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Jüdische Wochenschau · 1962-02-23 · 1948 (23.2.1962) · p. [Seite]

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Journal
Jüdische Wochenschau
Volume
23 (1962)
Issue
1948 (23.2.1962)
Date
1962-02-23
Page
[Seite] (sequence 7)
Language
German, Spanish
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HR nnJ KUNST fuer Naturkunde ^ndung Beispiel “reh dej ’e" Jahr. s ™ tür- Estorben "M- Ul)(j andere 1 gejagt rsaUun. K isiizt be- Jchtliehe imiseher •ePtVien. id Ir.sekene:i Le. mch im swo vori«i. Dieeln dem Gi undt Israels eitig als für die uli'chen andv.irtr die in Tiere, av d hatte av fuhr sie kinotschaf- ¡Bg mit reuiide. senheit tviv it Ihre worden, reicher, rast bis it ausipiei iheht je- . oe als rägerin au. Imgunpen : zu ihder. Jeturalen ie singt mat. . giúck- •ael zu ätigkeit aulrehit -.bren ie Chomeist er Leb- Die Kolfrei'dig iw«.;nger, AHPETOR die jetzt ausgestorben oder nurrehr selten in den galiäisthen oder judäischen Üftjen Vorkommen, wie ••.Visen. Raubvögel und •’snther. Der Garten beherbergt ön« kleine Sammlung leider Tierarten, wo ihr Erhalten studiert werden kiss. In der botanischen Teilung gedeiht bereits eite grosse Reihe heimischer Baum- und Straucharten. Es ist ieabsichtigt, eine Minia- ‘»■üachbildung des Hule- See? anzulegen, die die dort 'utiommenden seltenen "assertiere und -pflanzen äufieisen soll. Mi seinem Anschauungsmaterial und Laboratorien trli?t das Institut eine "icitige Aufgabe in der Itterausbildung sowie im ^unterricht. Ueber tausead Lehrer haben seine Kurse absolviert; mehr als 50.(fö Jugendliche besuchtes bisher die Sammlungen. Die erzieherische Idee besteh in der Verbreitung von Kesitnissen unter der 3unten Generation, die sie wiederum an ihre Familien weiter geben. Der Zweck ist eine bessere Kenntnis unseres Pflanzen- und Tierlebest, und besonders des M&chlichen Körpers, GesiiMbeit und Hygiene MEVSCHEN UND WELT Dr Sinn der Ausstellung isttas Verständnis der Benehngen des Menschen zu teVelt, in der er lebt. Dies suilnicht durch unmoderne Metloden gruppenweiser Erscheinungsformen und gross« Mengen von Ausstelimgunaterial geschehen, saiern durch Diagramme, transportable Exemplare, Modelle u. a. Die zwanglose Anordnung des Materials mit sorgfältigen Beschreibugen, Diagrammen, Fotograten und Modellen solj es (irden Studenten und Laien interessant und belehrend gestalten. Die schön angeführten Darbietus-gen erüftlen die Geschichte des Lebens in verständlicher Sprache, die von allen Schichten der Bevölkerung verstanden werden kann. Die erzieherische Arbeit und Zusammenarbeit mit dem jerusalemer Schvisystem ist eine ganz neue von der Anstalt hoch entwickelte Sparte. Sie umfasst Besuche der einzelnen Klassen und Führungen durch die Sammlungen sowie Verführungen von Beispielen und Filmstreifen. Die Direktion des Instituts hat ehrgeizige Zukunftspläne. Sie erstrebt die Erweiterung der Xbtei’ung „Der Mensch”, um die Kenntnis des menschlichen Körpers und seiner Funktionen unter den verschiedenen Volksgruppen Israels zu erweitern. Lieber dieses Thema sollen Vorträge mit Lichtbildern und Filmen sowie Führungen durch die Sammlungen stattfinden. EHRGEIZIGE PLAENE Es besteht die Absicht, die Abteilung für biblische Tiere, die einst auf