Jüdische Wochenschau
- Journal
- Jüdische Wochenschau
- Volume
- 23 (1962)
- Issue
- 1954 (6.4.1962)
- Date
- 1962-04-06
- Page
- [Seite] (sequence 1)
- Language
- German, Spanish
- Belongs to
- journal issue
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PUEYRREDON 2190 — 1? izq. T E. 83-2613 Añfl, xxur. BUENOS AIRES, VIERNES 6 DE ABRIL DE 1962 No. 1954 DIE REBELLION IN SYRIEN A. E.: —Die Vorgänge an der israelisch - syrischen Grenze haben in den letzten Wochen sogar den Sicherheitsrat der Vereinten Na führen sei. und dass es die Absicht der syrischen Regierung wäre, auf diesem Umwege die Aufmerksamkeit der Bevölkerung abzutionen beschäftigt. Die Syrer j lenken. Der weitere For.trichteten mehrere Angriffe gegen israelische Bauern und friedliche Fischerboote, die auf dem Tiberiassee ihrer Arbeit 'nachgingen. Bei diesen feigen Ueberfällen waren auf israelischer Seite. Opfer zu beklagen. Als daraufhin Israel zur Wiederherstellung der Ordnung an seiner Grenze einige Aktionen unternahm, die zu Verlusten auf der syrischen gang d2r Ereignisse gab diesen Auffassungen recht. Zunächst kam es zu einer neuen Rebellion gegen die bestehende syrische Regierung. Es hiess, dass die Armee sich entschlossen habe, die zivile Regierung abzusetzen und im Angesicht der Lage des Landes das Kommando zu übernehmen. Sehr bald stellte sich aber heraus, dass diese, für die Oef Seite führten, besassen die fentlichkiet bestimmte Vers.vrischen Politiker noch die > sion unzutreffend war. Der Dreistigkeit, Israel vor dem , alte Gegensatz zwischen Da' Sicherheitsrat der UN anzuj maskus und Aleppo trat imkiagen. was zu einer Gegenj mer deutlicher hervor. Ein klage Israels gegen Syrien j Kreis offensichtlich jüngegeführt hat. Es wurde sehr ■ rer Offiziere hatte sich in j bald der Verdacht ausge. \ Aleppo sowohl gegen die sprochen, dass die plötzliche 1 Zivilwie gegen die Militärsyrische Aktivität gegen j regierung erhoben und er j Israel auf innersyrische j klärt, dass sie das Banner j Schwierigkeiten zurückzu- 1 der Vereinigten Arabischen Republik verteidigen würden, deren Präsident Nasser sei. l?amit war es auch für die Zweifler klar, wer der wirkliche Drahtzieher hinter den Kulissen ist. Die syrischen Auseinandersetzungen sind weiter nichts als der Kampf zweier sich gegenüberstehenden Parteien, deren eine für den Anschluss Syriens an Aegypten und damit für Nasser ist, während die andere die syrische Unabhängigkeit ge gen Nasser aufrecht erhalten will. Die Nachrichten über den Verlauf der Revolution und Gegenrevolution sowie über schwere Kämpfe zwischen den Parteien waren bisher widersprechend. Angeblich sollen die Rebellen von Aleppo kapituliert haben und in die Schweiz geflüchtet sein. Die Position Israels ist durch die schweren Erschütterungen des Nachbarlandes bei der scharfen antiisraelischen Einstellung al- WŒ ICH ES SEHE Eine unwürdige Verteidigung i»a JEHUDA GOTTHEIMER Niemand hat bisher bezweifelt, dass die dem Eich mann-Verteidiger gestellte Aufgabe undankbar und schwierig ist. Servatius hat sich im Angesicht der jüdischen Tragödie im wesentlichen darauf beschränkt, die Zuständigkeit eines israelischen Gerichtshofes und die Verantwortlichkeit seines Schutzbefohlenen zu bestreiten. Er hat sich im Rahmen dieser Bemühungen allerdings häufig solcher Argumentationen