Jüdische Wochenschau
- Journal
- Jüdische Wochenschau
- Volume
- 23 (1962)
- Issue
- 1940 (19.1.1962)
- Date
- 1962-01-19
- Page
- Seite 7 (sequence 7)
- Language
- German, Spanish
- Belongs to
- journal issue
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VítrMi. lí é* K wt* é» )M2 LA SEMANA ISRAELITA Ab« XXII!. — No. 1»40 — 7 i«C£Acn ,IW»y£m£T C£t£«J?Ei: V ffl pp* -■ * *# COMITE CEMTnOEUROFEO CorriontM 8284 — VI. Stock — T. E. 4S-36M, 4C-5M9 UNSERE FEIER DES TU B’SCHWAT Wie alljährlich veranstalten wir auch dieses Jahr auf den Weekendplätzen der ACIBA in Olivos und Banl'ield. der Nueva Comunidad Israelita in Olivos, und des Bar Kochba in Moreno. die uns diese liebenswürdigerweise zur Verfügung stellen, am Sonntag, den 21. Januar (bei schlechtem Wetter am darauffolgenden Sonn-; tag> eine! FEIER DES 15. SCHWAT. Wir bitien um zahlreiche Teilnahme der Kinder und \ der Jugend, sowie um die entsprechende Unterstützung seitens der Erwachsenen. Propst D. Dr. Grüber dankt dem KKL Propst Grüber, der Israel zum zweiten Male besuchte und bei der Einweihung des auf seinen Namen gestifteten Waldes anwesend war, hat an Jacob Tsur, den Präsidenten des KKL. nach seiner Rückkehr nach Deutschland ein Schreiben gesandt, in dem es heisst: „Mein erster Brief, den ich nach meiner Rückkehr nach Berlin schreibe, soll ein Dankesbrief für Sie sein. Zugleich im Namen meiner Familie möchte ich Ihnen und Ihren geschätzten Mitarbeitern noch einmal recht herzlich danken für alle Freundlichkeit, die wir in so überreichem Masse erfahren haben. Meine Kinder sagten auch, diese Reise war für uns ein Höhepunkt, den wir vielleicht in unserem Leben nicht mehr erreichen. Ich werde mir erlauben, auch ■ noch allen Ihren Mitarbeij tern, die so treulich für uns j gesorgt haben, zu danken. Ich bitte, heute nur mit einem kurzen Brief vorlieb zu nehmen, weil sehr viel Ar- ■ beit auf mich wartet, und | die Situation in Berlin im | Augenblick mehr als kritisch ist.” Ein Beispiel für die Erwachsenen Vom Bar Kochba wurde! uns der Betrag von * 1.600,— als Ergebnis eines Kinderfestes auf der Quinta in Moreno überwiesen. Weder die Sammlung noch der Betrag sind besonders erwähnenswert .was aber in diesem Falle dem Bericht eine besondere Note verleiht, ist der Umstand, dass Hilfe für die j Flüchtlinge New York. — Die pakista-! nische Regierung hat dem UN-Sonderfonds zur Unter- Stützung der arabischen Pa-! läsitinaflüchtlinge (UNRWA1 8000 Pfund Sterling über-1 wiesen. (JTA) das Fest von Kindern im; Alter von 5—10 Jahren ganz j allein vorbereitet wurde. Ganz im „geheimen” haben \ die Kinder einen Sketch ausgearbeitet und die Eltern ■ vor fertige Tatsachen ge-1 stellt; was für uns vom KKL besonders erwähnensi wert ist, ist dass die Kinder um die Erlaubnis gebeten ha-, ben, Eintrittsgeld zugunsten I des KKL einheben zu dürfen. Den Kindern, aus Dank-; barkeit überreichte Siissig- ■ keiten, wurden von diesen auch. lauf Muster unseres I Simchat Thora - Kinderfestes. zu Gunsten des KKL verkauft. - Wir sind stolz darauf, dass unsere Bemühung, die Kinj der und Jugend zur Liebe zu Israel zu erziehen, ihre , Früchte trägt: wir gratulie-' ren den Kindern des Bar : Kochba für ihre Initiative | und emptebien es den Erwachsenen zur Nachahmung. Aus unserer Arbeit Anlässlich der Vermählung von Herrn Osvaldo Finkeij stein mit Frl. Dorifa Lewin ' wurden durch die Mitarbeit der Herren Enrique Horowitz und M. Sussmann der Betrag von * 5.000.