Jüdische Wochenschau
- Journal
- Jüdische Wochenschau
- Volume
- 22 (1961)
- Issue
- 1933 (19.12.1961)
- Date
- 1961-12-19
- Page
- Seite 5 (sequence 5)
- Language
- German, Spanish
- Belongs to
- journal issue
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■nd KUNST s' USBIUNÈNKÎND Vr war das reizende Kind? in verlassenes Würmchen, fts elend zugrunde gegan- Sh wäre, wenn der jüdische ■tzt sich seiner nicht angeiminen hätte? Wer hätte es ¿gen können? Aber die Retthg eines Menschenlebens di-ch Feindeskräfte im kieg war so menschlich, iss die Geschichte schon iimais Wellen schlug, die *fltpresse darüber berichte- H Mosche Hadar, der schon »anches Drehbuch verfasst istte. ersann die Geschich- « des kleinen Findlings, die iraelische Ko-Produktion, « deren Spitze Margot Kausner steht, nahm das Ÿ?îS^?--v •sí? 2^* t£¿Í¡¡Írf&X-‘ ¡BBÉÉÜ ich so in Drehbuch an, der Pflegevailebt. als ter war bereit, Sinaja für wirkliches <en Film ..auszuleihen”. So?h mit der begann die Verfilmung, unarabisch ttr der Regie von Ivan ständigen Lengyel. einem gebürtigen Jugoslawen, der sich wieeer- «in wirbholt filmisch betätigt und lieien mit?»eh unter Premlnger bei sen. Vöh dem Film Exodus mitgearäuft das beitet hatte. ¡S,£! f'E HANDLUNG (ameras, Es ist Krieg. Drei Muinen Bintiangs überfliegen eine d zu niafeindliche Stellung im Sinai, schmiegt Maschinendefekt zwingt den «nd die llauptpiloten Dan abzusprinind spielt oen. Er irrt durch die Wü. sie. kommt an eine Oase, das ^in brennendes Flugzeug ein im bat alle Bewohner getötet, ¡ns Wun- Nur ein Zelt steht noch da, i einem in ihm die einzig Ueberleden ge* nen^emit zwei kleinen Kinernsa'cm *»'»■ n, später b->an hilft den Verletzten. angese- Die dankbare Beduinin vers Chsnr f'eckt ihn. wie sich feindliwerde«. Sappeure nähern und rettet ihm das Leben. Dan wird entdeckt, tötet im Kampf einen Aegypter, der andere würd unschädlich gemacht von Uri, dem Chawer Dans, der, nach ihm suchend, ihn im Zelt entdeckte. Dan schützt die Beduinin vor der AVut Uris, der im Schmerz um seinen im Kampf gefallenen Freund die Araberin niedermachen will. In dem ägyptischen Flugzeuge, in dem die Feinde am Platz landeten, wollen sie in ihre Linie zurückkehren. Sie setzen das defekte Flugzeug instand. Uri opfert sich, Ueibt zurück, damit der Beduinin, die von den Aegyptern bedroht ist, mit ihren Kindern mit in die Sicherheit fliegen kann. Das Flugzeug stösst an einen Felsen, zerschellt. Alle werden getötet, bis auf den Säugling. Das blutende Kind in den Armen, klettert Uri den bergischen Felsen hinauf, den rettenden Reihen der Israelis entgegen. Es ist eine Geschichte der Menschlichkeit im blutigen Ringen feindlicher Völker, eine Geschichte mit vielen dramatischen Spannungen, in ec-hter Naturkulisse, die auch schwarz-weiss packen kann. Und das Wahrste an allem: Filmheldin Sinaja ist die fünfjährige Sinaja selbst. Mit einer Investition von ..nur” 185.000.— Dollar kann dieser Film ein Kassenerfolg werden, aber auch ein positiver Ausdruck israelischen Schaffens. Seine Handlung ist zeitlos. Sein Bild zeigt echtes Lokalkolorit, aber mehr noch: das Verbindende im Menschen, die den Feindhass überwindende Nächstenliebe, die Tragik des Geschicks wie auch die gute Fügung, denn, zurückkehrend zum Ausgangspunkt, ist Sinaja heute ein glücklich in Israel lebendes Araberkind; ein herziges, schönes Mädelchen, dem es. als Filmkind, nicht S(*hwer sein sollte, die Herzen des Publikums zu erobern. Die Sprache des Filmes wird hebräisch sein, doch •erden alle Araber in dem Film arabisch