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Jüdische Wochenschau · 1962-02-09 · 1946 (9.2.1962) · p. [Seite]

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Journal
Jüdische Wochenschau
Volume
23 (1962)
Issue
1946 (9.2.1962)
Date
1962-02-09
Page
[Seite] (sequence 1)
Language
German, Spanish
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Die Welt ist mitschuldig von HELENE A. ROSENAU 4t ) PUEYRREDON 2190 — 1’ i*q. Ja Jknicuta jbA&&lila T. E. 83-2613 AA« XXIII. BUENOS AIRES, VIERNES 9 DE FEBRERO DE 1962 No. 1946 JUDEN IN SCHWERER LAGE Tel Aviv. — Vor seiner Abreise aus Israel äusserte Dr. Nachum Goldmann, es besiehe die Möglichkeit, dass eine Aenderung in der sowjetischen Haltung zu den Juden eintreten werde, doch müsse dies durch Einflussnahme aus dem Ausland und die Proteste der öffentlichen Weltmeinung sowie der Israel freundschaftlich gesinnten Elemente veranlasst werden. Gleichzeitig warnte er, unkontrollierte Angrifte gegen die Sowjetunion zu richten, da »wir hierdurch der russischen Judenheit nur schaden können, anstatt ihre Lage zu verbessern.” Dr. Goldmann begab sich in Begleitung von Mosche Sharett nach Paris, wo er eine Zusammenkunft zwischen Zionisten und aus der zionistischen Bewegung ausgeschiedenen Persönlichkeiten beiwohnen wird. Hierauf wird er die Kampagne zur Aufbringung von Fonds in der Schweiz eröffnen und von dort aus in die Vereinigten Staaten zurückkehren. Ende März beabsichtigt Goldmann, nach Kopenhagen zu reisen, wo eine Reihe internationaler jüdischer Konferenzen stattfinden wird, um auf diese Weise die Dankbarkeit des jüdischen Volkes für die aussergewöhnlichen Bemühungen Dänemarks zur Rettung der Juden im zweiten Weltkrieg Ausdruck zu verleihen. In einem Kommentar über die jüngste Tagung der Jewish Agency in Tel Aviv bemerkte Goidmann, die zionistische Tätigkeit in den j USA solle verstärkt werden, um die Einwanderung in Israel in grösserem Masse unterstützen zu können. FIJEHLUNGNAHME IN PARIS Paris. — Die französische Regierung gab Dr. Nachum Goldmann neuerlich Versicherungen ab. dass die jüdische Gemeinschaft in einem unabhängigen Algerien als Teil der europäischen Minorität betrachtet werden solle. Man erwartet, dass Präsident de Gaulle in Kürze das Abkommen mit den Algeriern bekannt geben dürfte. Goldmann besuchte den französischen Minister für algerische Fragen, Louis .Toxe. mit dem er fast eine Stunde lang konferierte Auch von dem französischen Aussenminister. Maurice Couve de Murvile, wur- WIE ¡CH ES SEHE - ln regen Beziehungen oí* JEHUDA GOTTHEMER Einer der grössten Vorkämpfer unserer Zeit gegen das Vordringen des Kommunismus ist Konrad Adenauer der äusserst geschickte Kanzler der deutschen Bundesrepublik. Immer wieder ist es Adenauer, der von seinen mächtigen Verbündeten, de« Nordamerikanern, eine entschiedene, entschlossene, starke Haltung gegenüber Moskau verlangt. Adenauers Linie ist eine gerade, er kennt keine Schwankungen, weder in seinen Forderungen gegen die Amerikaner noch gegen die Russen. Man hört sogar auf ihn, auf seine Reden, in Washington, in Paris, London ud Moskau. Allerdings wird weder in diesen Weltmetropolen noch in Bonn alles so heiss gegessen, wie es gekocht wird. Denn auch Adenauer ist nicht der unbedingte Kommunisten- Feind. für den er von oberflächlichen Beobachtern gehalten wird. Auch Adenauers Theorien, Doktrinen und