Jüdische Wochenschau
- Journal
- Jüdische Wochenschau
- Volume
- 22 (1961)
- Issue
- 1910 (19.9.1961)
- Date
- 1961-09-19
- Page
- Seite 5 (sequence 5)
- Language
- German, Spanish
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 91% known words query
- IRI
…/9616703-9612115-9612756--1639-9612761- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
% Uri KUNST « Wfttel in Jerusalem '4ß0Ü% .ff**». al™ßseum ¿ 'rn't^ Batíase fo. ,“*n *> S&- <E SCHWIMMEH 'htm \ Geig «ten und dk' lÍ£ítn‘ mer »._ Jug von Gilde; ine i«t 'kauf^f.V1 >« > «ir D* Israel *** ei*« „T- ¡«ta Bear« ¿1 ^kung des £?_ ■n grcsiartigen (e. iif ce sich hfLSum,ne3 *««- ofmdung der fc|e. ''2er und Mieierfec und der Häuser aupläne worden «>n r _ A Ma<ste'd wm Mischen Hocbschulifa und von Flau aus Tel Aviv nf. die Preisträger des ’ Leitung voa Profäßco Minissi ¡ug id von den UMSCO liefen TVestbewabfs Eine Besonderleit eisgekrönlen Intnd die voneinander Sigen Gebäude md Mgel, die den Ein- :on Geräumigkeit, eit und Intimität erwecken. Nach dem Entwurf wird jedes fertiggesteiite Gebäude einen Teil eines einheitlichen Komplexes darstellen, und der ganze Plan kann allmählich entsprechend den verfügbaren Geldmitteln fortschreiten. Für das Bez3lelmuseum ist die Fertigstellung der neuen Gebäude sehr dringlich. Das Museum wurde im Jahr? 1906 gegründet und besitzt heute etwa eine viertel Million Kunstgegenstände. Es ist wahrscheinlich das reichste und vielseitigste Kunstmuseum im Mittleren Osten. Es beherbergt die grösste Sammlung jüdischer Kultgegenstände der AVett, einmalige hebräische Manuskripte aus verschiedenen Zeitaltern. schöne Stücke von Keramik. Glas und Textilien aus der Antike und Gemälde, Zeichnungen. graphische Arbeiten und Skulpturen vom Mittelalter bis zur Gegenwart. Bisher konnte immer nur ein geringer Teil dieser Sammlung gleichzeitig in dem merkwürdigen türkischen Gebäude ausgestellt werden, das der Gründer und erste Direktor des Museums. der verstorbene Professor Schatz, vor 54 Jahren kaufte. Er nannle das Museum ..Bezalel:: nach dem biblischen „Bezalel. dem Sohne Uris dem Sobne Hurs, vom Stamme Juda“, der der erste jüdische Künstler, Bildhauer usd Architekt, war und den Auftrag erhielt, die Stiftshütte zu bauen. Als Professor Schatz im Jahre 1932 starb, wurde Mordec-hai Narkiss Direktor des Museums. Trotz der Unzulänglichkeit seiner Räume wurde diese? Museum bald zu einer nationalen Institution. Etwa fünfzig zeitweilige Ausstellungen folgten einander jährlich und wurden von etwa 70.000 Menschen in jedem Jahre besucht. WanderausslcTungen gaben hunderfausenden Israelis, die in abgelegenen Dörfern und Kibbuzim leben, die Möglichkeit, sich mit den Kunst schätzen bekannt zu machen. Auch wurden von Sachverständigen geleitete Führungen, Vorträge und Filmvorfiihr ngen veranstaltet. Kataloge. Reproduktionen. Kunstbiich-rj- und ein Bulletin werden vom Museum veröffentlicht. Die Bibliothek. das grösste wissenschaftliche Kunstzentrum des Landes, wird von Studenten und Künstlern benutzt. Da das Bezalel-Museum eine lebenswichtige Funktion im Kulturleben Israels erfüllt, hat es sich im Laufe der Jahre nicht nur in- Israel, sondern in der ganzen Welt, viele Sympathien erworben. Die Pläne lür das »eue Museum haben bei seinen vielen Freunden grosses Interesse erweckt und den Wunsch, zu ihrer Verwirklichung beizusteuern. Die zuerst fertiggestellten Flügel werden die Abteilungen beherbergen, die schon heute bedeutende Sammlungen besitzen: allgemeine Malerei, Skulptur, Kunstgewerbe, jüdische Kultgegenstände und volkstümliche Kunst, jüdische und israelische Malerei, das graphische Kabinett, afroasiatische Kunst, persische