Jüdische Wochenschau
- Journal
- Jüdische Wochenschau
- Volume
- 22 (1961)
- Issue
- 1929 (5.12.1961)
- Date
- 1961-12-05
- Page
- [Seite] (sequence 1)
- Language
- German, Spanish
- Belongs to
- journal issue
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PUEYRREDON 2190 — 1’ izq. J&Jkm&K&yShCJZlilG, T. E. 83-2613 Año XXII. BUENOS AIRES. MARTES 5 DE DICIEMBRE DE 1961 No. 1923 Israel als Waffenlieferant Jerusalem. — Die Knesset lehnte drei Anträge ab, die die sofortige Debatte über die unverzügliche Einstei lung von Waffenverkäufen (an Westdeutschland verlangten. Die kommunistischen Deputierten, sowie Cherut und Mapam verwiesen auf die deutsche Forderung nach Atomwaffen und behaupteten, die fortgesetzte Lieferung israelischer Maschinengewehre an die Bundesrepublik habe „den Weg geebnet”, so dass dieses Land sieh ein „atomisches Arsenal” schaffen konnte. Taakow Landau von der Cherut führte aus, die israelischen Waffenlieferungen hätten Deutschland ein .Zeugnis der moralischen Rehabilitierung” ausgestellt. Jehuda Barzilei v^n der Mapam führte an, die politische Bedeutung der Waffenverkäufe wirke sich zum Schaden der israelischen Interessen aus, und der Kommunist Schmuei Mikunis argumentierte, „Israel entferne sich ständig mehr von den neutralen Ländern", wenn es Waffen verkaufe. Ministerpräsident Ben Gurion erteilte im Namen der Regierung eine kurze Antwort und erinnerte an eine frühere Diskussion in der Knesset über das gleiche Thema, als die Einwände der Opposition ebenfalls scheiterten. Sein Ersuchen, die Anträge als ..unernst und den Tatsachen nicht entsprechend” abzulehnen gewann nur mit schwacher Mehrheit, da die Aehdut Awoda, die sich bei der vorhergehenden Debatte gegen die Waffenverkäufe ausgesprochen hatte, sich diesmal der Stimme enthielt. Ausserhalb des Sitzungssaales hürte man den Kommentar, dass die Frage „ausgegraben” werden sei, um der Aehdut Awoda Schwierigkeiten zu bereiten. KEINE WAFFEN FUER PORTUGAL Jerusalem. — Israel wies ein portugiesisches Ersuchen um Lieferung seiner berühmten Usi-Maschinengewehre ab und untersagte auch seiner belgischen Filiale, an Portugal Waffen zu liefern, wie der Vizeminister für Verteidigung. Schimon Peres, in der Knessetdebatte miUeilte. Peres gab diese Erklärung in Beantwortung von Anfragen der Mapam und i der Kommunisten ab, die ei-! ne Debatte über die Infor-, mation forderten, dass Waf- J fen israelischer Herkunft; von den portugiesischen j Truppen zur Unterdrückung j des Aufstandes in Angola ■ verwandt würden. Er fügte j hinzu, die Beziehungen mit I WIE ICH ES SEHE- Nkht \r Stelle treten vu JEHUDA GOTTHEMER Obwohl nur 14 Jahre vergangen sind, seit die Vereinten Nationen ihren berühmten Teilungsbeschluss fassten, in dessen Ausführung schliesslich der Staat Israel einige Monate später proklamiert worden ist, waren es nur wenige, die sich an dieses wahrhaft historische Datum erinnerten. Unsere schnellebige Zeit, in der sich atemberaubende Ereignisse zu überstürzen pflegen, wendet sich stets den Begebenheiten des Augenblicks zu und beweist unter dem Eindruck einer gewaltigen, umwälzenden Entwicklung einen verkümmerten Sinn für die Grösse und Bedeutung der Geschehnisse. Trotzdam also heute andere Probleme im Vordergrund stehen, hat dieser November-Beschluss der UN über