Jüdische Wochenschau
- Journal
- Jüdische Wochenschau
- Volume
- 23 (1962)
- Issue
- 1941 (23.1.1962)
- Date
- 1962-01-23
- Page
- [Seite] (sequence 1)
- Language
- German, Spanish
- Belongs to
- journal issue
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JÜDISCHE Him rUETKREDON 2190 — 1? tzq. JbxJentcutay&aelUa i«* ■*? 83-2613 Afto XXIIÏ. BUENOS AIRES, MARTES 23 DE ENERO DE 1962 No. 1941 Die braunen Gehilfen Nassers Der Korrespondent der i Beiruter Zeitung „Orient” in , Damaskus gibt zum ersten Mal Einzelheiten über die j Organisation der syrischen < Geheimpolizei unter dem j Regime Nassers. Seine Inj formationen stammen aus j dem syrischen Innenministerium, das ein Schwarzbuch über das frühere syrische Polizeiregime vorbereitet. Die syrische Geheimpoli zei war in vier Hauptsektionen gegliedert: die Abteilung „Ermittlungen”, unterteilt in Politische Sektion, Devisen, innere und äussere Spionage, unterstand Oberst Sibai, einem Geschöpft Sarrajs und soll mehr als 5.600 Agenten allein in Damaskus beschäftigt haben. Die Sektion „Nachrichten” orientierte Nasser direkt über die Stimmung in Syrien und unterstand einer Kreatur Sarrajs. Die Abteilung „Militärnachrichten” befasste sich mit der Stimmung in der Armee, rapportierte Marschall Amer und besass ein persönliches Dossier für jeden syrischen Soldaten. Die „Bureaux spéciaux“ (Sonderbüros) standen unter Sarrajs persönlicher Leitung; sie überwachten und ergänzten die drei vorher geschilderten Polizeiabteilungen. Innenminister Kuwatli schätzt das Budget der Geheimpolizei auf 100 Millionen syrische Pfund jährlich. Davon sollen durch Folterungen reicher Leute rund die Hälfte von der Polizei selbst eingebracht worden sein. Das Arsenal aß Foltergeräten erregt Uebelkeit: zwölf verschiedene Sorten von Peitschen wurden verwendet. Aufhängevorrichtungen für die Opfer, geheizte oder elektrisch geladene Eisenkäfige, Säcke, in die nackte Opfer zusammen mit ausgehungerten Katzen eingeschlossen wurden. Frauen und Kinder von flüchtigen Opfern wurden regelmässig gefoltert. Wie den Meldungen aus Damaskus zu entnehmen ist, wurde die syrische Geheimpolizei von Spezailisten und ehemaligen Mitgliedern der Gestapo organisiert. Zwanzig solcher Verbrecher sollen sich in Kairo aufhalte«; sie seien Nasser von einer Organisation zur Wahrung der Interessen ehemaliger Nazis empfohlen worden. Drei von ihnen habe Nassers Polizeiminister Muhieddin an Sarraj ,’ausgeliehen”, um die Geheimpolizeit von Damaskus zu orga- WIE ICH ES SEHE Gnaediges Vergessen gefordert «•* JEHUDA COTTHEIMER (Dies ist der dritte Artikel, der sich mit einer Diskussion beschäftigt, die vor kurzem in der Katholischen Akademie in München über die Nazizeit geführt worden ist.) — Die hier besprochenen und diskutierten Fragen sind nicht theoretischer Natur, sondern von einer höchst praktischen Bedeutung. Denn die Erziehung der Jugend und die Lenkung der öffentlichen Meinung eines Volkes sind Aufgaben und Probleme, die für die Zukunft richtungweisend sind. Die Deutung der Geschichte. der Vorgänge in den schwarzen Jahren der nazistischen Gewaltherrschaft, des Zweiten Weltkrieges und der Epoche, die sich anschickte, die Schlacken einer grausamen Vergangenheit zu überwinden, die Deutung der Geschichte also ist eine