Keramik und die Bibliothek. Andere Abteilungen, z. B. ein Auditorium und ein Museum für Kinder, werden gebaut werden, sobald die notwendigen Mittel vorhanden sind. Die Gebäude, die die Eingangshaiie, Laboratorien, Büros, Cafeteria usw. enthalten, werden für das, Bezalelniuseum und das archäologische Museum gemeinsam bestimm) sein und so beträchtliche Esparnisse an Bau- und Unterhaltskosten möglich machen. Eine Besonderheit des Museums’-iertels wird der Billy-Rose-Garten sein, der beim Bezalelmuseum auf einem zwei Hektagrossen G-undstück angelegt werden wird. Der bekannte japanisch-amerikanische Bildhauer und Landschaftsarchitekt Isamu Noeuchi. der den UNESCO Garten in Paris entworfen hat. erhielt von Herrn Billy Rose den Auftrag, die Gestaltung des Gartens und die Austeilung der Skulpturen zu entwerfen und zu überwachen. Di« Sammlung wird auf grossen Terrassen aufgestellt werden, die in den Hügel gebaut. werden. Sie umfasst mehr als fünfzig Skuiptuhabe er nichts oai). dick der Kamera - nun wieder Kmn- ¡schinen. Roboter man es nennen aren, erlebte er eine eigenartige an sich seihst. Er t mehr Körper, r Gesichter, nnr : Punkte, die aivirrer Unordnung eisten, dann, wie eher Hand geleirinzigen Richtung ann standen sie noch!" ans du dfC.n aum h^ba- "“’Sochsit-W- .. ÿn s» unf Vordö- >n les » dürfe es keiner erfahren. Albert zuckte zusammen. Er begriff, wie nahe er daran gewesen war. durch seinen unbeherrschten Zuruf die Aufmerksamkeit der Wache auf den Kranken zu lenken. Kranke gab es hier nicht, nur Tote oder Lebendige. Ein Kranker war ein Zwittergeschöpf zwischen Diesseits und Jenseits, und hier hatte man keine Einrichtungen, die Menschen dem Diesseits zu erhalten. Die Arbeit begann. Stumm und teilnahmslos. Nur hier und da ein leises, gewaltsam unterdrücktes Stöhnen. Tag der Versöhnung! Der erste Arbeitstag war beendet. Arbeitsgang? Ein tödlicher Frongang war es. der Weg vom Steinbruch bis zu dem etwas 2000 m entfernten Arbeitsplatz mit schweren Steinen auf der Schulter und dies noch meist im Laufschritt. Ein zweiter, ein dritter und so fort, bis zum Arbeitsschluss, sollten folgen. Albert beobachtete unauffällig den Kranken, um sich zu vergewissern, ob er überhaupt und wenn, wie er es schaffen würde. Man konnte diesem jedoch nichts anmerken. Wenn nur die Wachen verschwinden würden, dachte Albert, dass, wenn irgendetwas mit ihm geschähe, man ihm helfen könnte. Der Scharführer zog sich jetzt zurück. Die Anweisungen waren erteilt. Das Arbeitssoil musste erfüll) werden. Damit war die eigentliche Aufgabe des Wachhabenden erledigt. Man brauchte nicht zu befürchten, dass irgendeiner meuterte, nicht schaffte, was er musste. Sie wussten wofür. Man zahlte hier hohen Lohn. Der Lohn hiess Leben. Kaum war die Wache ausser Rufweite, als Jupp ein Kommando erteilte. Ohne Umschweife erklärte er, dass beim zweiten Arbeitsgang die Arbeit des dritten mit übernommen werden müsse. Albert stand wie versteinert. War Jupp wahnsinnig geworden? Er wunderte sich, dass offenbar nur ihn dieser Einfall 'bestürzte. Die anderen sagten nichts, aber ihre Augen hingen wie gebannt an dem Sprecher. Kein Widerwille, keine Empörung; Erwartung stand darin. Was konnten sie schon erwarten von einem solchen hirnverbrannten Einfall? ..Wir haben heute Versühnungstag”, begann Jupp. „wenn wir es fertigbringen, die beiden Arbeitsgänge zusammenzulegen., haben wir Zeit, Gottesdienst abzuhalten.. Albert unterbrach ihn ungehalten: „Vorhin hast du selbst gesagt, dass wir einen Schwerkanken haben...“ Da unterbrach ihn der Schwerkranke: „Sprich nicht weiter, bitte!“ sagte er beschwörend, „mit deiner Rücksicht würdest du mir das Letzte nehmen! Bitte!