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Jüdische Wochenschau · 1961-09-15 · 1909 (15.9.1961) · p. [Seite]

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Journal
Jüdische Wochenschau
Volume
22 (1961)
Issue
1909 (15.9.1961)
Date
1961-09-15
Page
[Seite] (sequence 1)
Language
German, Spanish
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PUEYRREDON 2190 — 1? izq. JfaJehuik&JsAjGuslUd T. E. 83-2613 Affo XXII. BUENOS AIRES, VIERNES 15 DE SEPTIEMBRE DE 1961 No. 11)00 Bildung eines neuen Kabinetts Jerusalem. — Nachdem "‘.Sjitdoti vor einigen Taget! dSm Staatspräsidenten Ben Zwi mitgeteilt hatte, dass er seine 'Aufforderung zur Bildung eines neuen Kabinetts ablehnen müsse, da ihn „tiefe Besorgnis um die Sicherheit Israels” erfülle, ■ geben sich die Mapai-Führer immer noch der Hoffnrnig hin, den Mimsterpräsidbhfcen dazu zu überreden, seinen. Entschluss zu ändern und die Bildung einer Regierung zu versuchen. Ein Sondercamitä unterhandelte mit dem Ministerpräsidenten, um die Mög- , ’fehlteit für eine Wiederherstellung der Koalition zu bespreizen. Die Hoffnungen der Mapai gründen sieh auf das Argument, das Ben Gurion für seine ablehnende Haltung in seinem Schrei- ,beti an Ben Zwi geltend machte, er könne den Anftrag nicht annehmen, weil seine Durchführung ihm unter den obwaltenden Umständen nicht möglich sei. Es wurde nicht verlautbart, welches die Bedingungen wären, aber man weiss, dass der Premierminister in seinem Schreiben ausführlich auf die unbedingte Notwendigkeit der Einigkeit und kollektiven Verantwortung hinwies, die er für eine lebensfähige Regierung als unerlässlich bezeichnete. Wie man annimmt, würde die Mapai, falls Ben Gurion auf seiner Weigerung beharrt oder seine nicht enthüllten Bedingungen zur Annahme der Regierungsbildung nicht erfüllt werden könnten, zwei Alternativen in Betracht ziehen. Eine Hiervon wäre, Finanzminister Levi Eshkol als Ministerpräsidenten und Verteidigungsminister vorzuschlagen, oder Expremiermini ster Mosche Sharett als Ministerpräsidenten und Levi Ehkol für das Amt des Verteidigungs - Ministers. Die Führer der Linken und der Liberalen liessen durchblikken, dass sie unter diesen Voraussetzungen bereit sein würden, einer Koalition näherzutreten. Man glaubt nicht, dass Fräsident Ben Zwi neue Vorschläge machen dürfte, bevor die Lage innerhalb der Mapai nicht geklärt ist. Die zweite Möglichkeit wäre eine eng« Koalition der Mapai mit den Religiös-Nationalen und Mapam ohne die Achdut Awoda. In diesem Falle würde die Regierung über 67 Mandate verfügen, wenn man die vier WIE WH ES SEHE ~ Von der Rolle der Neutralen ton JEHUDA GOTTHEIMER fei: E« ist für unsere Zeit kennaeichnend, dass die Spannungen gewissen Schwankungen unterworfen sind. Die Lage hat sich in Brasilien geklärt, ob aber die Verhältnisse stabil bleiben. steht dahin. Das ist typisch für die Situation in der Welt. Offensichtlich wollen beide Parteien, die sieh bis an die Zähne bewaffnet, .gegenüberstehen, keinenOffenen Krieg, weil das Risiko zu gross ist. Aber sie drohen mit dem Krieg, was begeits die Nervenkraft aller 'jSPteiligten übersteigt und die Gefahr der Explosion in sich trägt. Die Bedrohung der gesamten Menschheit mit . «hm Atomkrieg oder einem ^blutigen Streit, bei dem man die Atomwaffen noch nicht anwendet, hat nicht aufge- _Kört, Es ist