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Jüdische Wochenschau · 1961-10-27 · 1919 (27.10.1961) · p. [Seite]

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Journal
Jüdische Wochenschau
Volume
22 (1961)
Issue
1919 (27.10.1961)
Date
1961-10-27
Page
[Seite] (sequence 1)
Language
German, Spanish
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PÜEYRREDON 219« — 1? izq. £&. JentätäJsA&jelila T E. 832613 A&» XXII. BUENOS AIRES, VIERNES 27 DE OCTUBRE DE 1961 Ni>. 1919 Es wird immer noch verhandelt Tel Aviv. — Fast zweeinhaib Monate nach den allgemeinen Wahlen hat Israel noeh immer keine neue Regierung-, Man weiss bis heute noch nicht, welche Parteien die Koalition bilden werden. Die Hoffnungen, dass die Mapai nunmehr ihre Partner wählen wurde, sind geschwunden, nachdem diese Partei erklärte, sie wolle die Entscheidung noch vers« hieben, bis von den IJberalen und Linksfraktionen ,das j letzte Wort” über ihre Bedingungen zum Eintritt in die Koalition gesprochen worden sei. Dies kann jedoch noch geraume Zeit in Anspruch nehmen, denn die Liberalen haben ihre Führer a-us dem ganzen Lande einberufen, um über die „Bedingungen” neuerlich zu beraten. Auch die Mao am, Achdut Awoda halten ähnliche Besprechungenab. Es ist noch nieht vorauszuschen, wann Levi Eshkol die Bildung eines neuen Kabinetts anktindiger körnen wird, LEVI ESHKOL ERSTATTET BERICHT Jerusalem. — Finanzminister Levi Eshkol, der im Namen der Mapai mit der Kabinettsbildung beauftragt ist. informierte den Staats- . Präsidenten Ben Zwi über den- Fortschritt seiner Bemühungen. Er setzte den Präsidenten davon in Kenntnis, dass obwohl seine Verhandlungen mit den. Führern cer Liberalen Partei, der Achdut Awoda und den Religiös Nationalen zu keinem Ergebnis geführt hätten, er trotzdem wünsche, die Unterhaltungen fortzusetzen. Eshkol ersuchte die Achdut Awoda dringend, ihm auf sein Angebot. der Koalition beizutreten. eine schnelle Antwort zu erteilen, da jetzt alle ihre Bedingungen für einen Anschluss befriedigt worden seien. Die Achdut Awoda versprach, bis zu einem bestimmten T-wmir. ihren Entschluss mit.zutcilen. Eine unerwartete Schwierigkeit tauehte auf, als sich eine neue Spaltung in der Einheitsfront Mapam-Achdut Awoda ergab, denn die Mapam begann, neue Forderungen zu stellen. Eshkol verlangte von den Führern der Achdut Awoda, „sieh jetzt zu entscheiden, ob sie bereit seien, ohne die Mapam in die Regierung einzutreten, falls diese Fraktion ihre negative Haltung beigehalten sollte.’ Die Führerschaft der Mapai ist überzeugt, dass die Führer der Maaam aus ideologischen Gründen, die mit den Fragen, über welche zweieinhalb Monate lang verhandelt wurde, nichts zu tun haben, beschlossen ha- WIE ICH ES SEHE Das steht nicht in den Akten ben, keiner neuen Koalition beizutreten. Hierauf scheint hinzudeuten, dass die Mapam öffentlich gefordert hat, Israel solle sich zu einer Politik bekennen, welche sich strikt aus dem Machtkampf zwi.