Jüdische Wochenschau
- Journal
- Jüdische Wochenschau
- Volume
- 22 (1961)
- Issue
- 1891 (7.7.1961)
- Date
- 1961-07-07
- Page
- Seite 7 (sequence 7)
- Language
- German, Spanish
- Belongs to
- journal issue
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Viernes, 7 de JnHo de 1961 LA SEMANA ISRAELITA Ane XXII. — No. 1891 H£A£tl KAyEmerj in Bokek-ein neuer Badeort ron M ALK AH HAYMIST COMITE CENTnOEUROPEO Corrlenles 2294 — VI Slock — T. E. 48-3695. 48.568Î CAECILIE SWARSENSKY s. Seit undenklichen Zeiten kannte man in Israel medij zinische Mineralquellen. Oie warm genug und wird wäh-iZimm-r hat vier Beiten, heissen Quellen in Tiberias r,?rrfj (ier Saison bis auf'Dis Zimmer sind gross und wurden von den Einwohnern! Badetempet atur erwärmt. (luftig. In einem anderen der Königreiche Israel und £>je Schwefelquellen haben Gebäuc’e befinden sich die Juda wahrend mehrerer ejnen heilsamen Einfluss Kiiche, der Speisesaal und Jahrtausende besucht. Die auf Rheumatismus und! ein? Terrasse, vcn dej man Königin Berenice pflegte verschiedene Hautkrankeinen herrlichen Blick über , , l1rj für eine Badesaison in den : heiten Das Klima von Ein | das Tote Meer hat. Es gibt , u T! e baden liess ehe sie Isaak empfing. Noch heutzutage glauben sie, ein Bad in dieser Quelle sei ein Mittel gegen Unfruchtbarkeit. Die Lage von Ein Bokek wurde nicht willkürlich ge. wählt. Der Ort wurde auf halbem Wege zwischen cier ¡römischen Badern, die über Bokek ist günstig für Er-1 einen Arzt und eine Schwe-; m»?»! Durch das Hinscheiden gütigen und für alles Jüdiden heissen Quellen erbaut Kränkungen der Atmungs-, ster. die die Behandlung?.£n l"aT , “aJt von Frau Cäcilie Swarsens-1 sehe interessierten Chawewürden, dorthin zu kommen. ' organf wie Asthma und! überwachen. Zweimal tag-1 u0*r I0*f. €„er,“ , ’’ ky ist auch die Arbeit für! ra I Die Römer hatten eine , der Bronchien. ¡lieh bringt ein Auto die Pa-' erbaut- Von dieser Hochebeden Keren Kajemefh betrof- ( In der Arbeitssitzung vom , weJ bessere Kenntnis sol- '! tieilten zu den Quellen und fen worden. War doch die 29. Juni gedachte der Vor-' b Quellen als die heuti- , ZUFAELLIG ENTDECKT : zurück Der Ort liegt etwa , atzende der Heimgegange- . die erst vor! drei Kilometer von der hei. Meisterung für der;,. Jüdi-; nen, zu deren Andenken j kurzem drei Quel en in der „ D,id Heilwirkung dieser ssen Quelle entfernt, um hen Nationalfonds erfüllt und Ehren von den Anwe-‘ Nähe des Toten Meeres <2uolle wurde durch Zufall die Bewohner vor dem un- und benutzte jede Gelegen-; senden vierzig Bäume ge-, entdecktef) Seit zwei Jahentdeckt, als einige Arbei. | angenehmen SchwefelgeliAif iUn IrILmoIGm — ., „ t I j.r J Tri — : i_ I * ca» T — t. -• _ rer. fahren nun die Israelis 'm ’^abre 1959 in der ruch zu bewahren. heit, ihn tatkräftig zu unter-1 spendet wurden. Hiermit stützen. Mit der Familie soll noch einmal die tiefe J,a‘ch Ein Bokek m Toten . Nahe gruben. Plötzlich Swarsensky und der ganzen! Verbundenheit zwischen Cä-j Meer