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Jüdische Wochenschau · 1962-02-23 · 1948 (23.2.1962) · p. [Seite]

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Journal
Jüdische Wochenschau
Volume
23 (1962)
Issue
1948 (23.2.1962)
Date
1962-02-23
Page
[Seite] (sequence 1)
Language
German, Spanish
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VEßFAELSCHUKO DER GESCHiCHTE Ch:ka«o — Die Schulbücher in den beiden Deutschand entstellen die Geschichte der Nf luden, wie Prot. Mark M. Krug von der UniveuuUt PUF.YRREDON 219« — 1? iza. JûxJèmxut&DkàjCieltta 8 3 Año XXIIf. BUENOS AIRES, VIERNES 23 DE FEBRERO »E 1962 T E. 2 6 13 No 1948 Die Folgen der Abwertung Jerusalem. - Finarzmirung für lebensnolwendige nister Levi Eshkol musste Artikel bemerkbar gemacht. . dfn neuen Wirtschaftsplan Es herrscht Unzufriedenheit der Regierung gegen die! unter den Angestellten und j heftige Kritik der Opposidenen, die kürzich mit an tions-Parteien verteidigen.! Dollar gebundenen Regie-, Es wurden mehrere Miss-' rungskrediten Wohnungen trauensvoten gestellt. Die Cherut und die Liberalen hatten auszusetzen, dass die Massnahmen „nicht umfassend genug seien und zu spät kämen”. Die Mapam und die Kommunisten bezeichneten das Vorgehen der Regierung als ..Raub an der Bevölkerung”. Allerdings Hessen die Liberalen durchblicken, dass sie die Regierung unterstützen würden. Dagegen legte sich die Achdut Awoda nach keiner Seite fest. WACHSENDE UNZUFRIEDENHEIT Tel Aviv. -- Inzwischen hat sich eine allgemeine Tendenz der Preissteigegekauft haben. Die Taxis haben ihre Tarife erhöht, | und auch die Preise in den Hotels und Restaurants sind j gestiegen. Die Arbeiter sind verbitj tert und drohen mit einem; Proteststreik im ganzen; , Land. I ' NEUE MASNAHME.N GEPLANT | Jerusalem. —■ Eine Reihe 1 i drastischer Massnahmen | l werden geplant, lim dem Preischaos ein Ende zu ma- ¡ ■chen, das nach der Abwer- 1 tung des israelischen Pfun- , des eingesetzt hat. Darun-! ter figuriert die Emission ' von an den Dollar gebundej nen Bonds, um die Preise herunterzudrücken und Gc winne bei der Warcnspeku-1 lation zu verhindern. Ein anderes Projekt betrifft die Einfuhr grosser Doilarbeträge, um Devisengeschäfte auf dem Schwarzmarkt ab-! zubremsen. Die Behörden beschlos-1 sen, die Anweisungen für Auslandsreisen von 150 auf j 400 Dollar und den Zinsfuss 1 für Devisendepots von 7 , auf 9 Prozent zu erhöhen. Die Zinsen sollen nicht der . Einkommensteuer unterliej gen und in der gleichen Währung zahlbar sein. | Durch diese Massnahme 1 soll vermieden werden, dass | darauf, dass diese Massnahmen der steigenden Preistendenz in wenigen Tagen Einhalt gebieten und der Kettenreaktion eines schwin 1 Juden, ..... ----- - . - . ... kago in einem Artikel feststeilt, der in dei , view Quarterly”, dem vierteljährlich erscheinenden Nach richtenblatt dieser Universität erschunen . cHnvbü! Krug legte seiner Studie den Text•von acht Sein b ■ i ehern zugrunde, je vier in West- und Oätdeutschl nd, welche in den letzten drei Jahren herausgegeben worsind. Er stallt fest, dass ..die Deutschen, aus Wc-si den Umfang ihrer kollektiven Schuld, di s Hitlerregime auf sich geladen haben, haben.” In den Schulbüchern auf Seiten des Eisernen Vorhangs wird betont, Mehrheit der Deutschen nichts oder nur sehr wenig \o diesen Verbrechen wusste.” „ „ ... ln