-chen Ost und West fernhält. Dieses Verlangen wurde in den Verhandlungen der Mapam mit Finanzminister Eshkol ebenso wenig erwähnt wie in den Bedingungen, weiche von der Mapam und Achdut Awoda gemeinsam ausgearbeitet wurden. Man hält die Stellungnahme der Mapam für eine neue Angleichung an die internationalen Ereignisse. Die grösste Schwierigkeit in den: Verhandlungen mit den Liberalen besteht darin. dass diese die staatliche Kontrolle der öffentlichen Gesundheits-Dienste fordern. Minister Eshkol ist der Ansicht, dass das Ansinnen der Liberalen in dieser Frage sowie deren Anspruch auf verschiedene Minister- PorfefeuiHes nicht durch die 17 Mandate gerechtfertigt ist, über die die Liberaen verfügen. (ITA) von JEHUDA GOTTHEIMER Da wurde wieder einmal ein besonders krasser Fall von- Unrecht, Weltfremdiieit und Enfcschädigungsfeindltehkicit bekannt, mit welchem sich sogar das offizielle- Organ „Rechtsprechung zur Wiedergutmachung” beschäftigt hat. Ein jüdischer Schüler, jetzt si cherlich auch schon ein reifer Familienvater, musste im Sommer 1933 aus dem Gymnasium ausscheiden und auf die Volksschule zurückkehren. Der ehemalige Gymnasiast erklärte, er habe die höhere Schule verlassen müssen, denn seine Mitschüler hätten ihn „gjshänselt” und die mit Hakenkreuzen geschmückte Lehrerschaft habe eine soi antisemitische Haltung eingenommen, dass er nicht mehr auf dem Gymnasium hahe bleiben können. Das Entschädigungsamt hat diesen Anspruch abgelehnt, indem es einfach erklärt hat, der junge Mann sei nicht fähig gewesen und musste aus diesem Grunde in die Volksschule zurück. Die Gerichte beschäftigten sich daraufhin mit dieser Angelegenheit, denn der gehänselte Gymnasiast gab sich mit dieser, nach seiner Ueherzeugung völlig unbegründeten und ungerechten Attlehnung nicht zufrieden. E» ist beinahe überflüssig zu bemerken, dass es sich, hei der ablehnenden Behörde um das Bayerische Landes- Entschädigungsemt handelt, das wegen seiner entschädigungs - feindlichen Haltung allgemein und nicht angenehm bekannt ist. Dieser Fall beschäftigte, nachdem das Bäuerische Entschädigungsamt abgelehnt hatte, die Gerichte durch drei Instanzen. Landgericht und Oberlandesgericht wiesen die Klage ab, stellten sich also auf denselben Standpunkt wie das Entschädigungsamt, dessen Haltung von den Finanzleitstellen in München im wesentlich bestimmt wird. Der Bundesgerichtshof, das 1 höchste Gericht in der Bundesrepublik Deutschland, - sab keine Möglichkeit, die ' Entscheidung der Vorin- \ stanz aufzuheben, weil keine Fragen, rechtsgrundsätzlicher Ar,t, sondern nur Fragen des Tatbestandes und; der Beweiswürdigung angegriffen wurden, also einer Revisions-Beschwerde nicht stattzugehen ist. Immerhin lässt jedoch der höchste deutsche Gerichts- \ hof keinen Zweifel daran, dass, die nunmehr rechtskräftige Entscheidung irr- . tümlieb sei. Indem der abgewiesene Kläger letztlich j doch in der Sache Recht ■ aber keine Entschädigung Neue Taktik der Israel-Armee Tel Aviv. — Die israelischen Streitkräfte haben eine neue Kampftaktik entwickelt, um den Bedrohungen zu begegnen, die in der Anwendung der russischen Gefechtstechnik durch die ägyptische Armee bestehen, so erklärte David Elaear. der Kommandant der israelischen Panzereinheiten bei den Feiern, die am Tage der Panzertruppen stattfanden. Das sowjetische System, so führte Elazar aus, stützt sich auf den Masseneinsatz der Truppen gleich nach einem Infanterieangriff, um Keile in die feindlichen Linien zu treiben und strategische Punkte weit hinter den Gefechtslinien zu sichern. Israels Taktik dagegen basiert nach den Erklärungen