Jüdische Wochenschau
- Journal
- Jüdische Wochenschau
- Volume
- 22 (1961)
- Issue
- 1913 (6.10.1961)
- Date
- 1961-10-06
- Page
- Seite 2 (sequence 2)
- Language
- German, Spanish
- Belongs to
- journal issue
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— Vif'Difs, I) »5e Otíot-T*' di I!#)! JÜDISCHE WOCHENSCHAU AB« XXII. — No. 1913 War das nur der erste Akt? (Schluss von Seite 1) Gienzt waren Fiebererscheinuugen, aus oenen die Beobachter der Well ihre Schlüsse „über die Kooperation der arabischen Bruder Staaten" ziehen konnten. Irak blieb der Arabischen Liga fern und bemühte sich nur, rn allen anfiisraeliscben Problemen nicht hinter den anderen zurückzu bleiben. Dass Nasser die den Syrern gegebenen Versprechungen nicht gehalten hat und sie wahrscheinlich auch nicht erfüllen konnte da er noch nicht einmal in der Lage ist. die ägyptischen Probleme zu losen, lief weitgehende Unzufriedenheit hervor. Nicht die anlinasserschen Kreise die sieh dem Zusammenschluss zur VAR und der damit verbundenen Degradierung Syriens zu einer ä ^yptischen Provinz entgegengesetzt hatten, waren es. dir jetzt rebellierten, sondern dieselben Menschen, die Nasser ins Land geholt haben Inzwischen war Vers hiedenes geschehen, was die Unlust dieser Gruppen he’voigeiufen batte. Offensichtlich weil er keinen anderen Aus weg finden konnte, hatte Nasser vor einigen Monaten „Sezialisierungs - Massnahmen’- ergriffen, die zu einer schweren Erschütterung der Wirtschaft und zu tiner Verschlechterung der ökonomischen Lage der besitzenden Kräfte in Syrien geführt hatten. Das war zu viel. Hiergegen mossie man opponieren. Da Nasser so unklug war. nicht nachzugeben, musste er aus Syrien gedrängt werden Erstaunlich hieran dürfte nur die r. F ABOGADO PUEYRREDON 2190 -»r«r J U 1_TTX REAL PEN; Füllhalter i REPARATUREN t Spezialgeschäft Í CORRIENTES 5S9 ** T. E. 49-5850 } ► 4444 44 ¿- J. 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Hier wird es also darauf ankommen, wie diese Strömungen sich ausg.eichen, ob es einen Weg gibt, dies? Kräfte zu bindert oder zu vereinen, oder ob oie soziale Revolution, die Nasser vermeiden wollte, eines Tages aus'bricht und mit allen denen aufräumt, die heute gegeneinander kämpfen und Einfluss ausüben. Die Richtigkeit dieser Diagnose ergibt sich ans einigen Erscheinungen, die unmittelbar nach der Loslösung Syriens aus der V--rR aufgetreten sind. Die Feindseligkeit Transjordanier.s trat offen hervor. Noch war der Sieg der Rebellen nich. sicher, da verkündete bereits Radio Amman, dass der transjordanisebe König die neue syrische Regierung anerkennen würde. König Hussein konnte sien die ihm bietende Chance nicht entgehen lassen, um den syrischen Aufständischen in deenlscheidendtn Stunde entgrgenzukommen Durch die Anerkennung sollt,'* das Prestige der neuen Regierung gestützt und ihr? Tatl raft gesteigert werden Dass die Türkei, die sich ebenlalls bei jeder Gelegenheit vor. den politischen Exkursionen Nassers distanziert, diese Entwicklung mit grösstem Trvt TUTürn Viri ~iIfT Anerkennung deutlich nug erkennen. Schliesslich dürfte Nassers Reakiion der stärkste Beweis lür die Schwäche seiner Position sein Spontan } JUDITH > i SCHENK OLE WSKI { > KUETUSSTICKEKEIEN *!i Sehahbosdecken - Tailis- ‘ "■ beute) - Käppchen - Maz-! £ zot-Tascher. - Hand- und 1 Maschinenstieker-i von; J Belt- und Tischwäsche f BEBEDERO .,85 T. E. 73-9155 5 ...i Ermenntmenmig rfunc'clrb gehalie er gedroht und gegen die Aufständischer mit dem Säbel gerasselt. Sehr schnell überlegte