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Jüdische Wochenschau · 1961-09-23 · 1911 (23.9.1961) · p. [Seite]

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Journal
Jüdische Wochenschau
Volume
22 (1961)
Issue
1911 (23.9.1961)
Date
1961-09-23
Page
[Seite] (sequence 8)
Language
German, Spanish
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S SS FRANQUEO PAGADO Concesión 908 5 s _ z ¿ O b£ - TARIFA REDUCIDA < u Concesión 1629 MANA ISRAELITA Ano XXII. BUENOS AIRES, SABADO 23 DE SEPTIEMBRE DE 1961 No. 1911 EL EJEMPLAR 1 _ en toda la República ■■ PUEYRREDON 219« 1« izq. T. E. 83 2613 Buenos Aires Muenchnn\ ^f'>razcss|AùsschaltUng der Minderheiten Am 3. Juli 1961 begann vor dem Schwurgericht des Lardesgerichtes München 1 der Prozess gegen den ehemaligen Leiter des Einsatzkommandos VIII und früheren SS - Sturmbannführers Otto Bradfisch, der der Beihilfe zum gemeinschaftlichen Mord in 19.037 Fällen angeklagt war. Mit ihm haben sich vier weitere ehemalige SS- und Polizeioffiziere zu verantworten gehabt als Mitangeklagte in der grauenhaften Tätigkeit der sogenannten Einsatzkommandos, die seit Beginn des Russlandfeldzuges im Rahmen der ,,Endlösung der Judenfrage“ mif der Vernichtung der jüdischen Bevölkerung und anderer ..rassisch minderwertiger Elemente“ beauftragt waren. Otto Bradfisch ist jetzt Versicherungskaufmann in Kaiserslautern als Dr. Otto Bradfisch, während der Nazizeit war er Regierungsrat und SS - Sturmbannführer. Angeklagt war er wegen Abschlachtung der Juden im September 1941 in Mogilew, wo er selbst, laut der Anklageschrift. an Erschiessungsaktionen, die er leitete, direkt teilnahm, in dem er bei mindestens vier dieser Massenexekutionen mit einem Gewehr, einer Maschinenpistole oder Pistole auf die Opfer schoss. Seine Verteidigung war, ähnlich wie die Eichmanns, dass er im Grunde eigentlich kein Antisemit war und nur, dass der Nationalsozialismus für ihn die richtige Partei war. Als er sieh — genau wie Eichmann — als „Befenlsempfänger“ bezeichnete. wurde er gefragt, ob er den Mordbefehl der höchsten Führung nicht für verbrecherisch gehalten habe, war seine sehr stramme Antwort: „Wir waren im Krieg“ Und dieser Dr. Bradfisch hat Rechtswissenschaft studiert Alle Zeitungen Deutschlands haben sehr genau über diesen Prozess berichtet und bezeiehneten ihn als den grössten Naziprozess in Deutschland. Man glaubt, dass dieser Prozess sehr lange dauern würde und eine umfangreiche Beweisführung sehr vielen Deutschen die Augen über ihre Mitschuld öffnen würde. Statt dessen schienen es die Richter wegen ihrer Ferien eilig zu haben und schon am 21. Juni 1961 waren sie von dem ganzen Schuldkomplex so weit belehrt und weise, dass sie Dr. Bradfisch zu ganzen 10 Jahren Zuchthaus verurteilten. Wenn auch in der Presse nur andeutungsweise Unzufriedenheit über dieses Urteil zu lesen war, so gibt es doch auch unter deutschen Juristen grosse Empörung über diese nichtige Strafe für Dr. Bradfisch und manche glauben, dass das Münchener Gericht sich vielleicht angemasst hat, dem israelischen Gericht zu zeigen, wie human man gegen Verbrecher a la Eichmann urteilen könnte. EIN RIESENSKANDAL Nach Recht, Ethik und Gewissen ist ein Mord wie viele tausende Morde in dem gleichen Masse zu ahnden und dies ungeachtet dessen, zu welchem Volk, Nation, Rasse. Farbe oder Religion der Mörder und der Ermordete gehören. Aber in München dachte man am Mitt woch. 26. Juli 1961 a ll der Strasse anders, und man hörte von den Durchschnitts bürgern Münchens Stimmen wie: „Wegen Erschiessung von 30 Italienern im Kriege einen solch grossen, wichtigen Menschen zu verhaften?” Der „Münchener Merkur“ z. B. schrieb in einem Leitartikel über die Verhaftung „Auch ohne Kopf nicht kopflos”, denn der Verhaftete ist Dr. Kurt Leibbrand. Professor für Verkehrsplanung und einer der Besten auf diesem Gebiet in Deutschland, der seit dem 1. Juni 1960 die Planung für den Verkehrsausbau Münchens leitet. Dr. Kurt Leibnrand befand sich auf dem Weg von Zürich nach Bremerhaven, um mit der dortigen Stadtverwaltung über