bedient, die seine Verteidigung nicht als würdig erscheinen lassen. Was soll man davon halten, wenn Servatius ausführt, er wolle sich auf eine Klausel der UN-Deklaration über die Menschenrechte zugunsten Eichmanns berufen? Das bedeutet wohl einen Gipfel gedanklicher Verirrung. Ist doch gerade diese UN-Deklaration geschaffen worden, um die Menschheit vor solchen Rückfällen in \ die Barbarei zu schützen, j wie wir sie durch die natio-' liehen für diese Schande der Menschheit gewesen ist. Die Verdrehung aller Begriffe und moralischen Vorstellungen, wie sie aus dieser Argumentation des Verteidigers Dr. Servatius spricht, dürfte Anlass und Grund genug sein, um diese Methode als unwürdig zu brandmarken. Verteidiger Servatius versuchte. u. a. auch die Vernehmung des Staatssekretärs Dr. Globke zu errei chen. Das Gericht lehnte ab. Die Fragen, auf die der Zeuge Globke hätte antworten sollen, sind hinreichend bekannt, sodass man hierfür keine Zeugenschaft benötige, meinte der Gerichtshof, womit er gewiss Recht hat. Dass sich S?rvatius plötzlich auf Globke beruft, dürfte seine besonderen Gründe haben, die zu einem guten Teil zugleich einen Angriff auf die bundesdeutsche Regierung darstellen. Servatius hat bei seinen Versuchen, von der bonner Regienalsozialistischen Verfolj rung die Finanzierung sei gungs- und Ausrottungsmass- , ner Verteidigung zu erreinahmen erleben mussten, chen, Schiffbruch erlitten. Jetzt sollen Bestimmungen sodass sich Israel bereit erdieser Konvention zu dem j klärte. für die Kosten der Zweck herangezogen wer- Verteidigung aufzukommen den. einen Mann vor der Bestrafung zu bewahren, der einer der Hauptverantwort ferenzen Servatius auf diesem Umwege einer Vorladung Globkes auszutragen beabsichtigte, kann dahingestellt bleiben. Der Versuch eines solchen Manövers musste einen peinlichen Eindruck erwecken. Gleichzeitig sollte wohl mit dem Verlangen einer Vernehmung Globkes eine Entlastung für Eichmann — entweder direkt oder indirekt — erwirkt werden. Die Bundesrepublik sowie insbesonderen auch der Bundeskanzler Dr. Adenauer sind in den letzten Jahren immer wieder attackiert worden. weil ein durch seine Vergangenheit aufs schwerste belasteter Mann wie Dr. Globke unangetastet einen der höchsten Posten ein nimmt, den das neue, demokratische Deutschland zu vergeben hat. Wenn ein sol- | eher Mann in einer solchen \ Position geduldet wird, so | dachte Servatius, wie kann : man dann den „unbedeulen- | den" Eichmann zum Tode verurteile])? — Diese Spekulation des Dr. Servatius ist jedoch aus verschiedenen i Gründen verfehlt. j Gerade an dieser Stelle wurde mehrfach darauf hin- : gewiesen, dass ein Globke j — jedenfalls nach unserer ler syrischen Parteien sehr schwierig. Nach dem bekannten arabischen Rezept, alle eigenen Schwierigkeiten durch Drohungen gegen Israel zu paralysieren, hat auch jetzt zu neuen Drohungen geführt. Jedenfalls sah sich der israelische Ministerpräsident zu der Erklärung veranlasst, dass Israel jeden Angriff mit Entschlossenheit zurückweisen werde. Ben Gurion hatte eine Zusammenkunft mit dem amerikanischen Botschafter in Israel. Mr. Walworth Barbour, nachdem wenige Tage zuvor Washington eine Warnung an Israel hat ergehen lassen, es solle keine Rej pressalien gegen Syrien ergreifen. Bei der klaren Sachläge hätte allerdings jeder : objektive Beobachter erwar-! | ten dürfen, dass die USA ih- ' re Warnungen nicht an Is- , rael, sondern an Syrien rich- | ten, das auf friedliche Bau-! | ern und Arbeiter geschossen : hat. \ Ben Gurion wies den amei rikanischen Botschafter auf | die Entschlossenheit Israels | hin, seine Position zu verteidigen,- er brachte gleichj zeitig seine Besorgnis dari über zum Ausdruck, dass i die' USA vor dem Sicherheitsrat einen Tadelsantrag; gegen Israel mit Rücksicht i auf die sogenannten „höhej ren Interessen der Weltpo- ■ litik" unterstützen würden. \ Eine einseitige Verurteilung; Israels würde der Tatsache; nicht gerecht werden, dass | Syrien den ersten Ueberfall : gegen Israel durchgeführt! habe. Wenn Israel zurücki schlägt, so sei es zu einem | solchen Vorgehen gezwun- ■ gen, um die Ordnung an seinen Grenzen wieder herzu-; stellen. Im übrigen sei der | Tiberiassee ausschliesslich j israelisches Hoheitsgebiet.; Israel werde sich gegen je- : de Beschränkung seiner , Souveränität wehren. | Ben Gurion unterstrich ferner, dass Israel lediglich nach einer Provokation zum Angriff überging, der aber j letzten Endes kein Angriff, ' sondern eine Verteidigung USA-Sdiölerschall und die Juden New York. — Die Liga gegen Diffamierung der Bne Brit ist nicht sehr glücklich über die Ergebnisse einer von ihr veranstalteten Umfrage, obwohl ihre eigenen Führer das Resultat anzweifeln. Die Fragen bezogen sich auf die Einstellung der Gympasialschüler zu den Juden. In 21 Städten wurden 2.000 Schüler über die Gefühle befragt, die sie ihren jüdischen Kameraden gegenüber hegen. Wenn die Ergebnisse der Wirklichkeit entsprechen, was die Führer der Liga nicht glauben, so spiegeln sie ein recht hohes Niveau von Voreingenommenheit gegen die Juden unter der Schülerschaft wider. Die Umfrage kommt zu der Schlussfolgerung, dass 30 Prozent der erfassten Jugendlichen bis zu einem bestimmten Grad eine gewisse Abneigung gegen die Juden empfinden. Die Schülerschaft von New York wurde nicht erfasst. Es wurde festgestelli, dass 12 Prozent der Jugendlichen keinen Kontakt mit Juden wünschen. Weitaus mehr erklärten, sie wüssten nicht, ob sie mit Juden Zusammenarbeiten wollten, sie als Nachbarn haben oder sie bei sich zu Hause als Gäste empfangen wollten. 8 Prozent sind der Ansicht, dass die Juden im Handel zu stark vertreten sind, während 9 Prozent meinen, die Judeu nehmen zu grossen Einfluss auf die Politik und 12 Prozent äusserten, die Juden erfreuten sich im allgemeinen zu vieler Privilegien. 82 Prozent der befragten Schüler überschätzten die Zahl der in den USA lebenden Juden und multiplizierten die wirkliche Ziffer von 5 Milioneu mit 2 bis gar zu 10. Nur 45 Prozent der jungen Menschen sagten aus, während ihrer Schulzeit von den Gründen der Naziära gehört zu haben.- viele wissen überhaupt nichts davon oder nur wenig, und ein grosser Teil ist in einer alarmierenden Weise über den Nazismus und den antijüdischen Naziterror falsch informiert. Die Umfrage wurde aufgrund der zahlreichen Schändungen von Synagogen und Friedhöfen im Jahre 1961 veranstaltet. Ihre Durchführung lag in Händen eines Soziologen aus Norwegen, der früher Professor an der Columbia-Universität gewesen ist. BORIS SMOLAR werden von den israelischen Politikern mit grosser Aufmerksamkeit verfolgt, zumal man die Befürchtung