Jüdische Wochenschau
- Journal
- Jüdische Wochenschau
- Volume
- 23 (1962)
- Issue
- 1950 (9.3.1962)
- Date
- 1962-03-09
- Page
- [Seite] (sequence 1)
- Language
- German, Spanish
- Belongs to
- journal issue
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I FUFYRREDON 2190 — iaM*. JfaJènùutaJsàjaelila T E. 8 3 2 6 1 3 AAo xxur. ROENOS AIRES. VIERNES 9 DE MARZO DE 1962 No. 1950 Politik und Waehrungsreform Jerusalem. — Da« Zentralcomiti der Mapai uielt ip der vergangenen Woche zwei Sitzungen ab, um über die wachsenden Anzeichen von Uneinigkeit unter den Parteien zu beraten, die sich aus der Durchführung der neuen Wirtschaftspolitik der Regierung ergeben hat. Die Parteiführer trafen sich im Büro des Ministerpräsidenten Ben Gurion. Finanzminister Levi Eshkol verwies auf die Probleme, die unvermeidlich wären, wenn die Mapai und die Histadrut der neuen Politik nicht ihre volle Unterstütj zung leihen. Er betonte,' dass die Partei und die Gej werkschaften sich dem Druck der einzelnen Partei-1 en gegenüber fest zeigen, müssten, da eine jede Gruppe, z. B. Landwirte, Indu-! stiiearbeiter und ländliche Arbeiter verbände ,,ihre ei-' genen kleinen Interessen . vertreten, ohne „der Wirtschaft des Staates in seiner Gesamtheit” Rechnung zu j tragen. I Er warnte im besonderen davor, schon jetzt einer Erhöhung der Lebenskosten zuzustimmen, anstatt wie! geplant bis zum Juli zu war-! ten, um dann eventuelle Differenzen auszugleichen. Energische Kritiken an dem Verhalten der der Koalition I angescblossenen Achdut | Awoda wurden laut. Diese j Partei hatte für die neue! Wirtschaftspolitik in der i Knesset gestimmt, sich je doch, wie sich später herausstellte, der Opposition angesehlossen. um deren Durchführung bei der neuen Politik zu erschweren. So hat sie Forderungen der Landarbeiter verteidigt, wel- ( che nach Eshkols Angaben ' „unvernünftig” sind.! Das Blatt „Maariw” äu j ssert sich über die Lage: ,,Die Frage des Verbleibens der Achdut Awoda in der Koalition wird aufgewoifen. und die Haltung dieser Partei gibt der MöglichkeL einer Neubildung der Koalition Raum, die sich auf die Partnerschaft der Mapai mit den Liberalen gründen würde.” Mit der Feststellung, dass verschiedene Gruppen innerhalb der Mapai einer klaren Definition der neuen Politik Hindernisse bereiten, heisst es in einem Leitartikel der „Jerusalem Post”, die Mapai müsse sich in erster Linie entscheiden, ob sie „eine Arbeiter - Partei oder eine liberale Partei der Linken oder der Mitte sein wolle.” Der Leitartikler führt wörtlich aus- „Die Mapai muss sich klar werden, ob sie ein Bündnis mit der Achdut Awoda wünscht oder die Liberale Partei da-, zu bestimmen will, sieh ihr , als Partnerin anzuschlie-1 ssen. Die Mapai kann nicht WIE ICH ES SEHE Jeder soll eine Chance haben ei« JEHUDA GOTTHEMER Luftschutzbroschüre Wie wir erfahren, wurde vom Bundesinnenministerium eine Broschüre in einer Auflage von 16 Millionen Exemplaren an alle Haushaltungen verteilt, die den wunderschönen Titel Jeder hat eine Chance” trägt. Die Broschüre enthält Anweisungen über den Luftschutz. Eine dieser Regeln, die offensichtlich bei einem Atomangriff angewendet werden soll, lautet: Deckung nehmen, nicht weiterlaufen, von der Lichterscheinung abwenden und Augen