Jüdische Wochenschau
- Journal
- Jüdische Wochenschau
- Volume
- 22 (1961)
- Issue
- 1930 (8.12.1961)
- Date
- 1961-12-08
- Page
- Seite 7 (sequence 7)
- Language
- German, Spanish
- Belongs to
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Vlfttiues t dt Dieleaubr« dt ÍM1 Ii A SEMANA ISRAELITA >,*ic »in'. — Wo. i«>r«) — v . J KittFIl Verbotene Ehen COMITE CENWOEUHOFEO Conrientoc 2284 — VI. Slock — T. E. 48-3695, 48-5683 tiRINNERUNGSRQLLE VON MERGHAVIA HEM KEREN KAYEMETH UEREREEIiEN Eine Pergamentrolle zur Erinnerung an das fünfzig- [ gilt- .1 ubiläum von Mereha- , via. der ersten Siedlung jm Jesreeltal. wurde vor kurj zem von einer Delegation | «los Bezirksrats von Jesreel j dem Keren Kayemeth I «israel feierlieh überreicht.; Die Zeremonie, die im : Hauptbüro des Fonds statt-! fand, wurde von Herrn ,)a- : eob Tsur eröffnet. der auf I den geschichtlichen Zusammenhang zwischen den Anj fangen der Siedlung auf den; vom Keren Kayemerh ausgelösten Böden des Jesreeltales vor fünfzig Jahren und den gegenwärtigen Auf gaben ries Fonds bei der Erschliessung neuer Regionen hinwies. Der Vorsitzende des Jesieel-Beziiksrat.es. Herr J. Egosi, sagte bei der Hefoergabt der Rolle, dass sie als Zeichen des Danks und der Anerkennung der Sieoler an den Keien Kayemeth anzusehen sei. km. unstrer Arbeit Anlässlich der Hoch/eitsfefer von Frl. Eveiyir Gans und Herrn Mario Pener fühlten Frl. Hans! Jacob und H. Martin Gan-; eine Sammlung zu Gunsten des KKL durch, welche die Summ«, von 5000. Pesos ergab das .iung.e Ehepaar wird in das ..Golden? Buch" des KKL eingetragen. Bei der Vermählung von Frl. Sara Weinberg mit Hfirri Moisés Siesbel ergab die Sammlung tiir den KKL durch die Mitarbeit von Herrn Bernardo Lewinsky uie Summe von I 1.650.—: auf den Namen der Jungvermählten werden Bäume in Israel geptianzt. Anlässlich der Britfs Milah de« Sohnes des Ehepaares fieltran und Cecilia Vorchbeimer. geb. Gisman wurde durch die wertvolle Mitarbeit von Mario Rüben Weber unter den anwesenden Gästen der Betrag von Ä 4.250.— für den KKL ge sammelt: das Kind. Eduarde Daniel, wird im „Sefer HajeJed” eingetragen und auf den Namen der Eltern werden Bäume gepflanzt. Bei der Brith Milah des Sohnes des Ehepaares Marfin und Ilse Neumark, geh. Camnitzer, ergab die, von Herrn Dr. Manfrede Camnitzer durehgefiihrte Summ, lang den Betrag von 2.570,— Pesos; das Kind, Daniel Alejandro, wird im „Sefer Hajeled” eingetragen und ausserdem werden Bäume auf den Namen der Eltern gepflanzt. Anlässlich der Brith Milah des Sohnes «l"s Ehepaares Walter und Elena Abrahamsohn geh. Raschln, führten die Geschwister des Neuge horenen, Susana und Enri-; ru« Abiahamsohn eine | Sammlung durch, welche die Summe von $ 2.180.— ergab; das Kind, Ricardo Jorge. wird im „Sefer Hajeled” eingetragen und. ausserdem werden Bäurne auf den Namen der Ellern gepflanzt. I Frau Ceci*»a Winter spenj riete ï 500. für die Pflan-; rirng von Bäumen anlässlich j ihres Geburtsiages. : DIE BESTEN BLADEN BÜCHSEN IM NOVEMBER j Enrique Berlowriz, Leon Blonder. Rudolfe Ehe), Julio Emanuel. Enrique Fuchs, Carlos Händler, Max Juda. Bertolde Kahn. LiJii Kahn. Gustjv«. Leers, Erico Löw. Beca Mayer, Walter Milch. Martha Müller, Alfredo Schlesinger. Eifa Streit, United Restitution Otice. Éva I Wo)ff, José Wosner. Georg j