auch nicht ausgeschlossen, dass die Hauptanführer ihrer Völker einen „Aderlass“ für gesund halten, da die Bevölkerung in allen Ländern in einer beinahe erschreckenden Weise wächst und Versorgungsprobleme schafft, die man bisher nichtmeutern konnte., Früher einmal konnte man sich auf solche Experimente oder Aktionen einlassen, weil es möglich war, Konflikte lokal zu begrenzen. Dies ist heute ausgeschlossen. Wie traurig die „Geschäfte“ sind, die ohne das Ahnen und verborgen vor den Augen der Oeffentlichkeit von den grossen Drahtziehern der internationalen Politik betrieben werden, erfährt man nur gelegentlich. Es ist bekannt, dass während des Ersten Weltkrieges die feindlichen Parteien, die sich mit einer rücksichtslosen Verbitterung bekämpften, das ihnen : fehlende Kriegsmaterial in der Schweiz in gegenseitigem Einvernehmen aust auschVen Man geht durchaus nicht fehl in der Annahme, dass dieser Krieg schon»'längere Zeit früher hätte beendet werden können, wenn nicht die Gegner an seiner Verlängerung wechselseitig interessiert gewesen wären. Diese Information erscheint unglaubwürdig, weil ein nor- Än die luden in aller Welt Jerusalem. — Anlässlich des Rosch Haschana- Festes sandte Ministerpräsident Ben Gurion folgende Botschaft an alle Juden in der Welt: ..Zum Jahreswechsel entbiete ich den jüdischen Gemeinden in Uebersee meine herzlichsten Grösse und besten Wünsche. Das kommende Jahr birgt ern sie und verantwortungsvolle Aufgaben für das jüdische Volk in der ganzen Welt, besonders mit Hinblick auf die Notwendigkeit eine grössere Zahl unserer Brüder aus vielen Ländern nach Israel zu bringen. Für uns in Israel wird dieses Jahr ein Jahr der wachsenden Einwanderung, der weiteren Verschmelzung verschiedener Gemeinden, der Stärkung unserer Wirtschaft, der Entwicklung des Negews sein, mit der Kolonisation von Besor und Arad. Bei all diesen Aufbauwerken blicken wir auf die jüdischen Gemeinden in der Welt und erwarten, dass sie ihren vollen Teil auf sich nehmen werden, so wie sie dies in der Vergangenheit getan haben. In der Diaspora muss sich der Kampf unseres Volkes für die Wahrung des Erbes unserer Propheten in das Endziel unseres ErziehungsWerkes verwandeln. Die Jugend muss lernen, das Buch unseres Volkes in der Sprache unseres Volkes zu lesen. Wir erwarten auch, dass jede jüdische Familie persönliche Bande mit Israel knüpft, indem sie unser Land besucht, Studien und Investitionen in Israel vornimmt. denn aus solchen Bindungen erwächst ein tieferes Verstädnis der Rolle unseres Volkes in der Geschichte. Wir sehen der Zukunft mit dem festen Entschluss ««gegen, jene Ideale zu fördern, die unser Volk durch Jahrhunderte auf sein Banner geschrieben lT\) maler Bürger sich ein derartige Verworfenheit nicht vorötellen kann. Gerade mit einer solchen Naivität der breiten Massen rechnen jene, die entscheiden: und die-; se Entscheidungen liegen durchaus nicht immer und durchaus nur in den Händen der Regierungen, die offiziell die Verantwortung tragen. Die Russen gingen in der gegenwärtigen- Krise mit einer besonderen Rücksichtslosigkeit vor; obwohl man sehr viel von dieser Seite gewöhnt'ist, was von der Norm diplomatischer Verhandlungen un$ politischer Schaehziige abweicht, musste däs Vorgehen Krutschews in der Rerlinfr.age selbst die Positionen der grössten Pessimisten erschüttern. Es