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Jüdische Wochenschau · 1961-11-14 · 1923 (14.11.1961) · p. Seite 7

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Journal
Jüdische Wochenschau
Volume
22 (1961)
Issue
1923 (14.11.1961)
Date
1961-11-14
Page
Seite 7 (sequence 7)
Language
German, Spanish
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Marte«, 14 dt Nov jcrr.br t d»' 1961 4üyEm«£T t¿<5^CC W ÄJP * L pfwu*** COMITE CElfTHOEÜBOPEO Corriente* 2294 — VI. Slock — 1. E. 48-3695. 48.568! Keren Kayemetk Leisrati w« fressftit Aufgaben Zweieinhalb Millionen Du- ¡ seinen Teil am Mehrwertsertrag des Bodens erhalte. nem muss die im Rahmen des Keren Kavemeth errichtete Bodenentwicklungs- Behörde wirtschaftlich nutzbar machen — dies stelJie Herr .lacob Tsur, der Vorsitzende des KKL-Direktoru ums, auf einem Vortrag in der Jerusalemer Handelskammer fest. Ungefähr die Hälfte dieser Fläche muss durch Entsteinung. Terras- ’sierung und ähnliche Massnahmen urbar gemacht werden, und der Rest ist aufzu. forsten. Dieser grossange- Jegte Plan wird jährlich zwei Millionen Arbeitstage erfordern, und so werden 8.600 Arbeiter, meist Neueinwanderer, ständige Ar bei* finden. Bezugnehmend auf Landbesitz und -Verwaltung betonte Herr Tsur, dass die KKLrVertreter in der neuen Land'behörde. die für über 90 Prozent sämtlicher Län dereien in Israel verantwortlich ist, darauf bestehen, dass das Prinzip der Vergebung von Böden ausschliesslich unter Erbpaehtverirägen voll gewahrt bleibe. Der KKL wird keinesfalls ilen Pachtzins über die heutige Höchstgrenze von 4 Prozent des jährlichen Durehsclmittsertrages hinaus steigern, Andererseits mac-hf der Fonds, der auf den wirtschaftlichen Fortschritt in Israel bedacht, ist. keine Schwierigkeiten, wenn städtische und vorstädtiscbe Ländereien aus der Hand, eines Pächters in die eines anderen übergehen, verlangt dabei aber, dass er, als öffentliche Institution, dabei Herr Tsur ausserfe seine Ansichten auch zu der Frage ob israelische Bürger Beiträge: zu den nationalen Fonds zu leisten haben und betonte, dass er dies für die moralische Verpflichtung jedes Juden in Israel u^d in dex Diaspora halte, ungese- I hen der Steuern, die jeder seinem Staat zu zahlen habe. Die gemeinsame Arbeit für die Fonds diene der Judenheil Israels und der Diaspora als Symbol für die Gemeinsamkeit von Weg und Zielsetzung. Man trifft jetzt die Vorbereitungen für eint Aktion, die vom Keren Kayemeth und vom Keren Hayessod zusammen im Herbst und Winter in Israel durebgeführ* werden wird. Unser Telegrammdienst Telegramme und Baumspenden, bei jeder Gelegenheit, bitten wir, unter folgenden Telefon - Nummern aufzugeben.- 70-9931 64-2966 54 3209 48-3695 Sekretariat 48-5683 DIE BEDECKE ZWISCHEN DIE BLADE BDECHSE DNS DND ISRAEL IST DES KKL Tief erschüttert erreicht uns die Nachricht des plötzlichen Ablebens in Tel. Aviv meines geliebten Mannes, unseres herzensguten Vaters, Bruders. Schwiegervaters und Grossvaters, kurz nach Vollendung seines 72. Lebensjahres Herrn NATAN GITTER ln tiefer Trauer: JENNY GITTEK goto. EISCHLEK <Tel Aviv) Dr. SIMON GITTER nmd Frau LEAH feh. NEDBADER «Tel Aviv) M. B. GITTER wimü Frau ALICIA gib. ROSENBERG (Tel Aviv) JACK S. GITTER and Frau L1LIANA Cf h. MITTELMANN (Bs. Aire«) I. S. GITTER (New Vmtk), Brader ADINA. DANIELA, BEATS 1Z, JEIIDDITH ». ARiELA. Einkelktarder Von Beileidsbesuchen •billet rnan A bat and zu iMsbmen. Buenos Aires, der 13. November 1961 Obiigado 2285 UUCR — j(K ALEKBER) Dienstag, den 14. November 6. Kislev Mittwoch, den 15. November 7. Kislev Donnerstag, den 16. November 8. Kislev Freitag, den 17. November s. Kislev Sonnabend, den 18. November 10 Kislev Parscbaf WAYETZE 1. B. M. XXV1I1.10 — XXVI1,3 Haftara Hoschea Xll, 13 — XIV, 10 Sonntag, den 19. November 11. Kislev Montag, den 20. November 12. Kislev Dienstag, den 21. November 13. Kislev Mittwoch, den 22. November 14. Kieler- Donnerstag, den 2S. November 35. Kislev Freitag, den 24. November 16. Kislev Dienstag. den 21. November 13. Kislev Mittwoch, den 22. November 34. Kislev Donnerstag, den 23. November 15. Kjslev Freltag, den 24. November 16. Kislev Sonnabend, den 25, November 17. Kislev Parschat Wayischlach 1. B. M. XXXJIT 4 — XXXVI 43 Haftara Owadlä 1 1— LA SEMANA ISRAELITA Arie Xi ", — No. 192 — 7 ritlTTILUNG DER URta Die URO teilt mit, dass in den nächsten Wochen folgende Fristen endgültig ab- 1 a ufen: 1) Nattamatgeschädigte; Nach e iner Miilerlung des Amies des High Commissioner for Refugees können unter Umsländen auch rassisch Verlblgter unter dieses Abkommen fallen, z.B. solche. die sien als Polen tarnten und in Deutschland Zwangsarbeit geleistet haben. Ver möge,isschä den werden nicht, ersetzt. Ansprüche sind unwiderruflich bis zum 31. Dezember 1961 bei dem Servicio Social Internacional Delegación en Argentina. Paseo Colón 255. ol. b.. Buenos Aires, anzumeirien. 