Zöllner. Kurt Zimmerspitz. I Wir danken ilhn unseren j Spendern und Mitarbeiter». I Unser TcligtsmmdlÎAnst! Telegramme und Baum- | spenden, bei jeder Gelegen-! beit, bitten wir, unter fol- genden Telefon - Nummern : aufzugeben;; 70 9931 I 68-7404 64-2966 54-3209 48-3695 Sekretariat 48-5683 In denn von der Gemeinde ‘‘CuJto Isjaelita de Belgrano’ beiausgegeoenen Infor mationsWatt, für November d. J. finde'! sich ein Auszug; aus .religionsgesetzlichen F.',nfsch«‘idungen“ der Rabbinical Assembl.y oi America. Es wi) '* dort u. a. der Gebrauch einer Orgel in der Synagoge, sowie auch, nnler gewissen Voraussetzungen, das „Auf1 i.ten“ von Frauen zur- Tora Vorlesung tür erlaubt erklärt. Hingegen bleibt die Frage, ob der Autopajkpiaiz einer Synayoge am Sabbat, benützt werden dürfe, unentschieden. Es bat; nicht v-el Sinn, in einem kurzen Zeitungs; rtikel vorn orthodoxen Standpunkt: aus zu den Meinungsäusserungen der konservativen ameiikaniscren Rabbiner Klebung zu nihrnen. Die Anschauungen der sog. „Konservativen” über die ewige Gültigkeit, der Tora- Geseize und deren authentische Interpretation weichen scsehr vom traditionellen Standpunkt ab, dass jene Entscheidungen — auch wenn sie sich als kontinuierliche Wedtei entwicklung der Halacha geben — vom orthodoxen Juden nur als pseudowissenschaftlich und willkürlich. be<r achtet werden können. Es sei jedoch — wegen der irreparablen Konsequenzen, die sich daraus ergeben können — auf e i n e der dort aofgeslfcjlten Behauptungen hingewiesen. Ueber die Ehe-cbliessung eines Rohen mit einer ge schied« neu Frau wird dort gesagt: "Un Cohen puede easarse eon una divorHaria. siempre que aceg'e ser descalificado de su nivel sacerdotal, lanto dl co-mc su des cemleneia” Um die für einen Laien vielleicht, nicht: ebne weiteres ersichtliche Unhaltbarkeit dieser' Entscheidung deutlicher hervor trete ti zu lassen, sei. einma1 folgende, ganz analog foi melierte Be hauplung hierher gestellt; „Es ist erlaubt zu stehlen, vorausgesetzt dass man In Kauf nimmt, einige Jahre im Gefängnis zu sitzen1 . — Aueh w*,- im juristischen Denken nicht, bewandert ist wird das Ungereimte einer derar tigen , Feststellung" ohne weiteres einsehen. Das Stehlen ist ja nicht etwa eine an sieh erlaubte Handlung, auf deren Begehen der G-cfängnisaufenibalt nur ab eine Art; Konventionalstrafe gesetzt ist. Stehlen ist vielmehr eine an sieh verwerfliche. von den Cccices aller Länder unter Slrafe gestellte amoralische Tat. Aehnlich. vor halt es sieh mit der Ehe zwist hen einem Kühe« und einer geschiedenen Frau. Das Verbot einer derartigen Verbindung ist. im 111. Buch Most s, Kap 21, Yeis 7, ganz unzweideutig ausgesprochen — und zwar kategorisch niehv nur kon ditionell. Wenn di* amerikanischen konservativen Rabbiner sich über ein so klar ausgerirücktes Verbot de Tora hrriwfgsetzen konnten, sc zeigien sie damit, das? sie sieb nur gr aduell, nicht prinzipiell von ihn sog. Liber alen unier scheiden. Wen« wir aus den Errtdic New York. — Eine isoliert.