wissenschaftliche Aufgabe. an der alle Geistesdisziplinen teilzunehmen haben, sie ist aber auch eine bürgerliche Verpflichtung, w» der jeder mitwirken kann und soll, der rieh um die Wahrheitsfindung bemüht. tMe Artikel „Das unveränderliche Gebot” und „Eine gefährliche Legende” wenden sich ebenso wie die folgenden Ausführungen gegen eine Interpretation geschichtlicher Ereignisse, politischer Strömungen und Tendenzen, wie sie nach dem uns vorliegenden Bericht von Herrn Rechtsanwalt Kranzbühler vertreten worden sind. — VIII. Di? Legalität der Nürnberger Gerichtshöfe anzuzweifela, bedeutet die Grundj festen der Demokratie zu | erschüttern. Kein neues Gej setz war erforderlich, um die Straftaten abzuurteilen, I die den Nazis vorgeworfen; wurden. Kein politischer Gej sichtspunkt brauchte erfun-1 den oder angewandt zu werden, um die Verurteilungen; vorzunehmen und die Stra-1 fea zu verhängen, die alle; Kriegsverbrecher hundert-1 und vieltausendfach verwirkt hatten. Keine Justiz der Rache war erforderlich, um zu den Urteilen zu gelangen, die schliesslich und nach langen Untersuchungen. langatmigen Verhören und umfangreichen Studien aller erreichbaren Doku-1 Ein Ehrengast aus Daenemark! Jerusalem. — Die skandinavischen Länder werden sich wahrscheinlich der israelischen Erfahrungen ' auf dem Gebiet der Hilfe für die afro-asiatischen Läni der bedienen, erklärte der dänische Ministerpräsident Viggo Kampmann, der als Ehrengast der Regierung sechs Tage in Israel zu Besuch weilte. Mit dem Hinweis, dass die nordischen Länder die Schaffung eines gemeinsamen Fonds planen, um die afro-asiatischen Volker zu unterstützen, äusserte Premierminister Kampmann, er habe Israel zum Teil aus dem Grunde besucht, um das dtesaezugliche Programm der israelischen Regierung ke®nenzulemen. Er bemerkte, „die skandinavischen Länder könnten aus den wertvolle Studien und Erfahrungen Israels, die er im Afro-Asiatisehen Institut in Tel Aviv gesehen habe grossen Nutzen ziehen.” Der Gast nannte seinen Besuch in Israel im allgemeinen „ein unvergessliches Erlebnis” und brach, te zum Ausdruck, dass er „von dem herzlichen Empfang gerührt” gewesen sei. Ministerpräsident Kamp- Rtann wurde in der Knesset begrüsst, wo Präsident Kadisch Luz in bewegten Worten „den Mut und die M©«$ch^chke*t’, des dänischen Volkes würdigte, die es im besonderen während der Hitlerzeit bewiesen hat. (ITA) J mente, Briefe und sonstigen Urkunden ausgesprochen worden sind. Die Nürnberger Gerichtshöfe hatten keine politische Mission auszufüllen. Der Nazismus hat sich selbst gerichtet. Er hat Europa und damit auch Deutschland in ein Trümmerfeld verwandelt. Er ist für den Tod von Millionen Menschen, unter ihnen auch Millionen Deutscher, verantwortlich. Die Hitler-Regierung hat in einem Zeitpunkt, als alles verloren war, durch die Mobilisierung der Kinder weitere unerhörte und sinnlose Blutopfer vom eigenen Volk verlangt, nachdem in den Jahren zuvor Millionen ermordet wurden, um im europäischen Ostraum für die „nordischen” Menschen Platz zu machen... Unverständlich dürfte es sein, wie es in unserem Jahrhundert ernste Menschen gegeben hat, die sich bereit fanden, die Völker der Erd« wie die Tierwelt in Rassen zu qualifizieren, und die ehrlich daran glaubten, dass die Erhaltung der Reinheit