Jüdische Wochenschau
- Journal
- Jüdische Wochenschau
- Volume
- 22 (1961)
- Issue
- 1898 (1.8.1961)
- Date
- 1961-08-01
- Page
- Seite 5 (sequence 5)
- Language
- German, Spanish
- Belongs to
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TUR und te Rabbiner* on;* damalig"®’ |er UbbiBP»*?' ,0' . -frs. de- ¿.v, f n,cllt von detuf1 m der ite: l€1"de Lauden£h lmt Mergent^m aehei"«and8en n einem nocUei. latz Fruchtlimen N'actim ■Qisch* Elementir- Württemberg je'. ,fe; S‘n2 ff* üit anrnn auf dia lal- Lehranstalt in 1 «Pater in Maz. ■J*1 er auch ¡je iss« für das iöum. für weiches Vorprüfung in »estand. Erst 1124 die Universäät , auf der er stths Philosophie. Phi- 1 Theoiogi; gu- ' Prüfung bnm i Studienrat in K" erhielt er aas ..vorzüglicher Er war dmn irer in Frankfurt ihm angebotene .t in Kopenhagen ), weil das wiirte Ministerium i ausgesprochen > Dienste den Juden zu widmovierte in Tüeiner lateini- •tation über jiii ersten urz voremeinde wurde Mitglied arsitzenlitel i Helialso ett 0 átic0s p'^gsTf TüNö l,dep. 2! Dr. NEl FELD ein Staats-Kirchentum, zeigt’ hier neben ihren Vorzügen auch starke Schattenseiten. Der Rabbiner war Staatsbeamter, bezog sein Gehalt vom Staat, stand in keinerlei Dienstverhältnis zum Gcmcindevorctand, war Vorsitzender der Oberkirehenbehörden und hatte in dieser als einziger Fachmann überragenden Einfluss. Da die Behörde Verfügungen erlassen und sogar Befähle erteilen konnte, konnte er der Gemeinde seinen Willen aufzwingen. Maier trat frühzeitig mit Geclank-n und Plenen für einen modernisierlen Gottesdienst hervor. Die israelitische Oberkirchenbehörde gab auf seine Veranlassung sehen 1838 ein Gesangbuch heraus: ,.Sepher Zemiroth Jisrael. Gesangbuch zum Gebrauch bei dem Unterricht in der mosaischen Religion und zur öffentlichen und häuslichen Gottesverehrung der Israeliten im Königreich Württemberg“. Die Oberkirchenbehürde schrieb die Verwendung dieses Buches beim Gottesdienst und im Religionsunterricht vor. Aber die 397 zumeist von Maier selbst verfassten Lieder wurden vielfach als ein dem traditionellen Gottesdienst Fremdes empfunden und vermochten nicht, sich allgemein einzubürgern. Obwohl die ganze Staatsäutorität der Oberkirchenbehörde zur Verfügung stand, konnte sie der Gemeinde ihren Willen nicht aufzwingen. In jener Zeit fühlten einige fortschrittliche Rabbiner di 3 Notwendigkeit, sich über gemeinsame Schritte zur Modernisierung des Gottesdienstes und vielleicht auch des Religionsgesetzes 7.iv beraten. So fand 1837 auf Anregung von Abraham Geige^- di« erste Versammlung liberale,- Rabbiner an seinem damaligen Amtssitz Wiesbaden statt. Auf dieser ersten liberalen Versammlung waren nur wenige Rabbiner zugegen, und sie fand unter Ausschluss der Oeffentlichkeit statt. Allmählich aber setzte sich der Gedanke durch, dass man Rabbinerversammlungen zu einer ständigen Einrichtung machen solle, damit alle Richtungen zu gemeinsamer Beratung aktueller Fragen sich zusammenfinden könnten. So trat auf Anregung von Ludwig Philippson die erste allgemeine Rabbinerversammlung vom 12. bis 19- Juni 1844 ir. Bzaunschweig zusammen ''3.