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Jüdische Wochenschau · 1961-10-24 · 1918 (24.10.1961) · p. [Seite]

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Journal
Jüdische Wochenschau
Volume
22 (1961)
Issue
1918 (24.10.1961)
Date
1961-10-24
Page
[Seite] (sequence 1)
Language
German, Spanish
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PUEYRREDON 2190 - 1? izq. jjx JeniaH&DkAxÁelUcí T. E. 83-2613 Aäo XXII. RUENOS AIRES, MARIES 24 DE OCTUBRE DE 1961 No. 1918 Das Problem des Antisemitismus Von der Kampagne für i staatsbürgerliche Erziehung : wurde im Museo Social Arj gentino in Buenos Aires eine Debatte üfoer das Thema; ,,Das Problem des Antisemitismus” abgehalten. An! dieser Veranstaltung, die in : ihrem ersten Teil von Herrn j Mario I. Flores und spater i von Dr. Carlos S. Fayt präsidiert wurde, nahmen die Dofciores Carlos Alberto Erro, José I. García Flores. Sebastián Soler und Manuel V. Ordonez teil. Dr. Carlos Alberto Erro ¡ basierte seine Ausführungen! auf die Gedankengünge j Jean Paul Sartre's in seij nem ,,3ild eines Antisemi-1 ten”. Er setzte auseinander, dass ein Antisemit auf j die Frage über die Gründe zu seiner Einstellung keine ¡ unmittelbaren oder mittelbaren persönlichen Motive nennen könne, und man daher der Antisemitismus nicht als vernunftmässige Ueberzeugung sondern als eine Leidenschaft bezeichnen müsse. Dr. Erro äusserte, er betrachte den Antisemitismus als eine Form von Menschenfresserei und um ihn zu bekämpfen, sei es notwendig, die Menschen zu Ueberlegungen anzuregen, wie dies im ganzen Lande geschehe. Dr. Garcia Flores berichtete über seine Reise nach Israel und gab seiner Bewunderung Ausdruck, dass Menschen so verschiedener Herkunft eine so ausgezeichnete Aufbauarbeit leisten und zu einer Nation zusammeng-eschweisst wurden .Er führte aus, dass der, der die Juden verachtet, dies aufgrund von Komplexen tue und ein jeder, der sich von Komplexen befreit habe, niemals derartige Gefühle hegen könne Er sprach sich gegen Sondergesetze gegen den Antisemitismus aus und verwies darauf, dass die bestehenden Gesetze zu seiner Unterdrückung ausreichend sei. en. Hierauf ergriff Dr. Sebastian Soier das Wort, welcher ausführte, er halte die von Sartre auf gestellte These zwar für tief, doch nicht für erschöpfend. Seiner Meinung nach sei die Erklärung von Gabriel Marcel über den Geist der Abstraktion eher für das Verständnis des Antisemitismus ge- WIE ICH ES SEHE¬ Sie wollen nichts lernen con JEHUDA COTTHEIMER! den. Der Antisemitismus als Ij , . r> i i * * Politische Waffe wird selbst Unruhiges Frankreich 1 heute noch nach all den traurigen Erfahrungen skrupellos eingesetzt. In Frankreich stehen die wirtschaftliche Prosperität und die innere politische Unsicherheit in einem diametralen Gegensatz. Alle historischen und ökonomischen Gesetze sind ganz offensicht- \Iich über den Haufen geworfen worden. Das gewaltige Gedankengebäude Karl .Marx’scher Theorien ist zusamengebrochen. Marx, die-!Vr grösste Stubengelehrte "latter Zeiten”, wie man ihn genannt hat wäre gewiss erschüttert, wenn er die Möglichkeit haben würde, noch einmal durch einen Bück in unsere Gegenwart seine Meinungen zu überprüfen. Ein Jahrhundert genügte, um seine Erkenntnisse, dis er von den Einflüssen der Zeit unabhängig wähnte, überzeugend zu