sprechen, auch Dina Doron als Beduinin. Ihr Sprachlehrer und d’e Beduininnen im Negew machen sich ein Vergnügen daraus, , Dina;n eine echte Beduinin umzuformen. Bis in den Herbst hinein sollte südlich von Rechowot gefilmt werden. Zu Anfano des nächsten Jahres wird rann der neueste Israel- Film zu sehen sein, der den Titel ,,Sinaja” trägt. Prtis für israelischen Film Mannheim. — Im Rahmen der .Internationalen Filmwoche Mannheim 1961” wurde der „Prix Cidalc” des „Comité International du Cinéma d'Enseignement et de la Culture” an den israelischen Kurzfilm „Hem Haju Assara” („Sie waren zehn”) von Baruch Diener verliehen. iAWZ) ael - Marken lfl ollfir Länder Neuigkeiten ~ “Temdticos” RERBL0CKS - marken mit platten. MAUKEN IT BAND _ KOMPLETTE BOGEN (planchas) - |GE SAMMLUNGEN _ MVERTVOLLE AUSGABEN - fcRSTE ¿0RHAND£N — VERTRAUENSWUERDIGE BERATUNG jlORfl^SON Guanacaclip 2351. dep. 2 •sq. CABILOO NEUE BUECHER DEBER DIE VERMAENNÜ&HUNG DER FRAU Unser Freund Dr. Boris Tssaev hat ein neues, nicht •ehr umfangreiches Buch erscheinen lassen unter dem Titel “La masculinizaciön de la mujer” (Ed. Nova, Band 41. Buenos Aires, 1961, 171 pp). Es ist ein mit Kenntnissen und Wissen, Fussnoten und Zitaten angefülltes Buch, in dem ohne Frage viele, viele Jahre geduldigen und methodischen Studiums stecken. Zunächst umreisst Issaev sein Thema und gibt, die Forschungsmethode. Im ersten und zweiten Hauptteil entwickelt er dann sein Thema vom historisch-soziologisch - psychologischen Standpunkt aus. In den Anfängen der Geschichte, bei den ursprünglichen Völkern, soweit wir ih- I€ Geschichte kennen, finden wir fast überall ein ausgesprochenes Patriarchat, in dem die Frau nur die Rolle der Hausfrau und Kinciesmuüer spielt, obschon es in Legenden und Frühgeschichte auch mancherlei Anzeichen für ausgesprochene Matriarchate (Amazonen) gibt. Auch das Bructer - Schw'ester - Verhältnis (Aegypten!) spielt hier eine gewisse Rolle. Vorausneh mend kann man darauf hinveisen, dass in der modernen Literatur gerade die Geschwisterliebe iTh. Mann. H. Hesse, L. Frank, u. a.) und die Frauenherrschaft unter Ausschaltung der Männer eine grosse, teils utopische, teils gefürchtete Rolle spielen tG. Hauptmann u. a.) In der zweiten Epoche der Menschheit haben wir die Frau unter dem Schutz des Mannes. Vielleicht ist das besonders deutlich im anti ken Römischen Reich, mit dessen Verfall auch die Voraussetzungen und Bedingungen iür das Wirken der Frau sich ändern. Schliesslich haben w ir die V eränderung in der Frauengestalt, die Issaev als Vermännlichung (weniger im Sinne der Mode oder dergl , sondern als Assimdationsprozess sozialer Strukturen) bezeichnet. Bei den Christen war schon etwa Marias oder Magdalenas wegen die Stellung der Frau anders als im alten Rom. Die Romantik bringt einen förmlichen Kult der Dame (siehe auch Ernst Heilborn, “Zwischen zwei Revolutionen“, Berlin 1927. Kap. „Das Frauenideal“, p. 136, und , Die Geburt der Dame“, p. 145, ein Buch, das Issaev. soweit ich sehen konnte, nicht zitiert). Romantik aber heisst nicht nur „literarische Romantik“, sondern wird — mit Recht — von Issaev auf das ganze Mittelalter bezogen. so dass sich in dem kurzen Kapitel Zitate aus ciem Nibelungenlied und Walther von der Vogelweide neben Leon Hebreus etc., linden. Anschliessend behandelt Issaev die Stelung der Frau ii: der bürgerlichen Gesellschaft und deren Wandlung curch die Industrialisierung und Mechanisierung der Gesellschaft unter Hinweis auf d.e Tätigkeit der philosophischen Aufklärung und etwa der Suffragettenbewegung «wer hierüber romanhaft Näheres wissen will, dem empfehle ich das grossartige lange, nicht genug bekannt«. Werk von How'ard Spring. I ame is the Spur. Vor etwa 15 Jahren-erschien eine spanische Uebersetzung des Buches unter dem Titel “Honor v . Gloria”). Schliesslich spricht Issaev von unserer eigenen Zeit wie nicht anders zu erwarten. (erhaltung oder zum Zeitvertreib. Ein starkes Interesse fürs Thema und eine stets wache Konzentration werden vorausgesetzt. Wenn man etwas bemängeln darf, so dies, dass die kleine Buchform es offen bar nicht erlaubt hat, eine eigene Bibliographie und ein Namens- und Sachregister zu geben, was bei einer wissenschaftlichen Untersuchung stets bedauerlich ist. Sicherlich kann der Autor für . diese Unterlassung nichts, die dennoch das Benutzen des Buches erschwert. Dieser Fehler hindert jedoch nicht, dass die Ernsthaftigkeit, Gründlichkeit und Gelehrsamkeit der Forschung bei angenehm zu lesendem Stil das Buch durchaus wesentlich machen und es auf diese Weise zu einem wichtigen soziologischen Beitrag in unserer Zeit stempeln. Literarische Notizen Tod einer Schauspielerin Diana Blumenfel« - Turkow. eine prominente jiddische Schauspielerin, starb in New York im Alter von 55 Jahren. Sie stamprte aus Warschau und kam 1948 in die Vereinigten Staaten. Vor einigen Jahren führte sie eine Tournee durch Südafrika und Israel durch Filmateliers in Henslia Ein amerikanisch - jüdischer Investo“ erwarb die Filmateliers in Herzlia bei Tel Aviv. Bereits "werden Erweiterungspläne mit den zuständigen Stellen besprochen. Der Finanzm,inn ist bereit, zunächst eine halbe Million Dollar in das Projekt zu investieren. Ein 75-Jaehriqer ln Las Palmas (Kanarische Inseln) wurde Hermann Schwarz, von 1913 bis 1938 Organist der Jüdischen Gemeinde Berlin, 75 Jahre alt. Er war einst Konzert- Pref. Calante gestorben Istanbul. — Im Alter von 85 Jahren starb in Istanbul der bekannte jüdische Historiker Professor Abraham Calante. Er war der Verfasse! von mehr als 50 Büchern, die sich in erste" Linie mit, der Geschichte der Juden in der Türkei und im Minieren Osten befassten. Der Verstorbene lehrte Geschichte an der Universität von Istanbul und war Mitglied des türkischen Parlaments. (ITA) Begleiter der Konzertdirektion Wolff. musikalischer Leiter des Berliner Opernvereins. Kapellmeister an Opernbühnen und Lehrer in Be: lin. In New York konnte er eine vielseitige Tätigkeit ausübe die ihr, auch in eine hohe Lehrsrellung nach Baltimore führte. Auch als Komponist ist er erfolgreich hervorgetreten. Dr. h. c. Prof. Raccah. Rektor der Hebräischen Universität, erhielt den Ehrendoktortitel für Naturwissenschaften der Universität Manchester. Günther Ballin HEBREO SIN MAESTRO n.s AHARÖN ROSEN wtfro (m.s.) 003.3 4 6 cabeza tfX4! .3 4 1 nij-nás T ' rosh arriba caja nesp .3 4 2 F ma-la T : : kuf-sé «baj° nB>5*?.34 8 fosfore nnsâ .343 F ma-ta T : ga-Jrur como ^£2 .“149 inteligente D3Î1.3 4 4 € nw ja-jam en seguida VS ,3 5 q tonlo rSD.3 4 5 mi-iad ’ ‘ ti-pesh ütfjso xmtf noix OX ,]3 DDn irurr1?^ mn roí- TT “J - - nwi-Vaa ix nio nwi-^sa? 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Publicado por el Brit Ivrit Olamit Auf wenigen Seiten fasst dann Issaev die Ergebnisse seiner Forschungsarbeit zusammen und gibt dem Leser eine ausgezeichnete Kurzfassung recht kompli zleiter Zusammenhänge. Natürlich handelt es sich lieb} um ein Buch zur Un- Hebraeisch ohne Lehrer 346 tritt ein 347 oben 348 unten 349 w’ie 350 sofort 341 Kopf 342 Kasse 343 Streichholz 344 Klug, Weiser 345 dumm. Narr