diesem Boden existierten, wie z.B. Löwen. Bären etc., zu bereichern. Die Pläne umfs-sen auch die Anschaffung ausländischer Arten von biologischem Interesse wie Korallen, Muscheln, exotische Schmetterlinge und Vögel, Käfer und andere Insekten, Kriechtiere, ebenfalls ausgestopfte Säugetierarten wie Beuteltiere und verschiedene Tierskelette. Ausserdem ist der Erwerb von Apparaten für den Anschauungsunterricht geplant, wie Apparate zur Herstellung wissenschaftlicher Filme, Lichtbilder, Bandaufnahmen, enenfalls Projektoren und Mikroskop«. Im Gegensatz zu ähnlichen Instituten anderer Länder ist das jerusalemer Pä. dagogische Institut nicht in der Lage, Expeditionen grossen Stils zur Vervollständigung seiner Sammlungen zu unternehmen; es ist daher auf Ankäufe, Austausch und Zuwendungen angewiesen. literarische Notizen Radioaktive Isotopen traels Atomreaktor probiert radioaktive Isotopen fäf medizinische Zwecke. Dit ersten erzeugten Materiiben wurden dem Militärspital Tel Haschomer übergeben. Isotopen werden für fortgeschrittene Fälle gewisser Krebskrankheiten benutzt und mussten bisher aus Amerika bezogen werden.;lt und r Glaube bür versprodieses zipalion;h!ag in :e-u, teige iu lehrtenlen. Die Welt ist ein Einiges Haus. ler die Sache des Menschengseehlechts als Seine betrachtet ¡mmt an der Goetter Geschafft. nimmt am Verhlngnisse Theil”. Herder in den Zerstreuten Blättern.)" öb die jüdisch-deutsche Sdauspieler - Gesellschaft ssenne» Amsterdam noch den len; 5i ^indischen Freiheitsbaum rir.en sah, erscheint fragest»1^ y. Ich habe bis jetzt keir s*6* weitere Erwähnung ¡epubiic ^Existenz und Leistung H««a“ pfunden, und auch ihre einieydf® üben Mitglieder scheinen icbä“* ’ pit die Ruhmesbahn an- . Jede ■ »(treten zu haben, die ihnen xl & *'rankfu''ber Staats-Rid dje.t aast» so grosszügig ver- ■ Dl«t Bat Möglich scheint Sie en® Jg 2U sein, dass „Herr J. 2 cj, I*iSSJ2er' der einzige gebadet ¡0 Deutsche unter ihnen”, befw' iffiter Familie der beiden t obife* .¿istiiB) Schauspieler Desfoff® •eir kt — wir wissen von 0iiW Dessoir (geboren lasse«; Posen' und dessen )ü Ferdinand Dessoir (gendfb »3* 183S in Breslau), re •gischen rresponrz lldli „Die Abrechnung" Der Roman der haifaer Journalistin Alice Schwarz, „Die Abrechnnung”, der von einem Kriegsverbrecher handelt, welcher in Israel vor Gericht gezogen wird, hat bei der Wiener Buchwoche lebhaftes Interesse auf sich gezogen. Das Buch kommt in einem katholischen Verlag heraus. Tod eines Erziehers In Haifa starb Dr. Avraham Loewenherz, der bekannte Erzieher und Schulleiter der Kiriat Motzkin- Schule. Schon vor mehr als 30 Jahren hatte er in Litauen eine hebräische Mittelschule gegründet. Er war Ehrenbürger von Kiriat Motzkin. Ein neuer Barpnet Dem Warenhauskönig und grossen jüdischen Philanthropen, Isaac Wolfson. wurde von der englischen Königin die erbliche Würde eines Baronet verliehen. — Die neue Ehrenliste führt auch die Opernsängerin Anne Pollak auf. die zum Offizier des Ordens des British Empire ernannt wurde. Kennedys literarische Berater von JOHN MORTON BLUM Der Verfasser doziert als Professor für Geschichte an der Yale-Universität. Seine Darstellung entnehmen wir dem „New York Times Magazine". * Präsident Kennedy sammelt nicht nur Bücher er sammelt auch ihre Autoren. Die letzten