hegt, dass bei der konfusen! Situation den hilflosen Mili j tärs und' Politikern in Da-! maskus ein Angriff auf Isj rael als eine zweckmässige j Lösung erscheint. Jedenfalls; sind starke Truppenkonzen- \ trationen an der israeli- \ sehen Grenze beobachtet 1 worden, während man in Damaskus noch immer von einer starken Bedrohung Syriens durch Israel spricht. In seinem Aufruf ermahnte das syrische Oberkommando die Bürger des Landes, im Angesicht der israelischen Bedrohung die inneren Zwistigkeiten zu vergessen. Die Unruhe an den Grenzen und innerhalb Syriens hält an. Die Verhältnisse in Syrien sind nach den letzten Nachrichten noch reichlich verworren. Angeblich soll die Regierung in Damaskus die Rebellion, die den Anschluss Syriens an die Vereinigte Arabische Republik und an Nasser betrieb, niedergeschlagen haben. Die gleichzeitig vor dem „ Sicherheitsrat der Vereinten war. Israel jedenfalls habe j Nationen laufenden Beden Wunsch, mit seinen Nachbarn in Frieden zu leben. Die Vorgänge in Syrien schwerden Israels gegen Sy rien und Syriens gegen Israel wurden bei Redaktionsschluss noch behandelt. Hinrichtung russischer Juden New York. — In der Sowjetunion sind die ersten Todesurteile gegen Juden, die als angebliche Speku lauten verurteilt wurden, jetzt vollstreckt worden. Diese Nachricht wurde einer hier eingetroffenen sowjetischen Provinzzeitung entnommen. Die Zeitung ,Zarwa Wastoka", die in der georgischen Stadt Tbiiisi erscheint, berichtet, dass Mordechai Abramowich Kakiaschwili und A. F. Steima now wegen Wirtschaftsverbrechen hingerichtet wurden. Nach Angaben der Zeitung war Steimanow Buchhalter und angeklagt, .„sozialistisches Eigentum" i gestohlen zu haben, während Kakiaschwili wegen De- ' Visenschiebungen verurteilt worden ist.! Paris. — Achtzehn russische Juden befinden sich! unter den 44 Angeklagten, gegen die jetzt in Frunza. j der Hauptstadt der Sowjetrepublik Kirgizien ein Pro- I zess wegen ..Diebstahls von Volkseigentum” ange-! strengt worden ist, wie die Zeitung „Le Monde" be- I richtet. (ITA) i Insoweit ist also Servatius! als Offizialverteidiger anzu j »ehen. Ob und welche Dif- , Auffassung — niemals an ei- ____ i ne so verantwortliche Stelle 1! hätte berufen werden dürfen. Wir können ihn auch heute noch nur als untrag bar bezeichnen. Die Regierung in Bonn ist bisher über alle Kritiken hinweggegangen. Wenn Servatius jetzt von sich aus den Versuch unternahm, Globke zu kompromittieren oder einen Druck auf Bonn auszuüben, so dürfte der Eichmann-Prozess hierzu nur eire schlechte Kulisse gebildet haben, um innerdeutsche Streitfragen zu lösen oder anzuschneiden. Im übrigen aber ha'tfe eine Vernehmung des jetzigen Staatssekretärs und i früheren Kommentators der I Nürnberger Gesetze niemals ' gan des Vernichtungsplanes, an dessen Erfüllung er mit seinem vollen persönlichen Einsatz gearbeitet hat. Dass Männer wie Globke dafür eine Verantwortung tragen, dass sie durch ihre Mitwirkung und intellektuelle Urheberschaft an den Verbrechen die Tätigkeit der Exekutivorgane ermöglicht und begünstigt haben ,ist uns nicht zweifelhaft, ändert aber nichts an der Verantwortlichkeit aller anderen, die wie Eichmann handel teil. Unter diesem Aspekt hätte die Vernehmung Globkes nur einen politischen Charakter getragen. Wäre das Gericht auf den Vorschlag von