er sich die Sache anders. Er suchte einen Ausgleich mit der syrischen Regierung, die sofort hierauf einging, da sie für eine kriegerische Auseinandersetzung mit Aegypten keineswegs vorbereitet ist. Noch weiss man nicht was die beiden streitenden Parteien wollen. Bei der weehselsei tigen Unzuverlässigkeit wäre es durchaus möglich, dass das eine Land das andere iioiz aller Beteuerungen überfällt, oder dass beide eine gemeinsame Ei-klä rung der Freundschaft her ausgeben, in der versichert wird, die Leslösung sei nur eine neue organ -atorische Form, die in beiderseitigem Einver ständnis ge'iofien sei. Bei den a attischen Zauberkünsten ist alles zu erwar ten . Möglicherweise kann durch diese Entwicklung eine spürbare Entlastung an den israelischen Grenzen eintrelen. Es ist richtig, dass sich die Lage seit dem glorreichen Sinai-Feldzug ln einem entscheidenden Masse zugrrnsien Israels gestaltete Jedoch soll niemard annehmen, dass Israel deswegen seine Wachsamkeit verringern oder seiner. Mi.itär- Etat senken konnte. Die langen Grenzen des kleinen isi aelisehen Sta «teersehwv.en jede Verteidigung und stellen geradezu über menschliche Anfo~det ungen an Regierung, Heer und Volk. Nur dre ständige Bereitschaft und der lange Dienst in der Armee setzten Is.: sei in den Stand der permanenten Bedrohung Widerstand zu leisten und seinen feindlichen Nachbarn den notwendigen Respekt e:nzuflössen. der sie vor wilden Aktionen zurückschrecken lässt . Die Frage eines Friedens ist bisher Oberhaupt noch nicht e.nsihaft von den arabischen Staaten erörtert worden. Man solle nich* glauben, dass ein Frieden vc-n der Regelung der jf V ‘ _ y *_ -J *_-_( lr . ahhä nojq I b J mmi n. plaksin 5 Washington. — Der bekannte Physiker Dr. Emmanuel R Pioro wurde von Kennedy zum Mitglied des Nationalaussehusses tür Physik ernannt, der den Präsidenten in wichtigen Fragen der Physik berät. Dr. Pioro isi. Vizepräsident eines bedeutenden technischen Unternehmens und tritt an die Steile von Dr. Glenn T. Seaborg. Dr. Pioro, d?r aus Wilna gebürtig ist, hat sich in USA als Physiker einen Namen erworben. Er ist. der Schwiegersohn von Alexander Kahn, dem Gene raldi .■ ektor der jüdischen Zeitung „Daily Worker’-. UTA) sei, die in Wirklichkeit nur ein politisches Handelsobjekt und eine stete Einnahmequelle der diabischen Länder ist. Der Grund für das Feh’en j:glic**er Annäherung liegt nicht darin, dass alle arabischen Staa ten eine unversöhnliche Feindschaft mit israel als Ziel und Inhalt ih er mittelöstlichen Orientierung er blicken, sondern lass Nasser seine eigenen l^eute einschücbtert, weil er Rache nehmen und das von ihm als Gespenst und Geiahr gezeichnete Israel zu innenpolitischen Zwecken rnissDrauehen muss. Es ist bekannt, dass mindestens zwei arabisch? Länder zu irgendeiner Regelung mit Israe gelangen würden, wenn sie nicht den Grell N. ssers und die Diffamierung .n der von ihm beherrschten „arabischen Welf” befürchteten So müssen sie diese antiisraelische Linie der Nassersehen Politik aufrcchterhalten und sogar heit.ge Reden gegen Israel schwingen. In í 2719 1/ T. E. 7G-67S4 u. 76-2312 ** W Jaccbo NI. LAPIDUS *[ dipt. Mohel;! ► TUCUMAN 2396. 4’ J > T. E.: 48 2124 V -44-4-4-444-4 4^ Dr. |! 4 i 4 ESTOMBA 2283 ■ 52-S214 t RAYOS X 4 ± ■^■LTTPnttn * . - f TELEF. J VORANMELDUNG 4 4-4-44 4-44 4-4-4^ ■^-AVWZW*JVW.VVV* i NERVEN n. GEMÜTS- J KRANKHEITEN /? Dr. M. J. KUHN > ■: < i1 prov. v <■[ RIVADAVIA 2C2S III V [. Teä. 48-7524 .; t Mont., Mittwoch, Freitag V ■! 