“ sagte er noch einmal, sah sich in der Runde um und fuhr fort: „Es sei denn, ein anderer traut es sieh nicht zu!“ Es gab keinen, der es sich nicht zutrauie. Albert blieb skeptisch. Wo sollten diese ausgemergelten Menschen. Juden, im KZ halbvernichtet wie er auch, die Kraft hernehmen, das Doppelte von dem. was sie sonst unter übermenschliwit j GEBETEUECHER §j I für die hohen Feiertage S;j mit Uebersetzungen in ” ,'J zwei Bänden.!!! <** ——O— imi ,-a Neujahrs-Ausgabe ™ Lamroth Hakol $ 150.— “ ,! Neujahrs - Glückwunsch-5 karten 3sprachig: Henrä-S lisch, Spanisch Deutsch,™ j auch für Luftpost. 5 » Alle Neuerscheinungen ■ AUFBAU - Abonnements und Anzsisen- Annahmestellc .SK Cosmopolita ¡ Tucuntán 413 E Corrientes 424 (Hbflok. 5) S Belgrano: Sucre 2990 jjj T. E. 32-1366 — 73-!M09 * 49-8257 — 49 248« 5 .. «i c-hen Anstrengungen kaum fc .tigbrachten, zu schaffen? Er selbst hatte schon Muhe genug, sein Fensum zu erreichen. und er war einer der Stärksten und Jüngsten unter ihnen. Das Wunderbare geschah. Der Schwe kranke allen voran. Albert folgte als Letzter mit seiner Last. Schweigend, fassungslos. Der Gottesdienst begann. Mitten im Wald standen die Männer, den Blick zu Gott erhoben. Albert lauschte in sich hinein. Es war, als käme in diesem'Angenblick die Antwort auf die Frage, die der Morgen mit seinem Schemen aufgeworfen hatte. Ihm war, als stände die .Antwort in jedem Gesicht, als leuchte ihm die Erkenntnis aus den Augen des Schwerkranken entgegen, der nicht mehr verfallen. nicht mehr w:elk erschien. Ein unbeschreiblicher Glanz stand über allem, ein Leuchten, das nicht von aussen kam. Albert sah zu Jupp hinüber, nickte ihm zu und senkte beschämt die Lider. „Tag der Versöhnung!” Albert hatte begriffen. Was andere durch lange Qualen erreichlen. hatte sich ihm wie ein Wunder ins Herz gesenkt. Er fing an. mi) der Seele zu leben, den Körper nur noch als Hülle zu betrachten. Ein Wunder war ihm widerfahren, er Hatte es schauen dürfen, er hatte es mit seinen eigenen Augen geshen. wie sich ihm Gott in einem Schvverkranken offenbart,.'. ..Nun mag kommen, was will!” sagte er später zu Jupp. ..ich bin bereit. Ich bin versöhnt... mit meinem Gott!” „Du bist gerettet!” sagte Jupp leise. Sein umflorter Blick richtete sich bei diesen Worten, wie gestern Abend, in jene Fernen, wo er die Seinen fand. Oder sah er die Zukunft, sah er das Land seiner Väter, „Erez Israel”. w7o sich durch die göttliche Kraft, die in den ewig verfolgten. Geknechteten versunken ruhte, dasselbe Wunder beim Schaffen der Heimat offenbarte. Musik in Buenos Aires La Luz 30 JahFe Die bekannte jüdische Zeitschrift in spanischer Sprache “La I-uz” feierte jetzt ihr 30jähriges Erscheinen. Der Gründer der Zeitschrift, Don David Elenecave, war bereits in seinem Heimatland, der Türkei1, als Herausgeber einer spaniolischen Zeitschrift; hervorgetreten und übergab vor kurzer Zeit seinem Sohn David Elriecave die Leitung dieser hervorragend redigierten Zeitschrift, die besonders literarisch und künstlerisch auf hohem Niveau steht. Ebenso gibt “La Luz” des öfteren illustrierte Sonderausgaben in verstärkter Form heraus, die bleibenden Wert haben und sich besonderer Beliebtheit erfreuen. Den vielen Glückwünschen der jüdischen Gemeinschaft ir. Argentinien schliesst sich auch die Redaktion der Jüdischen Wochenschau an und wünscht den Herausgebern weiterhin Erfolg in ihrer publizistischen Arbeit. ren. u. a. bekannte Meisterwerke wie Rodins „Adam”. Bourdelles „Krieger” und Maillols „Freiheit in Ketten’, „Heimsuchung“ und vier weitere Werke von Sir Jacob Epstein elf „Richter und Advokaten” genannte Büsten Daumiers, „Mutter- und Kind” von Jacques