Veröffentlichungen seiner wissenschaftlichen Berater — unter ihnen der Staatswissenschaftler Richard E. Neustadt, die Wirtschaftler und Finanzexperten Robert Triffin und W'alt. W. Rostow und der Historiker Arthur Schlesinger Jr. — sind Bestandteile eines Drei-Meter-Bucherrogals dessen Inhalt ihm Richtschnur und Leitbild bei seinen eigenen Ueberzeugungen und Absichten ist. Die Verfasser dieser Werke sind alle Zeitgenossen. Sie sind Männer mit Erfahrungen, die von einer Wirtschaftsdepression, einem heissen Kriege und von dem Nervenkrieg der Nachkriegszeit bestimmt wuiden. Es war der Geist dieser Zeitenwenden, der ihr Denken formte und der sie zu dem machte, was Mr. Kennedy „die Idealisten ohne Illusionen” nennt. Ihre Gedanken kreisen nicht um Abstraktionen, sondern beschäftigen sich mit sehr realen Positionen. Urne Schriften sind direkt, ihr Stil ist sachlich. Diese Direktheit und Sachlichkeit weiss Jöhn F. Kennedy wohl zu schätzen; er ist meist mit Arbeit zu sehr überlastet, um beim Lesen lange den Zwischen- und Untertönen von Worten und Begriffen nachhängen zu können. Er liest sehr schnell — und verweilt nur dort länger, wo Wesentliches ausgesagt wird. In der Handbibliothek des Präsidenten stehen Neustadts „Presidential Power”, Rostows „The United States in the World Arena” und Arthur Schlesingers „Polices of Upheaval” einträchtig nebeneinander. Und jede dieser bedeutenden Abhandlungen zieht auf ihre Weise Schlussfolgerungen aus den Ereignissen der jüngsten Geschichte. Professor Richard Neustadt z. B. zeigt am Beispiel Trumans und Eisenhowers praktische Beispiele der Geltendmachung präsidialer Macht und präsidialen Einflusses auf die er insbesondere in Zeiten des nationalen Notstandes für unerlässlich hält. Denn gerade solche Zwangslagen verlangen von einem Präsidenten der USA, dass er die Spielregeln der Politik und Staatsführung souverän beherrscht. Dass Kennedy so bewusst dem in Amerika gross geschriebenen Wettbewerbsgeist auch die Türen seines Amtes geöffnet hat, darf zum Teil auf seine Verehrung Franklin Delano Roosevelts und seine Hochachtung für dessen Amtsführung zurückgeführt werden, zum Teil sicherlich aber auch darauf, dass er in der Tat von den segensreicehn Neue Bücher Israel en la Civilización Moderna, compilado por Moshe Davis, Editorial Candelabro. Buenos Aires 1962, — Dieses Buch bringt eine Fülle interessanten Materials über viele Aspekte des modernen Lebens des jungen Staates Israel. Der Autor hat es verstanden, die Fülle des Stoffes geschickt anzuordnen und nur vorzügliche Beiträge auszusuchen. Sogar eine Arbeit des Ministerpräsidenten David Ben Gurion wurde abgedruckt. Die bekanntesten Schriftsteller. wissenschaftliche Autoritäten. Staatsmänner <Eban) und Philosophen tBuber) sind vertreten. (Als Geschenk für die Jugend. insbesondere zur Barmitzwa, empfohlen). — Auswirkungen der so herbe (geführten Mobilisierung aller Kräfte und Talente im Staat überzeugt ist. ln dieser Auffassung bestärkte ihn Arthur Schlesingers „Politics of Upheaval" (Politik der Umwälzung), in dem der Historiker die verschiedensten Aspekte der Präsidentschaft Franklin D. Roosevelts aufzeigt und darlegt, wie dieser mit Bedacht immer mehrere Gremien und Sachberater gleichzeitig mit ein und derselben Aufgabe betraute. Ergaben