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Jüdische Wochenschau · 1961-12-08 · 1930 (8.12.1961) · p. Seite 4

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdische Wochenschau
Volume
22 (1961)
Issue
1930 (8.12.1961)
Date
1961-12-08
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German, Spanish
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4 — Viernes,. f 4t< l>ici»mlín *)« Jíi«T LA K E M A N S fe A í! T, Ï T i A «o X>W. — N«. ISÍdO in Buenos Aires! »MLAVIIF.liARF.NIi VAM-ENTIN PROC7YNSKI Wir haben eien Werdegang «kr jungen jüdischen Pianb fsten, der sich sein technisches Rüstzeug )n der Ausbildung durch gute Lehrer, .insbesondere bei John Monte k, eiworben hat. mit Aufmerksamkeit verfolgt. Und wir konnten feststellen, dass der Künstler sich nach seinen Anfangserfolgen nicht hat .gehen“ lassen, sondern einst und mii F'eiss weiter an sich arbeitet die Fortschritte. die eT von Jahr zu Jahr von Konzert zu Konzen, macht, zeugen hiervon. I'i-cczynski. der sein ein wenigheterogenes Progtarnm Fotz giosser Hitze und Feuchtigkeit von An fang bis Ende ausserst konzentriert bot. gab einen kleinen Durchschnitt dnreh die Klavierliteralur. „Fünf Klavieisiiicke“ und eine „Passacaglia“ von Händel wurden ganz, dem klassischpciyphonischen Stil gemäss geboten- und in den Romantikern Makaioff (.,Toeca 1a“), Scriabin (drei „Preludes“ und „Poeme Tragit(ue“, welche ganz besondere manuelle Fertigkeit vor- »iissetzenü Franz Liszt (..Sonette No. 123 Petrarca. Jeux d'eau a Ja Villa d’Este”) und Chopin (..Nocturne posthume opus 72 No. 1“ und „Phantasie opus 49 in l'-moll“) zeigte der Pianist, dass er nicht nur allen technischen, sondern auch inierpreiativen Anforderungen voll gewachsen ist. Ein besonderes Lob gebührt dem Künstler für die Wiedergabe von vier Kompositionen von Claude Dehnssy („Ondine“, ..La Cathedra lc engloutie“. .Minstrels“ und. „Poissons *1 Or"). Seine spezielle Lieb* scheint diesem Impressionisten zu gelten. dessen Chaiakter sein Spiel sehi nahe kommt Das trotz sommerlicher Temperatur erfreulich volle “Teatro Cómico“ zollte Proczynski nach jeder seiner Darbietungen langen Beifall. welche: ihn sichei beflügeln wild, seine: intensiven Studien tortzusetzen, um sich in che eisleri Reihen „hineinzuspiejen“ t-n T E A T B C í CL 0 K Temporada de Verano en 1 el Tealio Municipal General San Martin. — Viernes 8. s las 21 30 hs. Concierto Sinfónico. Platea í 50.—. Orquesta Filarmónica de Ru t nos Aires. Director: Juan Emilio Martini. Programa: Sinfonía en do mayor. Sanmartin5; Movímiente» sinfónico, García Morillo; Concierto para pía no y orquesta. Malipero. Solista: Francesco Mango: “Redención". C. Franck: Campo, Fabini; “La gran pascua rusa“- Rimskij Korsakolf. Localidades en venta de 9.30 a 12.30 y de 15.30 a 17.30 en la Boletería de) Teatro San Martín. Corrientes 1530. Sábado 9. a las 21.30 hs. Espectáculo Coreográfico. — Platea S 50.