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Jüdische Wochenschau · 1961-12-05 · 1929 (5.12.1961) · p. Seite 5

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Journal
Jüdische Wochenschau
Volume
22 (1961)
Issue
1929 (5.12.1961)
Date
1961-12-05
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German, Spanish
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KUNST NEUE BUECHER eer '»nCURT W ILK üri *»d«iri;e_ if1«'" häa u, J (- einer Wt!t «Iptm- Grotst to Figur e; % fein. em harter Ik0D.B,tfech ass er Sebi,ehwnme. jedoch und der l’nr. und (fc.se!•m ist Utjiilscli jüdisch. JutoiHms Zusammenia s- 1re' Geist, Kulwwufster Knias Diesseitige. Den zur Realilödischeu Idea- Erde mit allen sterischen Enn '* süen Mitlein lieht, dass Ju- Krieger und ■ macht ihn undern, dass er nste der jiidi-;nr. macht ihn entarten und iher Wesensart ¡ns ergibt sich : die Parallele 2u unserer Zeit,. Auch, wir können noch immer nicht die absolut« Sicherheit in uns tragen, dass die Umwelt uns gut gesinnt ist. Noch immer müssen wir zur Abwehr bei eit sein, zahlreichen Anteindungen. böswilligen Verleumdungen, kraftvoll entgegentreten. Dies kann nur dann erfolgreich geschehen., wenn jüdische Kinder, wenn die heranwachsendt Generation in der historischen Tradition des Judeniums verwurzelt bleibf und nie vergisst, dass wir Juden jederzeit: gleich den Makkabäern dazu berufen sein können- Glauben und Volkstum zu verteidigen. Chanukka mahnt uns daran, dass es der heroische Geist ist. der den Körper eines Volkes baut. Lebendiger denn je bronnr der Makkabäergeisi in den Herzen der modernen Makkabäer. den arbeitenden und kämpfenden Israelis, ln 14 Jahren, seit der denkwürdigen Entscheidung der Vereinten Nationen vom 29. November 1947. haben sie die lodernde Fackel der Freiheit hochgehalten und heldenmütig verteidigt. Wenn in Buenos Aires Israel nicht vorn Meer der den kleinen Siaat umgebenden arabischen Feindschaft verschlungen winde, so verdankt es dies dem echten Makkabäergeist, seiner stärksten Verteidigungswaffe. Doch diese' Aufgabe kann Medinat. Jisiael nur weiierfiihren, wenn es die gt'samie Diaspora-Judenbeit, das jüdische Volk, in der Welt, hinter sich weiss. Dies sollen sich Juden vor Augen halen. wenn sie die Chanukka-Lichter entzünden. Die Verteidiger der Unabhängigkeit und Fieiheit Israels sind in Wahrheit zugleich die Verteidiger der Wt'ltju- "denheit. Die beste Form, dies auszudriieken. ist die der brüderlichen Solidarität, durch freiwillige Opferbereifschaft für die Fonds, für Keren Hajessod und Keren Kajemef Lejisrael, für die WIZO und für die Hebräische Universität, für das Weizmann-lnstilut, für die jüdischen Lehrslälten. für Jeschiwot und Seminare, für Forschungsslätien und den Ausbau des kulturellen Lebens. Echter Chanukka- Geist durch ausreichende Leist ui,gen zugunsten Israel* und ftiT die Stärkung seiner Position im Völker leben wird den Lichterglanz des Festes noch .heller' strahlen lassen. .