— gesammelt: die Neuvermählten werden in das „Goldene Buch” des KKL eingetragen. Anlässlich der Vermählung von Herrn Manfrede Alter mit Frl. Vivian De Levie wurde von den anwesenden Gästen der Betrag von S 4.600,— für den KKL gespendet; auf den Namen des jungen Paares werden Bäume in Israel gepflanzt. Herr Enrique Nemrnfyer spendete anlässlich der Geburt seines Sohnes Leonardo die Summe von 1.000.— Pesos; das Kind wird im ..Sefer Hajeled” eingetragen. Herr Curt Herzberg spendete. ausser seines bereits geleisteten Beitrages, aus Anlass der günstigen Erledigung seiner Wiedergutmachungsansprüche den Betrag von $ 4.000.— für die Dr. Mibashan-Wald-Aktion. Wir danken allen unseren Spendern und Mitarbeitern. JUDEN . Die Vereinigten Staaten haben ihre Heeresstärke vermehrt und zahlreiche neue Truppen aufgeboten. Die Einberufungen haben auch viele junge jüdische Leute betroffen; man hat berechnet, dass jetzt HO.000 Juden unter den amerikanischen Fahnen stehen. Ihre Abwesenheit macht sich in der Oeffentlichkeit nicht stark bemerkbar, um so mehr aber in den jüdischen Familien. Der „National Jewish Welfare Board” hat es übernommen, sie in jüdischer Hinsicht zu betreuen. Die Erfahrung hat gezeigt, dass die jungen jüdischen Leute, auch wenn sie zu Hause nicht religiös sind, das Bedrürfnis haben, sich an eine jüdische Gesellschaft anzuschliessen. Die Regierung in Washington legt einen grossen Wert darauf. dass die Soldaten aller Konfessionen durch eigene Geistliche betreut werden. Es gehört dies zum Kapitel Aufrechterhaltung der , Moral im Dienst.! Für die Armee ist es j gleichgültig, ob der Armee-! rabbiner zur orthodoxen. . konservativen oder liberalen Richtung gehört, aber er | muss englisch verstehen, j Ein« spezielle Rabbinerkommission befasst sich mit dem Aufgebot an Rabbiner. Mit den neuen Rekru- | ten wurden auch neue Rab-! biner aufgeboten. hauptsächlich solche, die erst kürzlich ihre Diplome erhalj ten haben. Die Reform-Feldprediger kommen aus dem Hebrew Union College, die Konservativen vom Jüdisch- Theologischen Seminar und die orthodoxen meistens aus der Jeschiwa-Universität. Offiziell besteht keine Statistik über die Konfessionsangehörigkeit, weil auf dem Fragebogen bei der Rekrutierung eine solche Rubrik fehlt. Jedoch bestehen andere Möglichkeiten zur Feststellung der Zahl der jüdischen Soldaten in jeder Einheit. Zum Beispiel verlangen die jüdischen Soldaten Urlaub zu den hohen Feiertagen, manchmal auc-h am Freitagabend oder zu anderen Gelegenheiten; sie sehliessen sich auch ohne Befehl ihrem Rabbiner an. Im Kriege gab es 311 jüdische Armeerabbiner, heute sind es 82 in Amerika und 28 in Uebersee. Im Kriegs gab es über 500.000 jüdische Soldaten, Proportionen gerechnet mehr, als der Bevölkerung entsprechen würde. Auch heule ist die Zahl von 110.000 jüdischen Soldaten grösser, als es dem jüdischen Anteil an der Gesamtbevölkerung entspricht. Tatsächlich sind es aber etwa 200.000 Juden, die dem Militär unterstehen, weil die Frauen und Kinder mitgenommen