Westdeutschland, so führt Prof Krug aus. wird i die Ermordung von sechs Millionen Juden durch, die '! zis „in leichter und sachlicher Foim behandelt. In Ostdeutschland spricht man von der Vernichtung vonHu. Millionen Menschen, die nicht als Juden sondern al Po- , len und Antifaschisten bezeichnet werden. Zwei der we^t- , deutschen Schulbücher setzen aus eigener Mach.volt-! kommenheit die Zahl der von den Nazis ermordeten Personen auf viereinhalb Milion^n herab und sprccneti den und unter dem verstanden .Schoo: Reaus Ost ie sie mcht beiden dass ..die delnden Preissturzes von! von dem Mord an Katholiken und Protestanten, ohne die Aktien und Immobilieinwerten zu nt Sitlistand bringen dürften. Der Petroleumpreis, der in der vergangenen Woehe gestiegen war, wurde mit seinem ursprünglichen Wert festgesetzt. Auch der Preis für Dieselöl ist wieder gesenkt worden, um einer Erhöhung der Autobuspreise zuvorzukommen. Man nimmt allgemein an, dass die Touristen aus dem die Depotinhaber ihre Kon-1 Ausland von der Abwertung .. ’ begünten zurückziehen. Neue Konzessionen für im-' portierte Industrieprodukte sind in Aussicht genommen, I damit die Steigerung dieser Artikel nicht 10 Prozent: überschreiten soll. Die dem Schatzamt nahe-j stehenden Kreise vertrauen I um ca. 15 Prozent stigt werden. DER MARKT WIRD STABILER 1 Juden zu erwähnen. i In beiden Teilen Deutschlands werden die Nuinbec- «er Prozesse verurteilt. Tn Westdeutschland bezeichnet man sie als „illegal”, während die Kommunisten die I Vereinigten Staaten und England beschuldigen, sie «eien „zu milde” mit den Kriegsverbrechern gewesen, so Hass I 7u viele von ihnen der gerechten Strafe entgehen xonn- , Nach Ansicht Prof. Krugs müssen die Schulbücher, besonders in Westdeutschland, revidiert werden Er unterstreieht. dass die Geschichtsbücher „die traditionelle i Lin!e de'- nationalistischen Entstellungen” befolgen -die in offenem Widerspruch zu den Auffassungen von Luni deskanzler Adenauer und vieler westdeutscher fuhre-aer ’ Politiker steht. (ITA) WIE ICH ES SEHE Was wird aus unserer Jugend mn JEHUDÂ GOTTHEMER Schande über die Generation, die sich nicht für die Zukunft der Jugend verantwortlich fühlt. Das ist sicherlich wahr. Aber gibt es beute überhaupt eine Möglichkeit, für die 'Zukunft und damit für die Jugend zu planen? Hier stehen wir vor der entscheidenden Frage, die zugleich die ganze Tragödie unseres Zeitaiiers schonungslos enthüllt. Hier handelt es sich nicht um ein spezifisches Problem eines Volkes oder einer bestimmten Gemeinschaft; diese Frage geht alle an, und sie gilt auch für alle. Noch niemals war das Schicksal der Menschen wie der Menschheit so ungewiss wie heute. Obwohl es paradox klingt, bleibt es doch die Wahrheit, dass mit dem Fortschreiten unserer Kenntnisse auf allen Gebieten des Wissens die Gefahr der völligen Vernichtung des Lebens auf der Erde zu einem Faktor geworden ist, mit dem wir im Alltag rechnen müssen. Es handelt sich nicht mehr um eine Phantasmagorie oder um ein Schreckgespenst, wenn vom Weltuntergang gesprochen wird. Mögen die Voraussagen einiger „Astronomen” oder Astrologen nicht wörtlich zu nehmen sein, die Gefahr des totalen Unterganges braucht nicht von kosmischen Ereignissen oder dem Zusammenstoss von Welten hergeleitet zu werden, sie liegt im Menschen selbst. Deswegen ist diese Gefahr so schwerwiegend und