widerlegen. Wenn man an Marx denkt, kann man in Anbetracht der Vergänglichkeit dieser Anschauungen nur zu der Feststellung gelangen: „Und die Bibel hat doeh Recht”... Offensichtlich sind die in der jüdischen Galutgeschichte waltenden Gesetze von der Zeit unberührter geblieben: der Judenhass blieb immer noch das wirksamste Ablenkungsmanöver von den eigenen Schwierigkeiten. Wer im Trüben fischen und seine eigenen Machtträume verwirklichen will, der mobilisiert die öffentliche Meinung gegen die Ju- Frankreieh kämpft um Algier. Die Situation ist äusserst verwickelt. Mitunter kann man nicht mehr mit Sicherheit sagen wer eigentlich gegen wen zu Felde zieht. Die Juden in Algier mussten dabei in die Mühle der sich scheidenden Interessen geraten und das erste Opfer der Auseinandersetzungen zwischen den Algeriern werden, die um ihre Freiheit ringen, und denen, die — eine kleine Oberschicht — ihre Privilegien zu erhalten wünschen. Aber allmählich kamen nicht nur die unglücklichen algerischen Juden in das Blickfeld der mit einer erschreckenden Grausamkeit ausgetragenen Gegensätze zweier sich bisher unversöhnlich gegenüberstehenden feindlichen Lager. Der Kampf wird längst nicht mehr allein auf den Strassen von Algier sondern gleir’nermassen in Frankreich geführt, dessen Nationalchauvinisten den Präsidenten der Republik, General Charles de Gaulle, mit derselben Hemmlungslosigkeit und Heftigkeit beschimpfen wie „Rothschild, den internationalen Geldjuden”. Diese Formulierung entspricht der alten antisemitischen Praxis, durch globale Beschimpfungen eines Juden sofort all»; Juden zu Fuer Beziehungen mit Israel Bombay. — Es ist eines Landes wie Indien un-! würdig, ein kleines Land wie Israel nicht anzuerkennen, so erklärte Frank Moraes, der Herausgeber der i Zeitung „Indian Press” und Präsident des Pressever-{ bandes Indiens in einer Konferenz. Moraes sprach i über „Probleme des Mittelostens und Ihre Lösung”; hei einer von der Zionistischen Organisation Bom- ■ bays abgehaltenen Veranstaltung, der bekannte jüdi- ' sehe und nichljüdische Persönlichkeiten beiwohnten, i Er führte aus, er empfinde keine Abneigung gegen! irgendeine Religion und er erachte es für besser, dass i Indien mit Israel die Beziehungen aufnehme, da es! schon andere kleine Länder anerkannt habe.; Moraes bedauerte, dass Indien in seiner Politik zu; Israel nicht konsequent sei. Seiner Meinung nach, so j i>- ä*nte er, könne Israel sich nach einem Langen ' Kampf besonderer Verdienste rühmen, und die Araber sollten Israel als „vollendete Tatsache” anerkennen. tITA) treffen, wobei es völlig unwichtig und uninteressant bleibt, ob die Verdächtigungen gegen diesen einen auch wirklich irgendeine Grundlage haben oder nicht. Zweifellos besteht der Eindruck, als hätten in Frankreich die rechtsradikalen Reaktionäre wieder einmal die Oberhand gewannen. Welche Gefahren hierdurch heraufbeschworen werden können, ist noch in aller Erinnerung, als die „Affäre” ganz Frankreich m zwei Lager zerriss und in den Bürgerkrieg zu stürzen drohte. Der unglückliche jüdische Generalstabsoffizier Alfred Dreyfus war damals nur das zufällige Opfer sei- | nes auf Lügen, Intrigen und j Fälschungen aufgebauten : Falles. Aber dies war den I gleichen Kreisen in den Zei- I len unserer Väter und | Grossväter ebenso gleieh- I gültig, wie heute