schliessen! Wenn keine Deckung in unmittelbarer Nähe, so flach auf den Boden werfen! Augen schliessen. Gesicht und Hände verbergen”. .. Wir gehen also herrlicnen Zeiten entgegen, auf die es sich vorzubereiten gilt. Jeder hat eine Chance! Worin die Chance besteht, kann man sich denken. Vielleicht kommst du davon, wenn auch als Krüppel. Erfindungsreiches 20. Jahrhundert! Leider ist die Chance, dem Unheil zu entkommen, bei solchen Angriffen sehr klein, was man zwischen den Zeilen lesen darf. Von der Lichterscheinung abwenden!, so lautet eine der Verhattungsmassregeln. Dem Lichte sich zuzuwen den. ist der Ratschlag aller religiösen und ethischen Vorstellungen, der Erleuchtung, um die man betet, die man erstrebt. Erleuchtung über das Rechte, das Wah-1 re, das Gute, ln unserer Zeit. aber bedeutet Lichterschei-; nung den sicheren, grausa- ] men Tod oder furchtbare! Verstümmelung. Das ist ein Symbol für die Rückwärts-1 entwicklung der Menschheit.! Du sollst die Augen schliej ssen, wird geraten. Das ist wahrlich ein äusserst zwei-i felhafter Rat. Was kann es! nützen, vor Atombomben die ■ Augen zu schliessen. Heisst das nicht den Menschen Sand in die Augen zu streuj en? Wenn die Menschen' schon heute diesen bitteren \ Rat befolgen, werden sie; mit aller Gewissheit in ihr , Unglück stürzen. Wenn die ' Menschheit endlich ihre Auj gen öffnen würde, wären! solche Broschüren, die oh-, nehin von recht zweifelhafj tem Wert sind, überflüssig. 1 Sie sollten alle ihre Augen: öffnen und erkennen, wohin ' 1 Noch kein Beschluss der EWG Brüssel. — Der Rat der Europäischen Wirtschafts-! gemeinschaft entschied, in seiner jetzigen S:tzung das israelische Ersuchen um Aufnahme sofortiger Ver-1 handlungen über den Anschluss Israels an den Euro-! pamarkt noch nicht zu berücksichtigen trotzdem die Staatsmänner, die die sechs EWG Länder repräsen-' tieren. israelischen Vertretern w;ederholt die Versi-' cherung gegeben haben, dass der Fall Israels auf der! gegenwärtig hier tagenden Ratsversammlung auf Mitiisterniveau zur Sprache gelangen solle. j Wie man annimmt, dürfte kein Besch uss i beiden israelischen Antrag zu erwarten sein, bevor die; Entscheidung über den Beitritt Grossbritanciens zum Europamarkt nicht gefasst worden ist. Erst nach Klärung dieses Falles, wird der Ra1: die Anträge anderer! Lande'-, wie i. B. Israel, prüfen. Man hof'L dass Israels Antrag in der Aprilsitzung entschieden wird I .. ^ro^- Walter Hallstein aus Westdeutsctiland. der! t rasident de« Exekutivcomites, konferierte am Tage vor der Ratssitzung mit Finanzminister Levi Eshkol, fer inzwischen nach Israel z.urüekgekehrt ist. tITA) ' dieses sinnlose Treiben uns : führt: in das Verderben, in das Chaos, in den sicheren Tod und zur totalen Zerstöj rung. II. : General verhaftet j Laut Mitteilung der „Welt” wurde der ehemalige Genej ral der Waffen-SS- Karl Wolff, in seiner Wohnung am Starnberger See verhaf-; tet. Er wird „der Beihilfe an der Ermordung von Ju-j den in den im Kriege besetzten Ostgebieten” verdächtigt. | So lautet die Zeitungsmeldung. Aus welchen Gründen dieser Verdacht erst heute zu einer Verhaftung führte,: wurde nicht mitgeteilt. Vielleicht kannte man den j Wohnort des Exgenerals! nicht. Er gehört offensichtj lieh zu dem Kreis der braj