Elazars in der weitreichenden Ausnutzung der besonderen Kampfkraft der israelischen, Soldaten und der ihren Kommandanten zur Verfügung stehenden militärischen* Ausrüstungen. (ITA) bekommt, wirddas Unrecht — nunmehr rein forme! be-; gründet, — nur noch grö-! sser. Die Gerichte geben zwar zu, dass die gesetzlichen Vermutungen einer nicht j unerheblichen Schädigung; für den Exgymnasiasten j sprechen würden, dass aber! in diesem konkreten Fall j der Abgang vom Gymnasium nicht durch national-; sozialistische- Verfolgungs- , massnahmen, sondern durch | die Unfähigkeit des armen , Jungen bedingt gewesen ■ sei. Wie hat d-as Entsehädi-! gungsamt und wie haben 1 die Gerichtenun diese Uni fähigkeit festggsteilt? Hier-: zu sollte man einiges über; das spätere Schicksal des; verunglückten Gymnasia i sten wissen, das mit der, I die deutschen Gerichte auszeichnenden Gründlichkeit ermittelt worden ist. Der Exgymnasiast absolvierte nach Rückkehr in die Volksschule deren vorgeschriebene Klassen, ohne etwa wegen Unfähigkeit ein Jahr verloren zu haben, bereitete sich auf einer ,cndwirtschaftlichen Ausbildungsstätte auf seine Auswanderung. in das damalige Mandatsgebiet Palästina vor, ging, dort in eine Gemeinschaftssiedlung betätigtesich literarisch und journalistisch. Seit mehreren Jahren ist er in seinem Kibbuz als hebräischer | Lehrer beschäftigt. | | Nun wird man zwa*- zugeben müssen, dass mit-'; unter schlechte Schüler im | Leben zu grossen wissen-! schaftlichen Ehren gelan- | gen konnten, die erfolgreiche Lebens'bewährung des Exgymnasiasten also noch kein schlüssiger Beweis dafür sei, dass er auf der Schule nicht versagt habe. Gewiss gibt es auch grosse Poeten, die keine erfolgreichen Sextaner waren. Schliesslich ist auch eine journalistische Begabung noch kein Grdnd für die j Annahme, ln Kinderjahren j dem Latein-Pensum eines1 Münchner Gymnasiums gej wachsen gewesen zu sein. Daus, aber ei» Mauu, der! Zuerst einmal bestreiten Dr. W.: — Wieder einmal ging eine Nachricht durch die Presse, die nur geringe Beachtung fand, allerdings völlig zu Unrecht. Es wurde gemeldet: „In Oe.-te.reich wurde vor kurzem der ehemalige SA-Standar‘enfuhrer Richard Hochrainer verhaftet, nach dem 16 Jahre lang gefahndet worden war. Hochrainer wird beschuldigt, Ende Mai 1945, also bereits nach der Kapitulation auf einer entlegenen Alm in den Steierischen Alpen den Befehl zur Erschiessung von neun Juden erteilt zu baden. „Hochrainer, der jetzt im 48. Lebensjahr steht, hatte sich kurz vor Kriegsende zusammen mit anderen SA- Leuten auf die Stoering-Alm zurückgezogen, wo sieb die Gruppe als .Werwölfe’ betätigen wollte. Aus zwei Lagern bei Gras hatten die SA-Leute nun Juden mitgenommen, die für sie Bunker bauen und Schützengräben errichten mussten. Ende Mai 1945 liess Hochrainer dann die Juden erschiessen. Vier Leute aus der Gruppe wurj den noch 1945 verhaftet, zwei davon zum Tode verur-! teilt und hingerichtet. Hochrainer blieb jedoch ver- | schwunden. Er wurde erst jetzt in St. Michael im Lun-! gau ausgeforscht, wo er unter falschem Namen eine | Kunstblumenhandlung betrieb. Hochrainer gab nach der j Verhaftung seine Identität preis. Er bestreitet jedoch,; für die Erschiessung der Juden verantwortlich zu som.”