Verkehrsbaupläne zu verhandeln. Bei der Zwischenlandung des Flugzeuges auf dem Flughafen in Frankfurt erwarteten Kriminalbeamte Professor Leibbrand und nahmen ihn, auf Grund eines vom Amtsgericht Stuttgart erlassenen Haftbefehls, fest. Er soll im August 1944 beim Rückzug der deutschen Truppen aus Frankreich nach der Invasion als Oberleutnant und Chef einer Pioniereinheit bei Avignon die Erschiessung von 30 Italienern befohlen haben, die seiner Einheit als sogenannte ..Hilfswillige“ zugeteilt waren. Die Exekution der italienischen Soldaten soll erfolgt sein, ohne dass ihr ein Stand oder ein Kriegsgerichtsverfahren vorausging. Professor Leibbrand hat sich als Verkehrsplaner einen bedeutenden Namen erworben. Er wurde bis jetzt als Berater für Auswege aus dem Verkehrsdilemma für folgende Städte herangezogen und für die meisten arbeitete er Verkehrspläne aus wie: Basel, Zürich, Rom Den Haag, Athen Frankfurt a. Main, Mainz, Berlin, Ankara Bonn, Neusse, Bremerhaven, Regensburg, Wiesbaden, Wanne-Eickel. Recklingshausen, Hagen Bochum u. a. Man kann sieh daher sehr gut vorstellen, wie die Verhaftung von Professor Leibbrand in Deutschland und in der ganzen Welt Aufsehen erregt hat. In München und besonders im Stadthaus von München hat die Verhaftung wie eine Bombe eingeschlagen. Die Mitglieder des Stadtratausschusses sassen in geheimer Sitzung und berieten permanent darüber da ihnen Oberstaatsanwalt Schnabel aus Stuttgart erklärte, dass es erfahrungsgemäss sehr lange dauern müsste, bis alle Angehörigen der damals von Leibbrand geführten Einheit ermittelt und vernommen seien. Dieses Mal wird es ein Prozess sein, an dem nicht die bösen Juden und die Radfahrer Schuld haben, sondern die toten Italiener und, wie man glaubt, kam das Verfahren gegen Leibbrand dadurch in Gang, dass ehemalige Untergebene des damaligen Oberleutnants, die von der Erschiessung wuss ten, zwar jahrelang schwiegen, aber jetzt sichtlich unter dem Eindruck des Eichmann-Prozesses ein weiteres Schweigen mit ihrem Gewissen nicht mehr vereinbarter griechische Aussenminister Averoff begab sich kürzlich ohne offizielle Einladung nach Kaix-o, und der Sprecher des griechischen Aussenministeriums bestä tigte. dass es sich um eine plötzlich beschlossene, nicht offizielle, Visite in der Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Republik handelte. Averoff eilte nach Kairo, nachdem ein Hilferuf der griechischen Kolonie im Staate Nassers nach Athen gedrungen war. Die Griechen sind durch die Nationalisierungs - Verfügungen die Nasser kurz vor dem Jahrestag der ägyptischen Revolution erlassen hatte, schwer betroffen. Das Kapital der griechischen Minderheit (nach einer Version noch 70.000 Köpfe, nach einer z weiten nur noch 55.0001 in Höhe von etwa 310 Millio nen Dollar, ist durch die Nationalisierung.? - Verordnun- I gen schwer gefährdet, und der griechische Aussenminister versuchte zu retten, was zu retten war. Die Nasserschen Nationalisierungs - Verordnungen verfügten zum Teil völlige Verstaatlichung, zum Teil legten sie Zwangspartnerschaft des Staates mit 50 c'c an gewissen Betrieben fest. Für die Nationalisierung sollen Obligationen mit 15 Jah ren Laufzeit und 4 % Verzinsung ausgegeben werden, aber wie bei jeder Zwangsmassnahme ist mit Fall der Papiere zu rechnen, ausserdem wird ein Geschäftsinhaber, der zu 50 % den Staat als Teilnehmer aufnehmen musste, kaum noch seinen verbleibenden Anteil veräussern können. Die Nationalisierungs-Tendenz ist seit langem bemerkbar, und noch vor den eigentlichen Verstaatlichungs-Massnahmen hatten die Behörden der VAR mit der Ausschaltung der Ausländer begonnen. Früher gab es viele Italiener in Aegypten, inzwischen ist ihre Zahl auf 20.000 zurückgegangen, und die italienische Regierung unternahm keine besonderen Schritte, um ihre Position zu schützen, weil sie die Ausschaltung der Minderheiten als unaufhaltbaren Prozess ansah. Anders die Griechen. Die griechische Regierung sah keine Möglichkeit, in das wirtschaftlich schwer kämpfende Mutterland grosse Mengen von Rürkwanderern