ejne gadekur ge schoss trübes, stark nach Kollektivität betrauern auch : cilie Swarsensky und dem i n ^ersc.biecjene Leiden zÿ . Schwefel riechendes Wasser die Mitarbeiter unseres Co- Boden Israels zum Aus- | nebmen aus dem Boden hervor. Die mités das Ableben dieser druck, kommen. i Einia^ Kilometer nördlich war für den Zweck, _:_._____ 1 von Sodom befindet sich ei-1 ^'r den die Arbeiter Graine warme Quelle schwefelbongen Vornahmen unge- Frau Erna Grünebaum haltigen Wassers und eine oignet, und so gingen sie rnd Frau Meta Herlitz spen-1 andere Mineralquelle, die weiter. Einer der Arbeiter Bacunie gepflanzt 50 Millionen i deten den Betrag von 1.000 gesundheitsfördernd ist, der seit Jahren an Ausne führt ein alter römischer Aquaedukt zu einer Gruppe von Ruinen, die sich in der Nähe der Wohnhäuser befinden. Der in seine.- Art in Israel einzige Aquaedukt ist sehr gut erhalten. Eg ist aus dem Fel- I Der winzige Badeort sieht sen gehauen und zehr, Zenfreundiieh und einladend timeter tief und zehn Zen. aus. Er liegt wenige hunfjmetcr breit, eine sehmale dert Meter von der Küste Wasserrinne. die wahrin einer Landschaft von; scheinlich €inst zu einem blassgrauen und gelben Fel. Schwimmbassin geführt hat. sen. Man hat Bäume gepflanzt und grünen Rasen GROSSES HOTEL angelegt, und die weissen GEPLANT , - ~- — . .... , .... Häuser sind* von Blumen-’ i Pesos für die Pflanzung , Und ein* dritte von gewöhnschlag an den Händen litt, beet€n umgeben. Das kleine Sanatorium Nach Beendigung der ge- .von Bäumen zum Andenken 1 liebem klarem Trinkwasser, spürte am nächsten Tage, B der Krankenkasse ist nur genwärtigen Pflanzungssai-; an ihre Eltern: Josef und Die zum Toten Meer fiih— dass das quälende Jucken j.EGENDE DER ein Anfang. Ein Hotel mit son versammelten sich Mit- Hedwig Metzger s. A. | rende Strasse windet sieh ur,d die Entzündung an «ei. i BEDUINEN 50 Zimmern soll auf dem glieder und Freunde des j Anlässlich der Hochzeit durch eine fantastische;n,en Händen nachgelassen, i Hügel für Touristen gebaut KKL im Gebiet des ,,Foer-! v«>n Frl, Juana GHksztein , Landschaft mit versthiede. * batte. Beim Graben war das ( Ausser. der Schwt-felquelwerden die im Toten Meer ster-Waldes” auf dem Karun(* Herrn Marcos Aidenneu Hügeln und Felsen, in : Schwefelwasser über seine.|le hat Ein Bokek noch z"eil0(jer der Schwefelquelle bamelberg, um die Pflanzung i bäum führte Frap Betty allen Schattierungen v.on rot Hände geströmt. Am nachandere Quellen Eine bat den wollen. Die Lage auf der ersten 50 Millionen Bäu- Goldstein eine Sammlung | schwarz, braun bis zum! sten Tag kehrte er zu der; reines Trinkwasser, die ander Hochebene bedeutet eiroe durch den KKL seit derl^r den KKL durch, welche hellsten gelb ur.d grau, das j Stelle zurück und badete dere Mineralwasser von eij nen grossen Klimaunter- Staatsgründung zu feiern. ‘ die Summe von $ 5.000.