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Jüdische Wochenschau · 1962-02-02 · 1944 (2.2.1962) · p. Seite 7

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdische Wochenschau
Volume
23 (1962)
Issue
1944 (2.2.1962)
Date
1962-02-02
Page
Seite 7 (sequence 7)
Language
German, Spanish
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Viernet 2 d» Ftbrrre dt 1962 LA SEMANA ISRAELITA Añci XXÍ1HL — Ne 1?M4 — 7 in England {Fortsetzung und, Schluss) i „The Jewish Chronicle“, gewöhnlieh 48 Seiten stark, manchmal einige Seiten weniger und manchmal 30 bis 20 Seiten mehr, bringt alle ■wichtigen Nachrichten aus den Ländern der Diaspora und Israel, die sie im Lauft einer Woche von ihren Berichterstattern erhalten hatte. Regelmässig erscheinen Leitartikel, Kommentare. Buchbesprechungen, Artikel über religiöse, politische oder literarische Angelegenheiten, über Israel, ferner gibt es eine Rubrik für Sport, für Kinder. für Frauen, über jüdische Kochkunst und natürlich auch ..Briefe an den Redakteur“, usw. Es ist schwer zu sagen. welcher Richtung „The Jewish Chronicle“ angehört. Die Zeitung dient allen Parteien und greift alle an, und vielleicht deshalb ist sie das einflussreichste Organ der Juden in England. Seit einigen Jahren, nach John Shaftesley. ist William Frankel Redakteur dieser unabhängigen Woehenzeitung. Im Februar 1952 wurde der Name der offiziellen Zeitung der .Zionist Federation“ von „Zionist Review“ in „Jewish Observer and Middle East Review“ umgeändert. Mit dem neuen Namen kam ein neuer Redakteur. der mit Vorliebe, Woche für Woche, Bilder, Artikel und Kommentare über Nasser. Kassem, Amer oder Hussein bringt. Kimche füttert seine Leser mit arabischen Geschichten und manchmal auch mit zionistischen Sensationen. Eine ständige Rubrik dieser Wochenzeitung beschäftigt sich mit Einzelheiten lokaler Veranstaltungen der Einheitskampagne und vom Keren Kajemet. Sie bat einige Mitarbeiter ausserhalb Englands und bringt auch Nachrichten über die neuen Staaten von Afrika. Hayim Pinner ist seit einigen Jahren Redakteur der Peale Zion-Zeitung „Jewish Vanguard“. Sie erscheint zweimal im Monat, hat auch ständige Mitarbeiter, veröffentlicht oft literarische Uebersetzungen aus dem Hebräischen und Jiddischen. Auch Mizraehi hat eine Zweiwochenschrift „Jewish Review“, die auch hebräische Beiträge vorlegt. „Jewish Post“ ist das Organ der von JOSEF FRAENKEL Agudas Israel, das gewöhnlich 2—3 Seiten in Jiddisch und 2—3 Seiten in Englisch druckt. Der jiddische Teil ist mit religiösen Nachrichten und mit Geschichten über Wunderrabbis ausgefüllt, der englische Teil dagegen mit Angriffen gegen die Zionisten und gegen Israel. Der Weitverband der Sefardim hat in London eine englisch - französische Monatsschrift „Kol-Sepharad“ mit Berichlen von Interesse für sefardisc-he Juden. Auch geben sie ein Journal, zwei Mal im Jahr, unter der Leitung von O. Camhi, heraus. „Le Judaisme Sephardi“ druckt Artikel nicht nur in englischer unti in französischer Sprache, aber auch in Ladino. Die zionistischen Frauen haben ihre Zweimonatsschrift „Jewish Woman's Review”, unter der Redaktion von Frau Ella S. Fraenkel, mit Nachrichten über die WIZO und Artikeln von führenden Frauen der WIZO. Die WIZO gehört zu den am besten organisierten Gruppen in England. und die Auflage von ..Jewish Woman's Review“ (16.000) ist ungefähr so gross, wie die des „Jewish Observer and Middle East Review”. Emigranten gaben in London eine Reihe von Journalen heraus, die sich mit ihren Problemen beschäftigten. Geblieben ist nur noch die Zeitschrift der