politische Aktionen weisen Löcher auf. Globte z. B. ist eines davon, was nur nebenbei gesagt sei. Viel interessanter in diesem Zusammenhang dürfte die Mitteilung sein, die vom Departement of Commeree gemacht worden ist. Der starke Mann in Bonn, Kommunistenfeind Nr. 1 ist der Hauptlieferant für den Ostblock. Die Bundesrepublik unterhält die engsten Handeisl>eziehungen mit dem von ihre befehdeten Kommunismus. Westdeutschland lieferte 1960 und während der ersten Hälfte 1961 doppelt so viel in die Ostländer wie die Engländer, während die deutschen Exporte dorthin die amerikanischen um das Vierfache übersteigen... Die Verflechtungen der internationalen Wirtschaft sind so eng, dass die ideologischen Trennungslinien stets überschritten werden, nicht nur von den Deutschen. Nur dass die wirtschaftlichen Beziehungen keine Garantie gegen eine feindliche Auseinandersetzung, gegen einen Krieg bieten, weder früher noch heute. Wir wissen nur zu gut, dass im Rahmen aller bisher bekannten Wirtschaftsordnungen, keinesfalls also nur im Rahmen der kapitalistischen Wirtschaft, stets Möglichkeiten auch für kriegführende Länder gefunden wurden, dem Gegner dasjenige Material zu liefern, das zur Fortsetzung des Krieges erforderlich ist. Hier begegnen wir nicht nur einer paradoxen Situation, sondern einer Lage, die mit einer hinreichenden Klarheit die Verworfenheit der Systeme widerspiegelt. Der Kommunismus befindet sich seit seinem ersten Debüt auf der internationalen Bühne der Weltpolitik io einem ständige« Vordringen, in einer Dauersituatie« des Angreifers, in einem pausenlose« Kampf utn immer neue Positionen. Eine der Neue Anfragen in der Knesset Jerusalem. — Hunderttausende israelische Maschinengewehre werden in 1» Ländern benutzt, uad die israelische Regierung kann nichts anderes tun, als die betreffende« Regierungen aufforder«, diese Waffen nicht an Dritte weiterzuverkaufen. Diese Auskunft erteilte der Unterstaatssekretär fiir Verteidigung. Minister Peres, in der Knesset in Beantwortung vo« erneuten Anfragen der Cherut- und Mapam-Abgeordneten. Diese beantragten eine Parlamentsdebatte ülier die Berichte, dass israelische Waffen von den Portugiesen in Angola gebraucht wurden. Auf die Einwände, dass Usi-Maschinengewehre mit dem Abzeichen der Deutschen Bundesrepublik im Besitz portugiesischer Truppeneinheiteu in Mozambique fotografiert worden seien, erwiderte der Minister. die Regierung Westdeutschlands habe drei Commumqifes übermittelt, in denen versichert wird, dass ITA W*ffe“ nicht weiterverkauft worden seien — Grundregeln der kommunistischen Politik sowohl gegenüber den einzelnen Län-: dern wie gegenüber der gesamten Völkerfamilie, ist die Bemühung, immer neue Unruheherde zu schaffen, i um jedwede Konsolidierung der Verhältnisse, Stabilisie- \ rung der Wirtschaft, Norma-; lisierung der innenpoliti-1 sehen Lage, usw. zu verhindern. Probleme in die Welt j schleudern, Streitfragen aufzuwerfen, umkämpfte Objekte schaffen oder suchen, das ist das Wesen der kom- . munistischen Politik. Des-' wegen bewegt sich die unsere heutige Welt erschüttern de Unruhewelle ähnlich eij nem Erdbeben, ähnlich einer Sturmflut, die nicht still-1 steht, sondern mit wachsender Geschwindgikeit vori wärts drängt, bis sie Widerj stand findet und gegen j schlägt. * 1 Mit dieser Methode hat der . Kommunismus qiehr als vierzig Jahre hindurch die westliche