„Beweg i« Zeitenv'V Musisch rrnisil antische LeVenij-- ennnerungerj 3961 Möseler- Veriag. Wo)lenbüt1<el und Zürich. Professor Leo Kesienbeirg hat in seinem Buch „Beweg- 1e Zeilen" einen Rechenschaftsbericht über ein vollausgelebtes Leben gegeben. Zu seinem 50. Geburtstag schrieb C. H Becker Staatsminister in der Vorhitlerzeit. einen Brief an den Auior über dessen Tätigkeit. „Erziehung zur Menschlichkeit mit und durch Musik”. Wer das Glück hat Professor Kesfenberg und seine liebenswürdige Lebensgefährtin persönlich zu kennen, bat einen besonderen Genuss beim Lesen dieser Lebensbeichfe. Aus jeder Zeit, auf jeder Seite spülen wir die grosse Menschlichkeit4, seinen Idealismus, seine grosse Liebe zurr) Leben, sein Jasagen zum Menschentum. An uns ziehen die Jahre 1814 — 3933 vorbei. Trotz Kriegswirren. weich eine Fülle von grosse-n Musikern kommen da zu ihrer grossen Entwicklung! Auf dem Flügel von Meister Kestenberg sehen wir das Bildnis des grossen Musikers und Pianisten Ferrucio Busoni. Ihm gilt Kesfenbergs grosse Liebe und Ver «Irrung, er war ihm Erzieher und blie'b sein leuchtendes Vorbild. Wir erleben in diesem vorbildlich verfassten Buch seine Jugend, die Anfänge seiner Künstlerlaufbahn, seine ersten Erfolge als Pianist, auch die Anfänge auf dem Gebiet, der Erziehung zur Musik, sein Planen, Wir sehen ihn als Leder dei Ableitung Musikerziehung im LPLAN jsnMtorkben des Teatro wits jetzt der plan fur die intersaison vor Voistellungen m Atone“. 15 intag-Nscbmitroent. 16 f»r end. 9 fur das oimement und jf 5 Vorstel- WagMDcIren inges und der ( yon Bach l-Spitlzeit be- Mar: 1962 mit les Coldn-Orr Willem Van jer Bamder- ¡(¡er unter Jo- Die Opemt am 9. Mai jiina" 'Moused wont weivon Sevilla“, Werner Egk, «, ..Tosea“ »iisande" 'Deiope“ <F*ur6gel Mattiello. Begine Resnik Aldo Prott.i. Gie Brouwenstijn, Jerome Hines, Hans Hotter. Joseph Greind'J, Birgit Nilson. Hans Hopf und Marga Hoeffgen. Ausserdem werden in den Opern anerkannte argentinische Kräfte mitsingen. Das Philharmonisch« Orchester wird zwei Zyklen unter Pierre Dervaux. und André Vandernot spielen, und es werden mehrere Solisten-Abonnemenf s aufgelegt werden, die u ». von Andres Segovia. Alexander BrailowsMy. Withold Malcuzinsky. André Tsehaikowsky, dem Budapesler Streichquartett, en „Aichi Di Milano“ und a. m. bestritten werden. Eine für demnächst angekündigte Pressekonferenz soll noch die bald beginnende Sommersaisori klarlegen, deren erste Hälfte im Teatro Municipal General San Martin und deren Fortsetzung im Städtischen Amphitheater vor sich gehen wird. e—n Literarische Notizen Jiddische Orthographie Das VIVO gab in Wilna schon im Jahre 1936 ein Hefichen mit 350 Grundregeln zur jiddischen Orthographie heraus. Die Vorbereitungen für ein Nachschlagewerk wurden durch den Krieg unterbrochen. Ein Comilé ha1 1958 die Arbeit in Amerika wieder aufgenommen. wo es gelang, einen 8.000 Wörter und Ausdrücke umfassenden /Führer der jiddischer) Orthographie auf 132 Seilen herauszugeben, der in vielen Zweifelfällen Rat schafft. Theaterstück über Einstein Der sowjetische: Dramenautor Pagodin. Leninpreisträger. hat ein Siiick über Tlbert Einstein verfasst, wobei er den KontJrkl darstellt, in den der Gelehrie durch seinen Beilrag zur Schaffung der Atombombe' geriet. Eins;«-in wird in Gegeni. ein Balr h ♦ ♦ ♦ ♦ < * * 4 f t V Í 41 ..Midsummerbenjamin .jauffiibrung), ebeth" und (Verdi ). Walküre*' ind ¿»•fraud als Ab- Üflvembi.’ die &1! Messe- _ p »grden wir- : Caridis. " Pension Familiar M. Flamm unter Aulsicht I. Ehrw., der Rabbiner Dr. }. Fink und Di. J. Oppenheimer OHASCOMUS CftMMe 38 Car- Emilio T. E. 2910 i. Juan f ournet- Mepfrpando Heina ÍBl'- gis¡ sfutf sind J 2JMMER MIT PRIVATEAD ♦ Telei. Auskünfte in Bs. Aires:76-2312 u. 70-5805 1 satz zu den „Milliardären''* und „Senatoren” gestellt, denen er seine Forschungser gebnisse und die seiner Mitarbeiter. die er zu gleichem Handeln aufferderi«, gebermhalfen will. Erst der Hinweis auf Hilter und darauf. dass die Zeit der Einzelgänger vorbei sei, dass Entdeckungen gleichzeitig in allen Ländern vor bej eitet und gemacht werden, in einem Wettlaui mit der Zeit, überzeugt den Gelehrten. Rumaeniens Oberrabbiner Rosen Der Oberrabbiner Rumäniens. Mosche Rosen, der em Mitglied des Paria-, ments ist. begab sich nach London und von dort aus nach den Vereinigtem Slaaf.en. Er ist Gast der Yesebiwß-Universiläl in New York und soll dort bislorische Vorlesungen hallen. Yivc-Ausstellung Die Yivo. New York, wird das Zentenarium für den jiddischen Dichter Morris Rosenfeld durch eine Ausstellung würdigen. Ferien in Israel Die vom Club Mediierränge im Jahre 3983 zum erstenmal durchgetirhrien Ferienaufenthalte in Isr ael'tvaien so erlolgreich. dass die Aufnahmefähigkeit der Feriensiedlung von 559 auf 850 Personen erweitert werden musste und ein zweite« Feriengelände irr Aschkelon und ein schwimmendes Hotel in Elat eirichiei weiden arlo M^'1- « Grat und . chortoPi a- 1 ’ Gsov- und Anzahl; î V fange nr tt* D* feriindo t-;ppin, Pe G;#ppe Israel - Marken mul Marken aller Laender — Neuigkeiten — “Temdticos' ln greesster Auswahl: u. a. VIERERBLOCKS - MARKEN MIT PLATTEN- NUMMERN — MARKEN MIT BAND — KOMPLETTE BOGEN (planchas» — VOLLSTAENDIGE SAMMLUNGEN — WERTVOLLE AUSGABEN — ERSTE SERIE VORHANDEN — VERTRAUENSWUERDIGE BERATUNG ALFONSO MORITZSON Cuanaeachp 2S51. 2 esq. CABILDO TVeussischen Kulfusminiskrium. Hier fand er das ihm genehme Wirkungsfeld, auf dem er Vieles erreicht hat. Mii nie erlahmender Energie und unendlichem Floiss verfolgte er seine Plane und iand Gehör bei den zuständigen Behörden. Nach seiner Furcht aus Deutschland fand er, der Sozialdemokrat, der Tag für Tag sein Quartier wechseln musste, in Prag eine neue Tätigkeit. In Minister Krofka fand er einen verständigen Mann, der seine« Plänen günstig gegenirbersiand. Er gründete eine internationale Gesellschaft für Musikerziehung mit dem Sitz rn Piag. Nach dem glänzenden Verlaut des ersten Kongresses wurde ein zweiter in Paris abgehalten. Zurückgekehrt nach Prag plante er den dritten Kongress, den letzten, in Gemernscnaft mit. der So -iäte Pedagogu qu« Suisse. und mit. dem „Seminaire de l Universile Zürich pour la Pedagogurt de Döficients , der irr Zürich Bern und Basel ve-anstallet, wurde. Die drei Kongresse sollten Wege zum gemeinschaftlichen