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Jüdische Wochenschau · 1961-09-01 · 1906 (1.9.1961) · p. Seite 5

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Journal
Jüdische Wochenschau
Volume
22 (1961)
Issue
1906 (1.9.1961)
Date
1961-09-01
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German, Spanish
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Viernes, V de Septiembre de 1961 LA SEMA S R A E L l T A AK© XX1Í. — No. I960 — 5 ,et die ,f ,Btj m't Lif’n "ad 'le uad «auptdes So. Theasiehe lur und 1uvej. ¡ertían für Mo. 8. _bns- Klaiigstelien íuxna“ Interh :hro Es mehande“ " von oraks "2arts Bal- ). Diuenos Sie d ei- «* * Centra-Region'al- TagöBig In Porto Alegre (Brasilien) fand vom 21.—23. August eine Centra-Beratung statt, in der über die Tätigkeit der Leitung seit der Vclltagung im Oktober v. J. in Montevideo berichtet wurde, Gleichzeitig sind diejenigen Beschlüsse gefasst worden, deren Durchführung bis zum kommenden Kongress des Winters 1962 in Santiago de Chile notwendig ist. Die Resolutionen in ihrem genauen Weitlaut werden demnächst publiziert werden. An der Sitzung nahmen ausser den beiden Leitern ikr Centra-Arbeit, den Herren Hirschfeld und Leschnitzer aus Montevideo noch der Gemeinderabbiner Dr. Winter und der' Gemeindepräsident Di. Hii schlaff teil, aus Rio de Janeiro und Sao Paulo die Verwaltungsdirektoren dieser Gemeinden Dr. Gclthilf und Dr. Feuereisen. Buenos Aires war durch die Damen Jacoby und Sadler sowie durch die Herren Sommer. Silber mann und Wilk vertreten. Die Gemeinde Porto Alegre, die in dieser Woche ihr 25jähriges Jubiläum beging, batte ihren Rabbiner, Herrn Hoexter, den Gemeindevorsitzenden, Kurt Wiener sowie die Herren Benlheirn, Alexander, Sonder mann und Dr. Caro delegiert. Ausserdem nahm eine ganze Reibe von Mitgliedern von Gemeinden und Logen an Besprechungen in Privathäusern teil. Das allgemeine Interesse war gross, die Gastfreundschaft dieser etwa 130 Familien zählenden Gemeinde heizlich und unüberbietbar. Man Jiiblte sich durch cüe Anwesenheit der Centra-Delegierlen geehrt und brachte wiederholt den Wunsch zum Ausdruck, dass die kleineren Gemeinden und Gemeinschaften mehr als bisher in die Tätigkeit der Centra einbszegen, durch den häufigen Besuch von Vortragenden über jüdische Probleme und CONFITERIA ’í SERVICIO DE LDNC ♦ 4--f ♦-<- V-* Pension Familiar M Flamm unter Aufsicht der Herren Rabbiner Dr. FINK end Dr. OPPENHEIMER ChÄSCOMUS 1 Quader ven der Lncracia F. C. N. G. R. ' raiD Zimmer mit priv. Bad CHÄSCOMUS CORDOBA 38 T. E. 2910 Inf. in Buenos Aires: T. E. 76-2332 Rechtzeitige Anmeldung erbeten bis 22. September ^VWMWWUmtV<mWWiWVVWVHWWWVWHW HV' j; Restaurant »Paso ” l f Paso 452 (al fondo) — T. E. 87-9259| Unter Aufsicht des Vaad Harabonim der Kehilla 4 MITTAGS und ABFNDTISCH i von ietzt an auch Sonntag abends ssöHnet 4 Anrichten von kleinen Festlichkeiten } und Banketten \ Aufgaben besser als früher informiert werden sollten. Im Mittelpunkt der Besprechungen, die in Freundschaft und Harmonie vor sich gingen, standen Eerichte imd Debatten über'‘Jugend-' und Kulturarbeit, Betreujíng der Kleingemeinden, die Förderung des ..Lec-Eaeck-Instituts“ und die Schaffung eines Rabbinerseminars in Latcinarnej^ka mit dem Sitz in Buenos Aires. Gerade in dieser wichtigen Frage sind Fortschritte erzielt worden, auch