Welt erschüttert. Er hat kein besonders schweres Spiel. Man hat es > de« Sowjets stets ieieht ge* macht, Terrain zu gewinnen.; Moskau verwirrte alle Poli-; tiker. als Stalin seinen Pakt i mit Hitler schloss.Alle Theo-' rie* und Prinzipien schienen | über den Haufen geworfen. Trotzdem wurde Russland : ein Alliierter des Westeas. Das ist nw 20 Jahre her. j Man sollte es nicht vergessen. Als der Hitlerismus zertrümmert war, lebten alte Rivalitäten wieder auf- Di« zweigeteilte Welt mit ihren i beiden Blöcken ist das nicht überraschende Ergebnis des Weltkrieges Nr. 2. Nach dem Ersten Weltkrieg erhielten alle Kleinstaaten im europäischen Osten und Südosten ihre nationale Unabhängigkeit. Das war ein Erfolg der Wilsonschen Staats-! lehren, des westlichen Idealismus. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden dieselben Kleinstaaten wieder Sateili-, ten, sie behielten zwar o£fide Dr. Goidmann empfan- | gen. Der Aussenminister si- ] cherte Dr. Goldmann eben- , falls zu, dass die 100.000 in ' Algerien lebenden Juden die | gleichen Rechte wie alle an-: deren europäischen Elemenj te in einem unabhängigen j Algerien gemessen würden j und als integrierender Bej standteil der neuen europäi-1 sehen Minderheit Schutz für! ihre religiöse und kulturelle j Freiheit, sowie für die Fortj führung ihrer rein jüdischen; Institutionen im Lande erj halten sollen. i ISRAELIS REISEN NACH RUSSLAND Tel Aviv. — Wie jetzt an-' gekündigt wurde, ist der I Besuch von 22 organisierten , Gruppen aus Israel in der i Sowjetunion geplant. Dtese f Bekanntgabe erfolgte in I dem Augenbl'ck, in dem | tausende Israelis ihre Gebete für das Wohlergehen der j russischen Juden beendeter:.! Die Reiserout?' wurde von ‘ dem israelischen Touristenbüro und der Reisegesell- | schaft Intourist zusammengestellt und sieht den Besuch sowjetischer Städte j wie Moskau. Leningrad. Riga, Jarkow, Kiew, Czernowitz und Samarkand sowie von Badeorten am Schwär-1 zen Meer vor. Gleichzeitig wurde mitge- . teilt, dass nur eine kleine i Anzahl von Sowjetbürgern die Erlaubnis zum Besuch Israels erhalte« würde. —! (ITA) I ziell ihre Unabhängigkeit und Souveränität, unterliegen aber de facto den Anweisungen Moskaus. Das war der Erfolg der komm«. nistischen Expansionspolitik Stalins. Nach li Jahren hat sich das Bild der koransuoistischen Welt völlig geändert. Sicherlich kann man hinzufügen, das gesamte Panora- 1 ma der Welt ist in diesen 16 Jahren einem grundlegenden Wandel, unterworfen gewej sen. Betrachten wir aber einige fundamentale Wandlungen in der roten Erdhälf-1 te. die doch nach aussen hin ' wenigstens als die stabilere erscheint. Wie oft wechseln die europäischen Kabinette der Westländer. Welchen Erschütterungen und Verände rungen sind alle diese Staaj ten. Frankreich, Italien,' selbst England unterworfen. Demgegenüber ist das kom- | munistische Regiment stabil, sicher, unabänderlich,; fest wenigstens für die übj rige Welt, die nichts von ir-! gendwelchen inneren Auseinandersetzungen erfährt, j es sei den«, dass man die ' Vorgänge nicht vertusche« 1 oder verschweigen kann wie die ungarische Revolte oder I den Arbeiteraufstand in Berj lin oder die Vorgänge in Polen vor einigen Jahren. | Der To« Stalins brachte Bewegung und Unruhe in die erhärteten Frontea.Der bru-1 tale Diktator und geliebte Führer aller Russen war tot. Die Diadochen kämpften um seinen