ist verständlich, dass die westlichen Alliierten auf die sowjetischen Manöver reichlich nervös reagierten, da sie in einer schwächeren Position sind. Berlin, genauer gesagt, der zum Westen gehörende Teil der ehemali- Reichshauptstadt, ist sehr schwer zu verteidiget Denn Westberlin ist von Ostdeutschland umschlungen und hat nur auf dem Luftvege einen unbehinderten und bisher nicht kontrollierten Zugang zu Westdeutschland. Gegen diese Luftkorridore wenden sich jetzt die östlichen Drohungen, die — falls sie realisiert werden sollten —, Berlin vollends vom Westen abschnüren. Wie ernst, es den Russen mit ihren Forderungen ist, soll man aus den wiederaufgenommenen Atomversuchen entnehmen, die ebenfalls gegen klare internationale Vereinbarungen vorgenomm-en wurden. Im Augenblick, da die Wellen der Erregung am höchsten schlugen, traten die sogenannten Neutralen in Belgrad zu einer Konferenz zusammen. Obwohl die Beteiligung einiger afrikanischer Länder der Tagung eine neue Note gab, die bei den früheren Zusammenkünften der Neutralen nicht vorhanden war, verliehen doch nur drei Mächte im wesentlichen den Beratungen ein Gewicht: Indien, Jugoslawien und Aegypten. Der jugoslawische Präsident, lies Diktier, stimmte eine ver- 11 die Sprach« au uu<l der Mapai angeschlossenen arabischen Fraktionen hinzurechnet. Diese Möglichkeit zählt mit einer gewissen Unterstützung der Achdut Awoda, nachdem Eshkol diese direkt aufgefordert hatte, unter den Bedingungen des Ministerpräsidenten einer Koalition beizutreten. Eshkol erhielt die Antwort, dass die Achdut Awoda nicht die geringste Absicht habe, von ihrem Entschluss abzugehen, sich einer Koalition nur in dem Falle anzuschliessen, in dem die Mapai nicht die Mehrheit im Kabinett besitzt. (ITA) Ben Guriott an U Nu Jerusalem. — Ben Gurion sandte dem birmanischen Ministerpräsidenten U Nu ein Kabel, um ihm für sein Auftreten gegen den Vorschlag der VAR zu danken, die auf der kiirzlichen Konferenz der Neutralen in Belgrad den Antrag stelte, Israel als „Instrument des Imperialismus” anzuprangern. „Ich kenne die Einzelheiten über die Absicht Aegyptens, Israel zu verunglimpfen”, führt Ben Gurion aus, und „ich kenne auch Ihre feste moralische Stellungnahme gegen diesen Versuch. Erlauben Sie mir, Ihnen meine tiefe Wertschätzung für Ihren Mut, Ihre Ehrlichkeit und Festigkeit auszusprechen. Sie haben nicht nur wie ein wahrer Freund Israels gehandelt, sondern, wenn Sie mir diese Formulierung gestatten, wie ein wahrer Buddhist...”. (ITA) appellierte an die Blöcke, sich in dieser äusserst ernsten Stunde zu verständigen, um das grösste Unglück zu verhüten. Wenn man bedenkt dass Tito seit Jahren eine Position einnehmen kann, die sein Land weder an den Westen noch an den Osten vollkommen bindet, wird man verstehen müssen, dass er ein ungewöhnlich geschickter Politiker ist. Immerhin hatte er als der Fühler eines einseitig kommunistischen Landes die Kraft aufgebracht, einem Stalin zu trotzen und dem mächtigen Russland gegenüber eine absolut unabhängige Stellung zu bewahren. Andererseits hat er sich nicht dem Westen verschrieben, sodass er bis zu einem bestimmten Grade tatsächlich als der gegebene Vermittler angesehen werden könnte. Nur nebenbei sei hier bemerkt, dass die Juden in Jugoslawien relativ frei und unangefochten leben können Sie haben trotz