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Jüdische Wochenschau · 1961-09-08 · 1908 (8.9.1961) · p. Seite 11

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Journal
Jüdische Wochenschau
Volume
22 (1961)
Issue
1908 (8.9.1961)
Date
1961-09-08
Page
Seite 11 (sequence 11)
Language
German, Spanish
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¡«1er Entwicklung Israels I BEFREUNDETE NATIONEN - FESTI- ISCHE INVESTOREN - FRAGEN DER DER WISSENSCHAFT ‘hi. \!;IU . 'gen {¡¡vl. J :em modernen Zen*vum ge : -orden, zu einer wirklichen >r< vinzhauptstadt, mit ei- V0|,Wchfia';s™ ausgedehnten Handel, :n griirv p, niT ganzen Wohnvierteln, Palmar :i€ neu gebaut worei n sind,; die '’it Hotels, Cafés, Läoen und irfseh iii-u iochhäusern, und mit einem vsind VI 1 j :a( b de» neuesten Methoden eñscbn » ángerichietrii Krankmhaus, i c¡no' m das man-he ande'e Städn inmis ßaw ® c>e Wüstenstadt beneialier können Die i’evölke- ». ä' £S¡«¿- ang wächst. Bersch wa lebt mZl 'nü mit ni^ 7tit Von )e” ^emtern ,eite öriinflä. 'en-Israeli ” Erstaunen. den ole pjj. Poker ver* den uid be. ael fc-ziiektet wen . ¡eh mit aller Länder pro. e sin-i, lettf’i einen inan; diese ein 'V linderk. Ai er Feles auch anii>«r jemals er Art unter ne und mit m thatten da? weiss ia>r alles ¡¡«schaffen, hat man ck in die re in die E:.'cblieslyr findet t. die erst;’egt \rurer mit al- Ej-n und mtn sind rrten, um eue Men- Berschewa wird ¡mh dejweite Neg«_w, der grund dieser neuen Sfadt. die eine grosse Zukunft haben dürfte. Israels Wirtschaft 11 n umfassendes F .d über dt» wirtschaftlichen Aufschwung des Landes kann hknicht gegeben werden. Schon das äussere B'-id deutet auf die Konsolidierung der israelischen Wirtschaft. Neue Autos iahren ii einer nicht abreissenden Kette auf dem Wege zwischen Tel Verfügung gestellt worden, ln -oweit herrscht heute eher Mangel an geeigneten Objekten als Kapitalknappheit. Die Juden, und nicht nur die Juden aus dem Aus and haber, grosses Vertrauen zu Israel, und sie ha-cn dies auch bewiesen. Da nie Einwanderung anhält, ist noch für Jahre hinaus mit einem umfangreichen Fauprogrrmm zu rechnen. Damit ist die Stabilität 'l'r das Baugewerbe und alle damit im Zusammenhang stehenden Industrien gesichert. Die chemische Industrie um nur ein weiteres Beimiel zu nennen, bieiet immer noch grössere E: twicklungsmüglichkeiten. D;e Stimmung in Isriel ist auch m wirtschaft’icher Hinsicht eine zuversichtliche. Einen nicht unwichtigen Faxtor'bildet die Touristik. Berglandschaft im Negew aus dem Kupfergebiet nir.t man Hauptstadt Punkt der las Israelir im Sinaijser, unge-?e;.-taubtes im.'is, Und i ist in dieiren zu «i- é t¡&** T**Z noch seiner Erschliessung harrt, weiter entwickelt werden. Dieser Willen zum Aufbau strömt aus allen Teilen des kleinen Landes, ob man im Uoiden oder in Tti Aviv oder in Jerusalem weilt. Tel Aviv ist zu einer europäischen Grosstadt geworden, »in Zentrum der Industrie, des Handels, aber auch der Künste und der Wissenschaften mit dem im benachbarten Reehowot li genden Chrim Weizmann - Institut. Sebst des verträumte, isoierte Jerusalem atmet diesen Aufbau-Geist; cur ein Zeichen hierfür ist cas gewaltige Hadassa-Hospital, tine ganz grossartige Leistuiig, die aus der harmonischen Zusammenarbeit der Galut und Israels en’standen ist Wenn man durch den „mittleren Teil“ des Landes mit seinen vielen Pirdessim O angenhainen) fälut, versiert mann allzu leicht, dass ¡u h hier vor einigen, wenigen Jahrzehnten nrh alles 'Vüsto war Es .st eine Pracht zu sehen, vie sich dies entwickelt, grösser und frnster wird Um nur noch diip Neuschaffung d.s vergangenen Jahres zu erwähje,: soll vom neue» Hafen Asndot berichtet werden, äcr die Produkte des südlichen Landesteils