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Jüdische Wochenschau · 1961-09-05 · 1907 (5.9.1961) · p. Seite 7

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdische Wochenschau
Volume
22 (1961)
Issue
1907 (5.9.1961)
Date
1961-09-05
Page
Seite 7 (sequence 7)
Language
German, Spanish
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Marte?, 6 rte Septiembre rte JSíl LA SEMANA I S R A Musik in Buenos Aires] £f0ÍffI)Í$S0 “MAVRA’* IîNï> ZWEI harmonische Orchester be- A«0 ASH. — N<r. lîrt’î — 7 '‘MAVRA’* INO ZWEI MODERNE BALLETTS IM COLON Igor Strawinsky komponierte seine Buffo - Oper „Mavra“ im Jahre 1922 Es bandelt sich um eine sehr lustige Verkleidungsfarce von Boris Kochno nach einer Puschkin-Novelle, bei deren Faktur der grosse russische Komponist ein Kammer Orchester verwendet, in dem Geigen und Bratschen fehlen; er braucht diese Streicher nicht, denn der ganze Esprit und Humor der köstlichen Partitur liegt im Rhythmischen, in den Synkopen, die mehr als einmal dem Jazz sehr nahe kommen. Die Oper wurde von Carlos F. Cillario mit viel Schmuss dirigiert; das Phil¬ Gratulieren Sie zu ru&n allen Verwandten. Freunden und Kunden in Argentinien. Südamerika und Israel MIT EINER Glückwunsch - Anzeige in der JUEDISCHEN WOCHENSCHAU Bestellungen unter T. E. 83 - 2613 80 - 6930 Pueyrredon 2190 1? harmonische Orchester be nahm sich hierbei, wie auch bei den nachher getanzten Balletts, sehr anständig. Die einfallsreiche Regie lag in Händen von Tito Capobian co, die stilgetreuen Bühnenbilder und Kostüme wurden von José Varona phantasievoll entworfen. Vier hier ansässige, durchwegs gute Vokalisten sangen ihre Parts in der russischen Originalsprache: Die Sopranistin Olga Cbelavine (Mavra), die Mezzosopranistin Susana Naidich (Nachbarin), die Altistin Aiicia Andreadis und der Tenor Eugenio Valori (ausgezeichnetes Durchdringen der Rolle des aufsässigen, verliebten Husaren). Es gab viel Beifall. Vor und nach der Oper wurden zwei moderne Balletts getanzt. Die Choreographie beider lag George Skibine ob, der gleichzeitig Partner seiner Gattin Marjorie Tallchief war und ihr beide Werke auf ihren durchtrainierten Körper geschrieben hat. Die Tallchief hinterliess bei beiden Darbietungen — es handelt sich um “Concerto” für Piano und Orchester des modernen französischen Schöpfers André Jolivet, dessen Solopart ausgezeichnet von Gerardo Gandini gespielt wurde, und um Hindemiths „Sinfonische Metamorphosen Carl Maria von Weberscher Themen für grosses Orchester“, die im Programm schlicht als „Metamorfosis“ verzeichnet waren — einen einmalig glänzenden Eindruck, ebenso wie ihr Partner, dessen Tanzkunst sich mi* schöpferischer Begabung die Wage halten. Freilich schrieb Skibine beide Balletts hauptsächlich für seine Gattin und räumt dem „Corps de Ballet“ nur einen zweitrangigen Platz ein. Das Colön-Ballett. ebenfalls unter Leitung des Choreographen, bewies, bis zu welcher Koordination der Bewegung und Vollendung seine Leistung gelangen kann, wenn es unter berufener Direktion steht. Jolivets “Concerto” fand in Bild und Kostümen von André Delfau perfekte Ergänzung, und José Varona tat ein Gleiches