werden können. Natürlich sind diese nicht in den Kasernen untergebracht, aber in den nahen Baracken. In diesen Militärdörfern gibt es jüdische Frauenvereine und jüdische Institutionen, die ebenfalls dem Feldrabbiner unterstehen. Das hat sich in der amerikanischen Armee so entwickelt, weil ja nicht nur junge Soldaten aufgeboten werden, sondern auch Aerzte, Chemiker, Techniker und Ingenieure, die nicht wegen ihres Alters, sondern wegen ihrer Spezialkenntnisse für die neue Kriegsführung aufgeboten werden. Sie sind nicht dem militärischen Drill unterworfen, sondern sind eigentlich „Privatangestellte in Uniform”, erhalten jedoch den Sold nach dem Rang. Es gibt solche Privatpersonen, die ihre ganze Karriere im Militärdienst machen und es zu hohen Rängen bringen. In diesen Militärdörfern spielt der „Chaplain” eine grosse Rolle, er sorgt für die Begehung der Feiertage, er ordnet den Seder. er veranstaltet die Gottesdienste, er besorgt den Luach, hält Vorträge und beschafft Bücher. Die Hauptarbeit be- Irifft aber die 20jährigen neu eingezogenen Soldaten, die noch niemals das Heim verlassen haben und noch niemals im Ausland waren. Sie werden jetzt in grösserer Anzahl nach Deutschland, Korea, Grönland usw. versetzt; ihnen folgen die Feldrabbiner, die nicht nur Die Jeschiwa- Unimsitaet New York. — Zwei verschiedene Büros der USA- Verwaltung erteilten der Jeschiwa - Universität in New York Subsidien. um Forschungs-Projekte dirchzuführen und Material für Laboratorien zu erwerben. Eine dieser Zuwendungen beläuft sich auf 210.000 Dollar und stammt von der National Science Foundation. Sie ist dazu bestimmt, für Forschungen verausgabt zu werden, die unter der Leitung des Professors für Psychologie, John Cera seo, über gewisfe Prozesse des menschlichen Gedächtnisses durehgsführt werden sollen. Der zweite Betrag von 10.000 Dollar wurde von rier Staatlichen Kommission für Atomenergie zur Verfügung gestellt und soll dazu dienen. nach Angaben ries Professors für Biologie Moses Tendier Experimente anzusteilen. (ITA) die religiösen Betreuer, sondern auch die persönlichen Berater in allen Lebensfra gen sind. W7ir danken allen denen, die uns zum Heimgang unserer lieben Mutter und Schwiegermutter. Frau ELISE TONN, geb. TW0R0GER ihre Anteilnahme ausgesprochen haben, auf das herzlichste. JULIUS und LOTTE TONN Dr. MAX FLESCH Berater für Investitionen unj Finanzgeschaefte in Israel — Lang- und kurzfristige Anlagen — Auskünfte jeder Art TEL AVIV, Israel — 18, George Elliot Str. ♦ 4“4 4-4 ♦ 4 ISRAEL - BRIEFMARKEN : Ad W1EDERYERKAEUFER — ALLE NEUAOSGA- « BEE ZUM OFFIZIELLEN PREIS Agencia Filatélica oficial ¡ ■= del Estado de Israel, l Y LA MONTE 5M, I/* _ Bi«m, JUin, *•» Az«*»Um J unsere Arbeit schnell abschliessen •S3SSiSiSiäSSiSäBSSSäsaBSä8Bi8S«SS3äi*B«äää5i5i3ISäliMi»: BB»*iaS§llaS3SaSiIIli$slIi*iSIiae3<SiIIHBsiBS*ESgHäSSa Deswegen erledigt SOFORT Eure Beisteuerung für die Einheitskampagne DIE DREI GROSSEN AUFGABEN DIESES JAHRES: HILFE FUER DIE NEUEINWANDERER AUFBAU NEUER WOHNSIEDLUNGEN -ERSCHLIESSUNG NEUER BOEDEN ANNAHMESTELLEN: CAMPANA UNIDA PRO ISRAEL. COMITÉ CENTROEUROPEO Sarmiento 2376,3<?, T. E. 47-3820 und saemiliche Sekretariate der angeschlossenen Organisationen und Gemeinden