Jüdische Wochenschau
- Journal
- Jüdische Wochenschau
- Volume
- 22 (1961)
- Issue
- 1919 (27.10.1961)
- Date
- 1961-10-27
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German, Spanish
- Belongs to
- journal issue
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< — ViítM*. 27 dr Ortubr« <kr LA SEMANA ISRAELITA AB* EXIL N«. I»19 Neue Bucher Musik in Buenos Aires' Israel als Lehtineister ‘IT», Mundo (ietsconociflo Lj»s Gnajan-as” von Prof. Dr. Ernesto F. Malbee. Edi- Wiai Casa Rueda. Der unermüdliche Re sende Prof. Malbec schreibt dieses Mal über die Gebiete Amerikas, die dem Rest der Welt praktisch unbekannt sind und eigenartigerweise sogar seinen Mitbewohnern dieses Kontinents. Der Autor machte diesmal seine Reise in diese abgelegenen Gebiete, die sein unruhiger Geist erforschte, und aus dem Bild, das sich ihm bot, sowie aus seinen persönlichen Eindrücken setzt sich dieses Buch zusammen, das den Lesern einen fesselnden Einblick in eine neue Welt, gewährt. Diejenigen, die auch heute noch zu sehen vermögen und von den Problemen der Menschen beeindruckt wer. den können, werden den Bericht Prof. Balbecs mit nicht ermüdenden Interesse lesen. „PARSiFAL” IM COLON Richard Wagners Scbwanengesang, die Grals-Verherrlichung nach Wolfram von Eschenbach, diente zur Einweihung des Bayreuther Festspielhauses und erhielt daher . den Titel „Bühnenweihfestspier’. Das Werk wurde vom jüdischen Dirigenten Hermann Levy aus der Taute gehoben, der sofort nach Wagners Tod bei Cosima und ihren Angehörigen in Ungnade fiel und aus antisemitischen Gründen in Bayreuth nicht mehr dirigieren konnte. In 'München erfreute er sich bis zu seinem Tod ungewöhnlicher Wertschätzung und war „der” Wagnerdirigent. Die Aufführung im Colön hatte hohes Niveau. Heinz Waliberg dirigierte die lange Partitur nahezu ohne Striche und betonte insbesondere das Geruhsame in ihr; die wenigen dramatischen Punkte, die sie aufweist. Hessen jedoch ihre letzte Wucht, vermissen — ARNOLD ZWEIG Bilanz der deutschen ludenheil MARGARETE SI SMAN xmmm Frauen der Romantik 3. veränderte und erweiterte Ausgabe. 178 S. mit 16 Bildnissen auf Kunstdruekpapier, m Leinen gebunden 12,80 DM. Joseph Melzer Verlag, Koeln MOZARTSTRASSE 13 FLAVIUS JOSEPHUS Geschichte des jüdischen Krieges Uebersetzt und mit Einleitung und Anmerkungen versehen von Dr. H. CLEMENTZ Kl. 8’, 695 Seiten, 2 Karten auf holzfr. Papier in Leinen geb. DM 25.— HANS KOHN: MARTIN BUBER Sein Werk and seine Zeit 2te uit ein Geleitwort ‘des Verfassers und ein Nachwort von Dr. Robert Weltsch vermehrte Auflage ca. 500 S gr. 8?, Leinen gebunden DM 24.80. insbesondere die beiden Verwandlungsmusiken —, W'ohl eine Folge der Ueberarbeitung Wallbergg in den letzten Wochen. Die Bühnenbilder von Armando Chiesa gaben dem Regisseur Frank De Quell nur begrenzte Entfaltungsmöglichkeiten, da sie im Charakter uneinheitlich waren. Hervorragend gelangen jedoch die Ver. j Wandlungen, und der Konj fakt. zwischen Orchester und j Bühne und insbesondere der! Innenchöre wurde zum ersten Mal durch interne Tej ievision hergesteiit und , klappte vorzüglich. Die Chöre selbst waren von Tullio Boni überragend gut vorbereitet worden. Die Palme unter den Sängern gebührt Kurt Böhme, der einen einzigartigen