ernst zu nehmen. Mensch, der sich einst hemo sapiens nannte, stolz gewesen ist, sind vom Einzelnen auf die Masse, von der Persönlichkeit auf das grosse Anonymon übergegangen. Der Staat, vom Menschen als Zweckverband zur Erleichterung und Ordnung seines Lebens geschaffen, ist längst zum Selbstzweck geworden, der nicht nur jede Lebensäusserung seiner Bürger, besser gesagt seiner Untertanen, reguliert, sondern aufzuheben. Dies stellte -rine der dringenden Mas-.nah- . nahmen dar, die das Finanzministerium ergriff, um die P’estigung des Marktes wiej derherzustellen. Während die Regierung in der ersten Woche hauptj sächlich bemüht war. vor allem die Einzelheiten der! neuen Zolltarife auszuarbeiten und die Preise mög-. liehst fest zu halten, versucht sie nunmehr, der Inflation Herr zu werden die; durch den Umtausch von Devisen in billigere Israel- \ — Pfunde entstanden ist. Der: potheken fünf Millionen Isi Gouverneur der Staatsbank , Jerusalem. — Nachdem die Abwertung des Israel- Pfundes in der vergangenen Woche starke Unruhe auf dem Inlandmarkt verursacht hatte, scheint sich die I Wirtschaftslage jetzt zu stabilisieren. Die Preissteige-1 rung kam zum Stilisfand, ' und die Nachfrage nach le- , bensnotwendigen Artikeln . ist nicht mehr so stark Vor Ende der letzten Woche zahlten die Besitzer von an ' den Dollar gebundenen Hyrael-Pfund bei den Banken ein, um ihre auf den aHen j Kurs lautenden Hypotheken ' David Horowitz hat die Ausgabe neuer Richtlinien für die Erhöhung der Lebenshaltungskosten angeregt um einen Ausgleich der grösseren Kaufkraft für die gleiche Warenmenge zu schaffen. DIE MINISTER BERATEN Jerusalem. — Das israelische Kabinett beschäftigte sich in seiner Sonntagssitzung mit der neuenn Wirtschaftspolitik nach der vor neun Tagen vorgenommenen Abwertung der israelischen Währung. Das Kabinett stimmte im Prinzip einer Reihe von Massnahmen zu, die darauf hinzielen, die aus dieser Abwertung resultierende Lage zu erleioh- (Fortsetzung auf Seite 12) Erde dürfte weder ein Zweij lei bestehen noch eine landen wird. Diese Gefahr besteht nicht in einem Staat, ge Diskussion möglich sein. ¡ sondern in allen. Denn der Mensch mit seij auch ihr Denken vorsehreibt. Die Fi’eiheit der Persönlichkeit, die Freiheit des Denkens und Tuns, die Freiheit der Entscheidung sind feri ne Ideale, von denen man schwärmt, von denen die tungskrieg ausbrechen könn-! Machthaber, seien es Gruppen oder Staaten sprechen, von denen einige Fantasten noch träumen, aber sie gehören der Welt der Vorstei-! lungen und nicht der Welt der Realitäten an. j nen Leidenschaften ist unberechenbar. Wann und wo j das Pulverfass entzündet1 wird, weiss niemand. Aber, dass es in die Luft fliegen. ■ dass ein neuer Vernich-, te. hierin liegt das Unge wisse, das allein den Menschen des 20. Jahrhunderts zur Gewissheit geworden ist. Die vermeintliche Beherrschug der Materie hat den Menschen wiederum zum Sklaven gemacht. Der Wert der Einzelpersönlichkeit ist beinahe auf den Nullpunkt gesunken. Die Funktionen, auf deren Ausübung der SCHNEE UNO HAGEL IN ISRAEL; Tel Aviv. — Israels Hauptstadt war mit eine* 1' dikj ken Schneedecke überzogen, während starke Regen ’ und Hagelfälle im Lande schwere Schäden in den j Pflanzungen, besonders in den Orangenhainen, ver.; ursat Uten. | Es schneite so heftig wie seit vielen Jahren nicht, i Der Verkehr