« Cb uppe von Juden, in der irr Algerien gelegenen Oase Charata in der Sahnt awnslc leben, hal ihre Auswanderung nach Israel begonnen, nachdem sich der- Konflikt um die algcrisrhe Unabhängigkeil ausgcbteiVf hat, wie die „New Volk Times” beriehlel. Die Zeitung schreibt, dass 200 von den 1.200 Juden dieser Gemeinschaft in den letzten Jahren iluen Wohnort vei lasseu haben, um sieh in Israel niederzuiasseti. DU Gemeinde, die gegenwärtig von «tera not«! »m-n il<amsehen Anthropologen Dr. Lloyd. C'abot Biiggs Vinn l'eabody-Museum der Uaivairl-Universitut erloi seht wild, setzt, sieb, wie man annimmt, hauptsächlich aus noj dafrikariischcn Konvoi 1i1.cn und ihien Nacltkr men zusammen. Sie Jeden unter Moabitern, einer puritanischen mohammedanischen Sekte. Die Juden von Gharaia sind geschickte. Metallarbeiter, sie sind Gold- und Waffenschmiede und führt n Bieiarber ton aus. Obwohl sie den arabischen Dialekt ihrer Umgebung spicehcrr, so besuchen die jungen Deute doch eine Jcschiv/a, wo sie hebräisch B'vnen. Es hat den Anschein, dass diese Juden st)-mg beobachten. UTA) die ./ Keligionsgesetze Scheidungen jene) Rabbiner gerade dies;« he-ausgegriffen haben, so deshalb, weil der Schaden, der hur<h ihre Be folgung entsteht — d. h. der Verlust des Koben-Status für «llf- Nachkomme« dessen der eine Geschiedene heiratet — nicht wieder gut g« mac'hi. werden karn. Es s<‘i tu diesem Zusammenhang daran erinnert. dass irn Staate Israel — der ja gewiss keine Theokratie ist. — gerade die Durchführung der <1ar,df sämtlichen Funktionen, wie Ehe Schliessung und -scheklung, von Anfang an den (orthodoxen) Kabhinate.1 überlassen wurde Auch die Linksgerichteten nicht religiösen J uden halten erkannt, dass nur die strikte l'nn?haltung der von der Tora gebotenen Ehege setzen im-lande ist, einen WiiDdfclillfiimmiieir iir Ncinicidci Montreal. — Die Gründung einer kanadisch-israelischen Handelskammer und den Fc-.ueh einer1 Israelischen Handelsdelt gallon in Kanada in nächster Zeit gab der israelische Handelskons ul in l'/Tonirear '/ecbiel Mai k iss, bekannt. Er teilt« mit. Israel habe im vergangenen Jahr Waren für 6.5 Millionen Dollar ,r Kanada gekauft, während Kn nada für 2,5 Millionen Dollar aus Israel. * importiert, habe. (ITA) unheilvoller: und unheilbaren Riss innerhalb des jüdischen Volkes zu verhüten. l>r„ Josef Oppenheimer DIE BRUEOKE ZWISCHEN UNS UNK ISRAEL 1ST DIE BLADE FDECHSE DES KKL Wie liegen die Feiertage im Jahre 5722? Sonnabend, d. 9. Dezember Sonntag oen Kr. Sonntag, den 10. Dezember Sonnabend, 2. Januar 1962 Montag, den 19. März Dienstag, den 20. Mälz Mittwoch, den 21 März Mitlwoch. den 18. April Donnerstag, den 19 April Freitag de" 20 April Sonabend, der, 21 April Mittwoch, den 25 April Donnerslag den 26. April Dienstag, den 1 Mai Mittwoch, den 9. Mai Donnerstag, den 7. Juni Freitag, den 8. Juni Sonnabend, den 9. Juni Donnerslag, den 19. Juli Mittwoch, den 8. August Donner stag, riejt 9. .August Freitag, den 28, September Schabbat Chanuka 8. Tag Chanuka — Sot Chanuka Fasten Assara belewet Schabbat Scbira _ Chamischa assar bischwat Neujahr der Bäume Fasten Ester Purim Schuschan Purim Erew Pessaeh 1. Tag Pessaeh 2. Tag Pessaeh Schabbat Chol hamoed 7. Tag Pessaeh 8. Tag Pessaeh — Aebaron schel Pessaeh Gedenken des Aufstandes im Ghetto von Warschau Yom Haa.zmaut Erew Schawirol 3 Tag Schawuot 2. Tag Schawuot Fasten Sehivva assar he Turnus Kiew Tiseha be Aw Tjscha be Aw Erew Rösch Blasehana ' DIE DREI GROSSE ANNAHMESTELLEN: PRO Sarmiento 2376, 3^, 1. E. 47-3820 umd saemfliehe Sekretariate der ang eschl ossenen Orga n is atioMen und Gemeinden