—. Ballets: “Va naciones coneei ¡antes’*, “E! Cisne negro" y “Gaite parisienne". Direcíora del C. de Ballet: Tantara G.igoríe- \a. Diieeior de Orquesta: Roberto Kinsky. Cuerpo de Baile Estable «le Te 3 tro Colón y O questa Filarmónica de Bueno«-- Ajíes — Loealieades en venia. Asade des. M>vtrt!its Zu einem besonderen Erfolgt vvui de weder der „Asadr des Hiilsveieins“. dej nichl nur be-eiis Tradition. sondern zu einem Begi i 11' gewoiden rst. Ueber tausend Besucht r hallen sich au! dem schönen Gelände in San Miguel einge- 1 unden. um einige unbeschwerte Slunden zu verbringen. Mit giorser Begeistemng waren die Vorbe i eit ungen geti ollen vvoirien. Helfer und Helferinnen halten sich auch aus Jus-endkieisen zur Verfügung ge slelll, um auf diese Weise zum Gelingen tles Festes und zu den guter Zwecken des HV bt izuti agen. Für tlie .ijteien Hei l schaflen war der Asat.o eine angenehme Abwechslung. Das lebhafte Treiben an diesem Tage stand in einem ,.hörbaien“ Gegensatz zu der sonst her i sehenden Ruhe. Feier in Bern») Dit kleine Gemeinde in Bt-rnal kann auf eine löjäh ligt Tätigkeit zu-iickblicken Aus diesem Anlass fand in Bemal «ine Feierstund* statt zu der mehr a’s hundert Besucher gekommen waren, ein ungewöhnlicher Ei folg. Die Feier erhielt ihr besonderes Gepräge dadurch dass als; iisler Rabbiner ir, a!J den Jahren Herr Dr. M-eir Rosenberg erschienen vvai, beglerlel vom Kir.dercbor der Gemeirne Bet Israel unter Leitung von S. de Levi. Der Vorsibende der Gemeinde. Herr Wallheimei. begrüsste die Erschient nen im Namen des Vorstandes. Rabbiner' Dr_ Rosenberg, der eine P akette zu Ehren des verstorbenen Gemeindemiigiiedes Abraham Salomon enibiijlte sprach über die Aufgaben der Gemeinde unter Hinweis auf Chanukka. Der Kinderchor «an» eine Reihe I51urgiaeh?r und populäiejjüdisc'’er Volkslieder, und Hardi Swarsenky sprach über die Aktualität des Chanukkafestes in unserer Zeit. Noch lange Stunden waren die Gemeindernitglieder mit ihren Gästen bei dei frohen Feier zusammen. VON DER ARBEIT DES JOINT INTERVIEW MIT HIEKtRY LEVY | NEUERSCHEINUNGEN DES VERLAGES | „ 0 L A Mi K U ”? TEL AVIV F’IHR 304*2 ISRAEL t'raf, Dr. H. Starnberg: 2ur GíPchicMt der Juden irr to.f>ri»e>wifz Reich illustrier! Fr«/, k umilift Lunihuunn: Israel und die Juden der Writ Kalt. 3 — Kart. J DEMNAECBS7 ERSCHEINT: Bcildi Etici.iebti der Juden I» (¡irr Ituikemna 1). Band 20 — IN VORBEREITUNG: 41 uhi Hup ft: ßiESCHIC HIE DER JUDEU IM; Will Vir Ei scheinen 15.— Nach Ei scheinen 25.— FESTSCHRIFT zii.ni 7t. Geburtstag ills bekannten Historikers Br. N. M. GELBER (Jerusalem:) in hehräischei und englischer Sprache unter Mitarbeit der grössten Gtlibrftn in Isrkel und der Welt. Luxusband Die Preist sind in UiA-Doiiar angegeben. * * * * 12 — Es ist nicht einfach, den Dichter Heinz Becker-Trier anlässlich seines 60. Geburtstages zu feiern, weil er I selbst keine grossen Worte über sich hören will; andererseits ist sein Werk so umfangreich und vielseitig, dass allein schon die Titel der Di; men Komödien, Filme. Rc-manf, Erzählungen. Artikelserien und Chansons, angefangen bei dem Welterfolg ..Diplomaten in Genf" 11928) bis zu dem jüngsten Buch „Es war Mord, meine Herren Richter!” Seite um Seite fiiJlen würden. Der Versuch, seinem Schaffen! und seiner Persönlichkeit J auf engem Raume