Einmütigkeit hinsichtlich der religiösen Basis der Hochschule, die eine konservative sein wird im Geistedes einstigen Breslauer Seminars und des heutigen Jüdischen Theologischen Seminars von New York. Die gegenwärtige Reise des Rabbiners Meyer von der ,.Congregación” (Libertad-Te rape] ) steht in enger Beziehung mit diesen weitgediehenen Vorarbeiten. Der Eufrasia «nius aller Anwesenden übe: die Errichtung des Seminars, allen etwaigen Schwierigkeiten zum Trotz, war-auf der Tagung gross, und man darf ohne Uebertreibung-sagen, dass in den Debatten Positives gesagt wurde und praktische Vorschläge gemacht worden sind. C. W. Memorandum der BAÍÁ Die DAIA überreichte in ihrer Eigenschaft als Dachorganisation der jüdischen Institutionen Aigenliniens, dem Präsidenten der Kommission für Süafgesetz- Refcrm der Deputiertenkammer, Dr. Enrique Bulit Gobi, ein Memorandum, in dem sie ihrer Beruhigung über Ehrverletzung und Aufreizung zum Verbrechen gegen Personen, Glaubensbekenntnisse oder Religionsgemeinschaften Ausdruck verleiht. Diese Delikte, sc wird fest gestellt, werden nichtvon den geilenden Strafgesetzen erfasst, und sie werden auch nicht in dem Gesetzesvcrschlag berücksichtigt, den Dr. Sebastian Soler nusgearbeitet, und der erwähnten Parlaments-Kommission zum Studium vergebet hat und der Gegenstand öffentlicher Debatte ist. In einer späteren Sitzung der Delegation der DAIA, der Dr. Isaac Goldenberg, Dr. Alejandro Lutzky, Dr. Samuel Daten und Dr. Abraham Corbatt angehören, wurde ein zweites Memorandum verfasst, das auf die im GesetzesvcrschJag enthaltenen Artikel Bezug nimmt und sich zusammenfassend mit folgenden Fragen auseinandersetzt: Schäden, beleidigende Aufschriften, Zwang, Drohungen etc sind nicht nur als gewöhnliche und ncimale Schäden anzusehen. Wenn ein Wurfgeschoss geschleudert, eine Kirche oder ein Tempe] irgendeines Glaubensbekenntnisses besudelt Wofifsseiaftie wird! Wien. — Die Wolfssc-hacze. das ehemalige „Führer-, hauptquartier’' in der Näh* von Rastenburg (Ostpjyj rissen),, bru2Tr ‘Wie" AÖenstei- ■ilfr Wojewodscbaitsbehürden jetzt in einen grossen Kulturpark verwandelt, ln den erhalten gebliebenen ..Führerbunkern” soll in Kürze ein Musem über den Nationalsozialismus und den Krieg eröffnet werden. Jra vergangenen Jahr haben rund. 300.000 polnische Touristen die Anlagen der sogenannten Woifsschanzc besucht. wiid, so handelt es sich nicht — . wie festgestellt whd — um eine einfache Beschädigung von Eigentum: hier tritt ein neuer erschwerender Faktor hinzu, der über die materielle Beschädigung hinausgeht und meist straflos bleibt, weil dir Täter anonym sind. Der Fall der beleidigenden Aufschriften stellt ebenfalls eine Straftat dar, denn hier werden nicht nur verfassungsmässige Prinzipien verletzt, sondern man bezweckt, bestimmte Sektoren oder Glaubensbekenntnisse herabzu würdigen abgesehen davon, dass diese Schmierereien ferner eine Aufreizung zu Verteechen bedeuten. Im weiteren wird darauf verwiesen, dass sich Oe'artige Delikte gegen die Oeffentiiebkeit und nicht nur gegen Privatpersonen richten und von diesem Gesichtspunkt aus strafrechtlich verfolgt werden müssen. Ihre Autoren machen sich, so heisst es. nicht r.ur gewöhnlicher Vergehen schuldig, sondern bedrohen die Prinzipien der Gesellschaft. Ycelfeermori! Tätliche Atientaie auf das Leben