bei den „Metamorphosen“. Cillario leitete mit Verve das Orchester auch hierbei. Das begeisterte Publikum raste am Schluss jeder Darbietung dieses Triptychons, und es gab unzählige Vorhänge. C—n Biitzbesuch von Dr. J. Schwartz Der Vorsitzende der israelischen Staatsanleihe-Aktion in USA, Herr Dr. Josef Schwartz, weilte im Aufträge dieser Aktion zwei Tage zu Besprechungen mit den Leitern der hiesigen Comités in Argentinien, um von hier aus nach Uruguay und Brasilien weiterzureisen. In einer Pressekonferenz im Plaza Hotel, an der die israelischen Vertreter der Comités, die Herren Dr. Ruben Awidar und M. Edelbaum, sowie der Präsident und Sekretär des argentinischen Comités die Herren Sam Mallach und Jacobo Murmis, teilnahmen sprach Dr. Schwartz über die Ziele und Erfolge der Bonds-Aktion und den heutigen Stand der Arbeit. Dr. Schwartz beschrieb die Entwicklung des jüdischen Staates, umriss die weiteren Aufgabengebiete für das laufende J'-hr und die grosse Bedeutung dieser Anleihe für die Weiterentwicklung des Staates. Er über brachte den Juden Argentiniens die Grüs-e Israels, das er im vergangenen Monat besucht hat. Er berichieie, dass er das Land in einer Periode des Aufbauö und der Prosperität gefunden habe. Die Einwanderung neuer Olim sei in den letzten Monate»-, bedeutend gestiegen und viel grösser gewesen, als man erwartet habe. Neue Probleme Die Einwanderung stellt natürlich die Regierung vor zahlreiche Probleme, denn diese muss lür die Einordnung und Unterbringung der Immigranten sorgen. Vor allem müssen neu? Schulen für die Kinder und Wohnungen für die Fnmi lien gebaut, sowie A beitsplätze für die neuen Bürger beschafft werden. Das bedeute neue Ausgaoen, wie der Referent, unterstrich, und so müsse die ßondsakfion in der Galut erhenlich vers.'ärkt worden. In diesem Zusammenhang nahm Dr. Schwärt, auch auf die neuen Städte und Siedlungen Bezug, die im Landessüden entstehen, um eine gewisse Entlastung der drei Grosstädte Tel Aviv, Jerusalem und Haifa zu erreichen. Dr. Schwartz betonte, dass die lokalen Com tes der Bonds-Aktion bisher zufriedenstellende Aroeit geleistet haben und man hoffe, dass die argentinischen Juden auch weiterhin ihre Pflicht dem jüdischen Staat gegenüber erfüllen werden. 70 Jahre 1CA Anlässlich des TCjäbrigen Jubiläums der ICA, der Gesellschaft. für jüdische Kolonisation in Argentinien, richtete die DA1A ein Glückwunschschreiben an diese Institution, in der sie das rühmenswerte Werk hervorhebt, das für die jüdische Gemeinschaft. Argentiniens geleistet worden ist. Die ICA hat. stets ihr Bemühen darauf gerichtet die Ansiediung der jüdischen Einwanderer, die nach Argentinien auf de; Suche nach Freiheit und einer Existenz kamen, die sis in ihier» Ursprungsländern nicht, mehr finden konnten, auf giosszügiger Grundlagezu organisieren. Sie war das Werkzeug der umfassenden Planung des Barons Maurice de Hirsch und hat den Prozess der Kolonisation verwirklicht und ausgebaut So ist es 10 Jahre nach Gründung der ICA nur gerecht und angebracht, so führt, die DA JA in ihrem Schreiben aus, die richtunggebende Bedeutung dieser Organisation für den Fortschritt der