aufzunehmen. Die Zahl der Griechen, die 1946 noch etwa 300.000 betragen hatte, ist schon zurückgegangen, aber die Regierung von Athen hat die Rückwanderung nicht gefördert. Sie hat vielmehr alles getan, um den Griechen im Nilstaat das Ver bleiben möglich zu machen. Die griechischen Behörden betrieben eine betont Nasserfreundliche Politik, um den Chef der VAR bei guter Laune zu erhalten. Israel wurde nur de facto anerkannt, und bei den Abstimmungen über die Palästina- Frage in den UN stimmten die griechischen Vertreter ren konnten. Auf jeden Fall haben sie mehr Charakter gezeigt, als die deutsche geistige Elite während der Nazi-Zeit und die geistige und politische Elite in Schleswig Holstein beim Fall Sawade-Heyde. im allgemeinen mit den Arabern. Nasser wurde zu einem Staatsbesuch nach Athen eingeladen, und er wurde dort von König Paul mit allen nur erdenklichen Ehren überhäuft, auf der anderen Seite wurde auch der griechische Kronprinz Konstantin bei seiner Visite in Kairo sehr herzlich aufgenemmen. Bei allen Gelegenheiten wiesen die griechischen Vertreter auf das Schicksal der griechischen Minderheit in der VAR hin. Als eine fremdenfeindliche Welle im Nilstaate in den Tagen der Suez-Aktion em porbrandete, gelang es tatsächlich. gewisse Ausnahmen und Erleichterungen für die griechische Minderheit zu bekommen. Doch viele Griechen, die in der Wirtschaft der VAR eine wesentliche Rolle spielten, wussten genau, dass auch ihre Stunde kommen würde und sie packten ihre Koffer. Und ihre Stunde ist gekommen! Denn die Nationalisierungsmassnahmen richten sich nicht besonders gegen die Minderheiten, sie haben (durch Einsetzung staatlicher Verwalter) jedoch praktisch die Folge, dass moslemische Aegypter nach und nach alle Wirtschaftspositionen in ihre Hand bekommen. Die Italiener hatten das Wesen der Umwandlung in der VAR richtig verstanden, und sie hatten resigniert, Aussenminister Averoff wird einsehen müssen, dass nichts zu retten ist und dass die Italiener recht hatten. SCHLAG GEGEN DIE ARMENIER Kurz bevor Averoff seine Rettungs-Verhandlungen in Kairo begonnen hatte, berichtete der Rundfunk von Damaskus über einen grossen Schlag der Polizei der Nord-Provinz der VAR (Syrien) gegen die in Syrien ansässigen armenische Minderheit. Offiziell gingen die Polizisten gegen die arme nische Organisation der i Das Ziel ist der Frieden New York. — Vor Beginn der üblichen antiisraelischen Reden der arabischen Delegierten auf der UN-Generalversammlung, erklärte Israels Aussenminister Golda Meir die UN dürften „nicht zu einer Tribüne von Reden gegen die Existenz eines Mitgliedstaates der Vereinten Nationen werden. Der Tag muss kommen, an dem zwischen unseren Nachbarn und uns Frieden herrschen wird. Dieses Ziel können wir-nicht erreichen, indem wir Israels Bestand aufs Spiel setzen, sondern indem wir das Land stärker machen.” Frau Meir sprach auf einem Frühstück, das die Bonds-Kampagne zu Ehren von Frau Eleanor Roosevelt aus Dank für ihre Unterstützung veranstaltet hatte. Bei dieser Gelegenheit überreichte Golda Meir Frau Roosevelt eine Plakette als Geschenk. (ITA) I „Daschnaken“ vor, die noch immer vor der Schaffung eines grossen unabhängigen armenischen Staates träumt Die meisten Armenier leben heute in Sowjet-Armenien, die Dasehnaken (ihr Verband geht auf die neunziger Jahre des 19. Jahrhunderts zurück) hoffen immer noch auf einen eigenen Richtkommunistischen Staat. Nach Darstellung der syrischen Polizei sollen sie eine weit verzweigte militärisch aufgebaute Geheimorganisation geschaffen haben. Sie sollen von fremden Staaten Hilfe und Waffen erhalten haben, und sie sollen andererseits Spionagedienste für andere Länder, darunter auch für Israel geleistet haben. Bemerkenswert ist. dass nicht nur Jugendliche oder abenteuerliche Elemente verhaftet wurden, sondern auch Mitglieder reicher Familien. die seit Generationen in Syrien wohnen und eine Rolle spielen. Die einflussreichen Armenier waren die Vertreter der freien Wirtschaft in Syrien, und sie erschienen Nasser und seinen Mitarbeitern als Hauptgegner