deren Söh-! nen und Enkeln. I II. | Das Attentat j Dass diese Leute vor kei- | nem Mittel zurückschrekj k?n, hatte Frankreich und mit ihm ganz Europa da- I I mals zu verstehen gelernt,' | als noch Männer wie der |! mutige Oberstleutnant Pi-! quart, der Sozialist Jean j j Jaures, Clemenceau und Zo-1 i la sich der Flut der Reak- ’ (ion und den Attacken der , * Antisemiten entgegengewor- , fen hatten, um der Wahr-; j heit zu dienen. Heute sind j Männer dieses Formats — j I bisher wenigstens — nicht ' auf den Plan getreten, um das Recht und die Freiheit zu verteidigen und gegen ein System der Lüge, des Hasses und der Bürgerkriegspopajganda Front zu machen, Im Mittelpunkt der antisemitischen Angriffe steht heute die Zeitung ,,Rivarol”, die ihre Hetze gegen die Juden nach den alten Methoden betreibt. Eine der Folgen dieser Aufpeitschung niedriger Instinkte war ein Attentat, das sich gegen die Wohnung des Grossrabbiners Jacob Kaplan richtete. Soweit sind die Dinge also schon gediehen, dass sich die radikalen Elemente nicht davor scheuen, die angesehene Persönlichkeit des Oberrabbiaer* eignet. Er umriss diese Stellungnahme, die darin gipfelt, das Objekt seiner ihm innewohnenden Eigenschaften zu entkleiden und nur aufgrund verallgemeinernder Aspekte, die in den meisten Fällen nicht der Wirklichkeit entsprechen, ein Urteil zu fällen. Er analysierte kurz die Auffassung von Carlo Schmitt über die Natur der Politik, wie sie der Theoretiker des Nationalsozialismus als Wechselbeziehung zwischen Freund und Feind beschrieben hat, und betonte, diese erzeuge die Natur des Antisemitismus. Im weiteren stellte eilest, dass sehr wenige Menschen vom „Geist der Abstraktion” frei seien und es nur durch tätige Liebe möglich werde, gefasste Meinungen zu überwinden, den Nächsten zu erkennen und alle „antis” auszusehalten. Als letzter sprach Dr. Manuel V. Ordonez, der ausführte, kein Volk und keine Religion seien antisemitisch, sondern dies seien nur einzelne Individuen. „Nicht die Taeuara genannte Organisation in Argentinien ist antisemitisch*,‘ fügte er hinzu, „sondern dies sind die Individuen die sie bilden." Im folgenden setzte der Redner auseinander, dass der Hass, der Instinkt der Ueberhebliehkeit und der Geist der Herrschsucht die unmittelbaren Ursachen des Antisemitismus sind und in dieser Geisteshaltung der Faschismus, der Nazismus und Falangismus einbegriffen seien. Dr. Ordonez verwies darauf, dass seit Anbeginn die Völker in ihren Geboten das Prinzip der Liebe besitzen und diese die Liebe, das einzige Mittel sei, um das Verschwinden des Antisemitismus zu erreichen. Er unterstrich, dass es auch unerlässlich sei, die Komplexe der Bayerische Kunststücke Dr. W. — Nach einer Mitteilung des Bayerischen Enlschädigungsamtes, abgedruckt in der „Abgemeinen Wochenzeitung der Juden in Deutschland”, sind 31.349 Entschädigungsanträge im ersten Halbjahr 1961 erledigt worden. Wie sie .erledigt” worden sind, wird schon nicht mehr erläutert. — Es heisst dann weiter: Von 339.750 angemeldeten Ansprüchen ist damit 251.924 entsprochen worden. 