gegenseitigen Verständnis ebne« Am 32. Oktober 3938 erhielt Kestenberg einem Brief von Hubermanrr mit dem Vorschlag, nach Palästina zu fahren und dorf die administrative Leitung des Palästina-Orchesler zu übernehmen, das Hubermann wenige Jahre vorher ge- * gründet hatte. Sechs Jahre leitete er dieses Orchester., sechs Jahre widmete er seine Energie dem Aufbauaind erschöpfte seine Kräfte, Er legie dann diesen Postern nach, reiflichen Ueberlegungerr nieder. Inzwischen hattesich der Meister auch im Land einen grossen Kreis von Freunden und Verehrern erwoüben. Um ihn herum bildele sich em grosser Ki eis von Schülern, und diesem nun wandte er seine ganze Kraft zu. Sie hatten das grosse Glück, aus dem so reichen Schalz seiner Erfahrungen zu lernen. Seine liebenswürdige Pe'i sönlichkeit fand schnell Kontakt mit seinen Schülern. Menaehem Pressler, jelzt USA, isi sein Schüler gewesen und heute ein international anerkannter Pianist, um nur einen aus der unendlich grossen Zahl der Schüler zu erwähnen. Hier in Israel gründete Prof. Kestenberg «'irr Seminar für Musik und Musikerziehung für Kindergaiieulehrerinnen, das sich bald .Ä?_ Äff Wir waren nicht immer das Volk, das weinl Das Volk der Tränen, der Seufzer und Klagen, Wir haben einstmals den stärksten Feind Gelehrt: Auch Juden können schlagen. Wir haben der wütenden Hasser gelacht. Und iür den Glauben grosser Ahnen Wir gingen mutvoll in die Schlacht, Und siegreich wehten unsere Fahnen Geschlechter schwanden im Zeitengewühl, Geschlechter wurden) neu geboren, Wir aber haben das Heidengefübl Im Drang der Go'Jusnot verloren.. Verloren den alten Rre-senmut, Und wurden zagen stillem, scheuer, lind doch, noch bre>nnt in unser m Blut u' Das alte Hasmonäer teuer. Man hat uns gehetzt in Not und Tod, Mit groben Flegein den Leib uns zer droschen, Und doch, das alte. Feier loht Und ist im Blidmeei t'rJosrhcn. Wir duldelen Martern woliJ sonder Zahl — Die schwachen Körper mussten erliege'« — Doch iebj in uns «'in Ideal, Das, Volker , könnt ihrnie besiegen. Morris Rosenfeld (3 862— 3937) lieber setzt vou Bert hold Ferne! als sehr wichtiger Faktor der Gesamtaus'bildung zur Musik entwickelt hat. Seine Objektivität gehl so weit dass er auch PersönJi ob keilen, die ins andere Lager heriiberweehselle'n, rn seinen Lebenserinner urige« einen Platz zuwies. Nur ungern legen wir dieses so lebendig geschriebene Buch ans der Hand. Lette Ball-Senger, Tel Aviv «»«mantîîitmîtiîttîîîîtstti nS€T€ sew auf diesem Wege, von der Möglichkeit direkter lieber* Weisung der fälligen Abono-Gebühren frdL Gebrauch machen zu wollen. Direkte Einsendung des Abono.Betrages in SCHECK - GIRO — BONO POSTAL LA SEMANA ISRAEUTA Pueyrredön 2190, l* izq. Capital »Lié» An- Hierdurch fiberweiae ich ihnen den Betrae vod m$n . aus nacnsienenaer Abrechnung in Brwartur g Ihrer Quittung begrüsse ich Rie (Name) (Adresse) N B.: Wir bitten. Kinaahluiigen zu richten an: LA SEMANA ISKAEvin 1. u. 2. Quartal 1961 m$n 150.— Jahr 1961 . . m$n 300.— (Nicht gewünschte Zahlung bitte auastretcsteti) j

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