die Teilung Israels nichts an seiner Aktualität oder Bedeutung eingebüsst; er bleibt einer der entscheidenden Ausgangspunkte für die Tätigkeit der Vereinten Nationen und die Existenz Israels. Es wäre nicht ausreichend, in diesem Beschluss einer starken Dreiviertel- Mehrheit der UN, das ehemalige Mandatsland Palästina zu teilen, nur einen Vorgang zu erblicken, durch den die Lage der Juden oder die Situation des Mittleren Ostens eine einschneidende Veränderung gefunden haben. Für die internationale Entwicklung wurde diese Entscheidung ebenso wichtig wie für das Völkerrecht. Dass dieser denkwürdige Beschluss das Leben des jüdischen Volkes grundlegend änderte, braucht nicht weiter unterstrichen zu werden. Die Existenz Israels, die sich auf diesen Völker Spruch stützt, schuf nicht nur einen neuen Faktor im Mittleren Osten, sondern zeigte ihre Rückstrahlungen auf die Lage unseres Volkes in der Welt. Erstmalig seit beinahe zweitausend Jahren konnte das jüdische Volk, konnte Israel, seine Stimme vor allen anderen Nationen erheben und zu allen Fragen der Zeit Stellung nehmen. Nicht mehr Bittsteller auf den Konferenzen wie Jahrhunderte' hindurch, hat Israel nunmehr das Recht, sich selbst an den Konferenztisch zu setzen, um dabei zu sein, wenn Entscheidungen auch in eigener Sa- Für bessere Verstaendigung Paris. — Eine christlich-jüdische Arbeitsgruppe^ die sich für die gegenseitige Verständigung und bessere Beziehungen zwischen Katholiken und Juden einsetzt, ist in Spanien gegründet worden, wie hier bekannt wurde. Die neue Vereinigung, die erste ihrer Art, zählt bedeutende kirchliche Würdenträger in Spanien und den Präsidenten der jüdischen Gemeinde von Madrid, Max Mazin, sowie deren Ehrenpräsiden ten, Louis Blitz, zu ihren Mitgliedern. Die Bildung der neuen Gruppe, die ihre Sitzung in Madrid abgehalten hat, erfolgte nach einer öffentlichen Veranstaltung über dieses Thema, bei der Mitglieder der Kirche und Max Jagupsky, der frühere Vorsitzende des südamerikanischen Büros des American Jewish Committee als Redner auftraten. Man glaubt, dass das begonnene Werk nicht nur Spanien sondern auch für die siidamerikanischen Länder, in denen eine grosse Anzahl von katholischen Priestern wirken, von Bedeutung ist. Der Organisation gehören R. P. Serrano in Vertretung des Ezbischofs von Madrid, R. P. Antonio Deral vom Arias Montan-Institut und die Aebtissin des Ordens Unserer Lieben Frau von Zion an. (ITA) che fallen. Die Wirkung diej ser Entwicklung nach innen war noch grösser, obwohl die j äusseren Folgerungen, Aufj nähme in den UN, Entsen- | düng diplomatischer Vertretungen, Teilnahme an den Besprechungen über alle , Weltprobleme usw., sichtba-! rer in Erscheinung getreten sein mögen. | Zunächst einmal bot Isra-' el allen Juden, die eine Hei-1 mat suchten, die Möglichj keit, innerhalb seiner Lanj desgrenzen diese Heimat mit j allen Rechten und Pflichten zu finden. Die Tragödie der ■ Flüchtlingsschiffe, die ziel- I los auf den Weltmeeren her- I umirrten, hörte sofort auf. ( Der Kampf, den die Zionistij sehe Organisation als „der ’ jüdische Staat unterwegs”! viele Jahre hindurch, vor J allem mit der britischen Mandatsmacht, aber auch | mit anderen „befreundeten” ] Staaten, ausgetragen hatte, war im wesentlichen ein; Kampf um die Rettung der : vielen