beinhalten, wie festgestellt wird, den Völkermord, de: dann gegeben ist, wenn sie aus Gründen des Rasseneder Religionshasses verübt werden, so wie dies dos-Abkommen über Völkermord besagt, das von Argentinien unterzeichnet worden ist. In dem Memorandum der DAIA werden die Fälle auigefübit, in denen diese Konvention notwendigerweitische Flugblätter in den, Saal warfen, welche die Un-* itL^chyil.. cicä'-*ista' ’ trugen Der Angriff wurde um 23.30 Uhr ve i übt. Späte r erschien die Fclizei und nahm ein Protokoll auf. Kiillur-EisEiitiüit Urde." den AuspizieD des Jnsiiails i0r argentinisch-israelischen Kulturaustausch spricht heute Abend um 18 Uhr in dfr Aula Magna D der Facultad de Filosofía y Lefias, Viamente 430, Dra. Isabel Luzuriaga de Lamana, P.oiesscT für Tiefenpsyehclcgi?, über das Thema „Personalität des neuen israelischen Volkes”. Frau Prof. Lamana, die vor einigen Monaten eine Reise nach Israel unternommen hat, wird über;hre pe: sind eben Erfahrungen bei diesem Besuch berichten und gleichzeitig das von ihr gewählte Thema von ih- íem Standpunkt als Psychologin und Erzieherin beleuchten. — Der Eintritt ist frei. sc zur Anwendung gelangen müsste. Die DAIA uni erst!ei£iiiv dass es sich butreine Frrot Kechtsbewnsst- ¿keins handele und ex suchte den P-iisideuten der gen.jnn- 1 en Par 1 am ent s-Ke m mi s si on die vergeh:achten Gesichtspunkte in Berücksichiigung ( zu ziehen. Die Unterhaltung mH Dr. Bulit Gobi verriet in einer ixeundschaitJichcn und verständnisvollen Atmosphäre Vcrtraere ztim Thema Kassenlisas Bei der in dieser Woche < 1 a 11 f i nr 1 e n d e n in on a 11 i c h e n Zusammenkunft in der DAIA wird das Thema „Der Rassen- und Rcligirnshass in der Strafrefcrm“ behandelt weiden. Es sprechen der Nalionaideputierte Dr. Enrique Bulit Gcnj, Präsident der Kommission für Strafgesetz-Reform der Deputiertenkamrner und Dr. Sebastian Soler, Autor des Projekts für Strafrechts-Rcform. Sachverständige der Materie und andere geladene Gliste wohnen dieser Veranstaltung bei. Ucteri&ll auf jüdische Eo©perat5ve Am vergangenen ' Sonnabend wurde die Kicditkasse ,.D:faz Völez” in der Diaz Velez 3934, dem Gebäude der Odessaer Landsmannschaften von unbekannten Tätern iberfallen. In dem Haus fand gerade eine Versammlung statt, an der ausser den Aktionären auch deren Familienmitglieder teilnabmen. Die Veranstaltung Wordplötzlich durch Banditen gestört, die Teer- und Tränen gasbrmben in den Saal waren. Durch diesen Angriff der natürlich grosse Auf e gung herverrief, wurde di' Sitzung unterbrochen. Es handelt sich um ei . Attentat antisemitischst erenltjede, die ausser ü. ren Ecmfeen auch antisemi ^-X-*-***#*«“**-»*******-» tt-XX-35-X tt**-»*«#-»«*****^ 1 MALERARBEITEN * Sj! 2JC * Garnier Stern, ff. Iffigerahain * * Hf .UDO IMITACION 1 e mipoiicido M»m?vo*j DlV'ltO* «oh HJmlo Metálico PILASIICO DOCAOO ¥ HAIURO J* r \t t r <1 c <i c i « U . S . A , HI B 11 A D O BSCÄBO V PIATEADO f* r o c c fl c ii r ¡ m (J , S , A . UUIti Mit de xwr. v tern. 3fiVAJ.ll 216*-«.« 1. r y Oi>27 I LEANDRO * N ALÉM 2530 'S. E.: 795-8710 MUNRO* u. 740-1925 * ' -JHf•»-Jf-*********# *** .* f0#frb ft PUTEA!!! emoe«i J* CORRIENTES 2063 - PLANTA BAJA, Öf. 9, 10,14 y )í T. E. 49-3491 / 45-4957 / 49-0433/45-7607 / 49-122» lüUc s- . 'dvSNXi- : in ' - F. - Vv «

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