Gurnemanz sang und darstellte; unter den vielen guten und sehr guten. Leistungen dieses grossen Bassisten seine beste. Neu für uns war der jüdische Bariton Raymond Wolansky. der den leidenden und schwer darzustel- | lenden Amfortas rührend | gab und das Vokale mit sei- | ner gepflegt - ergiebigen; Stimme in den Vordergrund I stellte. Der Titelheld wmrde; von dem uns bereits bei kannten Tenor Hans Hopf i unübertrefflich eesunop- : und Regine Crispin — bereits eine baiy reut her Kundry — gab uns abermals eine Lek- : tion hoher Schule sowohl stimmlich als auc-h darstel- ■ lerisch; ihre Auffassung, das j Büsserische der Partie vor ' das Wild-ungezügelte zu «teilen. erscheint uns sehr plau. j sibel. Sie zeigte eine in sich! geschlossene Kundry, die ihresgleichen suchen dürfte. | Viktor De Narke bewährte; sich als Klingsor, und unter j den Blumenmädchen fielen \ besonders Mirtha Garbari- ' ni, Maria Benegas, Africa De Retes und Alicia Alle- I rand gut auf, während die übrigen Chargenrollen ausreichend besetzt waren. Gut I auch sang Juan Zanin den Titurel. Sehr zu begriissen war die i Verfügung, nicht zu applau- , dieren; das Publikum veri Hess sichtlich ergriffen un-! seren Musentempel. i öS,:; -< •■ / f<' * \ *■ 4 Im Rahmen des Programms für technische Hilfe an unterentwickelte Länder veranstaltet die Histadrot landwirtschaftliche Kurs« in ihrem Afro asiatischen Institut. — Unser Bild zeigt einen S.udenten aus Nigeria, der an einen israelischen Landwirt Fragen über Ernteprobleme richtet. „L'HISTOIRE 1)1’ SOLDAT” VON IGOR STRA1MNSKY Als Gala-Aufführung bot die neugegründete ..Asociación Amigos de Suiza” im Teatro Municipal General San Martin (ursprünglich war das durch Brand schwer beschädigte Teatro I Cervantes dazu ausersehen) 1 die szenische Version der ¡ 1918 von Ernest. Ansermet I in der Schweiz uraufgeführ- ¡ ten „Geschichte des Solda-; ten” des grossen russischen j Komponisten, deren Inhalt \ und Text von seinem Freund und Biographen C. F. Ramuz stammt. Trotzdem es sich um ein Werk aus der frühen Schaffensperiode Strawinskys handelt, hat. es nichts an Frische, Originalität und Unmittelbarkeit eingebüsst. Die Festrede hielt. Victoria Ocampo, die berühmte argentinische Schriftstellerin, die eine langjährige persönliche Bekanntschaft mit dem Komponisten, Ansermet und auch mit Juan Jose Castro verbindet, dem sie bei dieser Gelegenheit grosse Elogen machte und dessen Schaffen sie mit Strawinsky direkt in Verbindung brachte. Castro leitete, wie nur « es kann, mit Ueberlegerheit das Instrumental - Septett, dessen qualifizierte Solisten Eduardo Acevedo (Violine), M. Frogoni (Klarinette) José Goldensehtein (Trompete), R. Carbone (Posaune), H. Greco (Kontrabass), E. Bragato (Fagott) und A. Yepes (Schlagzeug) waren. Für den szenischen Ablauf sorgte vorbildlich Tito Capobianco, dem ausserordentlich gelungene Kostüme und Bühnenbilder von Hector Basaldüa zur Verfügung standen. Die durchwegs grossartig aktuierenden Darsteller waren Roberto Perez Soto 'Leser), Maurice Jouvet (Soldat) und Tatave Moulin (Teufel), und die Königstochter wurde von der Tänzerin Esmeralda Agoglia choreographisch restlos erfasst. Der schweizer Pianist Sebastian Benda leitete den Abend mit Kompositionen von seinen Landsleuten Frank Martin, Rolf Liebermann und Othmar Schoeck ein, die sämtlich gut und solide interpreiiert wurden. Die Gesellschaft hat s0 ein vielversprechendes Début gemacht, welches von einem qualifizierten Auditorium herzlich und ehrlich applaudiert wurde. Jüdische Wochenschau ¡n Monlevideo/Uriinuay ¿inzelnummer 50 Centesimo* Jahresabono 45.