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Jüdische Wochenschau · 1961-08-18 · 1902 (18.8.1961) · p. Seite 7

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdische Wochenschau
Volume
22 (1961)
Issue
1902 (18.8.1961)
Date
1961-08-18
Page
Seite 7 (sequence 7)
Language
German, Spanish
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fiera««, 18 de Agosta de 1961 LA SEMANA ISRAELITA Año XXII. — No. 1902 — 7 fMkm .RjtyçmcT CËtSR-AEC ta -*•»» .GESPROCHENE ZEITUNG" COMITE CENTHOEUROPEO Corrientes 2294 — VI. Stock — T E. 48-3695. 48.5683 CONCURSO DE COMPOSICION DEL KKL QUERIDOS CHICOS! Tenemos el gusto de informarles que nuestro FESTIVAL INFANTIL DE S1MJAT TORA se realizará este año el día domingo 8 de octubre pxmo., en el Colegio Pestalozzi. Con este motivo hacemos un CONCURSO DE COMPOSICION sobre el tema: “Qué sabemos de Medinat Israel”; cada composición tiene que llevar al pié de la hoja, bien cJarito, el nombre, dirección. teléfono y ¡a edad del remitente y hay que entregarlas al maestro del curso de religión hasta el día 22 de septiembre pxmo. A los redactores de las tres mejores composiciones serán otorgados valiosos premios que se entregarán en el día del FESTIVAL DE SIMCHAT TORA. Y AHORA CHICOS — A TRABAJAR! Walter Wind 70 Jahre Am 20. August vollendet ein aber, ergebener Freund des KKL, Chawer Walter Wind, das 70. Lebensjahr. Der Jubilar ist Zionist seit jungen Jahren und einer der Mitbegründer der Gruppe deutschsprechender Zionisten”, der späteren ..Theodor Herzl Gesellschaft.”, deien Vorstand er noch heute angehürt. Innerhalb seiner gesamten jüdischen Aktivität zeigte Chawer Wind immer ganz besonde-es Interesse für die Erweiterung der von ihm so sehr bewunderten Arbeit des Keren Kajemeth, und so stellte er stets seine künstlerischen Fähigkeiten gern in dessen Dienst, um durch eindrucksvolle Zeichnungen für Bucheinbände und Propaganda - Material den KKL überall populär Zu machen. Auf seinen Beitrag zu dem grundlegenden Werk über den Keren Kajemet ..„Eroberung durch Aufbau” sei] vor allem hingewiesen werden. Alle Freunde des KKL beglückwünschen Walter Wind herzlich und wünschen, dass er noch oft bei bester Gesundheit sein Können und Eeinen zionistischen Enthusiasmus dem grossen Ideal widmen möge. Am unserer Arbeit Anlässlich der ßarmizwahfeÜ£r von Gerardo Aron und Silvio Salonion in Quihnes führten Gerardo und Silvio eine Sammlung zu Gunsten des KKL durch, welche die Summe von $ 3.400.— ergab; 38 Bäume werden aul Weltrekord im Eewichfstossen Tel Aviv. .— Der bekannte amerikanische Athlet Isaac Berger verbesserte auf einer Veranstaltung in Tel Aviv die von ihm seit 1858 mit 147,5 kg gehaltene Höchstleistung im Stossen der Federgewichtsklasse auf 348,5 kg. die Namen der Barmizwot gepflanzt und ausserdem 30 Bäume zum Andenken an ihre Gresseltern: Siegmund und Recha Eichengrün s.A., Alfred und Meta Aron s.A. und^ Martin und Betty Salomen s. A. Gelegentlich der Barmizwah von Andrés Tomás Strauss wurde für den KKL der Betrag von $ 1.250 — gesammelt; auf den Namen von Andrés Tomás werden Bäume in Israel gepflanzt. Anlässlich der Doppelhochzeit von: lerrn Theo Wiersch und Frl. Ruth Freudenstein und Herrn Marcelo Wiersch und Frl. Elisa Gurnitzki wurde für den KKL die Summe von $ 1.100.— gesammelt, wofür Blume gepflanzt werden Das Ehepaar Máximo und Emmy Heidelberg spendete anlässlich »einer Goldenen Hochzeit den Betrag von $ 500.