der Nationalisierungs-Politik. daher sollten sie eingeschüchtert werden. Gegen die Verhaftung der Armenier wurden heftige Froteste laut, vor allem aus dem Libanon, wo auch viele Armenier sitzen, die mit den armenischen Familien in Damaskus verwandt und verschwägert sind. Die Armenier im Libanon weisen den Spionagevorwurf als lächerlich zurück und erklären, dass Nasser nur aus wirtschaftlichen Motiven gegen die hinderlichen Armenier vorgeht. Inzwischen erhoben sich weitere Proteste aus dem Libanon und zwar interessanterweise von Seiten der Kommunisten.Letztere lehnten die Nationalisierungs- Massnahmen Nassers als „Trick“ ab, der sich gegen die Interessen der Arbeiter und Fellachen richtet. Nach Meinung der libanesischen Kommunisten die seit langem Nasser hassen, werden die Nationalisierungs-Gesetze nur der „neuen Bourgeoisie“ nützen. Die ägyptischen Zeitungen und der Rundfunk von Kairo beschimpften die Kommunisten dafür als „Verräter“, und möglicherweise kann es zu einer neuen Auseinandersetzung zwischen den Kommunisten auf internationaler Ebene und dem Staate Nassers kommen. Klar ist jedenfalls, dass die Angehörigen der Minderheiten in der VAR keine Zukunft mehr für sich sehen, die nächsten, die jetzt um ihr Schicksal bangen, sind die Angehörigen der koptisch-christlichen Kirche in Aegypten, die schon viele Jahrhunderte oder sogar roch länger im Niltal leben. ANTISEMITEN IN FRANKREICH Es wird oft die Frage aufgeworfen, welche Rolle der Antisemitismus in den diversen Gruppen der französischen Ultras und Nationalisten spielt, die in Algerien und in Frankreich' selbst den Kampf gegen die Politik des Generals de Gaule führen. Die Frage lässt sich nicht einheitlich beantworten. Bei den Ultras in Algerien spielt der Antisemitismus insofern keine Rolle, als er auf jeden Fall kein Programmpunkt dieser politischen Extremisten ist. Soweit diese Kreise allerdings den Gruppen der politischen extremen Rechten angehören, spielt der Antisemitismus indessen eine individuelle Rolle, die nicht zu unterschätzen ist. Aber neben diesen Aktivisten mit antisemitischer Phraseologie gibt es erhebliche Schichten von Frauer. und Männern, die zwar für „Algérie française“ sind, aber sonst keineswegs extremistische Neigungen haben. Es ist zu beachten, dass dieses Sichfestklammern an die alte Konzeption Algeriens auch eine psychologische Folge persönlicher Bindungen an eine Erde ist, auf der vie le Europäer geboren sind. Auch in Frankreich selbst ist die Situation sehr unterschiedlich. Jacques Soustelle, der ehemaigle Com pagnon des Generals de Gaulle ist zweifellos ein Ultra und ein Mann der Rechten, aber er ist ebenfalls Phiiosemit und ein erklärter Freund des Staates Israel. Er steht der rechtsgerichteten israelischen Cherut-Partei nahe, die ihn vor einiger Zeit nach Israel eingeladen hatte. Auch Männer, wie es der ehemalige Premierminister Georges Bidault und der Generalsekretär der Partei der Unabhängigen, Duchet, sind, ihre hyperehauvinistisehe Einstellung zum Algerien-Problem hat nichts mit der jüdischen Frage zu tun, denn sie sind keineswegs Antisemiten. Aber die Aktivisten der „Jeune Nation”, die die Schock-Kommandos der Ultras für Strassendemonstrationen in Paris und in anderen Städten Frankreichs stel len, sind erklärte Antisemiten. Ihre faschistische Einstellung ist unverkennbar, ihre Sympathien für diktatoriale Methoden werden von ihnen demonstrativ herausgestellt Demarquet, der kürzlich im Barrikadenprozess freige sprochen wurde, ein früherer Poujadist und schon als solcher antisemitisch verseucht, hat enge Verbindungen zu den Neofaschisten der „Jeune Nation”, ebenso dei Deputierte Le Pen, der der Fraktion der Unabhängigen im Palais Bourbon angehört. Le Pen hat vor einiger Zeit in einer Wahlversammlung Pierre Mendes-Franc-.' in iihier Weise antisemitisch angegriffen und ihn auch im Parlament rassistisch angepöbelt. KURT KAISER-BLUETH Registro de la Propiedad Intelectual No. 656.635 Impreso en la Imprenta POLIGLOTA — Rivadavia 831

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