auf der Strasse von Jerusalem nach Tel Aviv wurde unterbrochen, Züge wurden aufgehalten, und in den Strassen der Stadt konnten sich die Kraft-1 wagen nur mit den grössten Schwierigkeiten forthewegeti. Fast alle Schulen und die Universität blieben, geschlossen, doch für die Kinder war es ein Fest,' und überall konnte man Schneeballschlachten L obaehten. Verschiedene Deputierte, die zur Abstimmung , über die Abschaffung der Militärverwaltung in den ■ von Arabern bewohnten Zohnen erwartet wurden, konnten nicht nach Jerusalem gelangen. i Tel Aviv litt schwer unter dem Hagel, der auch in dem gebirgigen Gelände von Galiläa und in der Umgebung von Safed erhebliche Zerstörungen anrichte- | te. Lange Reihen von Autos warteten in Castell, weil sie die Strasse nach Jerusalem nicht benutzen konnten. Die Zeitungen wurden per Auto nach Castell ge-1 schafft und von hier aus mehrere Kilometer weit zu Fuss bis zu einer Stelle transportiert, von wo aus sie! wieder mit Autos nach Jerusalem gebracht werden ' Könnttn. HTA) Dass in den Ländern mit einer diktatorialen Verfassung die geistige Situation staatlich gelenkt ist, dürfte von niemandem bestritten werden, am wenigsten von denen, die selbst einmal unter dem Joch einer Diktatur seufzten. Anders zu denken als die mit den brutalsten wenn man sich nicht mit fanatischen Anhängern der kommunistischen Ideen einlassen will, die nicht bereit sind, die Tatsachen zu sehen und entsprechend zu beurteilen. Viel schwieriger aber ist es, sich über die geistige Lage der sogenannten .freien Welt’ klar zu werden, nicht nur deshalb, weil sie viel uneinheitlicher als die kommunistische ist. Hieran können auch die vorhandenen Spannungen zwischen Russen und Chinesen nichts ändern. Dass es auch in der freien Welt letzten Endes keine Freiheit gibt, dürfte heute allmählich klarer werden. Selbstverständlich ist keine Möglichkeit vorhanden, die Drosselung der öffentlichen Meinung, die in der östlichen Erdhälfte total ist, mit der Praxis in den freien Ländern zu vergleichen. Wir bestreiten auch nicht, dass es aus einem natürlichen Selbsterhaltungs- Wir wollen das an einem Beispiel demonstrieren. Wir sind der Auffassung, dass , jede Diktatur, in welchem 1 Gewände und in welcher■ Farbe auch immer sie sieh! präsentieren möge, nicht der Vorstellung eines demo-' kratischen Lebens entspricht. Diktatur ist mit der; Idee der Freiheit und der freien Entwicklungsmöglich- , keit des Menschen nicht vereinbar. Diktatur maeht aus dem Bürger eines Lan-! des den Untertan, jenen Prototyp des „ausführenden! Organs”, wie ihn Heinrich Mann einst meisterhaft be- , schrieben hat, bevor er ' noch die ausgeprägte Form Zessionen bereit sind. Beispiel: .in Argentinien ist die kommunistische Partei verboten, die rechtsradilake, antisemitische Radau-Organisation jedoch erlaubt. Hierfür gibt es eine Reihe gewichtiger Gründe, die meist auf dem Gebiet der ..Tradition“ liegen, obwohl Argentinien durchaus nicht zu den Ländern mit einer antisemitischen Traditiou gehört. Hier spielt der Einfluss des niederen Klerus eine grosse Role, der selbst in Vorurteilen erzogen nun diese antijüdischen Gefühle und Legenden weitergibt, während der Papst selbst eine ganz andere Linie gegenüber den Juden verfolgt und zu einem Ausgleich oder Frieden, jedenfalls zu des neuzeitlichen roten oder! einer Art Koexistenz zu