der Rassen eine wichtige Aufgabe wäre, die deswegen Rassenaufzucht nach den Richtlinien für Pferde- Gestüte betrieben und propagierten. Noch unbegreiflicher aber ist es, dass nach aHe dem, was geschehen ist, heute noch akademisch gebildete (aber offensichtlich sonst nicht sehr kultivierte) Menschen dem hoffentlich für alle Zeiten untergegangenen Zeitalter des nazistischen Rassismus nachtrauern. — In seinem Bemühen, die Nürnberger Gerichtshöfe als eine Institution des internationalen Völkerrechts in ihi«!« Weit herabzusetzen oder ihre Berechtigung gar zur bestreiten, zieht Rechtsanwalt Kranzbühler alle Register; er bemüht sich darum, eine sentimentale Seite anzuschlagen und an die Nächstenliebe zu appellieren, Ja, meint er, was man beute gebrauche, sei die Gesinnung eines gnädigen Vergnssens. Gut gebrüllt, Löwe, ist man geneigt, zu sagen. Wie grosszügig der Herr Ex-Marinerichter heute ist. Und damals, wie dachte er nisieren. Unter ihnen befindet sich die mysteriöse Figur eines gewissen George Fisher, der in Damaskus als Experte mit einem Monatsgehalt von 2.500 Pfund angestellt war. Er soll die Absicht gehabt haben. Ende September nach Deutschland zurückzukehren, nahm aber am 13. September auf der Hautppost in Damaskus ein Postpaket entgegen, das eine Bombe enthielt, die explodierte und ihn schwer verletzte. Er wurde ins Mider Hauptpost in Damaskus gebracht und bewacht, soll aber am Tage der Revolution trotz seiner Verletzungen spurlos verschwunden sein. Schon vor der Veröffentlichung des syrischen Schwarzbuches lassen sich aus den heute vorliegenden Meldungen verschiedene neue Tatsachen ablesen. .Nasser und Am?r sind persönlich tiefer in das syrische Follerregime verstrickt als nian bis jetzt angenommen hatte. Die Zusammenarbeit mit früheren Gestapoangehörigen scheint systematischer und radikaler gewesen zu sein als man bisher vermutete. Man sieht der Veröffentlichung des vollständigen Schwarzbuehes als einer Informationsquelle über die Tätigkeit professioneller Naziverbrecher im Nahen Osten mit Interesse entgegen. RELIGIOfSE VORURTEILE IN USA Los Angeles. — John Cogley, der Direktor des Projeks f«r Charakterstudien der Ford-Stiftung erklärte hier, „niemals habe es in der Geschichte der Vereinigten Staaten so wenig religiöse Vorurteile gegeben wie heutzutage”. Cogley verwies darauf, dass die Zusammenarbeit zwischen den Religionen und das gegenseitige Verständnis sowohl unter den religiösen Führern wie unter den Menschen der verschiedenen Glaubensbekenntnisse in der westlichen Welt intensiver geworden ist. Cogley sprach auf einer der Sitzungen der Tagung des American Jewish Ccmmittes zu den jüdischen f ührern. Er unterstrich, dass die Unterschiede zwischen den. Religionen heute nicht mehr verborgen werden sondern in der Öffentlichkeit zur Diskussion gestellt wurden. Dies habe dazu beigetragen, die Positionen der einzelnen Grupoen klarzustellf n. Auf diese Weise, so führte er aus, haben die Führer der verschiedenen Religionen gezeigt, dass „die Pflichten, die die einzelnen Bekenntnisse ihren Anhängern auferlegen. diese nicht daran hindern, sich hier bei uns in Amerika wie Menschen und Mitbürger zueinander zu verhalten. Christen und Juden, Protestanten und Katholiken, ob sie gläubig sind oder nicht, kommen