Landwirschaft Argentiniens, für die Entwicklung der jüdischen Gemeinschaft und das Leben im ganzen Lande gebühiend zu würdigen. Eatisrnwa-Reise matl* Israel Jerusalem. — Grosses Interesse: hat in Israel dir Nachricht erweckt, dass sie dritte Barmhwai eise: fugendlicn.er E/’ce des Jahres aus Argentinien nach is «el st aff finden ¿oll. Wie erinnerl.ch wui le diese Fahrt;m vergangenen Jahr unier den Auspizien des argentinischen Instituts für argen riniseh-israelischer Kulturaustausch ver -rslaitef. tv an nimmt an, da?s sieb cie- Teilnehmer» anl an -böser Reise in diesem Jahr verdoppeln wird. OTA) Aegypten fcaw-ft jiitfiscfcts Spital London. — Der Staat hat das jüdische Spital in Alexanc'rien zum Preise von 120.000 Pfund .erworben”. Der Wer wird auf mehr als 500.000 Pfund geseh’tzt Es war im oahre 1934 vom damaligen Präsidenten der jüdischen Gemeinde, Rapnael To iel, gegründet worden und hatte den Ruf eines des besten Spitäler Aegyptens zu sein. Der Leiter war Prof. De. Fritz Katz, der kürzlich auf Intervention von Bonn bin freigelassen wurde. Das jüdische Spital in Kairo ist schon im letzten Jahre von der Regierung übernommen worden Rabb. Dr. MEHR KOSEN BERG und Frau R1NA geh. BENJAMIN danken auf diesem Wege für die Fülle der Glückwünsche und Aufmerksamkeiten zur Geburt ihrer Tochter TA MAR Buenos Aires, Pompo 3335 Wie liegen die Feiertage im Jahre 5722? Sonntag, den 10 Sept. 1961 Montag, den 11. September Dienstag, den 12. Mittwoch, den 13. '' Sonnabend, den 16. „ Dienstag, den 19. Mittwoch, den 20. „ Sonntag, den 24 Montag den 25. Dienstag, den 26 „ Sonnabend, den 30. „ Sonntag, den 1 Oktober Montag, den 2. Oktober Dienstag, den 3 Oktober Sonnabend, den 7 Oktober Sonnabend d*r 2. Dezember Sonntag, den 3. „ Montag, den 4. Sonnabend der 9. „ Sonntag len 10. „ Sonntag, den 10. Dezember Sonnabend, 2. Januar 1962 Montag, den 19. März Dienstag, den 20. März Mittwoch, den 21 März Mittwoch, den 18. April Donnerstag, den 19. April Freitag, den 20. April Sonabend, den 21. April Mittwoch, den 25. April Donnerstag, den 26. April Dienstag, den 1. Mai Mittwoch, den 9. Mai Erew Rosch Haschanah 1. Tag Rosch Haschanah 2, Tag Rosch Haschanah Zorn Gedalja Sehabbat Schuwa Erew Vom Ha Kippurim Kol Nidre Yom Ha-Kippurim Erew Sukkot 1. Tag Sukkot 2. Tag Sukkot Schabbat Chol Hamoed Hoschana Rabba Schemini Azeret Simchat Tora Schabbat Bereschit Erew Chanuka 1. Tag Chanuka 2. Tag Chanuka Schabbat Chanuka z 8. Ta’g! Ghänuka — ‘ gjt > Chanuka ' , Fasten Assara betewet Schabbat Schira — Chamischa assar bischwat Neujahr der Bäume Fasten Ester Purim Schuschan Purim Erew Pessach 1. Tag Pessach 2. Tag Pessach Schabbat Chol hamoed 7. Tag Pessach 8. Tag Pessach — Acharon schel Pessach Gedenken des Aufstandes im Ghetto von Warschau Yom Haazmaut CAMPANA UNIDA PRO ISRAEL UN BEFRIEDIGENDES GEFÜHL FUER JEDEN JUDEN ZU DEN HOHEN FEIERTAGEN &GSPFLICHT FÜR DIE EINHEiTSKAMPAGNE ERFÜLLT ZU HABEN. ANNAHMESTELLEN: CAMPANA I N IDA PRO ISRAEL. COMITÉ CENTROEUROPEO Sarmiento 2376, 39, T.E. 47-382« > «ml saemtliehe Sekretariate der au geschlossenen Organisationen und Gemeinden

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