—. AUS UNSEREN KOLONIEN: Frl. Juana May, unsere Vertreterin in der Kolonie Avigdor. überwies uns den Betrag von $ 2.020.—, und zwar $ 300,— f'ir Telegramme und $ 1.720.— wurden anlässlich der Verlobungsfeier von Frl. Pedra Salomón mit Herrn Harry Preismann und der Barmizwah von Raúl Salomón gesammelt, wofür Bäume gepflanzt werden. Herr Rudi Wildau aus der Kolonia “La Juanita” übersandte uns den Betrag von 8 200.— als Spende von! Herrn Alfredo Baum an-! lässlich seines 50. Geburts- | tages zum Pflanzen von Bäumen. Wir danken allen unseren Spendern und -Mitarbeitern. Die am S. August in der Gemeinde „Bet Israel” wiederum durchgelührte „Gesprochene Zeitung” stand im Zeichen des Monats Elul, über dessen Bedeutung für das jüdishen Le ben Rabb. Dr. Rosenberg, der „Redakteur”, am Beginn und Schluss einige zum Nachdenken anregende Bemerkungen machte. Ais erster „Leitartikler” figurierte Prof. Günter Baliin, der über zwei Bühnenwerke des amerikanischen Dichters Thornton Wilder sprach: „Das lange Weihnachtsmabl” und „Wir sind noch einmal davongekommen”, das über viele europäische Bühnen ging. Beide Theaterstücke befassen sich mit der Erkenntnis, dass der Begriff „Zeit” wohl für das Individuum bestehe, aber nicht für die Menschheit. Vergangenheit ist hier Gegenwart ,tind diese wird zur Zukunft; doch Zukunft wird wieder zur Vergangenheit. ,WTas hat die Menscheit mit der ihr gegebenen Zeit anzufangen gewusst?”, so lautet die Frage des Autors. ..Wird sie noch einmal davonkommen oder in einem dritten Weltkrieg die völlige Vernichtung der Zivilisation herbeiführen?” — In einfachen und klaren Ausführungen vermochte Dr. Ballin die Absicht dieses interessanten Bühnenautors aufzuzeigen. der auch durch seinen verfilmten Roman ..Die Brücke von San Luis Rey” Beispiele seiner faszinierenden Technik gab. Lieber .Jüdische Politik heute und bei uns” sprach dann ebenfalls sehr anregend Dr. Günter Frey als Vertreter der sogenannten „Zweiten Generation”, die noch immer nicht fassen könne, wie trotz Völkerbund und internationaler Verträge geschehen konnte, was geschah. In den zehn Jahren vor 1933 habe man „Mein Kampf ’nicht genug studiert; werde man jetzt zu einer bewusst-jüdischen Politik übergehen? Der Redner erinnerte an die gewaltigen ökonomischen Umwälzungen, vor denen Lateinamerika steht, an die Schwierigkeiten unentwikkelter Länder, an die Gefahren des Antisemitismus, beklagte die Schaffung jü discher Vertretungen auf ¡völlig undemokrafischc Weise und das Abseiisstehen von 50 bis 60 Prozent unserer .jüdischen Menschen vom jüdisch - organisatorischen Leben, um mit einem Appell zu einem jüdisch-nationalen Zusammenschluss zu enden. j „Kapitalinvestitionen in : Israel” behandelte dann : Herr Maurioio Lustgarten von der „Oekonomischen I Abteilung der zionistischen : Landesorganisation”, indem er auf das Zuströmen neuer! Kapitalien hinwies und in- ■ teressante Möglichkeiten für ' die Anlage mittleren Kapi- : fals hervorhob. die Sieuer- und Zollerleichterungen sowie freie Transferierun.esi Möglichkeiten von Zinsen I vorsehe. Eine solide Form! der Investierung sei nach j wie vor der Orangenpar- ■ dess; auch für Weingärten 1 gebe es ..Chancen. „Rassco” habe im Laufe von 27 Jah- 1 ren vierzig Dörfer entstehen lassen: da die „Jewish Agency” 90 Prozent ihrer | Aktien besässe, könne diesem Unternehmen «nbs- ' grenztes Vertrauen entge- I gengebracht werden. Zum | Schluss erwähnte der Redner noch den bevorstehen- | cen Ausbau des Halens von Aschdot und das dort ent- 1 stehende Industriezentrum, das geradezu zu Investitionen einlade. Dr; Meir Rosenberg schloss den Abend mit dem Wunsch, dass der Monat Elul uns jene Atmosphäre | zurückgewinnen lassen mö- 1 ge, die notwendig ist, u*n in den Festmonaf -ernzutreten und in seinem Geäste! das jüdische Dasein zu erneuern. 