! Erstaunlich bleibt, dass man einen Mann nicht finden konnte, der vielfachen Mord auf dem Gewissen ha- : ben soll Wenn man bedenkt, wie schnell die Polizei sonst Mörder aufspürt, müsste mau sich verwundert I fragen, woran es eigentlich liegt, dass ein Mann, der immerhin eine gewisse Rolle unter dem nazistischen : Blutregime gespielt hat, 16 Jahre im Verborgenen bltij hende Geschäfte hat machen können. Es ist wohl aus- 1 geschlossen, dass niemand die Identität des Mannes; kannte, der noch naeh dem Krieg seine mörderischen Gelüste an seinen armen, ihm hilflos ausgelieferien Qp- I fern ausliess. Natürlich bestreitet er. Auch das kann nicht verwundern, denn selbst ein Eiehmann hat seine Schuld geleugnet. Was wird nun. dieser ehemalige | Standartenführer erfinden, um seiner gerechten Strafe zu entgehen? Hat er auch auf höheren Befehl gehandelt, i als er auf einer einsamen Alm noeh nach dem Kriege mordete? i Wi? viel Leute konnten eigentlich in Oesterreich unter tauchen und neue Aus weis papiere unter falschem Namen erhalten? Ist das nicht auffallend? So leicht ist es,; seine Identität zu wechseln? Jetzt also hat man den Hoehrainer „ausgeforscht’” Warum erst jetzt, wird man 1 sich fragen. Vielleicht unternehmen die österreichischen Behörden einmal eine grossangelegte Aktion und kon-; trollieren die Personalpapiere ein wenig genauer. Gewiss würden noch manch“ anderen Nazigrössen entdeckt werden, die schwere Verbrechen auf dem Gewissen ha-! ben .. Anerkennung Israels London. — Wie hier verlautet, wird Ae+hiopien in Kürze Israel formell de jure anerkennen. Diese Nachricht stammt aus Addis Abeba. A-ethiopien hat Israel schon de facto anerkann*, und Israel besitzt in der a-bessinisehen Hauptstadt ein Generalkonsulat. (ITA) keine höhere Schulbildung hat, ausserdem noch geeignet sein soll, als hebräischer Lehrer tätig zu sein, dürfte doch allein schon sämtliche Rückschl. -se auf die Unfähigkeit des Exgymnasiasten ad absurdum führen. Die Gerichte waren jedoch anderer Meinung. Sie hielten es sicherlich zu Recht für ihre Aufgabe, in der Vergangenheit des früheren Sextaners zu forschen und kamen auf die Idee, sich doch bei der Schule zu erkundigen, die der jetzige Lehrer für die hebräische Sprache einst in München besucht hat Um das Geheimnis zu lüften, aus welchen Gründen wohl ein jüdischer Schüler im Jahre 1933 das Gymnasium in München hat verlassen müssen, wurde die heutige Schulleitung befragt, ob irgendwelche Vermerke in den Akten der Schule vorhanden seien, die sich mit diesem Fall oder mit der allgemeinen Lage beschäftigen, würden. Dabei machten die bayerischen Behörden die fiir sie überraschende FeMstellung, dass sich in den Akten der Schule kein Anhaltspunkt dafür ergeben würde, dass dieser Schüler durch das Verhalten der Lehrer oder der Schüler zum Verlassen der Schul« gezwungen worden sei. Schnell wurde der Schluss gezogen, dass nur die schwachen Leistungen der Grund für die Umschulung auf die Volksschule gewesen sein könnten, wogegen sich der Kläger wiederum darauf berufen: hatte, dass seine schwachen Leistungen die direkte Folge der ungerechten Behandlung durch die Lehrer gewesen wären. Im Wust all dieser Hypothesen entschieden sich* die bayerischen Instanzen dafür, dem ehemaligen Sextaner mit seinen schwachen Leistungen. der immerhin ein Experte für Literatur, ein Journalist und hebräischer Lehrer geworden ist, für seine Volksschulausbildung verantwortlich zu machen, und ihm die 5.00«.