entwurzelten und verfolgten Juden, die keinen | Zufluchtsort fanden, und de- \ nen selbst die freie Welt die Einwanderung versagte. Der j neu geschaffene jüdische j Staat bot nicht nur den Juden, die in Not waren, eine! brüderliche Hand, sondern j forderte darüber hinaus alle I Juden auf, in das alte Land; Israels zurückzukehren, um , an der Verwirklichung eines i alten Traumes mitzuarbei- 1 ten, der Generation um Ge-! neration unseres Volkes die I Kraft und den Mut zum Weiterleben geschenkt hatte. 1 Wenn früher ganze jüdi- I sehe Gemeinschaften in Ge-! fahr schwebten, klopften die I Repräsentanten unseres Voli kes an fremde Türen, um j Einlass für die verfolgten Brüder zu erbitten. Nirgends; auf der Welt hat man auf j verelendete und verfolgte! Juden gewartet. Kein Lapd war bereit, die Aermsten I der Armen aufzunehmen, ■ obwohl alle die tödlichen j Gefahren kannten, ln denen j die Verfolgten sich befunden; haben. Selbst in dem gro-1 ssen Zusammenbruch der! deutschen Judenheit konnte \ keine Lösung ausgearbeitet der betreffenden Firma in Belgien seien seit Erteilung der Konzession „sehr zufriedenstellend und korrekt” und er setze daher volles Vertrauen in die Erklärung dieser Firma, dass sie an Portugal keine Lieferungen vorgenommen habe und dies auch nicht tun werde. „Ein grosser Prozentsatz von israelischen leichten Waffen stammt von dieser Firma”, äusserte er, „und Israel besitzt mit diesem Unternehmen ein Abkommen über den Austausch von Berichten über technische Fragen und Fabrikation der Bestandteile der Maschinengewehre.” Vizeminister Peres hob hervor, dass die belgische Firma im vergangenen Juni die Autorisation erbat, Usi- Maschinengewehre an Portugal verkaufen zu dürfen, nachdem Israel es abgelehnt hatte, diesem Land Waffen zu liefern. Er erinnerte an die Antwort des israelischen Ausenministeriums auf das Ersuchen Portugals, denn eine Zusage hätte mit der israelischen Politik, keine Waffen an irgendeine Kolonialmacht zu verkaufen, nicht in Einklang gestanden. Der Deputierte der Mapai Mordechai Ben-tcw warf ein, es. würde am besten sein, niemandem Waffen zu verkaufen, da diese Verkäufe „nur Gefahrenherde” darstellen, worauf Peres entgegnete, sich selbst ein derartiges Embargo aufzuerlegen, sei „unsinnig”, weil das Resultat von Kriegen nicht von Maschinengewehren abhänge. auch wenn diese so gut wie die USI seien. (ITA) Mehrere scharfe antiisraelische Artikel mit ausgesprochen antisemitischen Obertönen erschienen m einer Nummer (Jtili—August 1961) der Zeitschrift „Tiei^ Santa”, welche — in spanischer Sprache — das offizielle Organ der franziskanischen Kustodie des Heiligen Landes darstellt, die ihren Sitz in der Jerusalemer A stadt hat, aber auch für Israel zuständig ist. Es handelt sich dabei besonders um einen Leitartikel über den Eic mannprozess. Wie verlautet, herrscht m wientigen katholischen Kreisen stärkstes Befremden gegen diese Tendenz, die — wie diese Kreise betonen — die Wahrheit verfälscht und der Einstellung des Heiligen Stuhles zuwiderläuft. Es scheint, dass bereits Beschwerden bei den zuständigen kirchlichen Stellen eingegangen sind. Bemerkenswerterweise sind diese Artikel nicht m der französischen Parallelausgabe dieser Zeitschrift enthalten, die spanische erfreut sich aber einer weiten Verbreitung