gerecht I za werden, kann demnach! nur Toi so sein. I Bevor HBT — wie ihn sei- | n* Freunde nennen — rm j Jahr« 1927 als Literarischer I Beirat und Chefdramaturg i der Pieussiscben Staatsthea-! ♦er nach Wiesbaden berufen wurde, hatte er bereits sämtliche Hauptstädte Europas kenriengelernt; er hat in seine m wildbewegten Le. ben überall gelebt, die möglichsten und unmöglichsten Be schä ft i g un gen i n n e geh a bt. gelacht, gehungert, geweint, geliebt und — immer geschrieben. Und die Schreibmaschine war stets das Letzte, was versetzt wurde. Sein eigentliches Element ist das Theater. Trotzdem und wohl gerade deshalb sind auch seine Romane so mjireissend, humorvoll und in die 'Fielen 1er Menschenseelt gehend geschrieben — wir erinnern uns an das hei zeit! ischende köstliche Buch „Das Hochzeilswasser”. HBT ist seinem Wahlspruch „Fieiheit, Freiheit über alles!” auch in den finstersten Zeiten Deutschlands nie untreu geworden. So wird verständlich, dass die braunen Machthaber ihm aufgiund seines Romanerfolgs „Bilanz für Gott” wegen „V eracht licbma chung des Fühiers” Schreibverbot erteilten und seine Bücher verbrannten. Dennoch gehörte der dem Pen- Club nahestehende Heinz Becker-Trier zu jenen sieben Dramatikern, die Generalintendant Gustav Gründgens mit Aufträgen für das Staatliche Schauspielhaus in Berlin versah, 15 Uraufführungen hatte er bis heute an deutschen Bühnen. Zu seinem 60. Geburtstag bringt der Hausbeig-Verlag sein Buch .Reicher Zirkus — armer Clown' heraus. Nachdem wir seinen Roman „Der Mann, der ir, den Himmel sah” gelesen haben, steht, zu erwarten, dass HBT uns mit seinem neuesten Werk wieder einmal einen äusserst packenden, aufregenden und erschütternden Roman überreicht. Und so ist das nun einmal Henry Levy. Direktor des s ü il }i mi'i ik a tii sch en Bureaus des JOINT, befindet siet, wieder in Buenos Aires, nachdem er an der letzthin in Gerd statt gefundenen Konleienz des JOINT teilgcnornrnen und auch jüdische' Gemeinden in England uni, Nordamerika besucht hat. Henry Levy besuchte uns in uoserei Redaktion, um uns über diese Konferenz und auch über andere Aspeki* der Arbeit des JOINT zu. berichten. . Bei dieser Gelegenheit hob er die Wichtigkeit dieser Konferenz hervor, an der Hunderte von Delegierten olJei Gemeinden der Diaspora teilnabmen. Während, dieser Zusammenkunft wurden wichtige Probleme einer Hilfsaktion im grossen Masse für jüdische Gruppen in den verschiedenen Teilen der Welt behandelt. Henry l,evy berichtet, dass 16 Jahre nach Beendigung; des, zweiten Weltkriegs und! 14 Jahre nach Gründung des! Staates Israel das jüdische i Volk immer noch vor dem | ernsten Problem derjenigen! Juden steht, die kein Heim j besitzen und Gewalttätigkeij ten ausgesetzt' sind. Wähj rend der JOINT seine weit-! gebende Hilfe für 600.00t j Juden, die sich in Israel und anderen Regionen befinden, tortsetzt. entstehen neue Gefahren für grosse Gruppen jüdischer Bevölkerung, insbesondere in Nordafrika. j und Herr Levy informiert in diesem Zusammenhang, j dass di* Organisation, die , et vertritt, dabei ist. dieser, : unglücklichen Brüdern, die | Opfer der Verfolgung und des Hasses sind, die notwendige Hilfe zu bringen. Henry Levy berichtet weiterhin dass allem Anschein nach die Einwanderung.