sich am Ende verschiedene Auffassungen, behielt FDR sich vor. welchen Weg die Regierung in diesem oder jenem Falle einschlagen würde. Prof. Rostows Arbeit „The United States in the World Arena” stellt im wesentlichen eine Untermauerung der Theorien Neustadts und Schlesingers dar. Es ist ein Buch, das sich mit einer Vielfalt, von Problemen befasst, das Führungsfragen aufgreift und das Verhältnis von Führung und Exekutive eingehend erörtert. Rostow wünscht für das Präsidentenamt eine Persönlichkeit, die die St aatsaufgaben erkennt. die brauchbare Lösungen vorschlagen kann lind die im Gesamtabiauf dieses Prozesses. wenn nötig. Erzieher und Taktiker gleichzeitig ist. Er fordert einen Könner, der die Macht seines Amtes kennt und einzusetzen versteht, der die öffentliche Meinung hinter sich hat, der die Oeffentlichkeit über aussenpolitische und wirtschaftliche Angelegenheiten des Staates informiert. und der sie dazu anspornt, sich selbst mit den anstehenden Problemen auseinanderzusetzen. Alle diese Thesen fielen b?i dem Präsidenten auf fruchtbaren Boden. Noch ehe der Wahlkampf einsetz te. wies John F. Kennedy bereits auf die Notwendigkeit der Einführung neuer Konzeptionen und Ideen hin, die freilich nur dann Sinn hätten, wenn Regierung und Oeffentlichkeit sie verrieben und akzeptieren würden. In seinem Buch ..Profiles of Courage” — Zivilcourage — schreibt John F. Kennedy, dass Männer und nicht Ausschüsse die Träger neuer Konzeptionen seien und dass diejenigen, die in der Oeffentlichkeit stehen, die Pflicht haben, das Wie und Warum ihrer Ansichten öffentlich darzulegen. Kennedy war wie geschaffen für Rostows Regierungsrezepf. Aus seinen Erklärungen erhellt auch eine starke Vertrautheit mit dem Ideengut das J. K. Galgrailh in „The Affiuent Society” — Die Gesellschaft im Ueberfluss — und Francis M Bator in ,.The Quesion of Government Spending” vermitteln. Beide Bücher betonen die Notwendigkeit der Reduzierung der privaten Aufwendungen für Luxusgüter zugunsten der öffentlichen Ausgaben für das Schulwesen, den Städtebau, die nationale Sicherheit und die Auslandshilfe. Die Geldfrage wird am umfassendsten in Robert Triffins „Gold and the Dollar Crisis” erörtert. Prof. Triffin empfiehlt darin eine grundlegende Reform des Weltwährungssystems, und er befürwortet die Gründung eines internationalen Zentralbank - Systems, das den Welfwährungsfonds abiösen soll. HEBREO SIN MAESTRO PO* AHARÖN ROSfiN urgente ama .4 2 6 correo axa .4 21 da-juf T dó-ar suerte Pta .4 2 7 corriente Pna .422 ma-zal T - ra-guil * T telegrama miv-rak paTaa .428 corním pa-sliut ÜltfB .4 2 3 T palabra nPa .429 carta naax .424 mi-lä T * i-gué-ret vv corrijo (m s.) ]pna .430 tarjeta postal mP: .425 mta-kén g'lu-iá T 5 JHDim mVa n1?# - t i t : “ : ■ax .x*? insim m^a- ■ t : t : nm 'ntfx1? ran1? nxn TT *i*s * - : •Viöa Yixa .wate * - : •▼:*: * t t ninx ahn .ait: .pana p'éü' nr1? - afta rto naaa - nxaa nnx n*?o - T ** 3 T - T * .niDns?D"*pan patina nixa^m - Iprig ^nix-atf nx - •’‘pai patfn x^a (ana) T T npt^x np^x ax arpian nx npt^n nnx npt^n xsn natzr xin TD“!$ '^tfx ,aaax - nptfn nnx J —; y — rnPtf - rx axan-aa_i?aa laxarraajsa ns •aiax - .paxa tf-m ax ,maa- 1 V T T T T * V V : ,ai*?ina naxa \axa Pianx :; - .. 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