zusammen, um über Fragen von gemeinsamem Interesse zu sprechen. Jüdische Schriftsteller veröffentlichen Beiträge in christlichen Publikationen, und Christen treten bei jüdischen Veranstaltungen als Redner auf.” Der Gastredner stellte fest, dass „niemals herzlichere Beziehungen zwischen den leitenden Persönlichkeiten aller Religionen des Westens bestanden haben.” So hätten die religiösen Unterschiede, die so viele Jahre hindurch von den religiösen Führern als unüberbrückbare Kluft betrachtet worden sind, sich heute als Ausgangspunkte herausgestellt, die eher zu einer Einigung führen als eine Trennung verursachen können. „Die religiösen Führer”, fügte er hinzu, „haben herausgefunden, dass die Freundschaft unter den einzelnen Religionen am besten dadurch hergesteilt werden kann, wenn man die verschiedenartigen Positionen vernunftgemäss bespricht, anstatt sie mit Schweigen zu übergehen.” Ueber die Fragen, die die religiösen Gruppen in den Vereinigten Staaten voveinander trennen, äusserte Cogley, diese seien eher durch soziologische und politische Unterschiede als durch Glaubensmomente bedingt. Als Beispiele für diese Probleme führte er u. a. die Beobachtung der religiösen Feiertage in den öffentlichen Unterrichtsanstalten, die Geburtenkontrolle und die an Religionsschulen geleisteten Subsidien an. damals? Im Besitz der grössten Macht, die ein > Staat entfalten kann, mit ei-j ner zerbrochenen und gefes- ■ selten Opposition, die völlig | unbedeutend war, mit einem blindlings und kritiklos fol-, genden Millionenvolk hinter j sich, haben die Nazis auch nur .einen zu ermorden ver- , gessen? Wo haben sie eine | Gesinnung bewiesen, die auch nur auf eine schwache menschliche Reaktion sehliei ssen lässt? ' Gewiss stehen wir nicht auf dem radikalen Stand-1 Punkt, Gleiches mit Glei-; ehern zu vergelten. Dann 1 müsste ein beträchtlicher | Teil des deutschen Volkes hinter schwedischen Gardi-j nen sitzen, wenn man keine ' KZ mehr errichten wollte, j Die demokratische Welt hat für die Schreckenstaten der Nazis keine Rache am deutschen Volk genommen. Und die Juden, die grössten Opfer eines von blindem Hass erfüllten Regimes, haben diese Rache nicht von den Alliierten erbeten. Das mit allem Nachdruck zu unterstreichen, wurde bei der De-' batte in der Katholischen | Akademie versäumt. j Das jüdische Volk hat seine eigene Einstellung zu hi- I;torischem Geschehen. Der Huf „Vergiss nicht, was dir; Amalek tat” ist ein in unsej rer Geschichte waltendes; (subjektives) Prinzip. Ge-' r.au das Gegenteil der For-1 derung des „gnädigen Ver- | gessens” wird von uns Juden verlangt. Wir haben eine lange historische Erfahrung, die über mehere Jahrtausende reicht. Wir haben ein langes Gedächtnis. Wir vergessen nicht das Gute, was man uns auf unserem steinigen Wege durch Völker und Länder tat, wie wir nicht das Leid vergessen, das man uns bereitete. Aber Nichtvergessen bedeutet weder Hass uoch Unversöhnlichkeit. Die Aufforderung, das Volk möge gedenken, wag Amalek ihm angetan hat, ist noch lange nicht | eine Ermunterung zum ständigen Ruf nach Rache, IX. Die Frage, ob ein Merrsch vergessen will, was ihm widerfahren ist, kann nur von diesem Menschen beantwortet werden. Hier geht es aber nicht um ein Einzel-, sondern um ein Volksschicksal. Ein