gebraunen Faschismus gelangen wünscht, um einen kannt hat. Theoretisch sind! modernen politischen Ausalle Demokratien auf dieser druck zu benutzen. Linie einer einheitlichen Ab- Mio nit 41HC VA Nr 11 Ul UldlilCU , . , . , ““.’s0 Mitteln geschaffenen Macht-1!neb ^forderlich geworden , faktoren wird bereits von Staatswegen als ein Verbre-' j ch?n gebrandmarkt. Die Un- I tertanen tragen nicht nur ei-1 1 ne uniformierte Kleidung, I sie selbst werden durch Erziehung, Zwang und Drill | unifSrm. Sie brauchen nicht] mehr nachzudenken, sie sol- I len es sogar nicht tun. Ihre Aufgabe ist der Dienst am ’ i Vaterland, was gleichbcdeui tend mit einer sklavischen 1 i Unterordnung unter die Be-! fehle der Obrigkeit ist Ein!; Produkt solcher Entwicki iung war das Dritte Reich . mit all seinen verbreeheri- I sehen Folgeerscheinungen. , Aber dies ist nur ein Bei-!! spiel, wenn auch ein krasses. Tm Prinzip ist die Lage j i *n jedem faschistischen oder kommunistischen Staat die : : gleiche. Es kann sich nur ’ um graduelle Unterschiede , , handeln. Ueber die Situation in j dem heute roteu Teil der: ist, sieh gegen das Vordringen bestimmter Auffassungen zu schützen, oder wie man es heute ausdrückt, sich abzuschirmen. lehnung jeder Form von Diktatur und Gewaltherrj schaff, aber nur theoretisch.! Müssen wir doch in Zi.rehmendem Masse beobachten, 1 dass sich die Demokratien in der Ablehnung des Kommunismus mehr oder weniger einig, dem Faschismus j gegenüber jedoch zu Kon- Wenn aber auch im Westen die Meinungslenkung i eine staatspolitische Notwendigkeit geworden ist, 1 was man leider nicht abi streiten kann, dann ist dies ' nur ein Beweis mehr für die sich steigernde Komplizierung unserer eigenen geistigen Situation. Sobald ein Staat oder eine Gruppe von Staaten die Notwendigkeit} hat Pwrpfit erkennt, in die Öffentlichei Fe>,eflt Meinungsbildung einzugreii fen, ist damit auch der Will-! kür das Tor geöffent. Denn! wo liegen die Grenzen des I Erlaubten oder des Verbote-1 nen? Wer bestimmt sie? j Wann werden sie festgelegt?! Immer ist die Gefahr gege-! ben. dass die Freiheit des j Wortes zu einem Instrument | der Macht für die Regieren-1 Diese komplexe Situation wurde aufgezeigt, um die Schwierigkeiten zu unterstreichen, die für unsere Generation vorhanden sind, um unserer Jugend aus diesem Chaos der Zeit den Weg in die Zukunft zu zeigen. Ueber die äusseren Schwie- (Schluss auf Seite 2» Israel soll das Vorbild sein Paris. — Die grösste Autorität für algerische Fragen in Frankreich. M. Peyrefit. wird im MärZ Israel besuchen, um dort die Grundlagen der Teilung vom Jahre 1949 zu studieren. Peyrefit setzt sich für die Teilung Algeriens ein und hat sich bei verschiedenen Gelegenheiten auf den Fall Israel berufen. Um sich auf die Reise nach Israel vorzuberC’ten, Peyrefit vor kurzem an einem Seminar teilgenommen, das von einer bedeutenden jüdischen Zeitung m Frankreich veranstaltet wurde. Unter den Teilnehmern an den Kursen waren ferner der degaul'.istische Abgeordnete Pierre Stibbe. der als An banger der mohammedanischen Sache bekannt-ist, sowie Prof. Girardet, welcher von den französischen Behörden unter dem Verdacht, mit der Bewegung der Aufständischen zu sympathisieren, interniert gewesen ist. und Michel Salomon, der Herausgeber dieser Zeitschrift. (ITA)

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