Dr. Servatius eingegangen, dann hätten schwere Komolikationen zu einer Entlastung Ei-h- ■ nicht vermieden werden könmanns führen können, rDsj nen. Das israelische Gericht sen Verschulden nicht dahat sicherlich nicht nach poduich verkleinert wird, dass ' litisch-en Zweckmässigkeitsauch andere an den Verbregründen entschieden, um indien teilgenomen haben, die ¡ ternationalen Konflikten aus heute wieder zu Amt und; dem Wege zu gehen, son- Würden gelangt sind. | dern sich ausschliesslich auf Die von den Nazis auf sich j juristische Argumente gegenommene Schuld kann ge- | stützt, die auch überzeugeneinander nicht abgewoj gend sind. Wäre es aber — gen werden. Eichmann war was wir einmal unterstellen ein wichtiges Exekutionsor- ¡ wollen — zu einem Be- VIEL LAERM UM NICHTS Vereinte Nationen. — Dia Versammlung des Sicherheitsrates am Dienstag war die tausendste, seitdem die erste Versammlung am 19. Januar 1946 stattgefunden hat und wiederum befand sich die „Palästina-Frage” auf der Tagesordnung. Während all dieser Jahre hat der arabisch - israelische Konflikt fast 20 Prozent der Zeit des Sicherheitsrates in Anspruch genommen, aus dessen Archiv hervorgeht, dass die ,,Palästina-Frage” im Jahre 1948 zum ersten Mal zur Verhandlung stand. Nach der Gründung des Staates Israel kam sie in insgesamt 192 Sitzungen zur Sprache, die heutige inbegriffen, die zu den Angriffen an der syrisch-israelischen Grenze Stellung nahm. Im ersten Jahr wurde die „Frage"-in 70 Sitzungen benatidelt; 1953 kam dieselbe Angelegenheit in 24 Sitzungen zur Sprache, 1954 in 22 und 1956 in 21 Sitzungen. In den Jahren 1952 und 1960 hatte der Sicherheitsrat keine Veranlassung, sich mit der Frage zu beschäftigen. In diesen 192 Sitzungen des Sicherheitsrates sind die zahlreichen Debatten in den Versammlungen vor dem Jahre 1948. zur Zeit der englischen Rechtsprechung in Palästina, nicht inbegriffen In den Monaten Oktober 1956 bis März 1957 fanden ständig Debatten wegen des Sinai-Feldzuges statt. (ITA) Schluss gekommen, den Dr. Globke zu hören, so wäre dies nur in Deutschland selbst möglich gewesen; denn Globke hätte bei Betreten israelischen Bodens als Kriegsverbrecher verhaftet werden müssen. Ob er dann als solcher verurteilt worden wäre, ist eine ganz andere Frage. Einen aktiven deutschen Staatssekretär j aber zu verhaften, hätte die I internationale Lage äusserst; erschwert .. Das Verlangen nach einer I Einvernahme Globkes durch | den deutschen Verteidiger , deutet darauf hin, dass Ser! vatius politische Aktionen | einleiten wollte, weil seine I juristischen Deduktionen i nicht ausreichten, um seine Berufung zu begründen. Plötzlich sollten also Glob ke und die UN-Deklaration (Schluss auf Seite 2); Bombenattentate j Paris. — Die Wohnung I des Professors René Cassin, des Präsidenten der Alliance Israélite Universelle, wurde am Morgen eines Tages der vergan genen Woche von den I Terroristen der OAS durch Bomben zerstört. Prof. Cassin konnte unversehrt davonkommen. Auch im Büro der Bewegung gegen den Rassenhass und für den Frieden platzte eine Bombe. Wie man in eingeweihten Kreisen vermutet, wurde Prof. Cassin an gegriffen, weil er den Posten eines Vizepräsidenten des von General de Gaulle geschaffenen Verfassungsrates bekleidet und als Anhänger des französischen Präsidenten bekannt ist. (ITA) ”S