nicht nur in Spanien, sondern auch in Sud- und Mittelamerika, wo antisemitische Auswirkungen unter dem dortigen einflussreichen Klerus zu'befürchten sind. Der Eichmann-Leitartikel trägt die Ueberschrift: „Ein Rassismus gegen den anderen.” Er streitet den Juden das Recht ab, sich als Richter in einer Sache aufzuwerfen, bei der sie selbst betroffen sind. Ausserdem verdanke der Staat Israel seine Existenz demselben Rassenprinzip, wegen dessen Eichmann vor Gericht rieht. Mehr als eine Million Araber können bezeugen, das.-, im Palästinakrieg dieselben Vernichtungsmethoden angewandt wurden, um ihre Flucht zu erreichen. Der anonyme Verfasser zitiert einen ebenfalls ungenannten katholischen Geistlichen, der mit Juden un Katholiken zusammen in einem (deutschenV Konzentrationslager sass und der Israel von innen kennt, und er-! klärt, in Israel herrsche derselbe Rassengeist, wenn auch mit anderen Methoden. (Eingeweihte Kreise vermuten, I dass es sich um P. Georg Baumgartner O.r.M. handelt, : einen Volksdeutschen aus Polen, der nach mehrjäl riger Tätigkeit in Jaffa jetzt in der Altstadt wirkt). P. Angel Garcia O.F.M,, ebenfalls früher in I ael, beschuldigt die Juden der Undankbarkeit dem Vatikan gegenüber für seine Rettungstätigkeit (die doch im Eichmann-Prozess gebührend betont wurde! — d. Red.) und behauptet ebenfalls.dass der Staat Israel auf Unrecht; aufgebaut ist. Ferner wird in dem Heft über zwei Famii lien berichtet, die angeblich aus Israel wegen Christen- I Verfolgung fliehen mussten und in der Bundesrepublik 1 Deutschland Asyl erfleh!en, das ihnen aber vervve gert wurde. (Christliche in Kreise in Israel, die oft recht kritisch der Einstellung Konvertiten gegenüber sind, erklärten auf Befragen, dass diese Behauptungen der Frar.ziskanerzeitsehrift nicht den Tatsachen entsprechen.) werden, die es gestattet ha-' ben würde, die damals noch begrenzte und relativ kleine Anzahl der Flüchtlinge aus der Gefahrenzone zu schaffen. Dabei war es bekannt, dass es sich um ein hochwertiges, geschultes gebildeles, für das Leben vorbereitetes Element handelte, das jedem Lande nicht nur Ehre bereitet haben würde, sondern auch zum Nutzen gereicht hätte. Die Gross machte entschlossen sich in Erkenntnis einer moralischen Verpflichtung, die es zu erfüllen galt, Konferenzen einzuberufen, die jedoch ohne eigentliche praktische Ergebnisse verliefen. Wir sollten auch nicht vergessen, dass der Teilungsbesehluss der UN vom November 1948 die direkte Folge einer Streitfrage war, ob 100.000 jüdische Hitleropfer, die KZ und Zwangsarbeitslager überlebten, nach Palästina einreisen dürfen oder nicht. Obwohl Grossbritannien durch die Bestimmungen des Palästina-Mandats verpflichtet gewesen wäre, diesen 100.000 Menschen die Einwanderung zu ermöglichen und für ihre Einordnung zu sorgen, weigerte sich die englische Regierung unter Hinweis auf Bestimmungen, die sie selbst gegen den klaren Wortlaut des Mandats erlassen hatte, diesen Menschen die Einwanderung zu gestatten. Unter dem Druck der Weltmeinung entschloss man sich dann, eine Untersuchungskommission einzusetzen, die aber zu keinen positiven Ergebnissen gelangte. Der „Fall Palästina” wurde vor die UN gebracht, die j eine weitere Kommission ' entsandten - gegen den Druck j der englischen Regierung j j wurde die