- cs erschienen nur 2‘ -ir oder weniger liberale Rabbiner, während di? Vertreter der Tradition sich bewusst fernhielten. Sdchs bayerischen Rabbinern war die Teilnahme von ihrer Regierung verboten wo-den. Zum Präsidenten wurde Joseph Maier gewählt, weil er sich schon durch seine Reformversuche einen Namen gemacht hatte und weil man wusste, dass er in seiner repräsentativen Stellung die Fähigkeit besass, Versammlungen geschickt zu leiten, mässigend zu wirken und Gegensätze auszugieichen. Auf Antrag von Philippson wurde beschlossen, dass die Versammlung öffentlich tagen solle, und das war gut so denn Juden und Niehtjuden soilten sich davon überzeugen, dass die Rabbiner nichts zu verbergen hatten und im vollen Lichte der Ocffentlichkeit über die Erfordernisse des Judentums beraten konnten. Bewusst brach man mit Ghettogewohnheiten; _ aus den Berichten der ,.Braunschweigischen Zeitung“ und einiger Provinzblatter erkennt man die Befriedigung und das Erstaunen der Umwelt, dass einige zwanzig Rabbiner in guten Formen verkehren, in fliessendem, fehlerlosen Deutsch und zum Teil mit grosser Beredsam keit sprechen und unter der geschickten Leitung von Joseph Maier die parlamentarischen Formen vollendet handhaben konnten. (Schluss folgt) Wie liegen die Feiertage im Jahre 5722? Sonntag, den 10. Sept. 1961; Montag, den 11. September (Dienstag, den 12. : Mittwoch, den 13. ,, I Sonnabend, den 16. ,,! Dienstag, den 19. „ I 1 j Mittwoch, den 20. ,, Sonntag, den 24. „ I Montag, den 25. „ | Dienstag, den 26. „ Sonnabend, den 30. ,, Sonntag, den 1. Oktober Montag, den 2. Oktober Dienstag, den 3. Oktober Sonnabend, den 7. Oktober Sonnabend dt-r. 2. Dezember Sonntag, den 2. „ Montag, den 4. ,, Sonnabend, der 9. „ Sonntag den 10. . „ Sonntag, den 10. Dezember Sonnabend, 2. Januar 1962 Montag, den 19. März Dienstag, den 20. März Mittwoch, den 21. März Mittwoch, den 18. April Donnerstag, den 19. April Freitag, den 20. April Sonabend, den 21. April Mittwoch, den 25. April Donnerstag, den 26. April Dienstag, den 1. Mai Mittwoch, den 9. Mai Erew Rosch Haschanah 1. Tag Rosch Haschanah 2. Tag Rosch Haschanah Zorn Gedalja Schabbat Schuwa Erew Yom Ha-Kippurim Kol Nidre Yom Ha-Kippurim Erew Sukkot 1. Tag Sukkot 2. Tag Sukkot Schabbat Chol I-Iamoed Hoschana Rqbba Schemini Azeret Simchat Tora Schabbat Bereschit Erew Chanuka 1. Tag Chanuka 2. Tag Chanuka Schabbat Chanuka 8. Tag Chanuka — Sot Chanuka Fasten Assara betewet Schabbat Schira — Chamiseha assar bischwat Neujahr der Bäume Fasten Ester Purim Schuschan Purim Erew Pessach 1. Tag Pessach 2. Tag Pessach Schabbat Chol hamoed 7. Tag Pessach 8. Tag Pessach — Acharon schel Pessach Gedenken des Aufstandes im Ghetto von Warschai Yom Haazmaut Ereignisse YEMIMA TSCHERNOWITZ-AVIDAR SPRICHT 711 neu cuAiieu lilKFRFC SFKTflRS Tm Saal der N.C.T. versammelten sich die Frauen aller zentraleuropäischen Gruppen der WIZO, um die Gattin des Israel-Botschafters General Avidar zu hören. Yemima Tschernowitz ist in Israel eine wohlbekannt3 Schriftstellerin; zwei ihrer Kinderbücher sind auch hier von unseren Kindern in spanischer Uebersetzung viel gelesen worden. So durfte man von der Rednerin einen gewandten und interessanten Vortrag über ,,Die Rolle der Frau in Israel” erwarten. Was Yemima Tschernowitz-Avidar