87.826 Ansprüche sind noch unerledigt. Die Summe der Entschädigungsleistungen hat sich einschliesslich der im ersten Halbjahr 1961 geleisteten 76 6 Millionen Mark auf 1.032 Millionen Mark erhöht. Von den im bayerischen Bereich registrierten 114 785 Rücker'stattungsfällen waren am 1. Juli noch 10 760 unerledigt. Nach dem Bundesrückerstattungsgesetz wurden 11.699 Ansprüche neu angemeldet, von denen ebenfalls 6.885 Verfahren abgefertigt sind. Die in Bayern insgesamt zurückerstatteten Werte nach dem Militärregierungsgesetz und dem Bundesrückerstattungsgesetz belaufen sieh bis jetzt auf mehr als 550 Millionen Mark. — Soweit also der offizielle Bericht des BLEA in München, das sich dessen rühmen kann, einen jüdischen oder ,halbjüdischen” Vizepräsidenten zu haben. Was aber hinter diesen Zahlen wirklich steckt, das wurde nicht gesagt. Lassen wir die Zahlenspielereien mit der Rückerstattung einmal ausser Betracht, da sie uns in diesem Zusammenhang nicht interessieren. Wenn Bayern wirklich den 251.924 Ansprüchen entsprochen hat, so sagt das noch lange nichts über die Zahl der Antragsteller. Im übrigen ist auch nicht gesagt worden, was man unter „entsprochen” versteht. Wievielen Anträgen wurde „entsprochen” indem man sie abgelehnt hat? Gerade das Bayerische Landesentschädigungsamt ist auf diesem Gebiet besonders .erfolgreich’. Da wird nach „Widersprüchen” geschnüffelt oder nach Gründen gesucht, um sogar die klarsten Fälle der Schulausbildung nicht zu entschädigen. Da werden Vergleiche hierfür geboten, nur um sich den gesetzlichen Zahlungsverpflichtungen zu entziehen oder solche Anträge werden überhaupt abgelehnt, bis dann ein Gericht die „Irrtümer” des BLEA berichtigt. Da werden die Akten der Gestapo herangezogen. um einen Antrag zu Fall zu bringen oder es wird auf Pclizeiverhöre aus der Nazizeit, aus den Tagen der Kristallnacht, zurückgegriffen, um wenig oder garnichts zu entschädigen. Es gibt so viele solcher provozierenden Entscheidungen aus München, jener „Stadt der Bewegung”, aus der ein Eisele mit höchster Hilfe auch noch hat entfliehen können, nachdem sie längst nicht mehr die Stadt der Bewegung war... , Die vom BLEA genannte Ziffer des Entschädigungsbetrages, der geleistet wurde, ist beeindruckend... für die Grösse und den Umfang der nazistischen Schandtaten. Wenn man bedenkt, das sehr viele Antragsteller in Bayern ehemalige KZ’ler sind die nach dem Krieg in Bayern waren, so kann man erst recht verstehen, wüe geringe Beträge an Entschädigung und sogenannter Wiedergutmachung gezahlt werden. Umgerechnet auf die Anzahl der Anträge ergibt sich ein Betrag von insgesamt 4.097.— DM. — Das ist alles. Demgegenüber stehen die Renten der Nazikriegsverbrecher von 1.600._ DM im Monat, während die Höchstrente eines Ooters der nazistischen Verfolgungen jetzt 700,— DM beträgt. Man sollte sich mit den Zah'enkunststücken der Bayern dort einmal etwas eingehender beschäftigen. : Feindschaft durch andere j Komplexe der Freundschaft! j bei den Menschen zu erset-: j zen und schloss mit einem j! Bekenntnis zu seinem kaj j tholischen Glauben, der es j ihm unmöglich mache, Anj I tisemit zu sein. „Maritain”,! | so sagte er, „sieht in dem ‘ i Hass gegen das jüdische I Volk den Hass gegen da heilige Volk, das einzig heilige Volk, das einst de einzigen Gottmenschen hei vorgebraeht hat.” Nach den Vorträgen siel ten verschiedene Zuhöre schriftlich eine Anzahl vo Fragen, die von den Ret nern beantwortet wurdet in ihre finsteren politischen Machenschaften einzubeziehen, die von Attentaten, Morden und Bombenanscnlägen