einzelner Mensch mag tun, was er will. Er kann verzeihen. Er kann vergessen. Abes es dürfte schon zweifelhaft sein, ob die Kinder ein Recht darauf haben, den Mördern ihrer Eltern zu verzeihen. Denn die Verzeihung kann nur vom Opfer, nicht aber von anderen kommen. Ein Volk jedoch kann niemals vergessen oder verzeihen. Wir haben kein Recht, grossmütige Gesten für die Leiden und das Sterben unserer Brüder und Schwestern zu machen. Das wäre einfach, dass Mörder oder deren Nachkommen und Ermordete und deren Kinder sich die Hände reichen, als ob nichts geschehen sei. Das ist nicht würdig. Das ist ein nichtssagendes Gewinsel, gnädig zu vergessen, um letzten Ende dort wieder zu 'beginnen, wo das Morden oder die Zeit vor dem Morden aufgehört hat. Wenn auch die Nürnberger Gerichtshöfe keine gerechten Institutionen gewesen sein sollen, würden wir uns geistig wieder unter der Schirmherrschaft Hitlers befinden. Dazu hätten die Opfer oder deren Nachkommen durch ihr Verzeihen oder gnädiges Vergessen jene Brücke in die Vergangenheit bauen helfen, auf der die Nazis zurück ins Reich, ins Nazi- Reich ziehen dürfen . In dem an das jüdische Volk gerichteten Postulat des „Gedenke, was dir Amalek tat” ist, was unterstrichen werden muss, kein Wort von Rache enthalten. Wir sollen das, was geschieht, und das, was uns widerfährt, nicht vergessen, um durch das Gedenken an historische Vorgänge aus der Geschichte zu lernen. Wenn sich Juden erinnern, und sie sollen es stets tun. was ihnen vom deutschen Volk vor wenigen Jahrzehnten angetan wurde, sind sie aufgefordert, ihre Konsequenzen daraus zu ziehen. Ist das Rache? Ist das nicht vielmehr eine selbstverständliche und würdige Reaktion, die wir von jedem und von allen erwarten dürfen und müssen. Für lange Zeit stehen zwischen dem deutschen' und dem jüdischen Volk die Gasöfen von Auschwitz, die Vernichtun gslaeer von Treblinka, Maidanek. Sobibor usw.. die Ghetti und Zwangsarbeitslager, die Bunker und die Peitschenhiebe, die Misshandlung unserer Mütter und di« Schändung unserer Fratt- (Sehlusg auf Seite 2) Schreckensgericht in Algier Algier. — Die Organisation der französischen Ge heimarme« OAS, die ein unabhängiges Algerien bekämpft, betrachtet einen jeden Juden, der nach f rankreich auswandert oder sich zu dies-r Uebersiedlung vorbereitet, als einen „Deserteur”, der die F?«®KirHafe iy*rdle"t> ,wi* diese Organisation durch Flugblätter bekanntgab, welche überall verteilt wur d*n- In, diesen Flugblättern wurde ganz offen mit geteilt, dass ein Jude namens Chekroun von der OA1» wegen Fahnenflucht hingerieht worden sei. f?hejro^n' ein Juwelier aus Algier, wurde vor ungetahr drei Wochen von zwei Männern, die sich als A1*?“»*e der OAS ausgaben. aus seiner Wohnung entfuhrt und seither hatte man nichts mehr von ihm f*h°« ' -J,eJzt ha* di<* OAS folgende „Kundgebung an die Bevölkerung anschlagen lassen; „Trotz des Befeh!s zur allgemeinen Mobilisation hat der Juwelier M. Chekroun den Versuch unternommen, algerisches MuttÄS* ZVerlfSen' um sich im französischen Mutteriand niederzulassen. Er wurde vom Polizei de1r Ge{*ei™?rrtve? am Morgen des 30. Dezember 1961 verhaftet und unverzüglich vor das Militärgericht der OAS gestellt, das ihn als Deserteur zum UTA/014“16*11*' Chekrw*n isrt »»»gerichtet worden.”