auf/.ehmen iviid. Dieser dritte Hafen Irr-eis ist ein Bewtis für de- Fortschritt und den unbeugsamen Aufbavwiilen, der das Land in ein-m steigenden Rhythmus entwickelt. Schon ist die ntve Stadt gebaut, die in einem atembeiaubenden Tempo erweiier‘ wird. Hier kann man sie*, eine Vorstellung davon machen, wie vor einem kn .ppen halben Jahrhundert Tel Aviv aussah. Dünensand sowei) das Auge recht, bildet den Unter- und Hinter¬ Aviv und Haifa, dessen gresser Hafer, den wachsenden Schiffsverkehr nicht mehr bewältigen kann. Die Handelsflotte ebenso wie die Luftfahrt befindet sich in aufeteigender Linie. Moderne Schiffe und Flugzeuge des neuesten Modells steilen die Verbindung zur Aussenwelt dar. Uebrigens ist d:e israelische Eisenbahn auch eine vorbildliche Ein-i-litung, sauber, pünktlich, schnell. Lie Industrie wächst. Der Handel nimmt zu. Neue Verbindungen in viele Länder schaffen neue Abs itzmärktc. Gewiss sind die Schwierigkeiten noch gewaltige, voj allem diejenigen, die sich aus dem arabischen Boykott und oer Abriegelung der natürächen Absatzmärkte in den Nachbarländern ergeben. Man darf nicht in den Fehler verfallen die Dinge zu rosig dirzusteller Die Knappheit an Waren und Lebensmitteln ist überwunden. Manche landwirtschaftliche Produkte werden heute sogar überproduziert. Es gibt a* es, was man nur kaufen will in den schönen und ser.r geschmackvoll eingerichteten Geschäften überall irr. Land Aber es ist teuer. ziuffallend ist die Tatsache, dass besonzkrs die Fre.uenmode durch eine angenehme Eleganz ausgeze.chnet ist. Natür.lch gibt es noch viele Bettler, vor allem in Jerusalem und Tel Av.v ein Ueberbleibsel aus vergangenen Zeiten. Aber die überwältigende Mehrheit der Bevölkerung ist eingeo' dnet. Man muss schwer arbeiten, was bei der sommerlichen Hitze auch ausserhalb des Negew grof‘e körperliche Anforderungen bedeutet. Im letzien Jahr sind grosse Kapitalien aus dem Ausland für Investitionen zur Die vorhandenen He'tls reichen nicht ans. Das Dan-Hotel in Tel Aviv ist ehr erheblich erweitert worden. Ne’ e Luxushotels hauen bereits ihre Tore geöffnet. Hilton plant ein grosses Hotel in Tel Aviv zu bauen. Aber auch in anderen städtischen Zentren werden Riesenhotels gebaut. Das Danhotel in Hana auf dem Karmel ist bereits fertig gestellt. In Beisehewa baut dk Rassco ein sehr grosses und moderne» Hotel. Aber auch diese Pläne werden den Bedarf noth nicht decken können. Die Errichtung guter aber nicht zur Luxusklasse gehöriger Hotels ist eine Notwendigkeit. Die Touristen hawn sozukommen aus vielen Ländern auch aus Deutschland. Sie fah-en durci das Land und schaffen Arbeit. Mck; Hotels mehr Schiffe, mehr V.ugzeuge sind erfo.cerlich um den No'wendigkeiten de- Touristin zu en.sprechen. Und Isrel hat die Bedeutung der Touristik schäl:cn gelernt Sie bringen Fevisen. Abcdie Touristen s.üid auch Träger einer lebendigen Propaganda. Sie erzäb.ci. von der Arbeit, und dem Aufbau .eines kleinen Dante;, das über geringe nc'ürliche Schätze verfügt, das aber mi, seinen wech-: vollen und eigenartigen Landschaften eine besondere Schönheit bieiet, und dessen Menschen von dem Wunsch des Fortschritts urd des friedlichen Zusammenlebens rr..r. a’len anderen \ öikern be .eelt sind Israels Wissenschaft I» dieser summ irischen Ucbersicht soll noh ein W>rt über Israelr Wissenschaft gesprochen werden. Israel ist ein Zentrum der Wissenschaft der K » st. der Ku.lur und der For thung. Seme Theater habe.. Weitberühmtheit erlang.. Die Muoikliebe und -ergebenheit der Israelis ist .rkannt. Nicht nur in Tel Aöv oder ar.ceren grösseren Städten finden regelmässige Konzerl- und Theater abende statt Die landwirtschaftlichen Siedlungen hahrn ihre Bibliotheken verunstalten Konzerte und Theiiervorsteilungen. Der