ven Bürger, die früher ein-! mal Unrechtes taten und die heute unangefochten le-1 ben. immerhin ist der Vorwurf, an Mordtaten beteiligt' zu sein auch dann ein; schwerer Vorwurf, wenn es ' sich bei den Ermordeten „nur” um Juden handelt .. i Die Waffen-SS soll nach der Version der Beteiligten ein Wehrverband gewesen i sein, der nichts mit den son- 1 stigen SS-Formationen zu tun hatte. Die offiziellen : deutschen Stüllen haben sich dieser Auffassung angeschlossen. Denn es gibt Or | ganisationen der Waffen-SS,! die im Bundesgebiet zugelassen und erlaubt sind. Na-i türlich fehlt es auch nicht : an Stimmen, die diese Hai-1 tung der offiziellen Steilen! kritisieren. Aber man hört sie nicht. Umso erstaunlicher dürfte für manche jetzt die Meldung gewesen sein, dass ein General der Waffen-SS an der Ermordung von Juden „in den im Kriege besetzten Ostgebie j ten” beteiligt gewesen sein soll. Für alle, die nur eine geringe Ahnung von diesem Geschehen in den Ostgebiej tc-n haben, ist diese Nach! rieht durchaus nicht überraschend. I Auch für eine demokrati! weiter in ihrer Unentschie-! denbeit beharren, die für . die heutige Lage der Dinge charakteristisch zu sein [ scheint.” Die Zeitung fügt , hinzu, dass ,.die leitenden Persönlichkeiten der Mapai! irgendeine Art von allge- I meinen Richtlinien ausarbeiten müssen, bevor diese! Partei als Führerin der an-! deren Parteien auf dem gewählten Weg auftreten I kann.” ESHKOL IM AUSLAND j Paris. — Israels Finanzminister Levi Eshkol traf hier mit dem Wirtschaftsminister der Deutschen Bun-; desrepublik Ludwig Ehr-; hard, und dem belgischen Aussenminisfer Henri Spaak zusammen. Beide versicherten ihm. dass ihre Länder Israels Ersuchen um Aufnahme in den Europamarkt befürworten. In Begleitung Eshkols befanden sieh Mosche Alon. der Direktor der Wirtschafts-1 Abteilung des Aussenmini-; steriums. und David Golan. der Stellvertretende Leiter de« Devisen-Büros des Fi-1 nanzministeriums j Auf seinem zweiten Besuch. den Minister Eshkol den Mitgliedstaaten des Gej meinsanven Europamarktes ' im Lauf weniger Wochen abstattet, wird er Persönlichkeiten treffen, die er auf seiner ersten Reise nicht sprechen konnte, wie z. B. Aussenminister Spaak, der sich damals auf der UN- Versammlung befanden, und den Präsidenten des Europa - Parlaments Hallstein, welcher krank war. (ITA) USA-Juden sind beunruhigt New York. — Die jüdischen Organisationen in den /ereinigten Staaten sind über zwei Fragen beunruhigt, die negative Tendenzen in Westdeutschland aufzeigen. Die eine ist die gegenwärtige Haltung Bonns zu Is.ael die als „unfreundlich” bezeichnet wird. Die zweite hangt mit einem Bericht zusammen, in dem es heisst, dass 36 ehemalige Mitglieder der nationalsozialistischen Partei heule als deutsche Botschafter in verschiedenen Ländern fungieren und weitere 20 Beamte des Hitler cgims an dere diplomatische Posten im Ausland bekleiden. Obwohl diese Behauptung, die von der Deutschen Volksrepublik autgestellt wird, mit allen Einzelheiten bekannt gegeben wurde und die Diplomaten namentlich aufgeführt sind, hat die Bundesregierung in Bonn sich bisher in Schweigen gehüllt und kein Dementi laut werden lassen. Dieser Umstand im Verein mn der sichtlichen Milde, die Westdeutschland bei der