der kommunistischen Doktrin das Recht sich zusammenzuschliessen und ihre eigene Kultur zu pflegen. Die Vertreter der jugoslawischen Judenheit erhalten stets die Erlaubnis, an internationalen jüdischen Kongressen und Tagungen teilzunehmen, was den Repräsentanten aller J udenheiten hinter dem Eisernen Vorhang verwehrt ist. Natürlich ist der kommunistische Einfluss und die damit auf die Jugend wirkenden Ideen stark, vermag aber trotz mancher Assimilationserscheinungen nicht zu verhindern, dass die Juden ihrem Judentum treu blei- ^Missbrauchte Gastfreundschaft '*4 Dr. W. — Aus Oesterreich und aus der Bundesrepublik^ erreichen uns häufig Nachrichten über die Hetze arabischer Studenten, die antiisraelische Propaganda betreiben. Sicher ist, dass diese Studenten nicht auf eigene Initiative und auch nicht auf eigene Rechnung tätig werden In den meisten Fällen handelt es sich um Angehörige der VAR <der Vereinigten Arabischen Republik), die als getreue Gefolgsleute Nassers nach bewährtem Vorbild eine fünfte Kolonne bilden. Wie weit Nasser Pläne hat, gerade in diejenigen Länder vorzustossen, in denen er seine Propaganda verbreitet, bleibe dahingestellt. Sicher ist, dass der ägyptische Diktator, von Ehrgeiz zerfressen, weitreichende Projekte verfolgt und insbesondere in Afrika, wenn auch zum GKick mit geringem Erfolg, eine Expansionspolitik verfolgt. Die VAR-Studenten verteilten nun in Linz und anderen österreichischen Städten in letzter Zeit Flugzetfe!. sie hefteten in den Studentenkantinen Werbeplakate an und zeigte Filmstreifen in Arbeiterheimen, die ihnen aus ihrer Heimat zugeschickt werden. Dass Studenten nicht nur studieren, ist eine bekannte Tatsache. Gerechterweise wird man sagen müssen, dass dies nicht allein bei VAR-Studenten der Fall ist. Dass aber ausländische Studenten eine politische und dazu noch eine aufhetzende Propaganda betreiben, dürfte nicht nur diese Studenten und die Universitäten angehen, an denen sie lernen. Deswegen haben z. B. die bundesdeutschen Behörden scharf durchgegriffen und die arabisch-ägyptische Hasspronaganda untersagt. Politische Veranstaltungen der VAR- Studenten, die den Zweck hatten, eine antiis-raehsche Stimmung und dabei auch — sozusagen als Nebenprodukt — eine antijüdische Propaganda zu machen, wurden nicht nur von der Polizei und den Universitätsbehörden verhindert und verboten, sondern auch von Werkleitungen untersagt. Hierin dürfte man nur die normale Reaktion eines Rechtsstaates erblicken, der sich gegen Aktionen wendet, durch die das Cieichheitsprinzip verletzt wird. — In Oesterreich liegen die Dinge jedoch anders. Hier können die Sendboten Nassers ungestört ihr trübes und unheilvolles Handwerk ausüben. Selbst in Wien können die Flugzettel ungestört verteilt werden, in denen die VAR gegen Israel hetzt. Interessant dürfte dabei sein, dass die Flugzettel in der Bundesrepublik gedruckt worden sind, wo sie jedoch nicht „untergebracht” werden konnten. Dass die österreichischen Werkleitungen hiergegen nicht Vorgehen, ist auch nicht weiter verwunderlich, wenn man bedenkt, wie viele ehemalige Nazis in den grossen verstaatlichten Unternehmungen und Konzernbetrieben beschäftigt sind und wie viele sogar einflussreiche Stellungen bekleiden. Dass die österreichischen Amtsstellen einschreiten, dürfte auch weiterhin ein vergebliches