17—20 Uhr. Tel. Anmel- > / düng erbeten. Í MARTHA \ fCHAPEA VX\ B E HUTSALON Jetzt in L G R A N 0 MOLDES 2561 T E. 73 9229 93-9155 Confitería NIZA Servicios de lunch de categoría Conde 2020 76.0286 ESTUDIO JURIDICO j Dr. ISIDORO KRAUT — Dr. 0S0AR RABEO < ABOGADOS V t Ehescheidungen — Erbschaftssachen — Konkurse <¡ und Vergleiche — Verträge — Inkasso — etc. Ji WIEDERGUTMACHUNG;! 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Wenn man überdenk!, welche Rolle die V'reinigung Aegyptens mit SyT.en in der Nasserschen Propaganda spielte, kann man eisi die Rückwirkung der gewaltsamen Auflösung djeser Staatenverschmelzung — denn es handelte sich ja nicht um eine Allianz, sondern um einen Zusammenschluss zweier bisher selbsiänoiger Länder in einen einzigen Staat — in ihrem vollen Umfang ermessen. Es wäre wclil undenkbar, wollte man annehmen, dass sich hieraus keine internatiena en F dgerungen für die Position Nassers ergeben könn en. Dies müsste man umso eher annehmen, wenn man die Begleitumstände berücksichtigt, unter denen die Trennung Syriens von Aegypten vorgenommen wurde Die Revolution bezeiebneie Nasser als Tyrannen, als Diktator, als Unterdrücker, dessen Regiment ein Ende bereitet werden müsse So wird dieser Mann von denen charakterisiert, die ihn am besten kennen müssen... Wie lange weiden die Vol- IA SEMANA MUTA Bisemanarjo — aparece los Martas y Viernes. Editado por Estrellas Editorial Ltda. Verantwortlich: Di. H. Swarseniky PueyrreJón 2190. 1? izq. T. E. 83-2613 80.6930 Abono-Preis: Argentinien: $ 75.— pro Quartal Ausland $ 450,— jährl. ker diesem Treiben znseben? Werden sie auch fürderhin dulden, dass ein Nasser als Friedensapostel auft.reten kann, wenn er nur Unfrieden stiftet, wohin er auch immer kommen möge, ln den Vereinten Nationen lässt er sich von geblendeten Staatsmännern feiern weil er andere auifordert, sich miteinander zu verständigen, während er in seinem eigenen Bereich mm Krieg hetzt und die Resolutionen der UN missachtet Auf aL allen internationalen Konferenzen, zu denen er erscheint, behänden er sein Thema „Unversöhnlicher Kampf gegen Israel”, und man lässt ihn reden und nimmt die von ihm vorgeschlagenen Beschlüsse an. Auch wenn sie nur deklaratorische Bedeutung haben, so verunreinigen sic doch die internationale Atmosphäre, versuchen Hass zu säen und Schwierigkeiten zu machen. Jetzt haben doch die Syrer selbst die Maske von Nassers Gesicht gerissen. Werden trotzdem die Arne rikaner weiterhin alles 1un um das Wohlgefa ien eines Unterdrückers zu finden? Oder war die Lösung Sy riens vom Nasserschen Aegypten nur der erste Ak auf. dem Wege zur Befriedung des Mittleren Orients? Dr. Bernardo Goldstein M E D 1 C C Cardiología — Hospital Fernández Radio X — Durchleuchtung — Electrocardiogramme ou*AÜ4J __ T. E. 73-8782 u. 73-6811 Sonnabend: 14—16 Uhr Consultas: Montag Jis Freitag: 15—18 Uhr BIS WITTE OKTOBER dann amt Reisen — WEITERE NACHRICHTEN FOLGEN — VARICES-ULCERAS DE LA PIERNA — ARTERIOSCLEROSIS Dr. Sarmiento 3116 T. E. 87-1362 SOr BENJAMIN LIPNIZKY « ZAHNARZT 4M 3 ROEKTGENSTBAHLE» - ZAHNZIEHEN — BElü HANDLUNG MI1 GASBETAEUBUNG - REGUm LEERUNG DER ZAHNSTELLUNG 3 Spivcbatunaefi- Dien*tag — Donnerstag — Sonnabenc S nach vorheriger Vereinbarung. 3 JOSE HERN ANDEZ 2518 T E 7«-8r»J und T3 om> *444**444444444444 44-4 4*44 44*4**444* 4*4 Dr. L. KLEIN Medico Magren, und Darinkrankheiten Röntgen Untersuchungen SPRECHSTUNDEN: Montag. Dienstag, Mittwoch u Freitag von 15—19 Um Es wird gebeten, »¿ch vorher telefonisch anzumtWei SANTA FE 1391 T. E. 44 9493 u. 44-154Í