— j sich in weiss verwandelt, se*ne Hände in dem Tum- ( ner ähnlichen Zusammenccbied, denn?s ist dort iuf- Der Fonds beginnt jetzt, ergab; die Neuvermählten I wenn man sich dem Toten , Peb den die QueJ'e gebildet setzung w;c die von Vichv un<j die Nächte sind sein zweites noch grösseres I werden in das ,.Goldene , Meer nähert. Man verspürt i hatte. Nach wenigen Tagen und Monteratini Es ist ein kühler. Des weiteren wird Programm, das innerhalb Buch” eingetragen. keinen Moment der Lange-, war se*n Leiden verschwunleichtes, ver;;auuiigs[üiöeinfjer Bau einer industriellen von sieben Jahren abge-j Be» der V-rmähJung; von weile, wenn man die ver-I den- Kr berichtete dies dem I des Tischvva«ser, das t-neschlossen werden soll. Der Frl. Cecilia Reznik und : zerrten, doch von der Natur 1 Afzt der Toten.Meer-Wergünstige Wirkung a .f die Bürgermeister von Haifa, Herrn Enrique Itzig ergab methodisch angeordneten I der Proben vm dem Leber hat. D.c-s W; r Abba Chuschi, der den Vordie Sammlung für den KKL; Formen der Hügel betratrh- ¡Wasser nahm und sie zur wird nicht w : l.; lim h sitz bei der Feier hatte, gab j die Summe von $ 1.350.—; j tet. Unmerklichfällt die ■ Analyse nach Jerusalem ausgewertet.!>>e Konzen, bei dieser Gelegenheit beauf den Namen des jungen Strasse bis 400 Meter unter I schickte. * rion zur Abfüllung auf i!a- Er.twieklungsstadt für Neuei’.wanderc.r erwogen. riam anlegen werde. Ausstellung ,,Die Kibbuzfamilie” Das Wasser wurde mit i sC^en und zum Aertueb im Eine Zeitlang fährt der. gutem Erfolg an Kranken- I*1' und Ausland ist zu \er- Wagen an der Küste mit I hauspatienten ausprobiert/j Seben. Die kosmetisch? Fir- _ ..... . __ entlang. Kurz danach eröffnete dieJ1°®. Helena Rjbinstein hat . bandes für Aufbau hat be- -n. ti«?»- P.ri ich- Jüdisches Allersheim in Koeln Marburg. — Die Abteilung Hessen des Jugendverkannt, dass der KKL in na- Paares werden Bäume in | dem Meeresspiegel ab. her Zukunft auf dem Kar-1 Israel gepflanzt, melberg einen grossen Na-' Gelegentlich aer Barmiztionalpark auf einer für wahfeier von.Claudio Ham-1 ihren Salzteichen 70J;/JC' ' V Oll 1 i*V . t*W * j*-* U ‘ Lhßj*zfr*vn.„ rv,. f Auf hnJhi»m Wppi' =iVbf mnn i KmnircnUa^ iCnont rho- \ Tnti»re??© 3ti ^chw^feV Hnrrh. Mitarhpi» von trp- ’ Pfählen und Sackleinwand, an der Quelle, tue Ein «u- 1 \ .... ..-. , ne Hamburger und Mario , Dies sind die provisorischen 1 kek (Sprudelquelle) genannt. sfrs Iuh» rfkl„vPmi/n dieses 'Anspach den betrag von! Badekabinen bei den wurde. Das Vorhandensein \ Hautausschlag verwenden. . eins haben es sich zur Auf- |$ 2.040.— Claudic M7ird in Schwefelquellen. Tm Innern | einer Quelle ausgezeichneten Die Quelle Mar den hergab? gesetzt, Opfern cer das Sefer Bavmizwah” I befindet sich ein Bassin und Trinkwassers in der Nähe j umziehenden Beduinen des Naziverfolgungen Hilfe zu I eingetragen 'eine Reihe von Zellen mit I bietet einen grossen Vor.' südlichen Negew seit lan. j leisten und schon an sieben Anlässlich der Barmizj Badewannen für diejenigen, teil. Der Badeort besteht, gern bekannt. Eine ihrer ähnlichen Projekten in mehbuHsntagSeSsChDagania?' St' wah Ton“ Gaudto lEnrl^l! dieein'Einzelbad voizlehen.' | aus' zwei Wohnhäusern mit j Legenden beruhtet. dass | reren europäischen Lä ältesT^^oüektiven8' Sied- * Schweitzer wurde der Be-; D« Quellwasser ist nicht I je vief Zimmern; jedes Abraham aara in der Quel-1 dem teilgenommen, (ITA) Länältesten kollektiven Sied lung in Israel, ist eine Austra2 von ♦ 800.