Thron. Es floss Blut, weniger als man annahm. Berit, Malenkow. Krutsehew war die Reihenfolge dor Aspiranten auf den verwaisten Zarenthron. Krutschew blieb. Obwohl auch rücksichtslos und brutal, stellt doch seine Herrschaft einen nicht unwesentlichen Fortschritt dar. Der tiefe Graben zwischen Ost und West ist nicht mehr ganz so unüberbrückbar wie früher. Die Mauer ist nicht mehr so dick, es dringt schon etwas durch. Der Eiserne Vorhang hebt sich gelegentlich. Krutsehew ist trotz seines unerhört provokativen Benehmens zugänglicher. Inzwischen hat er Stalin beseitigt. Er hat über de« tot«« Meister triumphiert. Nach meiner Meinung ist die Debatte über den Füm „Nürnberger Prozesse” nützlich. Wir wissen, dass heute eine starke Strömung vorhanden ist, die sich gegen die*, se Kriegsverbrecher-Prozesse richtet. Hierbei werden ver~ schiedene Argumente ins Feld geführt. Der Film ist deswegen wertvoll und wirkt nach meiner Meinung erzieherisch, weil er an diesen Argumenten nicht vorbeigeh., sondern versucht, sie im Rahmen der Handlung zu beantworten. Die bekanntesten Einwände werden in dem J: um vom Verteidiger vorgetragen, der sehr sympathisch aargestellt wird und deshalb etwas Gewinnendes für siet», und für seine Interpretation des Prozess-Geschehens hat. Ohne die Taten der Angeklagten, die er zu verteidige« hat, zu beschönigen oder in ihrer Schlechtigkeit zu verniedlichen, trägt er gewichtige Argumente vor, durch die seine Schützlinge entlastet werden sollen Hierbei spielt schon die Frage des Treue-Eides eine Rolle, den die Beamten schwören mussten. Gewiss ist dies kein überzeugendes Argument, denn durch keinen Eid kann sich ern Beamter verpflichtet fühlen, ein Verbrehen zu begehe«, zu begünstigen oder gar vorzubereiten. Natürlich ist es eine vielleicht einmalige Ausnahme, eine so schwere Anklage gegen ein ganzes Volk zu richten. Aber es dürfte kein Argument sein, dass eine Anklage allein deswegen unberechtigt sein solle, weil sie sich gegen ein Volk als solches wendet. Leider hat sich das ganze Volk — oder eine erdrückende Mehrheit — schuldig gemacht. Ich weiss, dass dies der schwerste Vorwurf ist, den man erheben kann; ich weiss auch, dass sich die führenden Demokraten in Deutschland gegen diesen Vorwurf wehren, z. B. der Altbundespräsident Theodor Heuss. Aber auch das kann doch kein ausreichender Grund sein, diesen Vorwurf einfach fallen zu lassen. Die Unterscheidung zwischen einer Gesamtschuld und einer Gesamtreue, wie sie von Heuss akzeptiert oder gar gelordert wird, trifft den wahren Sachverhalt durchaus rieht. Und warum sollte sich 'jemand schämen, weil eia anderer ein Verbrechen begeht. Diese Unterscheidung führt auf den Gedanken dar Sippenhaft zurück, den ich ablehnen muss. Dass Menschen solches taten, wie es von den Nazis vollbracht wurde, ist eine Schande für alle Menschen, die deswegen Scham empfinden sollten. Aber dieses Schamgefühl besagt nichts über die Verantwortlichkeit, die den Deutschen durch kein Wortspiel abge. nommen werden kann. Der deutsche Verteidiger klagt die ganze Welt an, dass sie dabai geholfen habe, das Dritte Reich aufzubauen. Sie haben die Rheinlandbesetzung hingenommen, si« haben die Aufrüstung durch Lieferungen unterstützt, si» haben die Besetzung Oesterreichs geduldet und nicht* gegen die sonstigen nazistischen Gewaltakte getan. —» Dieser Voiwurf ist leider — wenigstens nacA meiner