gekennzeichnet werden. Aber dieser Anschlag gegen Rabbi Kaplan war nur eine der vielen antisemitischn Aktionen, die heute die französische Judenneit erschüttern. In grosser Anzahl wurden Briefe an Juden mit den übelsten Beschimpfungen und Verdächtigungen verschickt, deren Inhalt und Ton an die Zeiten des .Stürmer’ erinnern. In solchen Briefen heisst es u. a.: „Sie sind erkannt, schmutziger Hebräer. Sie arbeiten für die Versehaeherung Algeriens an unse- Propst Griibar-Wald Jerusalem. — Die ersten Setzlinge eines Waldes von 15.000 Bäumen zu Ehren von Propst Heinrich Grüber wurden in der Nähe Jerusalems von Propst Grüber und Mitgliedern seiner Familie gepflanzt. Propst i Grüber trat bekanntlich \ als Zeuge der Staatsan- 1 waltschaft im Eichmanni Prozess auf. I Der Feier wohnten Füh- \ rer des Jüdischen Naj tionalfonds und geladene | Gäste bei. Präsident Ben , Zwi und seine Gattin empfingen am gleichen Tage das Ehepaar Grüber. (ITA) re Feinde. Rothschild, der ewige Jude, der kein Vaterland, sondern nur den Profit kennt, ist der Vertrauensbankier des grossen Charles, der dabei ist, eine der Provinzen Frankreichs vom Mutterleibe zu reissen und sie den Mordbuben ces I FLN auf einem silbernen Tablett darzubieten ” Hier haben wir ein dich- | tes Lügengewebe mit einer; Serie von Behauptungen, i die völlig aus der Luft ge- | griffen sind. Aber das ha- : ben die Antisemiten aller : Schattierungen von den Nat zis gelernt: Je sinnloser die Beschuldigungen, desto (leichter werden sie geglaubt.! Was haben „die Juden” ) überhaupt mit dem algeri- : sehen Konflikt zu tun? Das Gesetz unserer eigenen Gei schichte hat uns gewarnt, j denn es war garnicht anj ders zu erwarten, dass die : Mordbrenner und Bomben- | leger vor keinem Mittel zu- 1 rückschrecken werden, um ihre Ziele durchzusetzen. Ihnen, die in einer beinahe ununterbrochenen Kette von Revolten und Gewaltakten die Beseitigung der jetzigen Regierung mit dem schmutzigsten Mitteln anstreben, kommt es nicht darauf an, ob sie auch Unschuldige verdächtigen und beschimpfen. Sie wollen die öffentliche Meinung irreführen, um auf diesem Wege inmitten einer wachsenden Verwirrung die Macht an sich zu reissen. „Charles de Gaulle und | Rothschild”, so heisst > weiter in einem dieser Bri fe, die an Juden geschie! wurden, „Charles de Gaul und Rothschild Arm in Ar — das ist das internation le Judentum, das schof und gemein die Verräter df Landes unterstützt ” — Ke ne Lüge ist absurd genu um nicht aufgestellt zu we den. Charles de Gaulle ue Rothschild, das ist daii ternationale Judentum?! . Und dann folgen Drobut gen über Drohungen; es g; be viele schöne und hot Bäume in Frankreich, d auf die Juden und auf .g< wisse adlige Kumpane dt orientalischen Sippschafv warten würden.. III. Geschmacklose Umfrage Der Generalsekretär de Zentralrates der Juden i Deutschland. Dr H. G. va Dam. berichte^ ven eine Rundfrage, di? von einer deutschen InstÜut für Mark forschnng. Soziaüorschur und Meinungsforschung vo einiger Zeit angestellt wor den ist. Der Inhalt diese Nachfrage befasste sieh mi dem Problem, ob National Sozialisten, Juden und Em: grant?n in hohen Stellen Ce Bundesregierung enviinseh seien. Unter Emigra-tei sind jene deutschen Prliti ker gemeint, die in der Na (Schluss auf Seite 2)

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