Verlangen sein... ben. Bekanntlich erlaubte Tito auch die freie Auswanderung nach Israel, was dazu führte, dass mehr als die Hälfte der nach dem Kriege in Jugoslavlen lebenden .luden auswanderte. Mit einem ’besonderen Auf trage der Neutralen ausgerüstet, reiste Nehru nach Moskau, wo er mehrere Besprechungen mit Krutschew hatte. Die Meinungen über die Persönlichkeit dieses Inders gehen reichlich weit auseinander. Nehru ist zweifellos eine bedeutende Persönlichkeit. Dass er aber ein Mann der täglichen Politik und kein Mensch der Prinzipien ist, der seinen Grundsätzen wie einst Mahatma Ghandi treu bleibt, dürfte heute kaum noch bestritten werden. Es gehört schon ein besonders wohl-1 wollendes Urteil dazu, In- ■ dien in der Auseinandersetzung unserer Zeit als neutral betrachten zu wollen. Wahrscheinlich besitzt auch heute noch eine führende Schicht bisher noch einflussreicher Inder eine starke Bindung an den Westen, vor allem an England. Hierfür liefert die Familie Nehru ein überzeugendes Beispiel. Nehrus Schwester war viele Jahre hindurch indische Botschafterin in Grossbritannien; sie hat vor kurzem ih- | ren Posten verlassen, um! sich nach langer Abwesenheit. die durch ihre diplomatischen Missionen bedingt war, wieder in ihre Heimat zu begeben. Die Botschafterin gab verschiedene Erklärungen in London ab. aus denen jeder ohne weiteres den Eindruck entnehmen konnte, wie stark ihre Beziehungen zum Westen sind, die von dieser Generation gebildeter Inder ebenfalls empfunden werden. Bei dem langen Einfluss, den die Engländer auf das Schicksal und die Entwicklung Indiens genommen haben, bestehen selbstverständlich nicht nur kulturelle, sondern vor allem auch wirtschaftliche Interessen, die gemeinsam sind. Das ändert aber nichts daran, dass sich das Schwergewicht der internationalen Beziehungen, die Indien unterhält, immer stärker nach dem Osten verlagert. Sicherlich spielt hierbei auch die Frage der Propaganda eine Rolle, wenn sie auch heute nicht mehr entscheidend ist: die westlichen Mächte, vor allem England, haben ungeheure Reichtümer aus Indien gezogen, haben das Land „ausgsbeutet“ oder gar „ausgeplündert“, waren (Schluss auf Seite 2) ] Jüdische Selbstverteidigung Paris. — Die Polizei von Oran musste vor einigen Tagen zweimal eingreifen, um den Handgreiflichkeiten zwischen Juden und Mohammedanern ein Ende zu setzen, die am ersten Rosch Haschana-Ta.g ausgebrochen waren, wie hier aus Algier bekannt wurde. Ein Mohammedaner wurde getötet und zwei weitere schwer verwundet, ebenso wie zwölf Europäer, von denen jedoch nur einer in ein Hospital eingeliefert wurde. Die Unruhen brachen aus, als ein Mohammedaner einen jüdischen Friseur durch Messerstiche schwer verletzte. Eine Gruppe junger Juden griff zur Selbstwehr und verprügelte mehrere Mohammedaner Die Juden drangen in drei Mohammedanern gehörige Geschäfte ein, wo sie die Einrichtung zerschlugen; sie steckten ein viertes Geschäft in Brand, in das sich der Angreifer geflüchtet hatte. Hierauf gingen die Mohammedaner mit Messern gegen die Juden vor Es kam zu einem Schusswechsel, bis die Polizei eintraf, um den Angreifer festzunehmen. Die Polizisten wurden von Juden und Europäern eingekreist die ih nen zuriefen: „Schlagt ihn tot!” Die Unruhen dauerten vier Stunden. (ITA)

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