Durchführung des Ent nazifizierungsprogramms im allgemeinen an den Tag legi, wird als Anzeichen betrachtet, dass neue Machtfaktoren hinter den bonner Kulissen am Werk sind. Was das heutige Verhalten der Bundesrepublik zu Israel angeht, so ist es kein Geheimnis, dass Westdeutschland im Augenblick keine diplomatischen Btziehungen mit Israel wünscht, obwohl Bonn sich vor einigen Jahres um ihre Herstellung bemüht hat. Noch schlimmer ist es jedoch, dass Westdeutschland entschlossen ist, dem Beitritt Israels zum Europamarkt Hinderrisse in den Weg zu legen. Man weiss, dass Bonn diese Schwierigkeiten unter dem Einfluss von Drohungen _ seitens der arabischen Staaten macht, die entschlossen sind, den an tiisraelischen Boykott straffer zu gestalten. Hierzu muss bemerkt werden, dass 30 Prozent der israelischen Exporte im Jahre 1961 für die dem Gemeinsamen Eu”opamarkt angesc-hlossenen Länder bestimmt waren und dass Westdeutschland unter den Abnehmern israelischer Artikel an erster Stelle steht. Wenn sich England und andere Länder des Euri päischen Freihandelsverbandes wie erwartet der EWG anschliessen sollten, so würde sich das Volumen der israelischen Exporte an diese Länder auf 60 Prozent erhöhen. Aus diesem Grunde ist es für Israel unerlässlich, mit dem Europamarkt zu einem irgendwie gearteten Abkommen zu gelangen, und die negative EinsteTung Westdeutschlands in diesem Sinne ist entschieden feindselig. Es möchte scheinen, dass die deutsche Bundesregierung sich jetzt, wo die deutschen Reparationszah'ungec. au Israel ein Ende nehmen werden, auf den Standpunkt stellt., Israel und die Juden in anderen Ländern sollen vergessen, was der europäischen .ludenheif unter dem Naziregime angetan worden isl. Es darf daher nicht, wundernehmen, das« die antideutsche Stimmung unter den nordamerikanischen Juden merklich zunimmt. BORIS SWOLAR sehe Zeitung dürfte die Formulierung der „im Kriege besetzten Ostgebiete” ein irreführender Euphemismus für das sein, was sich in den von den Nazis unter jochten, ausgeplünderten und beraubten Ländern des euro päischen Ostens abgespielt hat. Das sei nur nebenbei bemerkt. Vor wenigen Wochen starb ein anderer SS-General. Etwa r wegen Kriegsverbrechen — soweit uns erinnerlich, begangen an kanadischen Gefangenen — zunächst zum Tode, dann zu einer empfindlichen Freiheitsstrafe verurteilt und schliesslich begnadigt worden. Auch die Begnadigung änderte nichts an se:ner Verurteilung. Trotzdem er. hielt die Witwe Beileidstele-1 Stamme von aktiven Bun-1 desministern. Ein Kommentar hierzu dürfte überflüsi sig sein. | III. Jüdischer Friedhof j Der jüdische Friedhof in Klagenfurt ist in den letzten j Wochen wiederholt von unbekannten Tätern geschän det worden. Ein jüdischer , Geschäftsmann in Klagenj furt erhjelt mehrere Droh-! briefe. — Diese karge Mel-! düng konnte man einer 1 deutschen Zeitung Ende Ja-1 nuar dieses Jahres entnehj men. Es fehlte nur noch der ’ Zusatz, dass die Polizei zu dem Ergebnis kam. spielen- | de Kinder haben diesen Unfug auf dem jüdischen , Friedhof angerichtet. j Die Kette der Friedhofschändungen ist nicht mehr l zu übersehen. Niemand ' wird uns erzählen wollen.! dass solche Rohcitsakle; nicht verhindert werden1 können, wenn die Behörden \ es nur wirklich