deutschen Emigranten „Association of Jewish Refugees — Information“, die seit 1946 als Monatszeitung erscheint und von W. Rosenstock geleitet wird. Auch die bekannte „Wiener Library“, die sich auf Bücher und Dokumente über Nazismus und Antisemitismus konzentriert, gibt seit 1946 dreimal im Jahre eine Zeitschrift „Wiener Library Bulletin’ heraus. Der Redakteur C. C. Aronsfeld mit seinen Mitarbeitern registriert hier alle Nachrichten über Kriegsverbrecher und Bücher über das Dritte Reich. Synagogen .verschiedener Richtungen haben ihre Magazine, so Mich die Anglo- Jewish Association, Maecabi, der Verband der hebräischen Lehrer, die Organisation der jüdischen Frontsoldaten. die Anglo-Israel Handelskammer und der Weitverband der jüdischen Journalisten. Eine neue Monatsschrift'ist „Jews in Eastern Europe“, die sich auf Nachrichten über die Juden aus Osteuropa beschränkt, und ihr Redakteur ist der Dichter Emanuel Litvinoff. Der Jüdische Weltkongress gibt zwei Journale heraus. Die Monatsschrift „Wold Jewry”, mit politischen und literarischen Beii trägen und Kommentaren i über die Lage der Juden in | den verschiedenen Ländern, I und die Halbjahresschrift j „Jewish Journal of Sociolo- I gy“ unter der Redaktion j von Prof. Morris Ginsberg I und Maurice Freedman, . welche wissenschaftliche; Arbeiten von Soziologen der | Diaspora und aus Israel [ druckt. Auch um das „Journal of Jewish Studies“ gruppiert sieh eine Anzahl j von Gelehrten. Diese Aus- 1 gäbe, unter der Redaktion von Joseph Weiss, wird vom „Institute o! Jewish Stu- | dies” und von der Kulturabteilung des Jüdischen j Weltkongresses gefördert, i Jacob Sonntag als Redaki teur von „Jewish Quarterly” hat seit 8 Jahren junge Journalisten als Mitarbeiter j gewonnen. Einige haben I ihre literarirsche Karriere im „Jewish Quarterly” begonnen und sind später durch I ihre Bücher bekannt gewor-! den. Die Zeitschrift bringt Beiträge über jüdische Kunst und auch Ueberseti Zungen aus dem Jiddischen I und Hebräischen. In jiddischer Sprache versucht die Wochenschrift „Die Jiddische Stimme” den Lesern die wichtigsten Nac-hjichten zu übermitteln. Die Redaktion ist in Whitechapel. wo täglich L. S. Creditor und I. A. Lisky erscheinen. Creditor, wahrscheinlich der älteste Redakteur einer jiddischen Zeitung, aber noch immer j aktiv, ist der Schwiegervater von Hugh Gaitskell, ■ dem Führer der Labour- ■ Partei. Eine populäre Figur in Whitechapel ist der jiddische Dichter A. N. Stencl,1 der seit 21 Jahren eine Monatsschrift „Loshri un Lebn” | verbreitet. Er schreibt Leit- 1 artikel und Kommentare und kritisiert Ereignisse in der Form von Gedichten. : Stencl geht zu fast allen Versammlungen, um dort j seine Zeitschrift zu verkaufen. „Tarbuth” ist die einzige Zeitung in hebräischer Sprache. Levi Gaertner, der die Propaganda der „Zionist Federation” für Hebräisch anführt. ist Redakteur dieser | Zweimonats Schrift. Eine 1 Vierteljahresschrift der Föderation ist „Gates of Zion”, die in englischer und in he- : bräischer Sprache erscheint. Rabbi Dr. Joseph Litvin, der \ Redakteur, schreibt oft über ' Zionismus und Religion, über Diaspora und Israel, j und die Leser gehören vor allem dem Kreis der zioni- , stischen Synagogen an. Er-' treulich sind die Anstrengun-1 gen der Jugend, die auch ihre! Magazine (. Jewish Youth”) „Young Zionist” und „Youth > Aliyah. Review") haben. Letztens ist: eine begrüi ssenswerfe Tätigkeit unter den Studenten zu bemerken. Sie sind unruhig, suchen Antwort, ai-f viele Fragen und wollen mitsprechen. 