeit zuruck- I blicken. Die zahlreichen gemeinnützigen Einrichtungen i dieser Organisation, auf die i das ganze argentinische Ju- | dentum mit Stolz blicken j darf, sind der beste und der J schönste Beweis für eine er- I folgreiche Arbeit, die dem j bedürftigen Kranken gilt. Aus kleinen und bescheidenen Anfängen ist ein grosses I Werk entstanden, das inner I halb unserer Kollektivität wichtige Funktionen erfüllt. Instituto CultUral Die Leitung dss israelisch-argentinischen Kulturinstituts hat zu einer Pressekonferenz geladen, um über Geleistetes und Geplantes zu berichten. Während diese Zeilen in Druck gehen, dauert die Pressekonferenz noch an, über die wir in unserer nächsten Ausgabe ausführlicher berichten werden. Einheitskampc gne Das zentraleuropäische Comité der Einheitskam pagne wird demnächst seine Generalversammlung abhalten, auf der ein Bericht über die geleistete Arbeit erstattet wird. Die künftigen Aufgaben und Probleme sollen erörtert werden. Das Comité hofft, dass aus den Kreisen der Teilnehmer an der Generalversammlung Vorschläge für die weitere Tätigkeit gemacht werden. Wie wir weiterhin erfahren, wird die grosse Konvention der gesamten Kampagne mit allen angeschlossenen Verbänden, Organisationen und Comités dem nächst ebenfalls durchgefiihrt werden. — Sportspiele Die Jugendgruppen der verschiedenen Organisationen führen ein grosses Fussballtournier durch, dessen Spiel im einzelnen aus den Nachrichten unserer Gemeinden und Verbände zu entnehmen sind. Die Ini- Goulart-Reise Rio de Janeiro. — In dem Gefolge von 21 Personen, das den brasilianischen Prä. sidenten Goulart auf seiner Reise nach Mexiko und USA begleitet, befinden sich drei Juden. Es sind dies Herbert Moses, Präsident der brasilianischen Pressevereinigung, Adolf Bloch, Herausgeber des Wochenblattes „Machete” und Samuel Wainer, Chefredakteur der „Ultima Hora”. (ITA) Antisemitismir in Russland Aibany. — In einer Resolution wird die Kommission der Vereinten Nationen für die Menschenrechte aufgefordert, Untersuchungen über den Antisemitismus in Russland anzustellen. Die Resolution wurde vom Senat des Staates New York angenommen und bestätigt. tiative ist zu begrüssen. Ueber die Bedeutung der! sportlichen Ertüchtigung un- serer Jugend lange Ausführungen zu machen, dürfte | heute nicht mehr erforderj lieh sein. Um den Eifer unserer Jugend anzuspornen und ihren Bemühungen unsere Anerkennung zu zollen, sollten möglichst viele Zuschauer zu den Wettbewerben erscheinen. Wir machen aus diesem Grunde auch an dieser Stel le auf die Wettkämpfe aufmerksam und regen einen zahlreichen Besuch der Erwachsenen an. damit die Ju gend sieht, dass ihre Bemü hungen auch bei den ,,A1 ten” Resonanz findet. Unsere liebe Mutter, Schwiegermutter und Grossmutter, Frau Celia P. de Pial ist heute im Alter von 70 Jahren von langem Leiden erlöst worden JOSE und LIBERTINA PLAT ISRAEL SALMAN und FRIEDA PI.AT ABRAÜAM und MATHILDE PLAT PABLO und ELLI PLAT ROBERTO und FRIDA PLAT BERNARDO und IRMGARD PLAT und 13 Enkel Buenos Aires, 29. Adar scheni 5722 4. April 1962 Carlos A. López 3826 r"ITlllHBII|l| IIII lim IIHIII ■IIIP B 11 ' '1 I ■ —tiiriHBlfflWT STATT KARTEN Für all die herzliche Teilnahme beim Hinschei-j ¡den meines lieben Mannes. Herrn Dr. Georg Simon unseren innigsten Dank. JOHANNA SIMON geh. KATZ ni:1.’. Familie ABSCHLUSS DER! Einheitskampagne für ISRAEL 1961 Wir bitten alle rueckstaendigen Beteuerungen sofort einzusenden. ANNAHMESTELLEN: CAMPAÑA UNIDA PRO ISRAEL. COMITE CENTROEUROPEO Sarmiento 2376, 3?, T. E. 47-3820 UND SAEMTLICHE SEKRETARIATE DER ANGESCHLOS- SENEN ORGANISATIONEN UND GEMEINDEN Gentileza de LA SEMANA ISRAELITA