wollen. Viel- | leicht ist es möglich, ein-! mal einen Friedhof des. Nachts heimlich zu zerstö-j , ren. Dass aber „in den letzi ten Wochen” der Friedhof in Klagenfurt .wiederholt’ | I geschändet werden konnte, | lässt auf eine geplante Unachtsamkeit schliessen. War-! um werden die verantwort-! liehen Ordnungsorgane nicht ■ wegen Begünstigung solcher Verbrechen angek’.agi? Oder ,! findet sich schon kein An-: kiäger mehr? I I Der Vorfall dürfte einer: genauen Untersuchung wert sein. Es wäre durchaus I! möglich, dass man nicht nur! die Täter identifiziert, son-- i dei n auch deren Hinterrnänj! ner. deren Entlarvung wich-' tiger als die Bestrafung de I moralisierter Elemente ist. j 1 die sieh für solche Verbrej c-nen zur Verfügung stellen. TV. j i Wieder Im Amt Noch eine Zeitungsmelj düng: Der Senatspräsu ent 1 am Landessozialeerich' in i Schleswig. Richard Michaei I lis, ist wieder im Amt. Michaelis war Anfang 1961 im Fall des Euthanasie-Profes-- sors Heyde alias Sawade' vor dem parlamentarischen Untersuchungs-Ausschuss in! Kiel erheblich belastet worden. Er wusste, dass Sawa de einen falschen Namen1 trug, schritt aber nicht ein, I als dieser Sawade vor seiner Kammer als Obergutachter auftrat. Mit dem Ta I schenspielertriek, die gutachtlichen Angaben statt auf einem amtlichen Vordruck auf einem weissen Bogen festgehalten zu haben. versuchte Michaels dem Verdacht der Urkundenfälschung zu entgehen. Der Dienstslrafhof für Niede-rsachsen stellte sich hinter Michaelis und lehnte einen Antrag ab, den Beamten von seiner hohen richterlichen Funktion zu entbinden. Sawade. mit seinem richtigen Namen, Heyde, war zu Tode verurteilt worden, konnte aber nicht nur entfliehen. sondern auch urtertauchen und, gedeckt von zahlreichen Freunden und Gesinnungsgenossen, unter dem angenommenen Namen Sawade weiter seine ärztliche Tätigkeit als Gutachter oder Obergutachter ausüben. bis der ganze Schwindel bekannt wurde. Der Skandal war gross. Die Wellen der Entrüstung schlugen hoch. Aber bisher isf nichts geschehen, um wirklich mit der von Nazis und ihren Helfershelfern durchsetzten Beamtenschaft in Schleswig-Holstein aufzu räumen. Am Fall Revde-Sawade interessant ist die Tatsache, dass nicht, wie das sonst üblich ist, kleine oder mittlere Beamte einen verurteilten Kriegsverbrecher dekken. sondern die höchsten Stellen. Wehe dem. der es wagt, Kritik zu üben. Ein deutscher Journalist wurde vor den Kadi gestellt, weil (Schluss auf Seite 2> AUFHEBUNG DER POLIZEISTUNDE Landes in Kraft war, ist durch eine Verfügung des | Ministerpräsidenten Ben Gurion in seiner Eigenschaft! *-s Verteidigungsminister jetzt aufgehoben worden : Die Polizeistunde galt in einem GrenzstrePen von 130 : k!fn J-ange seit der Unterzeichnung des trausjorda j nisch-israelischen Waffenstillstandes. Voi kurzem . schon wurde diese Massnahme insofern gelockert dass sie nur noch zwischen 11 Uhr nachts und 3 Uhr morgens bestand. Die nunmehrige Aufhebung der Polizeistunde s*eht I in Ueber eins tim mung mit dem unlängst gefassten Kabinettsbeschluss, die Militärregierung in den vot wiej gend von Arabern bewohnten Zonen weniger streng zu I handhaben. Die Ankündigung Ben Gurions geschah ' am Vorabend des mohammedanischen Ramadan Festes. (ITA i tDT$TI?UîL Yo.BiT