Meinung — berechtigt. Aber diese anzuklagende Haltung der Alliierten oder der anderen Völker und ihrer Staatsmänner entlastet doch die Nazis nicht, wie er ihnen kein Recht gab, Verbrechen zu begehen. Dass die Schuld, dia durch die Gaskammern und andere Scbeussiichke.tes entstanden ist, durch die Haltung anderer Nationen ge-- ringer werden würde, kann man doch nicht ernsthaft behaupten. Das vopi Verteidiger vorgetragene Argument, hält deswegen einer ernsten Prüfung nicht stand. Vielleicht ist dies in dem Film nicht klar genug gemach): worden. Es wäre aber zweckmässig und angebracht, diesen Gesichtspunkt mit aller Deutlichkeit zu unterstrel* ehen. Selbst wenn andere Völker den Aufbau des Dritteti Reiches begünstigten, was tatsächlich der Fall geweseij sein mag, kann dieser Gesichtspunkt auch nicht im ge. nugs.ten die Schuld der Nazis und die Verantwortlichkeit! des deutschen Volkes mildern. Und wenn man von eine? Schuld der anderen sprechen will, soll man wissen, das« es sich um eine ganz andere Schuld handelt als diejenige, die auf die Nazis fällt. Man kann diese beiden Di nicht miteinander vergleichen. Der Hinweis auf diarUri« terlassungssünden der Alliierten hat mit den Verbrechen nichts zu tun, die in Nürnberg gerichtet werde« sollten. Stalin wurde aus den Annalen der Sowjetgeschichte vom ersten Platz nach Lenin verdrängt, den nunmehr Krutschew eionehmen könnte. Der Personenkult Stalins ist verpönt. Die korrigierte russische Geschichte wurde wieder einmal neu redigiert. Entlarvte Geschichte der Sowjetunion am laufende« Band sozusagen. Der Kommunismus ist wieder anonym geworden, bis Krutschew seinen Name« in die Lüeke setzen kann. Diese geistige Umstellung hat ihre Tiefenwirkung vor allem auf die Erziehung der Jugend. Die kommunistisehen Länder nahmen von den Veränderungen in der Wertskala des Kreml entsprechende Vormerkung. I Die westliche Welt lächelte, manche verstanden, dass es. sich hier wohl nicht nur uns! personelle Korrekturen oder j Rachegelüste oder Auswtr*; kungen eines kranken Ehr. | geize« handeln dürfe, sowj derti um Vorgänge vo* grösserer, sachlicher Be*; deutung. I Die dritte wesentliche Ver» | änderung in der kommunistischen Welt ist die Erstar* I kung Chinas. Zunächst be- ' deutete der Gewinn Pekings für die Russe« eine« unerhörten Machtzuwachs für ihren Kampf in einer zweigeteilten Welt. Schliesslich ist China das grösste Land mit der grössten Bevölkerung! der Erde. Im Dienste de« Kommunismus stel'en Chi* I (Schluss auf Belte 2» Rassistische Unruhen in USA Lewisburg (PennsylvanienL — George Uneoln Roekweü, der Führer der nordamerikanischen Naiparte1, leitete eine Versammlung im Freien die nur fr Miwtten dauerte, und der nach Schätzung des Polizeichefs Gordon Hufnagel 2.000 bis 2.500 Personen beiwohnten. Rockwell erging sich in antisemitischen Aeus ¿«rangen, denen jedoch nur einige wenige 'Zuhörer Beifall zollte«. Die übrigen pfiffen ihn aus und lachten über seine Ausführungen. Los Angeles. — Die Häuser zweier protestantischer Pfarrer, die in einem Fernseh-Programm für die Menschenrechte auftraten, wurden durch Bombe« au^ üas Haus der Schausoielerin Marsha Hunt wurde ein Bombeuattentat verübt. Die Geistlichen hatten sich dafür eingesetzt, dass die demokratischen Rechte aller Bürger voll und ganz gewahrt werden müssten. (ITA) i

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