Einwanderung der 1 I 100.000 befürwortet. Das al- 1 1 les geschah in der Zeit uni mittelbar nach der grössten Katastrophe des jüdischen Volkes, nachdem sech^ Mil-; Honen Juden dem Hitler-Terj ror zum Opfer gefallen waren .. Kein Land, selbst die ■ grossen Vereinigten Staaten '■ von Nordamerika nicht, war; bereit, die überlebenden Re-! ste des Massenmordes aufzunehmen, die wie durch ein Wundeihren Henkern entgangen waren. Auf der wei-! ten Erde war kein Platz ( für sie. In neuen Lagern, I wenn auch ohne Stacheldraht und SS-Schinder, aber in Lagern, warteten sie auf den Tag ihrer endgültigen Befreiung, ihrer Einordnung in ein .normales Leben. Sie warteten vergeblich. Erst mit der Proklamation Israels wurde das Problem in wenigen Wochen gelöst. Als die irakischen Juden vertrieben wurden, öffnete Israel vor ihnen seine Tore und nahm sie auf. Die bedrohte und unterjochte Ju denheit des Yemen wurde auf .Adlers Flügeln” ins Land überführt. UeberaU dort, wo Juden verfolgt wurden, weil sie Juden waren, bedeutete Israel Hilfe und Rettung, bedeutete Israel die Freiheit und neues Leben nach Jahrhunderte langer Unterdrückung und Entrechtung. Deswegen ist hierin für unser Volk eine der wesentlichsten Folgen der Staatwerdung Israels zu erblicken: wieder eine Heimat zu haben, die jeden aufzunehmen bereit ist, vor allem auch diejenigen, die sich in Not und Gefahr befinden. Hierin liegt nicht allein eine sentimentale oder matsrie'- le Lösung der Judennof, vielmehr wurde eine neue völkerrechtliche Tatsache geschaffen, der in An‘>etracht der jüdischen Ce- schichte, die eine Geschichte der Zwangswanderuogen ist, eine transzendentale Bedeutung beigemessen werden muss. Auch für die Entwicklung des internationalen Rechtes stellt der November - Beschluss der UN einen Markstein dar. Dieser Aspekt wird alleridngs meist übersehen. Die UN sind am Ende des Zweiten Weltkrieges geschaffen worden. Sie sollten weder de jure noch de facto die WisderanPebung noch die Fortsetzung des a - ten Völkerbundes sein. Ihr Schöpfer, Franklin D. Eoosevelt, — der das Kriegsende bekanntlich nicht erlebt hat, — wollte durch die UN ein wirkungsvolles Instrument für den Weltfrieden schaffen. Ihm schwebte eine Art Weltregierung vor, die ihm die sicherste Garantie zur Vermeidung neuer bewaffneter Konflikte zu bieten schien. Die Pläne wurden nach dem Tode des grossen amerikanischen Präsidenten realisiert. Inzwischen traten aber die Differenzen zwischen den Russen und ihren westlichen Verbündeten mit aller Schärfe hervor, sodass auch die UN im Schatten dieser Auseinanders^et- (Scbluss aut Seite 2> VOR DER URTE1LSVERKUEN0ÜN0 Jerusalem. — Die Urteilsverkündung im Eic'nmann-Prozess wird wie angekündigt am 11. Dezem her beginnen. Die Gerichtssitzungen werden weniger als eine Woche dauern. Das Pressebüro der Regierung, das mit sorgfältigen Vorbereitungen beschäftigt ist, setzte den 5. Dezember als letzten Termin fest, an dem die Passier scheine zum Betreten des Gerichtsgebäudes erneuert oder erteilt werden können. Die Personen, die im Besitz einer Eintrittskarte sind, werden am Eingang streng kontrolliert und registriert werden. Diese zweite Phase des Prozesses wird nicht televisiert werden. Tel Aviv. — Der Verteidiger Adolf Eichmanns Dr. Robert Servatius, ist in Israel eingelroffen