— DM für Ausbildungsschaden zu versagen, wie geschildert durch drei Instanzen hindurch. Der höchste Gerichtshof, der diese Haltung kritisiert und mit Bedauern sich auf formalistische Gesichtspunkte beruft, die ihn an einer anderen Entscheidung hindern, also daran, das Opfer der Nazis wenigstens nachträglich in einem recht bescheidenen Umfang zu entschädigen, stellt dagegen fest, dass durchaus anzunehmen sei, die schlechten Leistungen des Exgymnasiasten seien auf das ungerechte Verhalten der nazistisch eingestellten Lehrer gegen einen jüdischen Schüler zurückzuführen Durch ständige Hänseleien könne der jüdische Schüler durchaus in eine solche seelische Lage versetzt worden sein, dass hierdurch auch seine Leistungen in der Schule schuldlos beeinträchtigt worden sind. Sicherlich habe auch das Verhalten der Lehrer, die „zu Betreuung und Belehrung” berufen seij en, ebenfalls zur Minderung der Leistungen beige-! tragen. Sehliesslieft müsse ein jiidischer Schüler auch j durch die jahrelange antij semitische Hetze in der; .Hauptstadt der Bewegung',.: die der „Machtergreifung” vorausging, in seiner Auf- | merksamkeit sowie in seiner physischen und psychischen Leistungsfähigkeit gelitten haben. Auf diese Gedanken, die vom Bundesgerichtshof ausgesprochen worden sind, ist keine der Vorinstanzen gekommen, auch nicht die Richter des Oberlandesgerichts in München, die doch eigentlich genau so gut Bescheid wissen müssten, was sich im! Jahre 1933 in Baiyern abgespielt hat, wie die Richter | des Bundesgerichtshofes. Der Fall liegt sokrass, dass die offizielle Zeitschrift für ciie „Rechtsprechung zur Wiedergutmachung” eine Glosse veröffentlichte, in der vornehm, aber scharf gegen die bayerischen Richter Steilung genommen wird. Der mit „Audiatur” zeichnende Autor dieser Glosse legt den Finger auf eine wunde Stelle. Er fragte, ob es denn 1933 üblich gewesen ist, Aktenvermerke bei den Schulbehörden zu machen, aus welchen Gründen die Leistungen jüdischer Schüler schwach waren. Dass sich die verschiedenen Instanzen darauf stützen, dass nichts über Hänseleien oder die antisemitische Einstellung der Lehrer vermerkt sei, könne wohl kein Ablehnungsgrund sein. „Man glaubt zu träumen“, schreibt der Verfasser der Glosse. “Quod non in actis, non est in mundo“, meint er in. Anlehnung an ein berühmtes römisenes Wort („Was nicht in den Akten steht, existiert in der Welt nicht”). Hiermit ist aber die Haltung der bayerischen Instanzen- und nur hierum und nicht um d»e 5.000.— DM des jetzigen Hebräischlehrers geöt es noch — keineswegs geklärt. Schon der Gedanke, bei der Schullei- (Schluss au? Seite 2n Schändung eines Denkmals Paris. — Das Denkmal für Georges Mandel, den einstigen jüdischen Minister Frankreichs, welcher als Gefangener der Nazis umkam, wurde vor Vandalenhanden geschändet. Das Denkmal, das sich an der Einfahrt nach Paris befindet, ist mit roter Farbe und den Buchstaben O. A S. beschmiert worden. Diese Abkürzung bildet die Initialen des französischen Geheimbundes der äussersten Rechten, die die Unabhängigkeit Algerien« bekämpft. (ITA)

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