«- bei diesen Dichtern, wenn sie Geburtstag haben —: wij stehen stets mit leeren Händen vor ihnen da und tordei n sogar noch etw as von ihnen. Von Heinz Bekker-Trier zumal — noch viel* so lebendig und frisch, also „aktuell” geschriebene Bühnenstücke und Bücher. (Giinm C. Odflil weih nach Tsrae] wählend des nächsten Jahies einen grossen Aufschwung nehmen werde und dass mau Zehntauso»nde von neuen Emigranten, meisten« aus Noidafiika kommend, erwartet. Diese Situation, fugt Htrny Levy weiter hinzu, ei- , fordert die Pflicht aller Juden, die grössten Anstiengungen zu machen, die notwendigen Mitte! aufznbiingen. um in der Lage zu «ein, . den Anforderungen entge-! genzutreten und um di* to- : laJ* und schnelle Rettung . dieser vom Unglück betiol- ¡enen Juden herbeizu*¡ihren. Er sprach auch von dei intensiven Arbeit de« lnterna- I tif.nalen Comites für soziale : Hilfe, das letzthin in Europa gegründet wurde, in Gemeinschaft. mit and+ien wichtigen Organisai innen und d*.j Beihilfe de« Joint. Dtiftclbe Enttckfdigungen \ Unser Besucher bezog sich auch auf die Arbeit, die mit den Mitteln, die die Claims Confeience zur Verfügung stellt, geleistet wird, und in diesem Zusammenhang gab er an. dass seit dem Jahr* 1954 der Totalbetrag der Eingänge für Entschädigungen von Naziopfern ausserj halb von Israel, sich auf 90 Millionen Dollar beläuft, die , vor teilt 'wurden, um 150.000; Personen, die auf mehr als; 30 Länder verteilt sind. Hdtf! zu gewähren. Grosse Sum-! men wurden auch für kuliulelle Zwecke und ftir da« jüdische Erziehungswesen in , dei Diaspora zur Verfügung I gestellt. Unter dieser, Zu-; Wendungen zählt man 1.400 i Stipendien für jüdische Stuj deuten und Mitarbeit in der . Veröffentlichung von Hun- , dei ten von jüdischen Biii ehern über die Katastrophe i unsere«; Volkes in Europa. I Schliesslich bezog sieh; Herj Levy auf die Täiiogeit i des JOINT auf diesem Kon-; tirieni und erwähnte du Mitarbeit der Claims Confeien_ i c* zu Gunsten der Rabbineri Seminare, die von der Kehilla und der Congiegaciöu Israelit» gegründet wurden, die entsprechende Zuwendungen erhielten. NO SOLO DESDE Los lugares ¡oionan, te LOS, desde la pantalla Je emolí, te "transportan)", VEA- , ^VIVALOS.., USTED ISRAEL - BRIEFMARKEN ALLE NEUAUSGA- T AA WIEDERVERKAEUFER pen zum offiziellen preis Agencia Filatélica cficia* del Estado de Israel, VLAMONTE 550. I/B — Bue»o« Airei, R*P Argentin* . Bürger mehlw von SaMsfeuiry Zum neuen Bürgermeister von Salisbury in Siid- Rhodesien ist bei 54 Jahre alte Ivor Pitch gewählt worden. Er ist der vierte jüdische Bürgermeister der Stadt. Sein Bruder, Harry Fitchanick, hatte dieses Amt 1955 und 1956 inne. In den Jahren 1900 und 1901 hiess der Bürgermeister Jay Van Fraagh. und 1915 war es H. L. ¡Uz.ard. — (ITA) EXCURSIONES '"EXODO" DE jt VIAJES m:U» : \mniu CORRIENTES 2063 -1PUL1IÍ BAJA, OF, 9, ■„ M y 16 1 L (9-3491 /454952/49-0433/45-M87/4Í-1229

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