— gesamstellung unter dem Nameni1"^; auf den Namen des ,.Die Kibbuzfamilie” orga- Barmizwah werden Bäume nisiett worden, die sich 1 gepflanzt, über eine Fläche von 300.000 I Das Ehepaar Sigfrido und Quadratmetern erstreckt, Fela Pöllner spendete den und ein lebendiges, lehrrei-! Betrag von $ 800.— für die ehes Bild des Lebens einer Eintragung ihres Enkels: 82.000 Seelen zählenden Ge-1 Marcelo Riemer, in das sellschaftssehicht gibt. Bei!,.Sefer Hajeled”. der Eröffnung der Ausstel- AUS UNSEREN lung sagte Staatspräsident ■ KOLONIEN: Ben Zwi, es sei symbolisch,1 Unsere Mitarbeiterin in dass schon ein Jahr nach1 der Kolonie Avigdor überder Gründung Tel Avivs die ' wies uns den Betrag von Grundlage für kollektive | $ .2.580.—; davon wurden Siedlung im Lande gelegt '4 2.000.— anlässlich der wurde, ,,als ob der Jischuw Verlobung von Frl. Juana gefühlt hätte, dass städti-1 May und Herrn Manfredo sehe Ansiedlung allein nicht Pfeiffer, von Julie May ge-j genüge und es nötig sei, im j sammelt; wunschgemäss j Boden Wurzeln zu schla-' werden Bäume auf die Na-i gen und eine jüdische Landmen der Grossmütter des Wirtschaft im Lande aufzu-1 Brautpaares gepflanzt, und bauen.” .zwar: Frau Zeline Kauf-1 I mann und Frau Minge ' 4lI8 unserer Arbei* Preisler; $ 500.— wurden I I von Frau Zeline Kaufmann | Die vier Geschwister Swaranlässlich ihres 85. Geburt?- j stnsky spendeten den Betages gespendet und 5 80,— j trag von $ 30.000.— für die j wurden aus einer Büchse i Pflanzung eines Waldes von geleert. j 1.000 Bäumen zum Anden- EINE RICHTIGSTELLUNG i ken an ihre Eltern: Dr. Sa-1 Herr Georg Zellner spenmnel und Cäcilie Swarsensdete anlässlich des. 80. Geks s. A. | burtstages " seiner Mutter Die Herren Ingenieros den Betrag von $ 500.—. Erasmo und Sergio Lange Wir danken allen ünseten spendeten den Betrag von Spendern und Mitarbeitern.; $ 600.-Hfür die Pflanzung. - - vcn 20 Bäumen zum Anden-1 ken an Ihre Grossmutter »»LGDGIl llt ISTSGI Frau Cäcilie Swarsensky s. I Bamberg. — „Leben in A. i Israel” hiess eine Ausstel- Je 10 Bäume zum Anden-' lung, die in Bamberg Statiken an Frau Cäcilie Swarfand. In ihr wurden rund' sensky s. A. spendeten 180 Fotos des kölner Foto- FJfe. Dr.’ Adolfo Feintuch, J grafen Henry fWaitek über Tandil, und Frau Mariana j Leben und Leute in Israel Anavi. I gezeigt .(AWZ) EINHEITSKAMPAGNE MOT 1961 Geben her Israel geben her sich 9 t bedeutet selbst Im Barmizwah-Jahr Israels: Mobilisirueng der Herzen und Taschen î ANNAHMESTELLEN: CAMPAÑA UNIDA PRO ISRAEL, COMITE CENTROEUHOPEO Sarmiento 2376, 3’ — T. E. 47-3820 und sämtliche SeKretariate der angeschlossenen Organisationen und Gemeinden . .