Lipschitz und „Der Dichter” von Ossip Zadkine. ABBEY SIMON Der nordamerikanisch-jüdische Pianist Abbey Simon ist für uns kein Neuling; seit 1954 kommt er sporadisch zu uns, und jedesmal können wir uns von seiner weiter reifenden Kunst überzeugen. Er hat eine ausserordentlich gründliche, gediegene und solide fundierte Ausbildung hinter sich. Zu seinen Lehrern gehörte kein Geringerer als Schnabel. Von den vielen Pianisten, die wir fortlaufend kennenlernen und von denen wir uns zuweilen als überschwemmt betrachten, bildet der Künstler eine löbliche Ausnahme. Sein Debut 1939 in der newyorker Town Hall bedeutete für ihn kein Ende, sondern ein Beginn, und er strebt weiter seinem Ziel, dem der Vollendung, entgegen. W’ie nahe er diesem ist, konnten wir uns in den drei Konzerten in der „W’agneriana“, im „Mozarteum“ und im Colón überzeugen. Sein sehr ausgedehntes Repertoire gestattet ihm, die Programme nahezu ohne Wiederholung bereits gebotener Werke zu bewältigen. Der Bogen, der sich von den Extremen spannt, ist hoch. Und jedes Werk ist ernst durchdrungen und gut öurchstudirrt, sodass Simon jeglichem Stil gerecht wird. Seine Präferenz gilt Beethoven, Brahms, Ravel und Chopin, denen er stets einen grossen Raum im Spielzettel einräumt. Die Ausdeutung zweier Sonaten des Bonner Meisters, nämlich epus 14, Nr. 2 g-dur und Nr. 30 e-dur opus 109 — grossartig gespieltes Thema mit Variationen — zeugen von Simons Verehrung für Beethoven, und zwei Brahm'sche Spitzenwerke, nämlich die Paganini-Variationen. opus 35 und die Variationen und Fuge über ein Thema von Händel lassen den Artisten euch von seiner manuellen Seite her erkennen. Chopin, wird frisch und das Melodische nur andeutend geboten: zwei Etüden, zwei Nocturnes und die 3. Sonate opus 58 h-moll sind die gebotenen Werke des polnischen Tonschöpfers. Der Impresionismus von Maurice Ravel fand in zwei Piecen der '„Miroirs“ (Oiseaux tristes und Alborada del Gracioso) sowie der „Gaspar de la Nuit“ vollendete Interpretationen, und sowohl die Toccata von Serge Prokofieff als auch die virtuos gespielten 6 Etüden Paganinis in der Liszt’schen Bearbeitung riefen ungeheuren Beifall hervor, der sich nach jeder Darbietung wiederholt« und Abbey Simon in jedem Konzert zu mehrfachen Zugaben veranlasste, c—n i HEBREO SIN MAESTRO PO* AHARÖN ROSEN excelente »ínu-ián decir i'ha-guid fihimo a-ju-rôn 1 cómo! e/ as lüj £20 .2 3 6 T3nV .2 3 7 ]nnx .2 3 8 JTî? *239 -240 apetito te-a-vón sopa ma-rak tomate ag-va-ni-á frutas pe-rol mar iam pxri .2-31 pn¡D .2 3 2 n*331S7 .2 3 3 T y : - fin? .2 3 4 O' .2 3 5 T .rn.3a man - nxïi “’ik ... »min ,min - nn ,7nx mn1??rmnvn man mi irzv T “ i t t “ - I t \ : “pm ,nns ,nn ,nspT- .rrns .nc?pm - .rvhs-pm - D'É?1S7 DfiX TpK ,]aS»2 -?nín pian nx fmoi nns - nn 'psxT nx Da nfcii7?jd- H /pna k'1? pmn * » T T 1 T T - ■’’ptí - “’p—*7^' ,7]^- Yia’r’f - Dn*?2? Material de lectura en hebreo material para adelantados, se p Hebreo en su país o dirigirse a: Jerusaiem, Israel. ibbx1? nrh nx ni - ‘I T . - T bbx1? nt&x narh hd - V T T T npD-nn-nx x*? .Dnnmnnnx xn * ~t: T ^bxn íinnan nxin na- .. V V V : “ T T? anr-nnnx*? ¡n .‘pxri •’p px — - .. .nxD -pm ,ni p-v-pna tr- ..pn_D »nns-pn» ,niBaaas? tzr ,nxin xn nx pm - T t I TT?ann an ^-an nni?n w- T T v V T .. .an ,rnjDn ,nip*r oy Dpi ]npaDpD ,ninfas? nmn ay .nma om ,mn 72? ^ina .]iaxri y px ,nnv x1? .ntiipm - t 1 t - :?nin ann n? ^2;- lác;l con puntuación y también <ede solicitar a la Organización Brit Ivrit Olamit, P.O.B. 7111, Hebraeisch 231 Appetit 232 Suppe 233 Tomate 234 Früchte. Obst 235 Meer Publicado por el Brit Ivrit Olamit ohne Lehrer 236 ausgezeichnet 237 sagen 23S letzter 239 viel 240 so