ihren Hörerinnen aber gab war viel, viel mehr. Hier sprach die Mutter, Mutter nicht nur ihrer Kinder, sondern ungezählter Tausende, die wähend der letzten zehn Jahre nach Israel strömten Solange ein Kind sich ohne Schwierigkeiten in die es umgebende Gesellschaft eingliedert, von Jahr zu Jahr nützlicheres Mitglied des Volkes und des Staates wird, ist die Freude gross. Doch wenn die Schwierigkeiten beginnen, bedarf jedes Kind der leitenden. korrigierenden Hand, wenn möglich seiner Mutter. Aber wenn die Eltern selbst in den Nöten des Einordnungs-Prozesses sich befinden, so werden Mütter gebraucht, die Mütter auch fiir die Kinder anderer Mütter sein können. Die Schwierigkeit der Einordnung von Jugendlichen in Israel ist ein altes Problem. Den rauhen, selbständigen Sabres war es nicht leicht, die geduckten, zermürbten Flüchtlingskinder, gerettet aus Konzentrationslagern, sich einzugliedern; die prientalischen Kinder, an mittelalterliche Gesellschaftsordnungen gewöhnt, mussten in das moderne Israel eingefügt werden, ohne dass die kulturellen Bande mit Familie und Elternhaus zerfallen sollten. Die schwierigsten Aufgaben stellten die Jugendlichen aus den Ostblock-Ländern, deren Eltern sich nach Israel retteten, während ihre Kinder nichts von der Problematik der jüdischen Existenz in ihrer europäischen Heimat wussten; assimiliert, ohne jüdische Bildung, meist ohne jüdischen gesellschaftlichen Kontakt, verstanden sie nicht die Sorgen ihrer Väter und wehrten sich gegen di" Verpflanzung in ein ihnen fremdes Klima. Yemima Tsch-ernowitz- Avidar sprach über diese Fragen in anschaulichen Beispielen, die das Erlebnis der Kinder und der Erzieher auf die Zuhörer übertrug. Sic schloss ihren Vortrag mit einem Appell an die jüdischen Mütter in Argentinien, für ihr eigenes Heim zu sorgen, in ihm mit ihren Kindern zu leben und zu lernen, Hebräisch zum Eigenstudium gemeinsam mit dem der Kinder zu erheben, Schabbatlichte zu zünden, die Wärme des jüdischen Hauses zu schaffen und die Werte der jüdischen Tradition als Erziehungsfaktoren sich zu eigen z.t machen. Die Vortragende v.ui le J ü E D I S C H £ BUCHHANDLF :G TALESSIM, M/ CHSO- RIM (span. Uel cicetzg.) LUAC1Í 5722, Ueujahrs- Gliickwunscl.karten G. KAP’.ANSKY CORRIENTES 2883 T. E. 87-8753 von Frau Lisbeth Wind den Hörerinnen vorgestellt, während Frau Margot Schmul in fliessendem Hebräisch ihr dsnkte und die Schlussworte sprach. RR. Neuer Botschaftsrat der Israel-Botschaft In Buenos Aires ist Herr Yeshayahu Anug eingetroffen, der vom israelischen Aussen - Ministerium zum Botschaftsrat der Israel- Botschaft in Buenos Aires ernannt worden ist. Herr Anug ist noch jung; er wurde im Jahre 1922 in Bromberg geboren Er vollendete seine Studien an den Universitäten von Rom und von Jerusalem, nachdem er sich in Erez Israel niedergelassen hatte. Er hat Geschichte und Journalistik studiert. Gegen Ende des Zweiten Weltkrieges und bis zur Gründung des jüdischen Staates war er von 1945 und 1948 mit einer Mission in Italien betraut, die im Zusammenhang mit der Alija Bet stand. Nachdem der Staat proklamiert und das Aussenministerium geschaffen worden war, trat er in den Auslandsdienst ein und arbeitete sowohl