40 ' Juger.dgi uppe n. vor allem) Vereint von Studenten, gei hören dem ..Jewish Y'outh ' Council” an der sich jetzt | mit einem Journal „Moj saie”. viermal im Jahr, unj ter der Redaktion von G. : Baror.-Cohen und Kenneth Zucker, vorgestellt hat. Die , Kommentare und Artikel sind recht lebendig und herausfordernd. Die Juden mehrerer Proi vinzstädle haben ihre eige- | nen Ausgaben. Manchester ’ hat sogar zwei Wochenbläter „Jewish Gazette” und „Jewish Telegraph”. Glas- ' gow besitzt seit dem Jahre j 1928 eine Wochenschrift „Jewish Echo” und auch Birmingham Cardiff. Liverpool. Newcastle. Sheffield und Bournemouth haben ihre Publikationen. i In England erscheinen auch sechs Jahresbücher. Das älteste ist das „Jewish , Year Book” vom Jewish Chronicle unter der Leitung von Hugh Harris. Rabbi Dr. : Joseph Litvin von der ,.Zio-! nist Federation” ist für das „Zionist Year Book” ver- . antwortlich. Beide wüdrnen 1 viele Seiten einem „Who's Who”, wo man biographi- , sehe Einzelheiten von bekannten Zeitgenossen finden kann. Das „Zionist Year Book”, beinahe eine zioni-1 stische Enzyklopaedie veröffentlicht eine regelmässi-! ge Rubrik mit 900 Daten | aus der jüdischen Geschieh-, te und Literatur. Auch die j Studenten < .■ Academy”), die) Zionisten aus Liverpool („Shalom” ). die Einheitskampagnt und die „Younger I B € r wf W B gsf Fist vertaengeFt ,lVins<iitm. — Richter Jif/chaL Olshan vom Obester> Gerichtshof lci aels. gab einem Gesuch des Verteidigers von Adolf Eubmann, Dr. Robert Servatius, statt, und j verfügte die Verlängerung der Berufungsfrist i bis zum 4. Februar. — ITA' Technion Society” haben ihre .1 ahi erblicher. Die jüdische Presse der Welt setzt sich im Jahr^.- 5722 (1981—1962) aus 933 Zeitungen in 77 Ländern zusammen. Sic spiegelt die Einheit des jüdischen \ olkes und die starke Verbundenheit zwischen Diaspora und Israel wider. Die Mitglieder der jüdischen Presse in England, wo-die Zahl der Juden 'ich einer halber. Million nähei t, erfüllen, gemeinsam mh den anderen Zeitungen, eine hohe Mission. um die Juden über politische und literarische Ereignisse zu informieren, diese zu kommentieren und eine öffentliche Meinung der Juden zu inspirieren. Die Presse wacht, um das jüdische Volk vor moralischen und physischen Gefahren zu warnen. Eine gesunde jüdische Presse ist die beste Waffe um die Juden gegen Angriffe innerer und äusserer Feinde zu schützen. Die Auflage der jüdischen Zeitungen in England beträgt elwa 250.000, so dass man annehmen kann, das fast jede .liidische Familie eine jüdische Zeitung eihält. Und das. ist ein gutes Omen. ♦ * ♦ ♦ ♦♦♦♦*♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦«*♦♦♦♦♦ ♦ ♦ « Dr. MAX FLESCH! Berater für Investitionen und Finanzj geschaefte in Israel — Lang- und kurz- | fristige Anlagen — Auskünfte jeder Art j ♦ TEL AVIV, Israel — 18, George Elliet Str. | Jüdische Wochenschau in Montevideo/Uruguay Einzelnummer 50 Centesimos Jahresabono 45.— $ urug. ABONOS — AVISOS — COBRANZA Sra. L Löblowitz Paraguay 1164, piso 2, apt. i Distribuidor: KIOSK TUREK Constituyentes 1757 ***# Tel, 42-640 Wir wollen unsere Arbeit *»¡S8Í!a£3M!«SS!I8S#gSSSa5SMa55il3í9SSBaS5SlSSiaiSSS3SÍSSS*SsS3S8SBt>SSISSSi£S3S»B«113SEiÉSasiÍSígStaS@ÍSB»*Ssagii Deswegen erledigt SOFORT Eure Beisteuerung für die DIE DREI GROSSEN AUFGABEN DIESES JAHRES: HILFE FUER DIE NEUEINWANDERER AUFIAU NEUER WOHNSIEDLUNGEN -ERSCHLIESSUNG NEUER ANNAHMESTELLEN: CAMPAÑA UNIDA PRO ISRAEL, COMITE CENTROEUROPEO Sarmiento 2376, 3?, T. E. 47-3820 und saemtliche Sekretariate der angeschlossenen Organisationen und Gemeinden II

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