— $ urug. ABONOS — AVISOS — COBRANZA Sra. L. Löblowilz Paraguay 1164, piso 2, apt. 9 Distribuidor: KIOSK TUREK Constituyentes 1757 Tel. 42-640 500 Bücher gespendet Die englische Sektion des Y1WO hat 500 Bücher dem Schalom-Asch-Institut iq Bat Jam übergeben. „Herzogin“ der Mode In London beging Frau Elsa Herzog, die ..Herzogin”, ihren 85. Geburtstag. Elsa Herzog, bis ins Alter der Mode huldigend, hal ein Menschenleben lang amüsant und sachverständig zunächst in Berlin bei Ullstein und Scherl und jetzt bei Koebner über Mode berichtet. Viele zogen sich für den Presseball mit Rücksicht auf die „Herzogin” an, die am nächsten Tage die elegantesten Roben in den Zeitungen und Zeitschriften beschrieb. In London, das sie aus ihren Jugendjahren gut kannte, fand sie auf ihrem Gebiet Beschäftigung; bei Gartenempfängen der Königin, bei den grossen Premieren ist sie noch heute zu sehen. Sie, einst Mittelpunkt eines Berliner Salons, lebt noch heute, in hohem Alter, ihrem Berufe. TEATRO C0LQN Sábado 28 ,a las 29.30 hs. Novena Función del Abono a Sá<bados Nocturnos. Ult. Representación “Parsifal”, de R. Wagner. (Cor el mismo elenco de sus améliorés representaciones). Director de Orquesta; Heinz Wallberg. — Sobranies de abono en venta. Domingo 29, a las 18.30 horas: Función Extraoidinaria No. 28. Espectáculo Coreográfico. Ballets: Concierto Coreográfico (Estreno). El Cisne Negro y Eslancia. Directora del C. de Baile: Tamara Gngorieva. Director de orquesta: Antonio Tauriello. Cuerpo de Baile Estable y Orquesta Filarmónica de Buenos Aires. — Platea S 120—. Localidades en venta. Wie liegen die Feiertage im Jahre 5722? Sonnabend den 2. Dezember Sonntag, den 3. „ Montag, den 4. „ Sonnabend der 9. „ Sonntag den 10. Sonntag, den 10. Dezember Sonnabend, 2. Januar 1962 Montag, den 19. März Dienstag, den 20 März Mittwoch, den 21 März Mittwoch, den 18. April Donnerstag, den 19. April Freitag, de" 20 April Sonabend, den 21 April Mittwoch, den 25. April Donnerstag den 26. April Dienstag, den 1. Mai Mittwoch, den 9. Mai Donnerstag, den 7, Juni Freitag, den 8. Juni Sonnabend, den 9. Juni Donnerstag, den 19. Juli Mittwoch, den 8. August Donnerstag, den 9. August Freitag, den 28. September Erew Chanuka 1. Tag Chanuka 2. Tag Chanuka Schabbat Chanuka 8. Tag Chanuka — Sot Chanuka Fasten Assara betewet Schabbat Schira — Chamischa assar bischwat Neujahr der Bäum€ Fasten Ester Purim Sehuschan Purim Erew Pessach 1. Tag Pessach 2. Tag Pessach Schabbat Cho! hamoed 7. Tag Pessach 8. Tag Pessach — Acharon sehe] Pessach Gedenken des Aufstandes im Ghetto von Warschau Yom Haazmaut Erew Schawuot 1. Tag Schawuot 2. Tag Schawuot Fasten Schiwa assar be Taraus Erew Tischa be Aw Tiseha be Aw Erew Rosch Hasehana ISRAEL - BRIEFMARKEN j KA WIEDER VERKAEUFEB — ALLE NEUAUSGA- J BEN ZUM OFF1EIELLEN PREIS Agencia Filatélica oficial l del Estado de Israel, VIAMONTE 558, I/B — Bmm, Air**, **». Ar#*»ti»* 5