im Ministerium selbst als auch im Ausland. So war er von 1949 bis 1950 Presseattache der Israel-Botschaft in Rom; von 1952 bis 1955 war er in der Abteilung für Informationen und Nachrichtenverbreitung tätig; 1955 wurde als Mitglied der Israel-Mission in Köln akkreditiert, wo er die Funktionen eines Konsuls und Chefs für Pressefrage i ausübte, bis er 1957 wieder in das Aussenministerium zurückberufen wurde. Dort verblieb er als Subdirektor der Osteuropa- Abteilung bis zu seiner jetzigen Versetzung nach Buenos Ai.es. Herr Anug traf hier in Begleitung seiner Gattin und seiner zwei Kinder von zehn und sechs Jahren ein. Heues Gebaeude fuer Universitaet Tel Aviv. — Die Hebräi sehe Universität erhielt in den letzten Wochen zwei grössere Spenden, die es ihr möglich machen, die Fertigstellung des neuen Gebäudes für die Fakultät in Tel Aviv für Rechtswissenschaft und Sozialwissen, schaft beschleunigt zu ermöglichen. Es handelt sich um eine Spende in Höhe von 500.000 IL von der Familie Trubowitz in Tel Aviv und um ein Legat von 400.000 IL von dem verstorbenen Raymond Litwinsky, ebenfalls aus Tel Aviv. Das Gebäude wird den Namen der Familie Trubowitz tragen, während der Flügel für Sozialwissenschaften und der Garten nach Litwinsky benannt werden wird. Diese Spenden machen es der Hebräischen Universität möglich, das neue Gebäude rechtzeitig zum Beginn des Studienjahres 1931/1962, Ende Oktober zu eröffnen. Im letzten Studienjahr waren 1.330 Studenten bei der Rcchtsfakultät und der Fakultät fiir Sozialwissenschaften eingeschrieben. HEBREO SIN MAESTRO por AHARON ROSÉN eche 1ja-lav ¿dónde, quién, eize cuál? eizo (fem.) por favor b'va-ka-shc (?irx) orden DI 03; 1 (en orden, bien) séder (b'séder) quiero (m.s.) HSV1 .19 0 ro-tzé nnoix ox?.. .en nbn - ,3p_ on no¡? *\b np_ nopT 'b jnii nnxi “no nrx .on 3*7n3 Y ** Y ** * T T :!?mn nD^rrrraa .“im rx ,3332m ,333 rx- ,nsn nxtf no ij*? jrm ox . ..3p 3*7113 on nop inan? 33.03!33in...,,*7 on nos pin- T T - ’ 00 05 caliente .181 jam .187 frío .1 82 kar a mí (tengo m.f.) (ib t") ñ .1 83 .1 88 // (iesfi ti) .189 mozo de café .184 mel-tzar cosa da-var "33 .185 T T. ..333113 Tj*7 E>" ,300 ñ EP .]i1*7E; 1*7 ET ,373 rb t;; ,xp3'■'*7 ET ,3s3 n'3 tr . - T n - .nrpr yb ]pi2 s2x -!3fi ,s7 -iVr - .33 “3 32312 "2X- .3*73 nop-r'33 nsrx nspon nxp 'b on - t3X*703 ,nsi3 rx no .33?on ox-? 3332Í1 3p ,3p 333 nrx 3X13 ’2X - .3X0 ^*7 on r*7 cn nxo ,~3p nop ET ,3p 3*73 ET- .. .3p nri et <33 ,33iEl' '2X px!X*7 ,X*7 —?on nn Ep .rp ,on nr et ,n^>T33 ,jono .on 3*7n et ,on nop T “ TT - -'If?n2ii3 33323 T Y Y : ~ ]3?3p 3*7n...DP 3D17- 3*733 an nop ,nEip33 p*7 tt; “It t't“ : •T-!3E?p33 - vb ]312 33X 3DpT 3PX- .□n 3*7n3 3p nop- Material de lectura en hebreo fácil con puntuación y también . material para adelantados, se puede solicitar a la Organización Hebreo en su pais o dirigirse a: Brit Ivrit Olamit, P.O.B. 7111, 1 .tusalan. Israel. Publicado por el Brit Irrit OI anuí Hebraeisch ohne Lehrer 188 bitte! 189 Ordnung 190 will (männl. Einzahl) 1S1 warm 182 kalt 133 mir ist, ich habe 184 Kellner 186 MiMh en davar - macht nichts! - 3esch 186 Milch l?cha (mannl.), lach (weibl). 187 welcher. welche? (nur Fragewort) dir ist — du hast.