1 C. W. Nationalfeiertag Argentiniens Im Namen de-, jüdischen Gemeinschaft Argentiniens hat die DAIA ib;en Anschluss an den diesjährigen Nationalfeiertag zum Gedenken an den Befreier General San Marita erklärt. San Martin weihte sein Leben der Sache der Völker unseres Koniin: nl» und kämpfte für die Freiheit ohne jegliche Einschränkungen oder Diskriminierungen. Ihm ist in erster Reihe die heutig? moralische Struktur Südamerikas zu danken, die er mä1 allen Fasern seines Seins erstrebte und der er se-ine Persönlichkeit voll und ganz unterwarf. Die jüdische Gemeinschaft Argentiniens gedenkt als unlöslicher Bestand des argentinischen Volkes an diesem 17. Augusl 3961 der Gestalt des Nationale] den und verneigt sich vor dem Mann, dessen unantastbare Ethik. dessen reine Ideale die Grundlage für die Einheit Argentiniens geschaffen haben. Israel fakir liiert Nylenstrümpfe Tel Aviv. — ln dem }m Herzen des Emek Jezreei gelegenen Städtchens Afule wurde die neue Fabrik ,,Me. phiba” zur Erzeugung von Nylonstrümpfen eröffnel Die Fabrik wurde von dem französisch - jüdischen Industriellen Dov Liebermann mit einem Investitionskapätal von 700.000 Dollar errichtet. Der Fabrik, die; noch weiter ausgebaut wer- : den soll, werden auch Abteilungen für Färberei und i Appretur / angeschlo:-.sen 1 werden. | Das Werk, das 200 Arbei- . ter beschäftigen wird,! dürfte jährlich zunächst | 240.000 Dutzend Nyion- | Strümpfe hersteilen. von denen 90 Prozent für den Export bestimmt sind — rIM RAHMEN DER DIESJÄHRIGEN KULTUR ARBEIT BIETEN WIR UNSEREN .MITGLIE¬ DERN UND IHREN FAMILIEN UNSERE ERSTE ORGANISIERTE GESELLSCHAFTSFAHRT 15 TAGE ISRAEL 15 TAGE EUROPA Spezialpreis zahlbar in 10 Raten« Abfahrt 31. Januar — Rucckankunft 6. Maerz ASOQIAQIOK JUDE0 ARGENTINA DE CULTUBA Y EDUCAGI0N Coleqio "TÄRBUT" Anfragen in unserem Sekretariat 792-3907 sowk? bei den Vorstandsmitgliedern Herren JourJan 795 9405 und Ponieman 792-4818. ^intmmnmimmnmmmmmimi immimmmcBi!mB6nmmtKmnutniiiiiimimmmsismalaeinmimtiiminmimimiiimi«; I EINHEITSKAMPAGNE ME BRUECKE ZWISCHEN UNS UND ISRAEL IST DIE BLAUE BUECHSE DES KÄL n" 2 Di-? BAR MIZWA unseres Sohnes RAFAEL MAURICfO findet s. G. w. am Schabbos Ki Sowau. den 2. September, in der Synagoge Ac-hdut Jisroel. Moldes 2449, statt. Bertoldo und Hilde Heymann 14 de Julio 1575 Empfang anschliessend an den Gottesdienst O'Higgins 1986 dp. A. Die BAR MIZWA unseres Sohnes RONALDO MARTIN findet s. G. w>. am Sonnabend, den 26. August, in der Leo Baeck Synagoge, Vidai 2049, statt. ' Amoldo Lewy und Frau Edith geh. Silbermann Moldes 1137 1961 Im Barmizwahlahr Israels: Neue. Einwanderer Arniid* V. Neue Siedlungen Neues Leben mit neuer Kruft ANNAHMESTELLEN: CAMPANA UW IDA PRO ISRAEL, COMITÉ CEINTROEUROPEO Sarmiento 2376, 39, T.E. 47-3820 und saemtliche Sekretariate der an geschlossenen Organisationen und Gemeinden .-.'RiiiHiiiiiiiSHitiiiiiitiimïitBîtiïr 4823532353234823235353232348532353535301020202020001530000000609010101

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