Kiv. uz Ejn Geo der eine Enclace in syrischem Gebiet bilei, ist ein weltberühmtes Musikzertrum. wohl eine -nnmalige Erschein’ing in J;r Welt. D’e Wissenschaft spielt in Israel eine prädominierende Rolle, die schon die grossen Baumeister des jüdischen Staates, Theodor H°rzl und Chaim Weizmann. r. ihrer vollen Bedeutung erkannt haben. Die Erschliessung des L-ndes und sem Aufbau ist ohne die dez« utrende Miiwirkung der AVissenschaftler ebenso undenkbar wie die Landesverteidigung. Die Universität, das Weizmann-Institu; und da Technion in Haifa erfüllen neben anderen Stätten der Studien uno der Forschung wichtige Missionen. Die Entsumpfung der Böden die Bcwässe’-ui g der Ländereien, die Entwicklung der Industrie und der Landwm'-schaft sind nur einige Geoiete, auf denen s.ch der jüdische Genius im heiligen Lande betätigt. Die Anlage der Strassen, die sich in einem mustergültig m Zustand befinden, der Bau der gre ssen Wasserleitungen und Israels Zitruspflanzungcn werden durch ein Röhrensystem während des langen heissen Sommers bewässert. Diese Röhren werden in 2 verschiedenen Modellen hergestellt je nach den klimatischen Bedingungen und Anpflanzungen in den einzelnen Ländern, u. a. auch für den Anbau tropischer und subtropischer Gewächse in afrikanischen Gebieten. sagm Israel entdeckt. Sieder Oellinie, die heule bereits quer durch die Wüste des Negew eon Elaaus bis Haifa verläuit, das sind nur einige Beispiele aus der Fülle vieler anderer. Israelische Wissenschaftler haben ein System ausgearbeitet, um die Sonnenenergie sowohl für Zwecke de- Beheizung wie als Antrieb für motorische Kraft, zum Beispiel der Automobile, zu ''erwerten Schon sind die ersten Ertolge auf diesem Gebiet zu verzeichnen, das für die gesamte Entwicklung bei der immer weiter vo’sehreitenden Motorisierung von weltweiter Bedeutung ist. Sollte es gehngen. auf diesem Wege das Petroleum zu ersetzen, wird damit die Machtstellung der Oe.Produzenten gebrochen werden. Dis grosse Interesse, das heute die Grossmächte an den Petroleumländern wie Da* neue Verwaltungsgebäude der EL AL auf dem Flughafen m Lud Sandiarabien und Irak haben wird stark zunickgeher.. was wiederum Rückstrahlungen auf die politische Situation haben dürfte. Auf einem anderen für Israel — und viele ruderen Ländern — lebenswichtigen Gebiet, der Entsalz»..g der Meerwasser, hat die israelische Wissenschaft Fortsc.mitte gemacht,;-.e das Wt.tinteresse hervorgerufen haben. Die heute beinahe unlösbare Aufgabe cb r Erschliessung der Wüsten wird am diesem Wege e. e Lösurg erfahren künn Die Bedeutung dieser Frischungen braucht nicht weiter unterstrichen zu werden, weil sie von jedem ci ne weiteres begriffen werden kann. Ein israelisches V. rtahren wurde bereits von a-»erikanischen Fachleuten geprüft und anerkannt. Die überzeugenden Erfolge der israelischer; Wissenschaft. wobei nur nebenbei auf die israeliscl en Raketen hingewiesen werden soll, haben die un-,¡eingenommenen Staaten ,\ie einige afro-asiatisehe -.ander dazu bewogen, mit Israel in enge Verbindung zu treten. Es war der Erfolg, ras Beispiel das diese Vö’k°r und ihre Führung übmveugte. Das Beispiel, das de; israelische Bauer durch sein Leben und seine uemeinschaftsformen gab, das Beispiel das die israelischen Wissenschaftler ihre» boten das waren die Fak.m, die viele Söhne andere- Völker überzeugten. im Laufe der letren Jahre 'a.-den ei->. grosse -Anzahl voi. w’ssenschaftlicnu i Kongressen, von Seminaren und Lcin-vorträgäi. statt -Whviai" ze Menschen bel°;^P das ohnehin sehen bun 3 Strasuid »• d€r isr 't ischen Mn eite, die Israel besuchen um zu studiren uno lür di» Entwicklung ihrer Länder unc: Volker zu lerne’

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