2) Griechische Staatsbürger, die während der Jahre 1941 — Ende Mai 1945 durch das NS-Regime verfolgt wurden und deren Verfolgung zu Tod. GesnndheHsscbaden oder Freiheitsbeschränkung geführt haben, können auf Grund de« zwischen der Deutschen Bundesrepublik und Griechenland getroffenen Abkommens Ansprüche stellen. Diese müssen bis zum 24. November 1961 durch einen griechischen Anwalt bei dem Civil Court in Athen ¿ingegangen sein. Den Ansp-uchberechügten wird empfohlen, sich unter Vorlage von Dokumenten, insbesondere ihrer griechi— sehen St -latsangebÖTigkeit.! bei der griechischen Bot-! schalt in Buenos Aires, Av. i Libertador Gen. San Marlin I 2247. unve 7iglich vorzustel- | len, die ihnen ein Formular 1 fiir die Autorisation des griechischen Anwalts gegen Zahlung von IW.— Pesos ausfolgen wird. 3) Das AbKommfn zwischen Frankreich und Deutschland vom 15. 7. 1960 ist mil den entsprechenden französischen Dekreten in Kraft getreten. Berechtigt sind die | Opfer der NS-Verfolgungen, die im Ze:tpunkt der Ver- I folgungen und cm 15. Juli 1980 die französische Staatsangehörigkeit gehab; haben. Vorgesehen ist lediglich Entschädigung für Haft, Internierung oder Deportation. Nicht in Betracht kommen Gesundheitsschaden. Berufsschäden. Tragen ries Judensterns oder Leben in der Illega.i.ät: ebenso wenig Vermögensschaden. Die Berechtigten müssen sich unrmttelbar an das französische Kriegsopfermi nisterium. Adresse: Ministère des Anciens Combattants et Victimes de Guerre. 136 rue de Bercy, Paiis 12e. wenden, um die erfoiderlichen Formulare sowie die Carte de Deporté et Interné anzufordern. Es -wird mit besonderem Nachdruck auf den Fristablauf des 28. Februar 1962 aufmerksam gemacht.! Dg Nicolas Rappoport s. A. Am 5. November verstarb im Alter von 77 Jahren der bekannte jüdische Arzt und langjährige Direktor des Jüdischen Krankenhauses in Buenos Aires, Dr. Nicola Rappaport. Dr. Rappaport wurde im Jahre 1884 in Kischinew geboren und kam als Kind von sechs Jahren mit seinen Elfern nach Argentinien. Im Alter von 25 Jahren promovierte er als Arzt, aber schon als Student gründete er im Jahre 1907 mit den Aerzten Dr. Zabotinsky und Dr. Gersehunoff das Jüdische Krankenhaus. Dr. Rappaport studierte aufgrund eines Stipendiums einige Monate noch in Frankfurt am Main bei Professor Ehrlich und war in Argentinien des erste Arzt, der das Ehrlich-Serum spritzte. Dr. Rappaport widmete sich Zeit seines Lebens dem Jüdischen Krankenhaus und wurde später zum Ehrendirektor des Hosiptals ernannt. Ebenso war Dr. Rappaport im jüdischen Leben stets an erster Stelle tätig. Er war u. a. auch Präsident der DAIA. der Hebraica. WI2C-$pende London. — Die lontlo:ri W1ZO hat. zu Ehren des 70. Geburistoges ihrer Ehrenpräsidentin, Elh-el So’omon. für Israel eine Bibliothek auf Rädern gestiftet, die zweimal in der Woc-h2 20 abgelegene Dörfer in Israel mit. Lesestoff versorgen kann. Der Deutsche Fraueni ing beteiligt sich an der Ausstattung des Wagens durch Bücherspenden, die entsprechend der Zusammensetzung der Einwanderer in praktisch allen europäischen Sprachen sowie in Hebräisch und Jiddisch willkommen sind Die am meisten gefragten Bücher sind gute Romane. (AWZ) der Jüdischen Liga gegen Tuberkulose. Auch schriftstellerisch trat er hervor und machte sich einen Namen in der spanische Literatur als Novellist und Dramatiker. Mit Dr. Rappaport verliert das argentinische Judentum eine seiner hervorragendsten Persönlichkeiten. Sein Tod wird von a:len Kreisen ungemein bedauert. Möge sein Andenken zum S^gen sein. Unser PABL1TO hat ein Schwesterchen LUCIA DtATILDE bekommen. David Colub und Frau Esther geh. Selig Colonia Avigdor, den 31. Oktober 1961. ir wollen unsere Arbeit schnell abschliessen Deswegen erledigt SOFORT Eure Beisteuerung fiir die Einheitskampagne für ISRAEL DIE DREI GROSSEN AUFGABEN DIESES JAHRES: HILFE FUER DIE NEUEINWANDERER AUFBAU NEUER WOHNSIEDLUNGEN ERSCHLIESSUNG NEUER BOEDEN ANNAHMESTELLEN: CAMP ANA UNIDA PRO ISRAEL, COMITÉ CENTROEUROPEO Sarnoienio 2376, 39, T. E. 47-3820 und saemtliche Sekretariate der angeschlossenen Organisationen und Gemeinden

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